Messen & Festivals

Comic und Manga Convention in Oberhausen

Am Samstag, den 25. Februar findet die Comic und Manga Convention in Oberhausen statt. Der Veranstalter BD Events hat noch keine Künstlerliste veröffentlicht, aber es soll wieder allerlei Originale und Live-Zeichen-Events geben. Nach der Messe in Oberhausen wird am 2. April auch noch eine ähnliche Convention in Düsseldorf stattfinden.

Pressetext:

„Die Comic und Manga Convention Oberhausen ist eine Messe rund um Comics und Mangas. Zahlreiche Comiczeichner, Mangaka, Illustratoren und Grafiker präsentieren auf der Comicmesse Oberhausen ihre Werke, Arbeiten und Comics, die selbstverständlich auch gekauft werden können. Daneben werden auch japanische Fantasy-Statuen angeboten. Die Oberhausener Comic und Manga Convention ist Treffpunkt für Comic- und Mangahändler sowie Sammler.“ (Quelle: messen.de)

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Veranstaltungsreihe „Stories + Strips“ in Frankfurt

Termin:
24.02.2017 - 21.03.2017

Stories+Strips

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Stories + Strips“ finden unter dem Motto „Comics, Graphic Novels und die Leute die sie machen – 5x im Jahr die neunte Kunst zu Gast in Frankfurt a. M.“ an unterschiedlichen Orten und in unregelmäßigen Abständen Lesungen und Ateliergespräche mit nationalen und internationalen Comic-Künstlern statt. Die Reihe wird dieses Jahr mit den folgenden zwei Terminen eingeläutet:

Sarah Glidden – 24.2.2017, 19:00 Uhr, Bildungsstätte Anne Frank

Unter dem Titel „In die Realität: Mit Graphic Journalism gegen das Vergessen“ liest die US-amerikanische Zeichnerin Sarah Glidden aus ihren Comics. Anschließend spricht Patrick Bahners mit Sarah Glidden über die spezifischen Möglichkeiten und Probleme des Comics als Reportage (in englischer Sprache). Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Holocaust im Comic“.

Guy Delisle – 21.3.2017, 19:30 Uhr, Haus am Dom

Der kanadische Comicautor Guy Delisle, bekannt für seine Reportage-Comics, stellt sein neues Buch Geisel, das auf einer wahren Begebenheit beruht, vor. Lesung mit Bildern auf Deutsch. Das anschließende Gespräch mit dem dem Autor wird auf Englisch geführt und von Christian Maiwald moderiert.

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Comicfestival Köln

Termin:
10.02.2017 - 11.02.2017

Comicfestival Köln

Am Wochenende vom 10. und 11. Februar lädt das Literaturhaus Köln zum zweiten Mal zum Comicfestival Köln ein. Zu den Gästen gehören Andreas Platthaus, Max Baitinger, Sascha Hommer, Hamed Eshrat, Judith Vanistendael, Anna Haifisch, Jan Soeken und weitere Vertreter_innen der Kölner Comic-Szene. Im Vorfeld werden bereits zwei Workshops für Kinder und Jugendliche (24.-27. Januar) und ein Gespräch von Nicolas Mahler mit Denis Schenk stattfinden (6. Februar).

Veranstaltertext:

„Zum zweiten Mal feiert das Literaturhaus Köln die neunte Kunst. Dabei soll die Verbindung zur Literatur nicht zu kurz kommen. Unter anderem kommt Andreas Platthaus und eröffnet den Reigen: Der Chef des Ressorts »Literatur und literarisches Leben« bei der FAZ hat sich mit den Geschichten der Karikatur befasst: Das geht ins Auge (Die andere Bibliothek) legt ein launig-theoretisches Fundament, auf dem junge Künstler*innen wie Anna Haifisch bauen (The Artist, Reprodukt, siehe Bild). Oder Jan Soeken, der mit Friends (avant-verlag) die selten bizarre Nachtwanderung zweier Polizisten erzählt. Neben gekonnt verknappten Erzählentwürfen kommt aber auch die lange Form zur Geltung: So präsentiert Hamed Eshrat mit Venustransit (avant-verlag) einen sensibel gezeichneten Großstadtroman. Bereits im Vorfeld unterhalten sich Nicolas Mahler und Denis Scheck über Stift und Papier (siehe 6. Februar). Außerdem zeigt die Kölner Szene, was vor Ort gezeichnet wird. Workshops für Jugendliche runden das Festival ab, dessen Programm in einer separaten Publikation erscheint.“

