Vorträge & Tagungen

ITFS-Symposium: „Sound in animation, comics and illustration“

Termin:
03.05.2017 10h-16.15h - 03.05.2017

Wie bereits in den Vorjahren wird im Rahmen des diesjährigen 24. Internationalen Trickfilmfestivals Stuttgart (ITFS) erneut ein eintägiges Symposium stattfinden, für das internationale Experten aus Praxis, Lehre und Forschung ins Literaturhaus Stuttgart eingeladen wurden. Die Veranstaltung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Society of Animation Studies (SAS), der School of Art, Design and Media an der Nanyang Technological University Singapore, dem Institut für Medienwissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen, der AG Animation und dem Literaturhaus Stuttgart und wird moderiert von Prof. Hannes Rall (Singapre) und Prof. Dr. Susanne Marschall (Tübingen). Mit den Beiträgen von Uwe Zimmermann, dem ComFor-Mitglied Thomas Raich sowie Raphael Zähringer sind Comics diesmal sogar in der überwiegenden Zahl der Vorträge das Thema.

Veranstaltertext:

„Das Tagessymposium ‚Sound in animation, comics and illustration‘ lädt im Rahmen des diesjährigen Internationalen Trickfilmfestivals (ITFS) interdisziplinäre internationale Experten aus Praxis, Lehre und Forschung nach Stuttgart ins Literaturhaus ein. Behandelt werden Themen wie ‚Filmmusik für Animation‘, ‚transkulturelle Zusammenarbeit für Animations-Soundtracks‘, ‚Soundwords in Comics‘ und ‚Sounddesign-Anwendungen in interaktiven Comics‘.
Eintritt: 15,- Euro (Tageskasse / frei mit Akkreditierung oder Festivalpass ITFS)“

Programm:

10.00-11.00: KEYNOTE Daniel Kothenschulte:
Filmmusic for Animation

11.30-12.30 Prof. Florian Käppler:
East meets West-A Transcultural Soundtrack Collaboration

14.30-15.00 Uwe Zimmermann:
Responsive Comic

15.15-15.45 Thomas Raich:
Sound expanding in space. Soundword-experiments in Frank Miller’s The Dark Knight Returns (1986)

15.45-16.15 Raphael Zähringer:
Beyond Onomatopoeia: Sounds, Words, and Metafiction in Hunt Emerson’s The Rime of the Ancient Mariner

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Vortrag „Zur Materialität von Comics“ in Berlin

Im Rahmen der Berliner Wissenswerkstatt „Die Materialität von Schriftlichkeit“ wird Christian A. Bachmann (Bochum) am 13. Juni 2017 einen Vortrag zum Thema „Jenseits der Schriftlichkeit: Zur Materialität von Comics“ halten. Die von der Staatsbibliothek zu Berlin und dem Arbeitskreis Materialität der Literatur organisierte Vortragsreihe findet seit 2014 statt und setzt auf den Dialog zwischen Bibliothek und Forschung.

Abstract:

„Mit Comics verbindet mancher noch heute Heftchenliteratur für Kinder, bebilderte Wegwerfprodukte mit Sprechblasen, deren Wert nicht über das „bloß“ Unterhaltsame hinausgeht. Längst hat sich jedoch die Erkenntnis durchgesetzt, dass Comics und „Graphic Novels“ nicht nur Spiegel ihrer Zeit sind, sondern auch einen wichtigen Beitrag zu zentralen Diskursen leisten. Entstanden im ausgehenden 19. Jahrhundert entwickeln sich die Comics erst in den 1980er Jahren zu einer „Kunstform“, die diesen Anspruch auch selbst erhebt. In Abgrenzung zu Produktionen für ein Massenpublikum treten Künstlerinnen und Künstler hervor, die auch gegenüber ihren materiellen Trägermedien nicht gleichgültig sind, sondern sie in ihre gestalterische Arbeit einbeziehen, womit sie Comics schaffen, die man in der Nähe von Künstlerbüchern verortet hat. Der Vortrag stellt einige ihrer Werke vor, zeichnet ihre Metamedialität nach und beleuchtet, welche Rolle ihre Materialität dabei spielt.“

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Vortrag Bochum: „Die Sprache des Comics – Eine Einführung in die Welt der sequenziellen Kunst“

Termin:
03.04.2017 18:00

Veranstaltertext:
„Der Comic hatte es lange Zeit schwer: Kritiker und Kritikerinnen verurteilten ihn als Schundliteratur und unterstellten ihm, die Jugend zu gefährden. Erst in den 1960er- und 70er-Jahren stieg die Akzeptanz für die Bildergeschichten.

