Vorträge & Tagungen

Die ‚Erfindung‘ des Comics – Vortragsabend in Zürich

Termin:
03.03.2017 - 03.03.2017

Vortragsabend ComicsAm 3. März findet an der Universität Zürich der öffentliche Vortragsabend „Die ‚Erfindung‘ des Comics“ statt, der sich unter Beteiligung zahlreicher ComFor-Mitglieder auf die Spuren der Ursprünge des Mediums begibt. Organisiert wird die Veranstaltung von Christian A. Bachmann und Ingrid Tomkowiak (Forschungsbereich „Populäre Literaturen und Medien“ am Institut für Sozialanthropologie und empirische Kulturwissenschaft).

Programm:

17:30 Uhr – Dr. Christian A. Bachmann (Bochum)
„Comics – von einer Schweizer ‚Erfindung‘ des 19. Jahrhunderts zum Welterfolg des 20. Jahrhunderts“

18:00 Uhr – Dr. Christina Meyer (Hannover/Siegen)
„Serielle Comicfiguren: Das Yellow Kid, ein Fallbeispiel“

18:30 Uhr – Diskussion und Pause

19:00 Uhr – Dr. Felix Giesa (Köln)
„Von wilden Kindern und unerfahrenen Jugendlichen in frühen Comics“

19:30 Uhr – Prof. Dr. Ingrid Tomkowiak (Zürich)
„Globi. Zur Comic-Karriere einer Schweizer Werbefigur“

20:00 Uhr – Diskussion und Ausklang

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Workshop-Programm „Formen der Selbstreflexivität im Medium Comic“

Am 2. und 3. März 2017 wird an der Universität zu Köln der nunmehr dritte Workshop der AG Comicforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) stattfinden. Der zweitägige Workshop zum Thema „Formen der Selbstreflexivität im Medium Comic“ wird von Nina Heindl und Véronique Sina (Köln) organisiert

Veranstaltertext:
„Auf dem Prinzip der Differenz und Wiederholung, der Redundanz und Variation basierend, ist die (serielle) Ästhetik des Comics durch eine grundlegende performative sowie selbstreflexive Struktur gekennzeichnet. Dieses strukturelle Charakteristikum wird bereits beim frühen Zeitungscomic immer wieder für Pointen genutzt und findet sich in allen Comicproduktionen – unabhängig von Genre, Zielpublikum oder anderweitiger Zuordnungen und Kategorisierungen – wieder. Dabei sind verschiedene Modi der Selbstreflexivität in ihrer spezifischen Ausprägung auch aus anderen Medien bzw. Künsten bekannt, etwa Malerei, Film, Theater und Literatur, deren wissenschaftliche Erschließung Instrumentarien für die Auseinandersetzung mit Techniken der Selbstthematisierung im Comic liefern können. Die gezielte Thematisierung und Wiederholung/Wiederaufführung des Mediums kann unterschiedliche Formen annehmen, wie etwa die Reflexion des künstlerischen Herstellungsprozesses oder die Selbstdarstellung der Comickünstler*innen im eigenen Werk.

Die immanente Selbstbezüglichkeit des Comics zeichnet sich aber ebenso durch ein Spiel mit den Möglichkeiten der eigenen Darstellungsmittel aus, welches nicht nur das Aufzeigen, sondern auch das Aufbrechen und Erweitern medialer Konventionen mit sich bringt. So vielfältig die Erscheinungsweisen der Selbstreflexivität im Comic sind, so divers sind auch deren interpretatorische Zusammenhänge. Selbstreflexiven Comics wird einerseits in werkinterner Perspektive eine besondere Wert- und Kunsthaftigkeit zugeschrieben, weil sie ihre Künstlichkeit ausstellen und den Wissenshorizont der Produzent*innen über Geschichte und Gestaltungsbedingungen des Mediums ausstellen. Andererseits kommt derartigen Comicproduktionen in ideologiekritisch-werkexterner Perspektive Aussagewert über die mediale Konstruktion von Wirklichkeit zu. Neben diesen Kontrapunkten sind weitere Interpretationsmodelle denkbar und im Rahmen des Workshops zu diskutieren.“

Weiterlesen: Vollständiges Programm

„Holocaust im Comic“ – Rahmenprogramm zur Ausstellung in Frankfurt

Termin:
29.01.2017 - 09.03.2017

Holocaust im ComicDie Wanderausstellung „Holocaust im Comic“ ist vom 29. Januar bis 9. März 2017 in der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt a. M. zu Gast. Dort wird sie von einem ausführlichen Rahmenprogramm begleitet.