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80. Internationale Comicmesse in Köln

Termin:
05.11.2016 - 05.11.2016

intercomic_maskottchenAm 5. November 2016 geht die Internationale Comicmesse (Intercomic) Köln in die 80. Runde und bietet Comic-Fans und -Sammlern erneut einen Überblick über nationale und internationale Neuerscheinungen sowie Kontakt zu Zeichnern und Autoren. Eine der größten Comic-Antiquariatsmessen in Deutschland findet zweimal pro Jahr – jeweils am ersten Samstag im Mai und November – in Köln-Mühlheim statt. Comicjournalist Tillmann Courth führt auch dieses Mal wieder durch ein Rahmenprogramm von Lichtbildvorträgen und Diskussionen.

Programm:

10:30 Uhr – COMIXENE präsentiert: Christoph Mueller
11:30 Uhr – Die (weitestgehende) unbekannte Seite von Batman (mit Comicsammler Dirk Nett)
12:30 Uhr – Cartoon-Comic-Show mit Sascha Dörp
13:30 Uhr – Bilder über Bilder – der neue Fotorealismus im Superheldencomic (Gastvortrag von Jakob Kibala)
14:30 Uhr – Von der Unmöglichkeit, in Deutschland Comickünstler zu sein (mit Zeichner Ralf Marczinczik)

Veranstaltertext:

„Erneut haben die Besucher ausgiebig Gelegenheit in zahlreichen Neuerscheinungen aus Genren wie Fantasy, Manga, Independent Comics, Comic Kunst, Krimi und Horror zu stöbern. Dazu halten wir das größte Comic-Antiquariat im deutschsprachigen Raum und zahlreiche Romane bereit. Schaut den Künstlern über die Schulter und lasst euch den einen oder anderen Zeichenwunsch erfüllen. Namhafte Zeichner und Autoren vor Ort freuen sich auf das persönliche Treffen mit ihrer Community inklusive Signierstunden. Zusätzlich bietet der Verkauf von Comic-Figuren eurer Lieblingshelden sowie weiteren Merchandising-Produkten einen weiteren Besuchsanreiz. Außerdem gibt es einen großen Büchermarkt (spez. Thriller, Fantasy, SF). Rahmenprogramm mit kl. Vorträgen, Präsentationen usw.“

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Comics auf der Buchmesse FFM 2016 + Comic Satellit

Termin:
19.10.2016 - 23.10.2016

Logo_Frankfurt BuchmesseAuch dieses Jahr sind Comics ein Fokus auf der Frankfurter Buchmesse. Während sich in der CosplayCorner im Saal Harmonie zahlreiche Cosplayer, Manga-Fans, Vereine, Comic-Verlage und Händler tummeln, soll es auch wieder zahlreiche Autogrammstunden und Zeichensessions geben. Des Weiteren wird in Frankfurt auch das Magazin „Parade“ mit Comics von Künstlern aus Flandern und den Niederlanden – wie schon auf dem 17. Internationalen Comic-Salon in Erlangen – in einem „Atelier“ öffentlich hergestellt werden. Wie üblich haben Privatbesucher nur am Wochenende (22. und 23. Oktober) uneingeschränkten Zugang zur Messe.

