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Comics and Politics: 7th Annual ComFor Conference Scheduled

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The 7th Annual Conference of the Society for Comics Studies (Gesellschaft für Comicforschung) will take place on September 27-29, 2012, at the Institute für Media Culture Studies at Freiburg University. This year’s conference will deal with the broad subjects of Comics and Politics. Beyond this topic, the conference will also re-introduce the Open Workshop Session on ongoing research projects, and add a poster section for the first time at a ComFor conference. Weiterlesen

Neue Informationen zur Bonner Online-Bibliographie zur Comicforschung

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Seit neuestem können in der Online-Bibliographie auf Wunsch auch Abschlussarbeiten zum Download angeboten werden; natürlich nur auf Wunsch und mit Zustimmung des jeweiligen Verfassers. War bisher hierfür eine Registrierung nötig, ist der Zugang zu den Arbeiten nun für jedermann frei. Lediglich für die Titelaufnahme und den Upload der Arbeit ist eine Registrierung und Anmeldung erforderlich.

Bisher haben schon zwei Absolventen die Möglichkeit genutzt. Joachim Trinkwitz, der Initiator und Hauptakteur der Datenbank hofft nun auf rege Nutzung des Features. Auch länger zurückliegende Arbeiten würden gerne genommen.

Übrigens gilt das nicht nur für Abschlussarbeiten, sondern auch für Aufsätze und Buchpublikationen, für die man die Rechte zur Online-Publikation hat. Es kann natürlich auch weiterhin einfach ein Link auf anderswo deponierte Titel gelegt werden. Weiterlesen

A Recent Look at the Bonn Online Bibliography for Comics Studies

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The Online-Bibliography at Bonn University has added a new feature: BA, MA and diploma theses can now be offered in full as downloads, if the author so wishes. A similar repository was previously only accessible for registered users; now, any visitor to the site can read all the theses on offer. (Entering data sets into the bibliography and uploading new papers still requires registration, though.)

The feature launches with two theses already online. Joachim Trinkwitz, the database’s founder and main organizer, hopes that many others will follow. Older theses and recent work are equally welcome.

The same feature also allows users to post other papers, articles and books, for which the authors have retained or regained the rights to an online publication. Of course, the database also continues to support links to papers hosted elsewhere. Weiterlesen

Roland Faelske-Preis für Comic und Animationsfilm 2012

Die Universität Hamburg und die Roland Faelske-Stiftung loben im Jahr 2012 zum zweiten Mal den ‚Roland Faelske-Preis für Comic und Animationsfilm‘ aus. Ausgezeichnet werden Studierende und Promovenden für herausragende Arbeiten aus dem Themenbereich ‚Comic‘ oder ‚Animationsfilm‘. Weiterlesen

Reportagecomics. Dokumentarische Comics. Comicbiographien: Bericht von 6. Jahrestagung der ComFor

Die diesjährige jährliche Wissenschaftstagung der Gesellschaft für Comicforschung fand unter Federführung von Prof. Dr. Thomas Knieper vom 11.-13. November in Passau statt. Die überwältigende Resonanz auf den Call for Papers führte dazu, dass, so Thomas Knieper in seiner Begrüßung, statt ursprünglich geplanter zwei Tage an dreien getagt wurde. Das dichte Programm bestand aus 28 Vorträgen, die zu 11 thematischen Blöcken zusammengefasst waren. Weiterlesen

Tagungsbericht „Comic – Manga – Graphic Novel“

Haus Hainstein in Eisenach, 25. – 27. November 2011

Unter dem Titel „Comic – Manga – Graphic Novel. Aktuelle Tendenzen in der grafischen Literatur für Kinder und Jugendliche“ lud der Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V. (AKJ) vom 25. bis 27. November 2011 zu einem Seminar im Haus Hainstein in Eisenach. Die Tagung hatte sich nebst einer Einführung in die Thematik zum Ziel gesetzt, die drei Begrifflichkeiten zu definieren und voneinander abzugrenzen, die narrativen Strukturen von „grafischer Literatur für Kinder und Jugendliche“ zu ergründen und zur gegenwärtigen Kinder- und Jugendliteratur in Bezug zu setzen, aber auch über didaktische und berufspraktische Zugänge zugunsten einer potentiellen Leseförderung zu diskutieren. Überaus positiv zu bewerten ist die Organisation einer solchen Tagung nicht nur ob des Anstiegs der Popularität von Comics (insbesondere japanischer Herkunft), aber auch den „Comic-Romanen“ für Kinder und Jugendliche – wie beispielsweise „Gregs Tagebuch“ (Jeff Kinney) – in den vergangenen Jahren, sondern auch hinsichtlich der bisherigen beinahe vollständigen Exklusion grafischer Literatur in der Kinder- und Jugendliteraturforschung. Weiterlesen

Neuigkeiten aus der ComFor

Im Rahmen ihrer 6. Wissenschaftstagung 2011 hat die Gesellschaft für Comicforschung auf ihrer Mitgliederversammlung Weichen für die weitere Entwicklung gestellt.