Einer, der den Weg des Comics im deutschsprachigen Raum ebnete, war der 1917 geborene Verleger Rolf Kauka. Er schuf unter anderem Fix und Foxi und wurde als deutscher Walt Disney bezeichnet.

Die Veranstaltung gibt einen Einblick in die Welt der sequenziellen Kunst und in ihre wissenschaftliche Betrachtung. In einer Mischung aus Vortrag und Workshop werden verschiedene Comicformen wie Manga, Bande Dessinée und Graphic Novel thematisiert und ihre formal-ästhetischen Merkmale exemplarisch analysiert.“

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Wissensforum „Drawing Illness. Graphic Memoir and the Art of Getting Better“

Termin:
20.04.2017

Am 20. April findet im Hamburger Comicladen Strips & Stories das englischsprachige Wissensforum „Drawing Illness. Graphic Memoir and the Art of Getting Better“ statt. Zwei Vorträge von Katie Green (Comic-Autorin) und Lukas Etter (Siegen) und eine anschließende Podiumsdiskussion befassen sich mit dem beliebten Genre des „Graphic Memoir“. Die Veranstaltung wird im Rahmen des Forschungsverbundes „Übersetzen und Rahmen. Praktiken medialer Transformationen“ der Universität Hamburg organisiert.

Veranstaltertext:

„In den letzten Jahrzehnten hat sich das Graphic Memoir als eins der erfolgreichsten Genres alternativer grafischer Literatur herausgebildet. Diese Werke stellen echte Erfahrung dar, die von Krieg und Verfolgung bis zu Flucht und Diskriminierung reichen. Im Graphic Illness Writing als weiterem wichtigen Subgenre berichten Autor*innen über ihre Erlebnisse mit physischen und psychischen Erkrankungen. Die Comicform erweist sich hierbei als besonders geeignet, um besonders emotionale Erfahrungen persönlicher Krisen und Traumata darzustellen. Die Abstraktion des Cartoon-Zeichenstils, sowie die von den Leser*innen zu füllenden Lücken zwischen den Panels erlauben es Autor*innen Erlebnisse dazustellen, die sich anderen Medien entziehen.

In ihrem aktuellen Graphic Memoir Lighter than my Shadow (2013) berichtet die britische Autorin Katie Green über Essstörungen und Missbrauch in ihrer Jugend. Diese „Reise in das schwarze Herz einer tabuisierten Krankheit“ ist aber auch eine Geschichte der Genesung, des Erwachsenwerdens und des Selbstausdrucks durch Kunst. Der Zeichenprozess selbst wird für die Autorin zum Weg, ihre Erfahrungen aufzuarbeiten und darstellbar zu machen. Schlussendlich ist das Zeichnen ihre Rettung. Dieser Workshop will untersuchen, wie gekritzelte Linien komplexe emotionale Vorgänge ausdrücken und Comicpanels dort Krankheitserlebnisse rahmen, einfassen und ausdrücken können, wo Worte versagen.“

Programm:

  • Katie Green, „Drawing Shadows“
  • Lukas Etter, „Lines, Curls, Scribbles: Individual Drawing and Individual Style“
  • Podiumsdiskussion mit Katie Green (Autorin von Lighter than my Shadow), Lukas Etter (Universität Siegen), Christina Maria Koch (Universität Marburg) und Johannes C. P. Schmid (Universität Hamburg); Moderation: Astrid Böger (Universität Hamburg, Arbeitsstelle für Graphische Literatur)

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NNCORE-KONFERENZ „COMICS AND MEMORY“

Termin:
19.04.2017 - 21.04.2017

Comics and Memory ist eine internationale Tagung der NNCORE  (Nordic Network for Comic Research), organisiert mit der KU Leuven, UCLouvain (GRIT), und der ACME comics research group (University of Liège) an der Universität Ghent vom 19. – 21. April 2017. Die Konferenz beleuchtet das komplexe Zusammenspiel zwischen Comics und Erinnerung durch die Lupe persönlicher, kollektiver und medialer Formen und Praxen des Erinnerns.