Ausgewählte Veranstaltungen:

  • Comic-Lesung „Flucht zum Goldenen Berg“ am 20. Oktober 2016 um 20 Uhr in den Räumen des VAMV
  • Experten-Tour „Graphic Novel“ am 21. Oktober 2016 um 14 Uhr (Englisch, Voranmeldung nötig)
  • Atelier: Simon Spruyt, Erik Kriek, Mattias De Leeuw, Nix am 22. Oktober 2016 von 10 bis 17 Uhr im Ehrengast Pavillon (mit Joost Swarte und Randall Casaer)
  • Diskussion „Seelenverwandte: Die Comic-Kluft“ am 22. Oktober 2016 um 11 Uhr in Halle 4.0 / Stand C75 (Englisch, mit Tita Larasati und Nicolas Wild)
  • Atelier: Simon Spruyt, Mattias de Leeuw, Benjamin Leroy, Herr Seele am 23. Oktober 2016 von 10 bis 15:30 Uhr im Ehrengast Pavillon (mit Joost Swarte und Randall Casaer)
  • Finale der Deutschen Cosplaymeisterschaft am 23. Oktober 2016 um 14 Uhr im Saal Harmonie

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Zeitgleich veranstaltet die Webcomic-Initiative Comic Solidarity im Umkreis der Buchmesse zum 2. Mal den Frankfurter Comic Satellit. Die meisten Lesungen, Workshops, Austellungen und Diskussinsrunden finden in den Räumlichkeiten des an der belebten Berger Straße gelegenen Co-Working Spaces DIE ZENTRALE statt.

Comic Satellit

Programm:

19. Oktober:
19:00: Eröffnung des 2. Frankfurter Comic Satelliten
19:30: 1. Lesung: Franziska Walther mit „Werther Reloaded“
20:30: 2. Lesung: Lydia Daher mit „Kleine Satelliten“
ca 22: Signierstunde und Release Party

20. Oktober:
20:00 – 22:00: Vitali Konstantinov liest Dostojewskis Leben und Werk als Graphic Novel
21:00 – 23:30: Marius Pawlitza und Haiko Hörnig lesen „A House Divided: Ein gefährliches Erbe“

21. Oktober: COMIC SOLIDARITY PARTYTRICK Trickfilm- und Comicparty
19:30: Food & Drinks
20:30: Benedikt Hummel präsentiert IN THE NUDE
21:00: COMIC SOLIDARITY Künstler lesen ihre Comics und stellen ihre crossmedialen Projekte vor
mit Adrian vom Baur und David Koslowski (DRECK & GOLD, JAZAM), Jeff Chi und Tim Gaedke (MONDO), Yi Luo und Katharina Netolitzky (Guppys im Bauch, Circus Irritans, Running Girl) und weiteren Gästen.

22. Oktober:
14:00 – 15:00: Vortrag von Lisa Frühbeis: „Gemeinsam sind wir stark!“
15:00 – 16:30: Diskussionsrunde „Kreativwirtschaft und Comics“
16:30 – 18:30: Jam here! Comic Solidarity Künstlertreff

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10 Jahre Comicfestival Hamburg

Termin:
29.09.2016 - 02.10.2016

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poster_comicfestival_hh_2016

Das Comicfestival Hamburg feiert 2016 sein zehnjähriges Jubiläum. Das viertägige Festival wird neben Lesungen, Workshops und der Verlagsmesse im Kölibri wieder fünf Hauptausstellungen in und um St. Pauli zur Schau stellen. Zusätzlich ist dieses Jahr eine Sonderausstellung über die vergangenen zehn Jahre des Festivals und die Entwicklung der Hamburger Comic-Szene geplant. Die anderen Ausstellungen werden sich den Arbeiten von Birgit Weyhe, Anna Haifisch und Lasse Wandschneider, Katrin Bacher und Tito Alba, dem Kuti Magazin sowie neuen Arbeiten der StudentInnen der HAW Hamburg widmen. Das genaue Programm folgt in Kürze.

