Ankündigungen

BOOKSTER-Portrait Bernd Dolle-Weinkauff

Bookster_Dolle-Weinkauff_kleinDer Begriff Bookster bezeichnet Menschen, die sich in unterschiedlichster Art und Weise, dabei aber immer leidenschaftlich, mit Büchern beschäftigen: Leute, die Bücher schreiben, lektorieren, übersetzen, herstellen, verlegen, vertreiben, verkaufen, vor- und zur Diskussion stellen, empfehlen, auszeichnen, archivieren und vieles mehr. Im Online-Magazin bookster-frankfurt.de wird jede Woche ein neuer Bookster aus Frankfurt/M. und der umliegenden Region vorgestellt.

Ramona Lenz‘ Artikel „Der Comic-Professor“ portraitiert nun Bernd Dolle-Weinkauff, der sich als ComFor-Gründungsmitglied und Kustos des Instituts für Jugendbuchforschung der Frankfurter Goethe-Universität seit Jahrzehnten um die differenzierte Wahrnehmung von Comics  verdient gemacht hat. Bernd Dolle-Weinkauff organisiert auch die 10. Wissenschaftstagung der ComFor, die vom 4.-6. September 2015 internationale Comicforscher zu Diskussionen über „Geschichte im Comic – Geschichte des Comic“ nach Frankfurt einlädt. Noch bis zum 15.05.2015 können Abstracts eingereicht werden.

CfP: Geschichte im Comic – Geschichte des Comic

Termin:
04.09.2015 - 06.09.2015
10. Wissenschaftstagung der Gesellschaft für Comicforschung (ComFor)

Update: (Ab sofort auch auf Englisch)

Wie die Titelschlagworte andeuten, soll sich die Tagung in ihren Beiträgen und Diskussionen mit Comics und Graphischer Literatur in doppelter Perspektive befassen. Zum einen wird es um die historischen Themen und Stoffe von der Antike bis in die
Zeitgeschichte gehen, die in internationalem Umfang auch in Werken der sequential art behandelt werden und auf großes Interesse bei einem breiten Publikum stoßen. Die globale Verbreitung von Geschichtsbildern und Geschichtsnarrationen gewinnt in den spezifischen Erzählformen des Comics häufig eine besondere Brisanz und befördert den grenzüberschreitenden Austausch zwischen Regionen und Kulturen weltweit. Als wesentlicher Teil eines internationalen Archivs der Erinnerungskultur hat der Comic einen nicht zu übersehenden Stellenwert gewonnen und gerät ins Blickfeld der Forschung sowohl als Zeugnis und Quelle als auch als Darstellung und Deutung von historischem Geschehen. Dass sich daraus eine Reihe von interdisziplinären Anknüpfungspunkten für die Literatur-, Kunst-, Medien- und Kulturwissenschaften insbesondere mit der Geschichtswissenschaft ergeben, liegt auf der Hand.

Zum anderen und einher gehend damit sollen eine Historisierung des Phänomens Comic selbst betrieben und seine zeitgenössischen Spielarten wie auch seine Leserschaft(en) betrachtet und in ihrer internationalen Entwicklung und Ausformung untersucht werden. Es scheint vor dem Hintergrund der Fokussierung auf Historie und Historisches durch die Bildgeschichte in besonderer Weise angebracht, nach den wesentlichen Entwicklungslinien der Gattung und deren Voraussetzungen zu fragen: dies nicht zuletzt deshalb, weil die Debatten um neue oder als neuartig wahrgenommene Strömungen wie Manga und Graphic Novel, um Serialität, Werkcharakter und Medienkultur, um Comic und Bilderbuch, um Comics in traditionellen wie in den Neuen Medien u.v.a. die Frage nach dem Wesen der Graphischen Literatur aufwerfen. Weiterlesen: Mögliche Themenblöcke

Projektblog: Erzählen Bilder?

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Der Seminarblog „Erzählen Bilder?“ dokumentiert die laufenden Projekte von Freiburger Studierenden in Medienkulturwissenschaft zum Thema bildlichem Erzählen. Mehr dazu in der kurzen Einführung und Einladung zur Diskussion von Stephan Packard, dem Vorsitzendenden der ComFor und Begründer des Blogs:

„Die Studierenden schreiben dort regelmäßige Beiträge zu den Themen, Gegenständen, Begriffen, Analysen und vor allem offenen Fragen ihrer Forschungsprojekte. Einige handeln unmittelbar von Comics, andere von allgemeinen Begriffen transmedialen und bildlichen Erzählens; für einige ComFor-Mitglieder werden vielleicht darüber hinaus auch die Beiträge zum Erzählen im Einzelbild, Film, Fernsehen oder Computerspiel von Interesse
sein.