Begleitprogramm:

Sonntag, 29.01.2017
Matinee zur Eröffnung – Holocaust im Comic: Kann das gut gehen?
Comiclesung und Gespräch mit der Zeichnerin Ulli Lust

Ulli Lust liest aus ihrer Graphic Novel „Flughunde“, die auf dem gleichnamigen Roman von Marcel Beyer basiert. Im Anschluss an die Lesung spricht die Zeichnerin mit dem Kurator Jakob Hoffmann über die Darstellung politischer Themen im Comic.

Montag, 06.02.2017
Comics im Schulunterricht – Wie geht das und was geht damit?
Fortbildung für Lehrkräfte und Pädagog*innen, Veranstaltung mit Jakob Hoffmann

Wie kann man Comics didaktisch sinnvoll in den Unterricht einbauen, was braucht es an Vorwissen? Die Fortbildung gibt Hinweise dazu und erprobt den Umgang exemplarisch an ausgesuchten Comics. Die Fortbildung ist vom IQ Hessen akkreditiert und kostenfrei. Anmeldung bis zum 1. Februar.

Donnerstag, 09.02.2017
Hihi, Hitler – Nazis und Holocaust in der Populärkultur
Diskussion mit Leo Fischer und Adriana Altaras

Wer lacht über (oder mit) Hitler – und aus welchen Motiven? Wie kann Humor einen Beitrag zu Erinnerung und Aufarbeitung leisten? Und wann geht es um kalkulierte Provokation, Verharmlosung und Relativierung?

Freitag, 24.02.2017
In die Realität: Mit Graphic Journalism gegen das Vergessen
Comiclesung und Gespräch mit der US-amerikanischen Zeichnerin Sarah Glidden in englischer Sprache

Patrick Bahners spricht mit Sarah Glidden über die spezifischen Möglichkeiten und Probleme des Comics als Reportage.

Donnerstag, 09.03.2017
Mickey und der Golem. Reflexionen des Holocaust im Comic
Vortrag und Gespräch mit Ole Frahm

Comics und Graphic Novels kritisieren oftmals die dominante visuelle Erinnerung an den Holocaust, die in Deutschland vor allem durch Fotografien der Nationalsozialisten geprägt ist. Die Veranstaltung fragt danach, wie im Comic Geschichten aus Betroffenenperspektive vermittelt, Erinnerungen transportiert, Erfahrungen und Biographien sichtbar gemacht werden – und wo es auch Momente des Empowerments gibt.

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Vortrag „Zum Transfer von Religion im Medium Comic“ in Hamburg

Dr. Christine Bischoff vom Institut für Volkskunde / Kulturanthropologie der Uni Hamburg richtet in diesem Wintersemester ein Institutskolloquium zum Thema „Religions on the Move: Transfer, Migration, Konversion des Religiösen“ aus. In diesem Rahmen wird Prof. Dr. Jürgen Mohn, Ordinarius für Religionswissenschaft an der Philosophisch-Historischen und Theologischen Fakultät der Universität Basel, am 26. Januar 2017 einen Vortrag halten, der dem Thema „Zum Transfer von Religion im Medium Comic“ gewidmet ist.