Eine Teilnahme ist kostenlos und ausdrücklich erwünscht.

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Weiterlesen: Vollständiges Programm (Englisch)

Die ‚Erfindung‘ des Comics – Vortragsabend in Zürich

Termin:
03.03.2017 - 03.03.2017

Vortragsabend ComicsAm 3. März findet an der Universität Zürich der öffentliche Vortragsabend „Die ‚Erfindung‘ des Comics“ statt, der sich unter Beteiligung zahlreicher ComFor-Mitglieder auf die Spuren der Ursprünge des Mediums begibt. Organisiert wird die Veranstaltung von Christian A. Bachmann und Ingrid Tomkowiak (Forschungsbereich „Populäre Literaturen und Medien“ am Institut für Sozialanthropologie und empirische Kulturwissenschaft).

Programm:

17:30 Uhr – Dr. Christian A. Bachmann (Bochum)
„Comics – von einer Schweizer ‚Erfindung‘ des 19. Jahrhunderts zum Welterfolg des 20. Jahrhunderts“

18:00 Uhr – Dr. Christina Meyer (Hannover/Siegen)
„Serielle Comicfiguren: Das Yellow Kid, ein Fallbeispiel“

18:30 Uhr – Diskussion und Pause

19:00 Uhr – Dr. Felix Giesa (Köln)
„Von wilden Kindern und unerfahrenen Jugendlichen in frühen Comics“

19:30 Uhr – Prof. Dr. Ingrid Tomkowiak (Zürich)
„Globi. Zur Comic-Karriere einer Schweizer Werbefigur“

20:00 Uhr – Diskussion und Ausklang

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Workshop-Programm „Formen der Selbstreflexivität im Medium Comic“

Am 2. und 3. März 2017 wird an der Universität zu Köln der nunmehr dritte Workshop der AG Comicforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) stattfinden. Der zweitägige Workshop zum Thema „Formen der Selbstreflexivität im Medium Comic“ wird von Nina Heindl und Véronique Sina (Köln) organisiert

Veranstaltertext:
„Auf dem Prinzip der Differenz und Wiederholung, der Redundanz und Variation basierend, ist die (serielle) Ästhetik des Comics durch eine grundlegende performative sowie selbstreflexive Struktur gekennzeichnet. Dieses strukturelle Charakteristikum wird bereits beim frühen Zeitungscomic immer wieder für Pointen genutzt und findet sich in allen Comicproduktionen – unabhängig von Genre, Zielpublikum oder anderweitiger Zuordnungen und Kategorisierungen – wieder. Dabei sind verschiedene Modi der Selbstreflexivität in ihrer spezifischen Ausprägung auch aus anderen Medien bzw. Künsten bekannt, etwa Malerei, Film, Theater und Literatur, deren wissenschaftliche Erschließung Instrumentarien für die Auseinandersetzung mit Techniken der Selbstthematisierung im Comic liefern können. Die gezielte Thematisierung und Wiederholung/Wiederaufführung des Mediums kann unterschiedliche Formen annehmen, wie etwa die Reflexion des künstlerischen Herstellungsprozesses oder die Selbstdarstellung der Comickünstler*innen im eigenen Werk.

