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Ausstellung: ‚Herzlicher Gruß‘ – eine Comic-Biographie erzählt vom Ersten Weltkrieg


Am 20. Mai eröffnete das Museum der Stadt Grafing die Ausstellung „Herzlicher Gruß – Postkarten, Fotos, Comics. Eine Grafinger Familie in der Zeit des ersten Weltkriegs“.

Der lange Titel erklärt sich durch die Wiederentdeckung der eigenen Familiengeschichte und die außergewöhnliche zweifache Umsetzung durch den Künstler in expressiven Gemälden und sensiblen Comics: „Impuls für die Arbeit von Uli Knorr sind auf einem Dachboden gefundene Briefe und Postkarten seiner Familie aus der Zeit des Ersten Weltkriegs: auf den Bildern Zerstörung, in den Brieftexten liebe Grüße an Familie und Kinder. Diese groteske Spannung thematisiert der Künstler in seinen Comicgeschichten und Bildern. So entsteht das Porträt einer Grafinger Familie vor hundert Jahren. Für die Präsentation wird die künstlerische Arbeit von Archiv und Museum der Stadt Grafing in eine Schau zeitgenössischer Objekte eingebettet, die die Historie des Grafinger Raumes in den Tagen des Ersten Weltkriegs dokumentieren.“
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Tagung ‚Manga und Comic – Die Faszination der Bild-Erzählung‘ in Bochum

Noch bis 1. Juli 2012 zeigt die Situation Kunst in Bochum-Weitmar die Ausstellung „Von Thangka bis Manga. Bild-Erzählungen aus Asien“. In diesem Rahmen werden mehrere Tagungen zu einzelnen Themenbereichen und kostenlose Manga-Workshops für Jugendliche veranstaltet. Der Begleitprogramm-Flyer kann hier angeschaut und heruntergeladen werden.

Auf der Museumshomepage wird die Ausstellung wie folgt beschrieben:
„Den Ausgangspunkt für die Ausstellung, die thematisch an den Bestand der asiatischen Objekte von Situation Kunst anknüpft, bildet ein Buddha Vairocana-Thangka der Sammlung, der – wie kürzlich wissenschaftlich belegt wurde – vom fünften Dalai Lama in Auftrag gegeben wurde. Diese Entdeckung stellt eine regelrechte Sensation dar!
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ComFor enthüllt Plakat zur Jahrestagung 2012

Die Gesellschaft für Comicforschung freut sich, das Plakat zur 7. Jahrestagung in Freiburg zu präsentieren. Das Plakat wurde diesmal von Simon Schwartz gestaltet, der auch einen der beiden Abendvorträge im Rahmen des Tagungsthemas Comics und Politik halten wird. Zu seinen Comics gehören unter anderem die Bände drüben! (2009), in dem er von der Entscheidung seiner Eltern erzählt, die DDR zu verlassen, und die Neuerscheinung Packeis (2012), der von dem Nordpolfahrer Matthew Henson handelt. Mehr zu Schwartz‘ Arbeit findet sich auf seiner Homepage. Im Namen der ComFor und des Instituts für Medienkulturwissenschaft in Freiburg danken wir Simon Schwartz sehr herzlich für seine Beteiligung. Weiterlesen

Rezension: Graphic Women

Hillary L. Chute: Graphic Women: Life Narrative and Contemporary Comics. New York: Columbia University Press, 2010. 316 Seiten, $ 26,50.

Druckfassung (pdf)

Hillary L. Chute ist keine Unbekannte in der englischsprachigen Comicforschung. Bereits in ihrer Dissertation „Contemporary Graphic Narratives: History, Aesthetics, Ethics“ (2006) und im Rahmen des Themenhefts „Graphic Narrative“, das sie gemeinsam mit Marianne DeKoven für Modern Fiction Studies (Winter 2006) herausgab, wurde ihr Interesse an autobiografischen Comics deutlich. Weiterlesen

Berliner Kolloquium zur Comicforschung ist gestartet

In der vergangenen Woche wurde die erste Sitzung des Berliner Kolloquiums zur Comicforschung abgehalten. Die Veranstaltung findet in diesem Semester das erste Mal statt, wobei die Veranstalter auf eine Fortsetzung hoffen. Ein Programm lag bei Redaktionsschluss nicht vor, weshalb wir an dieser Stelle das Rundschreiben der Organisatoren wiedergeben:

Sehr geehrte Comic-Forschende und -Interessierte,

am Mittwoch, den 25.4.2012, starten wir mit dem Berliner Kolloquium zur Comicforschung. Wir wollen damit allen interessierten Forschenden eine Plattform zur Präsentation und Diskussion ihrer Aktivitäten bieten, die ihnen in ihren sonstigen Arbeits- und Forschungsumfeldern eventuell manchmal fehlt. Weiterlesen

Frohe Ostern!


… wünscht die ComFor-Webredaktion mit einem gezeichneten Gruß unseres Vorsitzenden Prof. Dietrich Grünewald.