Veranstaltertext;
„Vor dem Hintergrund weltweiter Mobilitäts- und Migrationsprozesse ist auch die lange Zeit dominante Zuschreibungsformel „Ein Mensch = eine Religion“ unstimmig geworden. Der Weltmarkt der Religionen und des Glaubens ist gewaltig in Bewegung und in den „Multiple Modernities“ ist die persönliche Bekehrung zum rechtsgläubigen (Neu-)Muslim genauso möglich wie die durch Jesus geretteten „Wiedergeborenen“. Wir wallfahrten, haben spirituelle Jenseitserfahrungen und was dem einen sein Mekka, ist der anderen der sonntägliche Besuch bei der Handauflegerin. Die großen monotheistischen Religionen sind weiterhin wichtige soziokulturelle Instanzen, gleichzeitig sind sie aber Teil eines globalisierten Kommunikationssystems, in dem sich universalistische Botschaften, individualistische Gottes- und Sinnsuchen und weltweite religiöse und spirituelle Diasporen mischen. Bei den alltäglich zu beobachtenden religiösen Praktiken stellen sich grundsätzliche Fragen nach dem Verhältnis von Religion bzw. Religiosität und Kultur bzw. kultureller Praxis. Dieses Verhältnis kann in Momenten von Übergängen, Transfers und Verschiebungen besonders gut durchleuchtet werden.

Entsprechend werden sich die Kolloquiumsteilnehmenden u. a. mit folgenden Fragen aus volkskundlich-kulturanthropologischer Perspektive auseinandersetzen: Welche kommunikativen Praktiken lassen sich im Rahmen religiös-spiritueller Diversifizierungsprozesse herausarbeiten? Welche interreligiösen (Zwischen-)Räume, Verbindungen, aber auch Grenzziehungen entstehen hierbei? Welche Medien werden von den beteiligten individuellen und institutionellen Protagonistinnen und Protagonisten genutzt? Welche Sinn- und Bedeutungszuschreibungen lassen sich erkennen und welche Deutungen, Wahrnehmungen, Bewertungen des Religiösen sind bei wem aus welchen Gründen dominant? Das Institut hat Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eingeladen, die insbesondere an der Schnittstelle von Religiositäts-, Migrations-, Gender- und (historischer) Kulturforschung arbeiten und aktuelle Fragestellungen, theoretische Konzepte und Ergebnisse ihrer neuesten Studien vorstellen und mit den Teilnehmenden diskutieren werden.“

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Vortrag „Newsflash aus der amerikanischen Comic-Szene“ in Tübingen

Termin:
26.01.2017 19:15 Uhr - 26.01.2017

BAM!Am Donnerstag, den 26. Januar 2017 hält Alexander Klähr im Deutsch-Amerikanischen Institut Tübingen einen Vortrag mit dem Titel „BAM! Newsflash aus der amerikanischen Comic-Szene“. Der Comicforscher wird einen Abriss der gut 100-jährigen Geschichte der amerikanischen Comic-Szene sowie eine Einführung in neue Entwicklungen präsentieren.

Veranstaltertext:

„Der Comic ist eine eigenständige Kunstform, so amerikanisch wie Jazz. Lange als Medium für Kinder, dann als randständiges Revier für eingefleischte Fans abgestempelt, ist der US-Comic zurzeit lebendiger denn je. In Blockbuster-Superheldenverfilmungen und Fernsehserien liefern Comics Charaktere, Stoffe und Identifikationsmuster für ein völlig neues Publikum, was auch das Interesse am Ursprungsmedium belebt. Der San Diego Comic Con ist die heißeste Plattform für das Testen neuer populärer Erzählformate, und der Markt für digitale Comics wird immer weiter erschlossen.“

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comiXconnection Freiburg

Termin:
19.01.2017 - 09.03.2017

ComiXconnection FlyerVeranstaltertext:
„comiXconnection beleuchtet den aktuellen independent comic in Serbien, Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina sowie Ungarn und Rumänien. Das Projekt comiXconnection wird in Freiburg in der neuen Universitätsbibliothek sowie in der Galerie des Kommunalen Kinos gezeigt. Eine Kinoreihe, ein Symposium und eine Lese-Ecke mit vielen Comics begleiten die Ausstellung.“

Teil der comiXconnection ist das Symposium „Comics Connected. Transnational Comics Art and Comics Scenes“, das am 21./22. Februar 2017 in der Freiburger Universitätsbibliothek stattfindet. Unter den Vortragenden sind auch ComFor-Mitglieder beteiligt.