Zur Tagung selbst wird demnächst hier ein Bericht erscheinen. Im Vorfeld informierte u. a. die Passauer Neue Presse vor Ort über die Veranstaltung (Red.: „Comics als Reportage“; 10.11.2011; S. 24; Dominik Schweighofer: „Comic kann alles. Worüber 80 Forscher ab heute in Passau diskutieren; 11.11.2011; S. 13). Und Christoph Haas schilderte seine Eindrücke als Teilnehmer in der Süddeutschen Zeitung („Geschichte vom Hund“; 16.11.2011; S. 12). Sein Bericht kann in längerer Fassung auf Tagesspiegel Online nachgelesen werden.

Gastgeber der erfolgreichen Tagung war Prof. Dr. Thomas Knieper (Lehrstuhl Computervermittelte Kommunikation an der Universität Passau). Er und sein Assistent Fabian Wiedel haben Fotos auf Facebook online gestellt.
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Rezension: Graphic Subjects

Chaney, Michael A. (Hg.): Graphic Subjects. Critical Essays On Autobiography and Graphic Novels. (= Wisconsin Studies in Autobiography.) Wisconsin: The University of Wisconsin Press, 2011. 244 Seiten, 26,95 $.

Druckfassung (pdf)

Nicht weniger als 27 Beiträge in vier Kategorien vereint der vorliegende Band zur Erforschung von Autobiographie und Graphic Novels. Dass bei dieser Vielzahl an Einzelbetrachtungen kein unhandlicher Buchklotz herauskam, liegt wohl zuvorderst an der vielversprechenden Vorgehensweise des Herausgebers Michael A. Chaney, der für Graphic Subjects das mittellange wissenschaftliche Essay mit knappen, persönlichen Betrachtungen zu einzelnen Titeln oder Parametern paart (7). Nachdem Chaney in seiner Einleitung (3-9) zuerst die Grundlagen der Autobiographie umrissen hat, kommt er schnell auf die Herausforderungen zu sprechen, die sich der Forschung mit dem Auftauchen von Bildern in Lebensbeschreibungen stellen (4). Gelang es Autobiographien durch das Hinzufügen von Fotographien, ihre Authentizität zu steigern, bewirkt der „exaggerated visual style of the comics“ (ebd.) dagegen eher ein Infragestellen jeglicher autobiographischen Autorität. Chaney stellt fest, dass ein Großteil der meistgelobten Graphic Novels autobiographischer Natur seien (für die im folgenden von einer Vielzahl Autoren der Begriff ‚autographics’ genutzt wird), und macht gleichzeitig für diese im Kontext der Autobiographieforschung ein Forschungsdesiderat aus (6). Das soll Graphic Subjects nun erstmals angehen. Zumindest klingen die Titel der vier Teile sehr vielversprechend. Im ersten Teil finden sich, Art Spiegelmans Einfluss auf sowohl die Graphic Novel als auch auf den autobiographischen Comic entsprechend, Aufsätze über den Autor von Maus. Im zweiten Teil werden Titel des globalen „Autographics“-Markt untersucht, während sich der dritte ausführlich visuellen Lebensberichten von Frauen widmet. Im abschließenden vierten Teil finden sich diverse Analysen US-amerikanischer autobiographischer Comics von Justin Green über Lynda Barry bis Jeffrey Brown. Weiterlesen

Comic-WissenschaftlerInnen zu Gast beim Comic Cafe

Comic Cafe heißt eine Veranstaltungsreihe von Comic-Experte Heiner Lünstedt, die an mehreren Sonntagen jedes Jahr im München Programmkino Werkstattkino stattfindet. Zum abwechslungsreichen Programm gehören auch regelmäßig Vorträge von Comic-WissenschaftlerInnen. Im Oktober war Thomas Hausmanninger, Professor für Christliche Sozialethik und ComFor-Mitglied, zu Gast und sprach über „Religion in den amerikanischen Comic books“ (auf dem Foto rechts von Heiner Lünstedt, Foto: Marcus Anritter). Im November werde ich im Zuge meines Tagungsbands rechtsextreme Comics und „Comics gegen Rechts“ vorstellen.
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Reportagecomics. Dokumentarische Comics. Comicbiographien: Dritter Tag der ComFor-Jahrestagung

Am heutigen letzten Tag der sechsten ComFor-Jahrestagung finden noch einmal drei Sektionen statt. Den Anfang macht ab 9 Uhr Der Comic und die Auseinandersetzung mit dem Holocaust, gefolgt von Adaption journalistischer und biografischer Formen als Stilmittel. Nach der abschließenden Sektion Adaption journalistischer und biografischer Formen als Stilmittel endet die Tagung vorraussichtlich um 14 Uhr.

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