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Tagungsbericht: Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics

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Termin: 29. – 31. März 2010

Ort: Evangelische Akademie Bad Boll

Ausstellung Bad BollVeranstalter: Archiv der Jugendkulturen e.V. , Ralf Palandt (Mitglied ComFor und VisKomm/DGPuK), Evangelische Akademie Bad Boll

In Kooperation mit und mit freundlicher Unterstützung von: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Bündnis für Demokratie und Toleranz, Konrad-Adenauer-Stiftung Baden-Württemberg, Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg und Rosa-Luxemburg-Stiftung

Rechtsextreme nutzen bei ihrem „Kampf um die Köpfe“ Comics, andererseits sollen die populären Bildergeschichten in der politischen Jugendbildung und im Schulunterricht der rechtsextremen Meinungsbildung aufklärerisch entgegenwirken. Zum ersten Mal griff eine Tagung das Thema interdisziplinär in seiner Gesamtheit auf.

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Rezension: Martin Schüwer: Wie Comics erzählen

Rezension zu Martin Schüwer: Wie Comics erzählen. Grundriss einer intermedialen Erzähltheorie der grafischen Literatur. Trier: WVT Wissenschaftlicher Verlag Trier 2008 (WVT Handbücher und Studien zur Medienkulturwissenschaft 1). 574 S., zahlr. Ill. € 59,50.

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Stattliche 574 Seiten Umfang und das satte Gewicht von einem Kilogramm bringt eine neue, im Anspruch grundlegende Arbeit zur Comic-Narratologie in ihrer Geburtsurkunde mit: Martin Schüwers 2008 als Buch erschienene Gießener Dissertation von 2006. Das äußere Signalement und der Titel sowie vor allem der Untertitel des zugleich eine neue Reihe Handbücher und Studien zur Medienkulturwissenschaft eröffnenden Bandes markieren kein geringes Selbstverständnis. Weiterlesen

Max-und-Moritz-Preis 2010: Die Preisträger

Gestern Abend wurden im Markgrafentheater zu Erlangen ein weiteres Mal die Max-und-Moritz-Preise vergeben. Aus den zwanzig nominierten Titeln wurden Preise in fünf Kategorien sowie ein Publikumspreis verliehen. Den Preis für den „Besten deutschsprachigen Comickünstler“ erhielt Nicolas Mahler, die Auszeichnung für den „Besten deutschsprachigen Comic“ ging an „Alpha. Directions“ von Jens Harder.
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Kommentar zu den Nominierungen des Max und Moritz-Preises 2010

Dass es nicht mehr lange bis zum zweijährliche Comic-Main Event in Deutschland, dem Comic-Salon in Erlangen, dauert, erkennt man immer eindeutig daran, dass die Nominierungen für den Max und Moritz-Preis bekannt gegeben werden. Auch wenn dieses Jahr mit nur zwei Wochen Abstand die Nominierungen so knapp wie noch herausgegeben worden sein dürften.
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Struktur und Geschichte der Comics

Der erste wissenschaftliche Sammelband der ComFor ist im Christian Bachmann Verlag erschienen. Unter dem Titel „Struktur und Geschichte der Comics“ versammelt der Herausgeber Dietrich Grünewald Beiträge aus den ersten drei jährlichen Tagungen der Gesellschaft für Comicforschung.
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Aus dem Inhaltsverzeichnis

Dietrich Grünewald
Das Prinzip Bildgeschichte.
Konstitutiva und Variablen einer Kunstform

Marianne Krichel
Erzähltheorie und Comics.
Am Beispiel von Zeitungscomics des Herald Tribune

Stephan Packard
Modellierung, Isolierung und Kontrolle. Comics als Labor der Medienwissenschaft

Burkhard Ihme
Montage im Comic.
Spezifische Nutzung eines Erzählmittels

Bernd Dolle-Weinkauff
Comics und kulturelle Globalisierung.
Manga als transkulturelles Phänomen und die Legende vom ›östlichen Erzählen in Bildern

Oliver Näpel
›Fremdheit‹ und ›Geschichte‹. Identität und Alterität durch visuelle Stereotypisierung des ›Anderen‹ und der ›Geschichte‹ von der antiken Vasenmalerei bis zum gegenwärtigen Comic und Film. Ein Abriss

René Mounajed
Geschichte in Sequenzen.
Über das Subgenre der Geschichtscomics

Hubert Mittler
Im Wald der Mittelalterfiktionen.
Das Bild des Mittelalters in den Comic-Serien Prinz Eisenherz und Die Türme von Bois-Maury

Detlev Gohrbandt
Das Pädagogische und das Politische. Wandlungen der Suppenkaspar-Geschichte in englischen Struwwelpeter-Satiren

Michael F. Scholz
Comics als Quelle der Geschichtswissenschaft.
Mit Beispielen aus der DDR-Geschichte

Ralf Palandt
(Ohn-)Macht und Hakenkreuz.
Comics im Schatten der Zensur

Rike Bolte
Die Quadratur der Inka-Eier im Entennest oder wer oder wen provoziert Pato Donald?
Der lateinamerikanische Comic als transkulturelles und autonomes Medium einer marginalisierten Moderne. Eine Einführung

Stephan Köhn
Japan als Bild(er)kultur.
Erzähltraditionen zwischen narrativer Visualität und visueller Narrativität.

Thomas Becker
Comic – eine illegitime Kunst?
Sozioanalyse der Lust an einem hybriden Medium Weiterlesen

Mitgliederversammlung der ComFor am 30. April in Frankfurt

Die Frühjahresmitgliederversammlung der Gesellschaft für Comicforschung (ComFor) fand wie gewohnt auf Einladung von Dr. Bernd Dolle-Weinkauff im Institut für Jugendbuchforschung in Frankfurt am Main statt. Inhaltlich waren die Nachbereitung der ComFor-Tagung 2009 in Köln, die Planung der Tagung in Gießen in diesem Jahr sowie die Herausgabe des ersten Tagungsbandes der ComFor Thema. Weiterlesen