Programm:
Montag, 20. Februar:

09:00 a.m. – 09:30 a.m.
official welcome
09:30 a.m. – 10:00 a.m.
Lukas Etter:
Authorship and Transnational Comics

10:30 a.m. – 12:00 a.m.
Alexandru Ciubotariu:
Me and Romanian Comics
Irena Jukić Pranjić:
Female Comic Authors from the Balkans
Danilo Milošev Wostok /Zlata Vojnić Kortmis:
Freedom of Expression in Contemporary Comics

02:00 p.m. – 03:00 p.m.
Gyula Maksa:
Current Trends in Hungarian Comics
Ester Komornik:
In Progress – Changing Trends in Hungarian Comics

03:30 p.m. – 04:30 p.m.
Elisabeth Desta/Ludwig Henne:
Redrawing Stories from the Past
Nina Heindl:
Exhibiting Comics and Their Networks. comiXconnection in Context

05:00 p.m. – 06:30 p.m.
Panel discussion: Retrospective
Axel Halling (presenter), Jelena Vukmanović, Tatjana Ivegeš-Wilhelm, Alexandru Ciubotariu, Nina Heindl

Dienstag, 21. Februar:

09:30 a.m. – 10:30 a.m.
Aleksandra Sekulić:
Intertextuality in Alternative Comics in Serbia
Grzegorz Krajewski:
„The South Serbian Carpet of Horror“ – Dejan Stoijilković’s Novel and Comic

11:00 a.m. – 12:00 a.m.
Miriam Nandi:
Re-writing Indian History from Below – the Graphic Novel Bhimayana
Claus Pusch:
„Tintin au Québec – Paul à la campagne“: Transatlantic Connections and Correspondences in the Francophone Comic

02:00 p.m. – 03:00 p.m.
Tatjana Ivegeš-Wilhelm:
„You Know, for Kids“
Emir Pašanović:
What is War in the Bosnian Graphic Novel?

03:30 p.m. – 04:30 p.m.
Bojan Albahari:
From Fan-zine to Pro-zine: the Case of Stripburger
Anamaria Pravicencu:
Art + Comics, a Fragile Romanian Adventure

05:00 p.m. – 06:30 p.m.
Panel discussion: Towards Future Networks
Axel Halling (presenter), Bojan Albahari, Gyula Maksa, Emir Pašanović, Anamaria Pravicencu

Pdf-Flyer mit Programm
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Studierendenkonferenz „The Bodies of Superheroes“ in Siegen

Termin:
21.01.2017 - 21.01.2017

poster_studikonferenz_siegenIm vorletzten Post diesen Jahres freuen wir uns noch eine Studierendenkonferenz zum Thema „Made of Flesh and Blood: The Bodies of Superheroes“ ankündigen zu können. Diese wird am 21. Januar 2017 an der Universität Siegen stattfinden und durch Keynote-Vorträge der ComFor-Mitglieder Daniel Stein (Siegen) und Véronique Sina (Köln) ergänzt werden.

Pressetext:

„Ursprünglich nur in Comics zu finden, aber heute auch auf den großen Leinwänden: Superhelden. Von Batman über Ironman und Wonder Woman bis hin zu The Avengers – aus der Populärkultur sind Superhelden nicht mehr wegzudenken. Aber welche Rolle spielen die Körper von Superhelden? Wie wurden sie früher
dargestellt und wie werden sie heute portraitiert? Diesen Fragen stellen sich Vertreterinnen und Vertreter der Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Siegen im Rahmen der Studierendenkonferenz Made of Flesh and Blood: The Bodies of Superheroes am 21. Januar 2017 (10-16 Uhr, Graduierten Lounge). Die einzelnen Vorträge sollen das Thema dabei aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Besondere
Schwerpunkte liegen dabei auf Gender, Race und Disability. Die Keynote-Vorträge werden von Daniel Stein (Siegen) und Véronique Sina (Köln) gehalten.“