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Programm des 6. Graphic Novel Day auf dem ilb

Termin:
11.09.2016

ilb2016Im Rahmen des 16. internationalen Literaturfestivals Berlin lib (7.-17. September 2016) wird zum 6. Mal der Graphic Novel Day ausgetragen. Erneut werden viele internationale KünstlerInnen im Haus der Berliner Festspiele zugegen sein um über ihre Arbeit zu sprechen. Die meisten Veranstaltungen sind auf Englisch und werden von Andreas Platthaus moderiert. In diesem Jahr existiert eine zusätzliche Verbindung mit der Comic Connection, einer Zusammenarbeit mit dem AWO Flüchtlingscenter Lichtenberg. Seit Februar 2016 werden hier Comiczeichen-Workshops für junge BewohnerInnen organisiert, im August mit bekannten ZeichnerInnen wie Amer Al Akel, Mina Braun, Inga Israel, Tania Al Kayyali, Sebastian Lörscher und Mawil. Die Ergebnisse sind in einer Ausstellung im Weinmeisterhaus zu sehen.

Programm des Graphic Novel Days:

11:00 uhr: Wir werden immer größer … – Olivia Viewegs [D] sowie Mikael Ross [D] und Nicolas Wouters’ [B/CH] Coming-of-Age-Geschichten im bebilderten Gespräch

Olivia Vieweg, die sich virtuos zwischen verschiedenen Zeichenstilen bewegt, thematisiert in ihren Graphic Novels »Schwere See, mein Herz«, »Huck Finn: Nach Mark Twain« und »Antoinette kehrt zurück« originell, witzig und manchmal melancholisch die Herausforderungen des Heranwachsens. Der Schriftsteller, Drehbuchautor und Illustrator Nicolas Wouters hat in Zusammenarbeit mit dem Berliner Zeichner Mikael Ross die Graphic Novel »Totem« verfasst, eine faszinierende Jugendgeschichte.

12:00 uhr: Von Klassikern und der Klassik – Line Hoven [D], Jochen Schmidt [D] und Kat Menschik [D] im bebilderten Gespräch über ihre Werke

Kat Menschik zeichnet für die »Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung«. Ihr Fortsetzungscomic »Der goldene Grubber« wurde als eines der schönsten Bücher von der Stiftung Buchkunst ausgezeichnet. In ihren neuesten Werken interpretiert sie in farbenprächtigen Bildern Franz Kafkas »Ein Landarzt« und Shakespeares »Romeo und Julia«. Line Hoven ist Comic-Zeichnerin und Illustratorin. Für ihr Werk »Liebe schaut weg« wurde sie beim 13. Internationalen Comic-Salon in Erlangen mit dem ICOM-Preis geehrt. Jochen Schmidt ist Mitbegründer der Berliner Lesebühne Chaussee der Enthusiasten und arbeitet als Übersetzer, Autor, Reiseschriftsteller und Szenarist. Gemeinsam haben Hoven und Schmidt »Dudenbrooks« und zuletzt »Schmythologie: Wer kein Griechisch kann, kann gar nichts« veröffentlicht.

13:00 uhr: On the road, again – »Motel Shangri-La« von James Turek [USA/D] im bebilderten Gespräch

Der US-Amerikaner James Turek lebt in Leipzig, ist Mitbegründer des Comic- und Grafikfestivals Millionaires Club und gibt regelmäßig Workshops für Kinder und Jugendliche. In seinem Comic »Motel Shangri-La« zeichnet Turek ein Roadmovie mit Wild-West-Anleihen, in dem die Vereinigten Staaten einen amüsanten wie brisanten Zerrspiegel vorgehalten bekommen.

14:00 uhr: Comic Connection – Begegnung im Fremden

Zwei Welten begegnen sich mit dem in Berlin lebenden Comic-Künstler Sebastian Lörscher und dem syrischen Musiker, Animationskünstler und Illustrator Salam al Hassan. Beide kennen das Eigene und das Fremde sehr gut. Sie beide einen die Erfahrungen in anderen Ländern: Lörscher in Haiti und Indien (»Making friends in Bangalore«, 2014°) – Al Hassan in Deutschland. Die neuen Perspektiven und die Auswirkungen auf ihre Arbeit sind das Thema. Gefördert vom Projektfonds Kulturelle Bildung.

