Magazin

Wissensforum „Drawing Illness. Graphic Memoir and the Art of Getting Better“

Termin:
20.04.2017

Am 20. April findet im Hamburger Comicladen Strips & Stories das englischsprachige Wissensforum „Drawing Illness. Graphic Memoir and the Art of Getting Better“ statt. Zwei Vorträge von Katie Green (Comic-Autorin) und Lukas Etter (Siegen) und eine anschließende Podiumsdiskussion befassen sich mit dem beliebten Genre des „Graphic Memoir“. Die Veranstaltung wird im Rahmen des Forschungsverbundes „Übersetzen und Rahmen. Praktiken medialer Transformationen“ der Universität Hamburg organisiert.

Veranstaltertext:

„In den letzten Jahrzehnten hat sich das Graphic Memoir als eins der erfolgreichsten Genres alternativer grafischer Literatur herausgebildet. Diese Werke stellen echte Erfahrung dar, die von Krieg und Verfolgung bis zu Flucht und Diskriminierung reichen. Im Graphic Illness Writing als weiterem wichtigen Subgenre berichten Autor*innen über ihre Erlebnisse mit physischen und psychischen Erkrankungen. Die Comicform erweist sich hierbei als besonders geeignet, um besonders emotionale Erfahrungen persönlicher Krisen und Traumata darzustellen. Die Abstraktion des Cartoon-Zeichenstils, sowie die von den Leser*innen zu füllenden Lücken zwischen den Panels erlauben es Autor*innen Erlebnisse dazustellen, die sich anderen Medien entziehen.

In ihrem aktuellen Graphic Memoir Lighter than my Shadow (2013) berichtet die britische Autorin Katie Green über Essstörungen und Missbrauch in ihrer Jugend. Diese „Reise in das schwarze Herz einer tabuisierten Krankheit“ ist aber auch eine Geschichte der Genesung, des Erwachsenwerdens und des Selbstausdrucks durch Kunst. Der Zeichenprozess selbst wird für die Autorin zum Weg, ihre Erfahrungen aufzuarbeiten und darstellbar zu machen. Schlussendlich ist das Zeichnen ihre Rettung. Dieser Workshop will untersuchen, wie gekritzelte Linien komplexe emotionale Vorgänge ausdrücken und Comicpanels dort Krankheitserlebnisse rahmen, einfassen und ausdrücken können, wo Worte versagen.“

Programm:

  • Katie Green, „Drawing Shadows“
  • Lukas Etter, „Lines, Curls, Scribbles: Individual Drawing and Individual Style“
  • Podiumsdiskussion mit Katie Green (Autorin von Lighter than my Shadow), Lukas Etter (Universität Siegen), Christina Maria Koch (Universität Marburg) und Johannes C. P. Schmid (Universität Hamburg); Moderation: Astrid Böger (Universität Hamburg, Arbeitsstelle für Graphische Literatur)

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NNCORE-KONFERENZ „COMICS AND MEMORY“

Termin:
19.04.2017 - 21.04.2017

Comics and Memory ist eine internationale Tagung der NNCORE  (Nordic Network for Comic Research), organisiert mit der KU Leuven, UCLouvain (GRIT), und der ACME comics research group (University of Liège) an der Universität Ghent vom 19. – 21. April 2017. Die Konferenz beleuchtet das komplexe Zusammenspiel zwischen Comics und Erinnerung durch die Lupe persönlicher, kollektiver und medialer Formen und Praxen des Erinnerns.

Eine Teilnahme ist kostenlos und ausdrücklich erwünscht.

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Weiterlesen: Vollständiges Programm (Englisch)

Comic und Manga Convention in Düsseldorf

Termin:
02.04.2017 11-17 Uhr

Am 2. April findet in Düsseldorf die erste von insgesamt drei Comic und Manga Conventions in diesem Jahr statt.  Die von BD Events organisierte Veranstaltung versammelt erneut Fachhändler, Sammler und Künstler. Als weitere Termine sind der 16. Juli und der 1. Oktober 2017 vorgesehen.