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Veranstaltungsreihe Minden „Gewalt und Krieg im Comic“

Termin:
03.12.2016 - 09.03.2017

vhs-plakatfolder-comic_final-2_kleinDie Ausstellung “Fakten und Fiktionen – KriegsFamilienGeschichten im Comic” (auf die wir bereits hingewiesen hatten) war nur der Beginn einer großen Veranstaltungsreihe zum Rahmenthema „Gewalt und Krieg im Comic“ in Minden. In gemeinsamer Organisation der VHS Minden, des Mindener Geschichtsvereins, des Mindener Museums, des Kulturbüros der Stadt Minden, der Stadtbibliothek Minden und etage eins wurde nun das vollständige Programm veröffentlicht. Unter den Beiträgen sind neben vielen Workshops, Filmvorführungen, Leseshows und Fortbildungen zum Thema Comic auch Vorträge der ComFor-Mitglieder Ralf Palandt, Bernd Dolle-Weinkauff und Anna Gabai.

Programmübersicht:

ab 03.12. 2016: Ausstellung Fakten und Fiktionen:

KriegsFamilienGeschichten, Mindener Museum

06./07.01. 15:30 Uhr, Workshop Kulturrucksack:
Comic-Helden Zeichenworkshop (Klaus Scherwinski und Jörg Jaroschewitz), Stadtbibliothek/etage eins

20./21.01. 15:30 Uhr, Workshop Kulturrucksack:
Comics und Cartoons zeichnen – Figuren erfinden (Stefan Mayr), Kinder- und Jugendkreativzentrum Anne Frank

26.01. 19:00 Uhr, Vortrag: Kriegsberichterstattung und Cartoons (Ulrich Tilgner),
Kleines Theater am Weingarten

02.02. 19:00 Uhr, Vortrag: Braune Comics?! (Ralf Palandt),
Hansehaus

03.02. 8:00 Uhr, Vortrag: Braune Comics?! (Ralf Palandt),
Herder-Gymnasium

16.02. 19:00 Uhr, Vortrag: Gewaltinszenierungen im Comic (Prof. Dr. Bernd Dolle-Weinkauff),
Kleines Theater am Weingarten

23.02. 19:00 Uhr, Vortrag: Herodot, Leonidas und die „Achse des Bösen“ – Frank Millers Comic „300“ (Uschi Bender-Wittmann),
Kleines Theater am Weingarten

24.02. 14 :00Uhr, Fortbildung: Comics und Leseförderung bei Kindern und Jugendlichen (Anna Gabai),
Stadtbibliothek

24./25.02. 15:30 Uhr, Workshop Kulturrucksack:
Comics und Cartoons zeichnen – Figuren erfinden (Stefan Mayr),
Jugendhaus Juxbude

02.03. 10:30 Uhr, Comics, Splatter, Graphic Novels
krasse Bilder, harte Stories, Leseshow für Jugendliche (Frank Sommer),
Kleines Theater am Weingarten

03.-05.03. 17:00 Uhr, Vom Leben gezeichnet (Jessica Koppe):
Comic-Workshop für Erwachsene, VHS Minden

03.03. 19:00 Uhr, Film mit Einführung: »Tardi – Schwarz auf Weiß« (Einführung durch Iris Praefke,),
Kleines Theater am Weingarten

09.03. 19:00 Uhr, Finissage: Geschichte ohne Fußnoten – (Dr. Susanne Brandt)
Wie viele Quellen und Forschung stecken in einem Comic?, Mindener Museum

14 02.-05.06. Exkursion:
„La Grande Guerre“ Kriegsgedenken und Erinnerungskulturen an Kriegsschauplätzen des 1. Weltkriegs in Belgien und Frankreich

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Comic-Beiträge auf der Tagung „Praktiken medialer Transformationen“

Termin:
09.12.2016 - 10.12.2016

Der Hamburger Forschungsverbund „Übersetzen und Rahmen. Praktiken medialer Transformationen“ (FÜR) veranstaltet eine Wissenschaftstagung, die Übertragungsprozesse zwischen verschiedenen Medien mit einem Schwerpunkt auf Digitalisierungen untersucht und sich den ästhetischen und künstlerischen Wechselwirkungen zwischen analogen und digitalen Medienphänomenen des 21. Jahrhunderts widmet.

