Veranstaltungsreihe Bremen: „Geschichte Erinnern – Die Shoa in Comics.“

Termin:
03.09.2026 - 03.10.2026

Das Kulturbüro Bremen veranstaltet von 03.09.2026 – 03.10.2026 eine Ausstellung zum Thema „Geschichte Erinnern – Die Shoa in Comics“ mit zahlreichen interessanten Rahmenveranstaltungen. Kommende Woche ist noch ein Panel-Gespräch zum Thema „Chancen und Grenzen des Comics als politisches Medium“ mit Dr. Veronique Sina (Frankfurt a.M.) und Jan-Paul Koopmann (HB) zu besuchen:

Geschichte Erinnern – Die Shoa in Comics.
Eine Ausstellung mit Bahoe Books aus Wien
Dauer: 03.09.2026 – 03.10.2026
Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag: 16 -19 Uhr, Samstag 14 bis 17 Uhr
Ort: Raum404, Nicolaistraße 34/36, 20195 Bremen
Programm
  • 03.09.2026, 19 Uhr, Raum404, Nicolaistraße 34/36: Vernissage: Geschichte Erinnern. Holocaust und die Shoa in Comics.
  • 30.09.2026, 19 Uhr, Raum404, Nicolaistraße 34/36: Panel-Gespräch: Chancen und Grenzen des Comics als politisches Medium. Mit Dr. Veronique Sina (Frankfurt a.M.) und Jan-Paul Koopmann (HB)
Ankündigungstext:
„Auch an der Comicwelt zieht die Gesellschaftliche Entwicklung nicht spurlos vorüber. Der 7. Oktober und der sich immer schamloser öffentlich zeigende Antisemitismus hat uns dazu bewogen, uns mit dem Blick der Comicwelt auf die Shoa zu beschäftigen. Der Verlag bahoe books aus Wien hat innerhalb seiner Ausrichtung auf historische und gesellschaftspolitische Comics einen Schwerpunkt auf Comics zu jüdischer Kultur und zum Holocaust. Wir freuen uns daher eine Auswahl der Comics dem Bremer Publikum im Raum404 präsentieren zu können.
Mit dieser Ausstellung verknüpfen wir von Kulturnetz e.V. unsere Expertise im Bereich Comics mit einer Positionierung in der aktuellen gesellschaftlichen Situation. Die Ausstellung beleuchtet Comics als künstlerisches Genre, nimmt Comics aber auch als Ort wahr, an dem und in dem gesellschaftlich relevante Diskussionen geführt werden. Wir betrachten einerseits das Genre an sich und nehmen und die genreinternen Entwicklungen und Fragen in den Blick. Auf der anderen Seite sehen wir das Genre Comic als narratives Medium. Damit ist es Teil des diskursiven Raums, in dem es um die Inhalte geht. Die präsentierten Comics beschäftigen sich mit der Geschichte des Holocaust und liefern damit einen Mosaikstein für die Geschichte des Staats Israel und seiner Entstehung. Sie erhellen aber auch den Hintergrund für jüdisches Leben in Deutschland und Europa. Zudem zeigen sie Mechanismen des Antisemitismus, die für das Verständnis der heutigen Situation nützlich sein können.“

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