16:00 uhr: Richtungsweisend – Ein bebildertes Gespräch mit Marc Antoine Mathieu [F] zu seinen Werken »Richtung« und »3 Sekunden«

In seinen Arbeiten setzt sich Marc-Antoine Mathieu unterhaltsam wie intelligent mit den vielfältigen gestalterischen Möglichkeiten des Comics auseinander und lotet dabei immer wieder neu die wechselseitige Beziehung von Form und Inhalt aus. Seine Werke wie die mehrfach preisgekrönte Serie um den Angestellten im Ministerium für Humor, Julius Corentin Acquefacques, die inzwischen auf sechs Bände angewachsen ist, gelten als Klassiker der Comickunst.

17:00 uhr: Eine Hommage an Beirut – Zeina Abirached [Libanon/F] über ihre Graphic Novel »Piano Oriental« im bebilderten Gespräch

Zeina Abirached hat eine Reihe autobiografischer Graphic Novels und Kurzcomics veröffentlicht, in denen sie ihrer Kindheit im Libanon und ihrer Familiengeschichte nachspürt. Ihre neue Graphic Novel »Piano Oriental« ist eine Hommage an ihre Familie und an das bunte und vielfältige Leben in Beirut Anfang der 60er Jahre: »Mein Buch ist ein Ort für eine kollektive Erinnerung an ein Beirut, das seit dem Bürgerkrieg verschwunden ist.«

18:00 uhr: Israelische Biographien – Gilad Seliktar [Israel] und Barbara Yelin [D] im bebilderten Gespräch

Gilad Seliktar hat mehrere Kinderbücher und Graphic Novels veröffentlicht, darunter »Tsav 8«, in dem er sich mit seiner Zeit beim israelischen Militär auseinandersetzt. Barbara Yelin (»Irmina«) thematisiert in »Vor allem eins: Dir selbst sei treu. Die Schauspielerin Channa Maron« einen Teil der israelischen Kultur: Mit dem Tod der Schauspielerin Channa Maron 2014 verliert Israel eine der engagiertesten Stimmen für eine Aussöhnung mit dem palästinensischen Volk.

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Symposium „Wenn Comics verfilmt werden“ in Mannheim

Termin:
17.06.2016 - 19.06.2016

Logo_Uncover_2016Im Rahmen des ersten Mannheimer Designfestes „Uncover“ (17. Juni – 10. Juli 2016) veranstaltet die Banana Gallery in Kooperation mit dem Medienforum Heidelberg e.V. „Worlds Collide – Wenn Comics verfilmt werden“. Es handelt sich dabei um eine bunte Mischung aus Vorträgen, Diskussionen, Workshops, Ausstellungen und Filmvorführungen zum Thema Verfilmung von Comics.

Veranstaltertext:

„Comics sind seit jeher ein Bestandteil der Popkultur. Mit Beginn des neuen Jahrhunderts hat sich daraus das Genre der Comic Book Movies entwickelt und erfolgreich etabliert. Langjährige Comicfans lassen sich genauso begeistern wie das millionenfache Filmpublikum. Im Rahmen des Designfestivals „UNCOVER“ wird dieses Hybriduniversum, das gleichermaßen Autoren, Künstler, Designer, Schauspieler und Regisseure anzieht, aus verschiedenen Perspektiven grüdlich beleuchtet.“

Programm:

Freitag, 17.06.16
20 Uhr: Ausstellungs- und Projekteröffnung

Samstag, 18.06.16
14 – 15 Uhr: Vortrag von Bekil San (Moderator Comic Couch & Comiczeichner)
15 – 16 Uhr: Live Zeichnen und Vortrag mit Andreas Butzbach (Comiczeichner und Animationskünstler)
17 – 19 Uhr: Diskussionspanel mit u.A. Ingo Römling (Zeichner Star Wars Comics bei Panini) & Stefan Dinter (Comicautor beim Zwerchfell Verlag)
16 – 21 Uhr: Filmschau

Sonntag 19.06.16
12 Uhr: Zeichnen- und Animationsworkshop für Kinder
16 Uhr: Talk To Timo Würz (Comiczeichner, Designer und Filmproduzent) – Moderation: Frank Zumbruch
17 – 19 Uhr: Filmschau

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5. Hamburger Graphic Novel Tage

Termin:
09.05.2016 - 12.05.2016

Hamburger Graphic Novel TageVeranstaltertext:
„Zum fünften Mal treffen sich deutschsprachige Comicautoren mit internationalen Kollegen zu den Graphic Novel Tagen im Literaturhaus Hamburg. An vier Abenden stehen Faszination und Möglichkeiten der sprechenden Bilder im Mittelpunkt.