Die immanente Selbstbezüglichkeit des Comics zeichnet sich aber ebenso durch ein Spiel mit den Möglichkeiten der eigenen Darstellungsmittel aus, welches nicht nur das Aufzeigen, sondern auch das Aufbrechen und Erweitern medialer Konventionen mit sich bringt. So vielfältig die Erscheinungsweisen der Selbstreflexivität im Comic sind, so divers sind auch deren interpretatorische Zusammenhänge. Selbstreflexiven Comics wird einerseits in werkinterner Perspektive eine besondere Wert- und Kunsthaftigkeit zugeschrieben, weil sie ihre Künstlichkeit ausstellen und den Wissenshorizont der Produzent*innen über Geschichte und Gestaltungsbedingungen des Mediums ausstellen. Andererseits kommt derartigen Comicproduktionen in ideologiekritisch-werkexterner Perspektive Aussagewert über die mediale Konstruktion von Wirklichkeit zu. Neben diesen Kontrapunkten sind weitere Interpretationsmodelle denkbar und im Rahmen des Workshops zu diskutieren.“

Weiterlesen: Vollständiges Programm

„Holocaust im Comic“ – Rahmenprogramm zur Ausstellung in Frankfurt

Termin:
29.01.2017 - 09.03.2017

Holocaust im ComicDie Wanderausstellung „Holocaust im Comic“ ist vom 29. Januar bis 9. März 2017 in der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt a. M. zu Gast. Dort wird sie von einem ausführlichen Rahmenprogramm begleitet.

Begleitprogramm:

Sonntag, 29.01.2017
Matinee zur Eröffnung – Holocaust im Comic: Kann das gut gehen?
Comiclesung und Gespräch mit der Zeichnerin Ulli Lust

Ulli Lust liest aus ihrer Graphic Novel „Flughunde“, die auf dem gleichnamigen Roman von Marcel Beyer basiert. Im Anschluss an die Lesung spricht die Zeichnerin mit dem Kurator Jakob Hoffmann über die Darstellung politischer Themen im Comic.

Montag, 06.02.2017
Comics im Schulunterricht – Wie geht das und was geht damit?
Fortbildung für Lehrkräfte und Pädagog*innen, Veranstaltung mit Jakob Hoffmann

Wie kann man Comics didaktisch sinnvoll in den Unterricht einbauen, was braucht es an Vorwissen? Die Fortbildung gibt Hinweise dazu und erprobt den Umgang exemplarisch an ausgesuchten Comics. Die Fortbildung ist vom IQ Hessen akkreditiert und kostenfrei. Anmeldung bis zum 1. Februar.

Donnerstag, 09.02.2017
Hihi, Hitler – Nazis und Holocaust in der Populärkultur
Diskussion mit Leo Fischer und Adriana Altaras

Wer lacht über (oder mit) Hitler – und aus welchen Motiven? Wie kann Humor einen Beitrag zu Erinnerung und Aufarbeitung leisten? Und wann geht es um kalkulierte Provokation, Verharmlosung und Relativierung?

Freitag, 24.02.2017
In die Realität: Mit Graphic Journalism gegen das Vergessen
Comiclesung und Gespräch mit der US-amerikanischen Zeichnerin Sarah Glidden in englischer Sprache

Patrick Bahners spricht mit Sarah Glidden über die spezifischen Möglichkeiten und Probleme des Comics als Reportage.

Donnerstag, 09.03.2017
Mickey und der Golem. Reflexionen des Holocaust im Comic
Vortrag und Gespräch mit Ole Frahm

Comics und Graphic Novels kritisieren oftmals die dominante visuelle Erinnerung an den Holocaust, die in Deutschland vor allem durch Fotografien der Nationalsozialisten geprägt ist. Die Veranstaltung fragt danach, wie im Comic Geschichten aus Betroffenenperspektive vermittelt, Erinnerungen transportiert, Erfahrungen und Biographien sichtbar gemacht werden – und wo es auch Momente des Empowerments gibt.

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Vortrag „Zum Transfer von Religion im Medium Comic“ in Hamburg

Dr. Christine Bischoff vom Institut für Volkskunde / Kulturanthropologie der Uni Hamburg richtet in diesem Wintersemester ein Institutskolloquium zum Thema „Religions on the Move: Transfer, Migration, Konversion des Religiösen“ aus. In diesem Rahmen wird Prof. Dr. Jürgen Mohn, Ordinarius für Religionswissenschaft an der Philosophisch-Historischen und Theologischen Fakultät der Universität Basel, am 26. Januar 2017 einen Vortrag halten, der dem Thema „Zum Transfer von Religion im Medium Comic“ gewidmet ist.