Veranstaltertext:

„Bis 2006 gab es von den Beginn der 1980er Jahre in der Landeshauptstadt Düsseldorf immer 2x im Jahr eine eigene Comicmesse. Zuerst von Wolfgang Bednarek veranstaltet, hinterher von Klaus Bogdon organisiert gab es ein regelmäßiges Forum mit wechselnden Locations, wo sich Fans, Sammler, Künstler der sogenannten NEUNTEN KUNST treffen konnten. Durch gewisse Umstände endeten die Aktivitäten.

Um dem entstandenem „Vakuum“ wieder zu entfliehen, haben sich die Veranstalter das Ziel gesetzt, diesen „Spirit “ wieder zu beleben und auch den neuen Comic-Bereich der MANGAS mit zu fördern. Wenn unser Konzept aufgeht, wird es in Zukunft die neue Messe 1-2x jährlich (wieder) geben.“

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Comics und Mangas auf der Leipziger Buchmesse

Termin:
23.03.2017 - 26.03.2017

Neben dem Comic-Festival „The Millionaires Club“ findet vom 23. bis 26. März 2017 im Rahmen der Leipziger Buchmesse auch wieder die Manga-Comic-Con statt. Seit 2014 in einer eigenen Halle untergebracht, bietet die MCC allen Comic- und Manga-Fans u.a. Signierstunden mit deutschen und internationalen Zeichnern, Cosplay-Wettbewerbe, Workshops, Präsentationen und Shows, einen Japanischer Teegarten und Anime-Kino. Ergänzt wird das umfangreiche MCC-Programm durch Ausstellungen, Vorträge, Diskussionen und Lesungen mit Comic-Bezug.

Veranstaltertext:

„Die Manga-Comic-Con vom 23. bis 26. März 2017 in Leipzig ist der erste Treffpunkt im Jahr für alle Liebhaber von Comics, Manga, Cosplay, Anime, Japan, Games und für solche, die es werden wollen. Dafür stellt euch die Leipziger Buchmesse eine eigene Halle zur Verfügung, in der ihr eure Fantasie und Vorstellungskraft ganz frei entfalten könnt. Die MCC ist Teil der Leipziger Buchmesse.“

Programmauszüge:

  • Ausstellung „Geschichte(n) in Bildern – vom Einblattdruck bis zur Graphic Novel“ (Leipziger Stadtbibliothek, 10. März – 10. Juni 2017)
  • Lesung und Gespräch „Drei Steine“ mit Nils Oskamp (23. März, 12–13 Uhr)
  • Gespräch und Live-ZeichnenDeadpool!“ mit Scott Koblish (23. März, 13–14 Uhr)
  • Filmvorführung „Detektiv Conan: Das Verschwinden des Conan Edogawa“ (24. März, 10–11:45 Uhr)
  • Superhelden-Cosplay Marvel mit „Spezial: Deadpool“ (24. März, 11–12 Uhr) und DC mit „Spezial: Harley Quinn“ (24. März, 13–14 Uhr)
  • Präsentation „Schneeballen – Verliebt in Japan“ mit Inga Steinmetz (24. März, 12:30–13 Uhr)
  • Vortrag zur sexuellen Belästigung und Photorechten von Cosplayern (25. März, 11–12 Uhr)
  • Leipziger Cosplay Wettbewerb (25. März, 14:30–16:30 Uhr)
  • Gesprächsrunde „Vom Roman zum Hörspiel und in den Comic“ mit Live-Zeichnen von Michael Vogt (26. März, 12:30–13:30 Uhr)

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Ausstellung „Ari Plikat“

„Hier wird die Sau rausgelassen, keine Pointe, kein Wortspiel verkniffen, und der Zusammenstoß mit unseren Konventionen macht die komische Wirkung, knapp vor der Empörung“ (F.W. Bernstein über Ari Plikat).

Die Cartoons von Ari Plikat erscheinen u.a. in der taz, der F.A.Z., dem Stern und in der Titanic. Für seine Werke wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Karikaturenpreis in Silber (2006) und dem Sondermann für Komische Kunst (2010).

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