Den Auftakt machen der Brite Steve Bell und sein Kollege Volker Reiche: Beide haben mit ihren Comicstrips »If …« und »Strizz« die jeweils wichtigsten Tageszeitungen ihrer Länder geprägt: den »Guardian« und die »Frankfurter Allgemeine Zeitung«. Bell ist zugleich der bedeutendste und kompromissloseste zeitgenössische Karikaturist Großbritanniens, während Reiche auch malt und schreibt, was 2013 in seiner autobiografischen Graphic Novel »Kiesgrubennacht« zusammenkam. Die Schweizerin Anna Sommer und die Belgierin Dominique Goblet sind Avantgardistinnen, deren Bedeutung für die deutsch- beziehungsweise französischsprachige Comicwelt gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Goblet zählte zur Brüsseler »Frémok«-Gruppe, Sommer zum Stamm des Zürcher Comicmagazins »Strapazin«. Sie nutzen künstlerische Mittel für ihre Geschichten und Zeichnungen, die dem Comic ganz neue Gebiete erschlossen haben. Der dritte Abend gehört mit dem Flamen Olivier Schrauwen und dem Hamburger Arne Bellstorf zwei weiteren Erneuerern des Erzählens in Bildern. Unter Rückgriff auf berühmte Vorbilder (Winsor McCay) oder Stoffe (die Geschichte der Beatles) haben beide höchst persönliche und erfolgreiche Comics geschaffen, doch sie überraschen immer wieder durch neue Stilformen. Zum Abschluss der Graphic Novel Tage treffen der Finne Tommi Musturi und ATAK aus Berlin aufeinander, zwei Comiczeichner, die sich vor allem als Künstler verstehen, was man den ungewöhnlichen Themen und Gestaltungen ihrer Bücher anmerkt, die weit über die Grenzen des Comics hinausführen.

Wie immer bei den Graphic Novel Tagen gilt: Jeder Abend garantiert frische Anregungen, neue Einsichten und große grafische Literatur.“

Programm:

Montag, 9. 5.: Weltkundig: Steve Bell (GB) und Volker Reiche (D)
19.30 Uhr, Literaturhaus, Eintritt € 12,– / 6,–

Dienstag, 10. 5.: Wegweisend: Dominique Goblet (B) und Anna Sommer (CH)
19.30 Uhr, Literaturhaus, Eintritt € 12,– / 6,–, Übersetzung: Didier Gammelin

Mittwoch, 11. 5.: Wandlungsfreudig: Olivier Schrauwen (B) und Arne Bellstorf (D)
19.30 Uhr, Literaturhaus, Eintritt € 12,– / 6,–, Übersetzung: Tilmann Bünz

Donnerstag, 12. 5. Waghalsig: Tommi Musturi (FIN) und ATAK (D)
19.30 Uhr, Literaturhaus, Eintritt € 12,– / 6,–

Donnerstag, 12. 5. »Denken in Bildern, erzählen in Panels«:
Workshop mit Arne Bellstorf.
Der Hamburger Zeichner Arne Bellstorf erklärt die Sprache des Comics anhand praktischer Übungen und Untersuchungen zum Aufbau eines Comics. Wie zerlegt man die Welt in Panel, Text und Bild ?
12.00 – 18.00 Uhr, Literaturhaus (Gartenzimmer), Eintritt € 20,– (max. 12 Personen, ab 16 Jahre)

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Die ComFor auf dem 17. Internationalen Comic-Salon in Erlangen

Termin:
27.05.2016 - 29.05.2016

RZ_160420_Einzelplakate_A1.inddUnter dem Motto „Gezeichnete Grenzgänge. Comic-Kultur(en) international“ ist die Gesellschaft für Comicforschung e.V. (ComFor) erneut mit einem populärwissenschaftlichen Vortragsprogramm auf dem Internationalen Comic-Salon Erlangen vertreten.