Im Beitrag von Vanessa Ossa (Tübingen), „Metalepse und Partizipationskultur“, werden dabei Interpretationsstrukturen partizipatorischer Online-Kommunikation am Beispiel von Comic- und Film-Superhelden beleuchtet. Lukas R.A. Wilde (Tübingen) präsentiert den Beitrag „Digitale Comics: Zur Medialität und Ästhetik des Interfaces“. Der Vortrag diskutiert an einigen aktuellen Beispielen die zunehmende Digitalisierung von ‚Trägermedien‘ des Comic mit Hinblick auf medientheoretische Veränderungen bestimmter Formensprachen.

Veranstaltertext:
„Übertragungen zwischen verschiedenen Medien sind eine zentrale Strategie von Kunst, populärer Kultur und Medienindustrie und ein wichtiger Forschungsgegenstand der Medienwissenschaften. Daran anknüpfend lenkt die interdisziplinäre Forschergruppe den Blick auf grundlagentheoretische Fragen medialer Transformationen und konzentriert sich auf eine bislang wenig diskutierte praxeologische Perspektive: auf Wahrnehmungs- und Aneignungsprozesse, die als Praktiken medialer Transformationen beschrieben und mittels der Leitkonzepte ‚Übersetzung‘ und ‚Rahmung‘ theoretisch gefasst werden. Ziel ist es, die Reichweite von Übersetzungs- und Rahmentheorien für kunst-, kultur- und sozialwissenschaftlich orientierte Medienforschungen auszuloten und diese Modelle für die medientheoretische und medienästhetische Forschung fruchtbar zu machen.
Der Forschungsverbund wird gefördert durch die Landesforschungsförderungsintiative für die Laufzeit von 01/2015 bis 12/2017.“

Organisationsteam: Johannes Schmid, Andreas Veits, Wiebke Vorrath

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Vortrag „Die mediale Beschaffenheit des Comics“ in Augsburg

Termin:
06.12.2016 - 06.12.2016

ringvorlesung_augsburgSeit Beginn des Wintersemesters 2016/17 werden im Rahmen einer Ringvorlesung an der Universität Augsburg wöchentlich Vorträge zum Thema „Kinder- und Jugendliteratur“ gehalten. Anfang Dezember wird es nun auch einen Vortrag über „Die mediale Beschaffenheit des Comics“ geben, den ComFor-Mitglied Dr. Véronique Sina gestalten wird.

Die Ringvorlesung wird gemeinsam von Prof. Dr. Bettina Bannasch (Neuere Deutsche Literaturwissenschaft) und Prof. Dr. Eva Matthes (Pädagogik) organisiert und hat sich zum Ziel gesetzt „eine systematisch angelegte Überblicksdarstellung zur Kinder- und Jugendliteratur anzubieten“. Gefördert wird das Projekt von der Waldemar-Bonsels-Stiftung und der Gesellschaft der Freunde der Universität Augsburg.

Kurzbeschreibung:

„Am Beispiel des ausdrücklich für die schulische Vermittlung
produzierten Geschichtscomic „Die Suche“ (2008) soll im Rahmen des geplanten Vortrags die hypermediale Spezifik des Comics herausgearbeitet und das damit verbundene  darstellerische/erzählerische Potenzial des Mediums für die Kinder- und Jugendliteratur, insbesondere im Hinblick auf die Thematik des Holocaust, fruchtbar gemacht werden.“

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Zur Website der Waldemar-Bonsels-Stiftung