Veranstaltertext;
„Vor dem Hintergrund weltweiter Mobilitäts- und Migrationsprozesse ist auch die lange Zeit dominante Zuschreibungsformel „Ein Mensch = eine Religion“ unstimmig geworden. Der Weltmarkt der Religionen und des Glaubens ist gewaltig in Bewegung und in den „Multiple Modernities“ ist die persönliche Bekehrung zum rechtsgläubigen (Neu-)Muslim genauso möglich wie die durch Jesus geretteten „Wiedergeborenen“. Wir wallfahrten, haben spirituelle Jenseitserfahrungen und was dem einen sein Mekka, ist der anderen der sonntägliche Besuch bei der Handauflegerin. Die großen monotheistischen Religionen sind weiterhin wichtige soziokulturelle Instanzen, gleichzeitig sind sie aber Teil eines globalisierten Kommunikationssystems, in dem sich universalistische Botschaften, individualistische Gottes- und Sinnsuchen und weltweite religiöse und spirituelle Diasporen mischen. Bei den alltäglich zu beobachtenden religiösen Praktiken stellen sich grundsätzliche Fragen nach dem Verhältnis von Religion bzw. Religiosität und Kultur bzw. kultureller Praxis. Dieses Verhältnis kann in Momenten von Übergängen, Transfers und Verschiebungen besonders gut durchleuchtet werden.

Entsprechend werden sich die Kolloquiumsteilnehmenden u. a. mit folgenden Fragen aus volkskundlich-kulturanthropologischer Perspektive auseinandersetzen: Welche kommunikativen Praktiken lassen sich im Rahmen religiös-spiritueller Diversifizierungsprozesse herausarbeiten? Welche interreligiösen (Zwischen-)Räume, Verbindungen, aber auch Grenzziehungen entstehen hierbei? Welche Medien werden von den beteiligten individuellen und institutionellen Protagonistinnen und Protagonisten genutzt? Welche Sinn- und Bedeutungszuschreibungen lassen sich erkennen und welche Deutungen, Wahrnehmungen, Bewertungen des Religiösen sind bei wem aus welchen Gründen dominant? Das Institut hat Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eingeladen, die insbesondere an der Schnittstelle von Religiositäts-, Migrations-, Gender- und (historischer) Kulturforschung arbeiten und aktuelle Fragestellungen, theoretische Konzepte und Ergebnisse ihrer neuesten Studien vorstellen und mit den Teilnehmenden diskutieren werden.“

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Vortrag „Newsflash aus der amerikanischen Comic-Szene“ in Tübingen

Termin:
26.01.2017 19:15 Uhr - 26.01.2017

BAM!Am Donnerstag, den 26. Januar 2017 hält Alexander Klähr im Deutsch-Amerikanischen Institut Tübingen einen Vortrag mit dem Titel „BAM! Newsflash aus der amerikanischen Comic-Szene“. Der Comicforscher wird einen Abriss der gut 100-jährigen Geschichte der amerikanischen Comic-Szene sowie eine Einführung in neue Entwicklungen präsentieren.

Veranstaltertext:

„Der Comic ist eine eigenständige Kunstform, so amerikanisch wie Jazz. Lange als Medium für Kinder, dann als randständiges Revier für eingefleischte Fans abgestempelt, ist der US-Comic zurzeit lebendiger denn je. In Blockbuster-Superheldenverfilmungen und Fernsehserien liefern Comics Charaktere, Stoffe und Identifikationsmuster für ein völlig neues Publikum, was auch das Interesse am Ursprungsmedium belebt. Der San Diego Comic Con ist die heißeste Plattform für das Testen neuer populärer Erzählformate, und der Markt für digitale Comics wird immer weiter erschlossen.“

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