Freitag, 27. Mai 2016

11:00 Uhr – Ralf Palandt (München)
„Biographische Anne-Frank-Comics im Fokus“
In mehr als 15 Ländern von Amerika über Europa bis nach Asien gibt es Comics über und mit Anne Frank. Ihr Tagebuch ist als Zeitdokument weltweit eine feste Größe in den Holocaust-Erinnerungskulturen. Exemplarisch für Geschichtscomics wirft der Vortrag Fragen auf nach der Verwendung von Fotos, Fiktion vs. Fakten, intermedialen Wechselwirkungen, interkulturellen Unterschieden, die zur Zensur führ(t)en, und dem Einsatz im Unterricht.

11:30 Uhr – Marie Schröer (Berlin)
„Essen und Identität im Comic“
Kulturpraktiken des Essens spielen in der Erzählung von Migrationserfahrungen eine prominente Rolle. Speiserituale können als Bestandteil der eigenen Identität zum Anker in der Fremde werden. Die Nahrung des Anderen symbolisiert Entwurzelung und Konfusion, genauso wie die Annäherung an und Kommunikation mit einer neuen Kultur. Der Vortrag präsentiert Essensdarstellungen in „Grenzgänger-Comics“, zeigt Leitmotive und fragt nach ihrem metaphorischen Gehalt.

12:00 Uhr – Prof. Dr. Jaqueline Berndt (Kyoto)
„Den Blick in die Zukunft lenken: Manga, Frau, Science Fiction“
Der Bezug des Manga auf das Genre „Science Fiction“ trug wesentlich dazu bei, ihm zu internationaler Aufmerksamkeit zu verhelfen. In der Forschung hierzu fallen jedoch zwei blinde Flecken auf: Die Annahme, „Science Fiction“ sei ein transkulturelles, universales Genre – und, dass bislang nur selten bemerkt wurde, dass sich neben männlichen Autoren (Otomo Katsuhiro, Shirow Masamune) auch Zeichnerinnen der Science Fiction widmen. Der Vortrag kontrastiert Takeyima Keikos Serie „Toward the Terra …“ mit Kyō Machikos „The pigtail-braid deity“ und Jiro Taniguchis „Ikarus“. Er geht dabei der Genre-Frage (einschließlich der Kategorisierung Taniguchis als „gekiga“) weniger motivisch nach als vielmehr visuell – unter dem Aspekt der Blicklenkung und Seitenarchitektur.

Samstag, 28. Mai 2016

11:00 Uhr – Matthias Harbeck (Berlin)
„Stereotype über andere Kulturen in Comics“
In Comics wimmelt es seit jeher von Stereotypen: Selbst- und Fremdbilder, die z.B. der Stabilisierung kultureller, nationaler, ethnischer Identitäten dienen. Die Abgrenzung vom kulturell Anderen kann verschiedenen Zielen dienen – bis hin zu Feindbildern in der Kriegspropaganda. Der Vortrag untersucht exemplarisch stereotype Comic-Darstellungen fremder Kulturen und arbeitet mögliche Funktionen für die sozialen Kontexte heraus, in denen sie entstanden sind.

11:30 Uhr – Angela Guttner (Berlin)
„Funktionen von Grenzen in Israel-Palästina-Comics“
Der Vortrag widmet sich mit literaturwissenschaftlichem Zugang erzählerischen Funktionen der politischen Grenze in Comics zum Israel-Palästina-Konflikt – u.a. am Beispiel von Guy Delisles „Aufzeichnungen aus Jerusalem“ und Joe Saccos „Palästina“. Anhand soziokultureller Überlegungen geht es um die Grenze als Trenner, Aktant und Medium – womit zugleich Möglichkeiten aufgezeigt werden, Grenz-Erzählungen zu analysieren und „die Grenze“ als wirkmächtiges Subjekt von Erzählungen zu beschreiben.

12:00 Uhr – Dr. Christian A. Bachmann (Berlin)
„Musikalische Nachbarn und die transatlantischen (Panel-)Grenzen der Erträglichkeit“
Musik inspiriert, begeistert, verzaubert – sie kann aber auch fürchterlich stören. Dilettierende Katzenmusikanten, dampfbetriebene Rieseninstrumente, die auf Wagners ‚Zukunftsmusik‘ verweisen sollen, Bühnenvirtuosen, die reihenweise Pianos zerstören, und Nachbarn, die lärmende Hausmusik betreiben: Im 19. Jahrhundert sind sie ein beliebtes Thema, das die europäische Karikatur in neuen Darstellungsweisen humorvoll inszeniert. Auch in US-Comics gehen sie ein, vermittelt über Grenzgänger – diesem ästhetischen Transfer geht der Vortrag mit Beispielen u.a. aus der Feder von Busch, Landells, Schließmann und Outcault nach.

Sonntag, 29. Mai 2016

11:00 Uhr – Tillmann Courth (Köln)
„„Sex and Drugs and Politics“ – Weshalb Comichefte 1955 zensiert werden mussten“
Dass Comics einst als „Schmutz und Schund“ abgestempelt wurden, ist eigentlich ein Kompliment. Impliziert es doch, dass sie als Medium verderblich, gefährlich, auf jeden Fall subversiv zu sein scheinen. Wie wahr! Das Medium „Comicheft“ etwa war seit den 30er Jahren stets ein Ventil für exotische Fantasien und unterdrückte Sehnsüchte. Verleger, Autoren und Zeichner experimentierten darin freizügig und Grenzen sprengend mit Rollenbildern und Genremustern. Sie loteten die Schattenseiten der US-Gesellschaft aus und präsentierten Gewalt, Besitzgier, Drogensucht in drastischer Weise. Und Jahre vor dem militärischen Eingreifen in Vietnam geißelten Comics bereits die Sinnlosigkeit eines jeden Krieges.

11:30 Uhr – Martin Frenzel (Darmstadt)
„Das Bild der Sinti und Roma im europäischen Comic“
Zwischen Empathie, Stigmata und Stereotypen: Im Fokus stehen europäische Comics, die Muster der Ausgrenzung und Stigmatisierung von Sinti und Roma in Frage stellen oder ironisieren. Der Vortrag stellt beispielhaft einige klassische, aber auch moderne europäische Comics vor: Von Altmeister Hergés „Tim und Struppi“-Klassiker „Die Juwelen der Sängerin“ (1963) bis hin zu neueren Arbeiten wie Joann Sfars „Klezmer“ oder Emmanuel Guiberts „Reisen zu den Roma“ soll gezeigt werden, wie es gelingen kann, gängige Stereotype und Ressentiments zu überwinden – und sogar aufklärerisch zu wirken. Wie schwer es ist, sich von Stereotypen zu lösen, belegen indes Beispiele aus „Spirou“, „Suske und Wiske“ und den (ost-)deutschen Produktionen „Digedags“ und „Abrafaxe“.

12:00 Uhr – Dr. Clemens Heydenreich (Erlangen)
„Ein Hesse unter Kannibalen: Hans Stadens Brasilien-Reisebericht als Comic“
In Brasilien kennt ihn jedes Schulkind, in Deutschland ist er vergessen: Hans Staden, ein Landsknecht aus Homberg, den es 1550 an der Ostküste Lateinamerikas in die Gefangenschaft der Tupinambá verschlug. Ob diese tatsächlich kannibalisch lebten, wie der glücklich Entkommene es später beschrieb, sei dahingestellt. Allemal aber basiert Stadens Bericht „Warhaftige Historia und beschreibung eyner Landtschafft der Wilden Nacketen, Grimmigen Menschfresser-Leuthen“ (1557) auf Erlebtem, ist der erste deutsche Lateinamerika-Reisereport mit ethnologischem Anspruch und prägte die europäische Brasilien-Imago nachhaltig. Der Vortrag vergleicht Stadens Text mit einer Comic-Adaption von Jô Oliveira, der auch dessen Holzschnittillustrationen aufgreift.

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