Der Blog ist als offenes Diskussionsforum gedacht, und die Projekte sind allesamt works in progress. Alle interessierten Leserinnen und Leser sind zur aktiven Beteiligung an der Diskussion herzlich eingeladen: Kritik, Verbesserungsvorschläge, Einwände und Hinweise sind gleichermaßen willkommen.“

Ausführlichere Informationen

Zum Blog

Schweigeminute

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Die Mitglieder der Gesellschaft für Comicforschung e.V. sind zutiefst erschüttert und verurteilen aufs schärfste den Terroranschlag auf die Redaktion der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo. Wir trauern um die Karikaturisten Charb, Wolinski, Cabu und Tignous, wie auch um die weiteren Opfer.
JA zu einer offenen Gesellschaft, NEIN zu Gewalt!

Letzter Post 2014

new year

Die Redaktion der Gesellschaft für Comicforschung wünscht allen ihren Freunden, Mitgliedern und Interessierten einen guten Rutsch in 2015, ein erfolgreiches Jahr und viele spannende Leseerlebnisse. Mit diesem Post verabschieden wir uns auch für eine kurze Feiertagspause, um ab dem 5. Januar 2015 wieder mit regelmäßigen Neuigkeiten zur Comicforschung zurück zu sein.

Neue ComFor-Homepage

Herzlich willkommen zur neuen Homepage der Gesellschaft für Comicforschung e.V.!

Dies ist noch eine Testphase. Die Redaktion entschuldigt sich deshalb für alle technischen Probleme und ist für Hinweise dankbar, um die Seite noch zu verbessern! Benachrichtigungen bitte an redaktion@comicgesellschaft.de!

Wir möchten auf folgende neue Features hinweisen:
In den Kategorien am linken Rand finden Sie sowohl Ankündigungen und Berichte über und um die ComFor selbst, als auch das Magazin: Hier reicht die Redaktion News und Infos zu Ausstellungen, Konferenzen, Vorträgen, Publikationen, aktuellen Calls for Paper und anderen Ankündigungen weiter, die für die deutschsprachige Comicforschung relevant sein könnten. Wenn Sie Hinweise haben, was hier noch fehlt, freuen wir uns ebenfalls immer über jede Benachrichtigung.
Im Kalender-Tool rechts oben finden Sie übersichtlich, nach Jahr und Monat sortiert, alle Veranstaltungen und Ereignisse, die bereits in Posts Erwähnung fanden!
Im Mitgliederbereich für ComFor-Angehörige in der rechten Spalte gelangen Sie zu internen Seiten. Wenn Sie ComFor-Mitglied sind, freuen wir uns darauf, Ihren Account freizuschalten.
– Die neue Seite wird nach und nach zweisprachig umgestaltet, so dass die Inhalte auch möglichst häufig auf Englisch zu finden sein werden.

Anmeldefrist für Comfor 2014 läuft demnächst ab

ComFor2014tagunsposter_grossLiebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

wir möchten Sie herzlich dazu einladen, an der 9. Wissenschaftstagung der Gesellschaft für Comicforschung (ComFor) teilzunehmen, die von 25. bis 28. September 2014 an der HU Berlin stattfindet. Das diesjährige Thema lautet „Grenzen ziehen, Grenzen überschreiten“; zu den Programmhighlights zählen ein Abendvortrag von Roger Sabin (Central Saint Martins, UK) sowie die von John Jennings (Illinois/Urbana-Champaign, US) kuratierte Ausstellung „Black Kirby“.

Wir möchten Sie höflich daran erinnern, sich spätestens bis zum 19.September zur Tagung anzumelden. Details zu Programm und Anmeldung finden Sie unter:
https://www.comicgesellschaft.de/programm-der-9-comfor-jahrestagung-in-berlin-grenzen-ziehen-grenzen-uberschreiten/
bzw.
https://www.comicgesellschaft.de/programm-der-9-comfor-jahrestagung-in-berlin-grenzen-ziehen-grenzen-uberschreiten/#anmeldung

Veranstaltungsort:
Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (Hörsaal 207)
Dorotheenstr. 26
D-10117 Berlin

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Herzliche Grüße,
die Organisatoren

Programm der 9. ComFor-Jahrestagung in Berlin

Termin:
25.09.2014 - 28.09.2014

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„Grenzen ziehen, Grenzen überschreiten“

25.-28. September 2014
an der Humboldt-Universität zu Berlin (Hörsaal 207 in der Dorotehhenstr. 26, Berlin-Mitte)

Direkt zur Anmeldung

Ob zwischen West und Ost, Ober-, Mittel- und Unterschicht, Mann und Frau, oder E- und U-Kunst, Realität und Fiktion: Ständig werden von uns Grenzen gezogen, überschritten und neu gezogen. Für Jurij M. Lotman sind dies fundamentale Akte einer jeden Kultur. Der Begriff der Grenze ist stets ambivalent, trennt und verbindet sie doch zugleich. Auch der Comic setzt und überschreitet Grenzen, inhaltlich wie formal. So verwischt er etwa prinzipiell die Unterschiede zwischen Schrift und Bild. Comics werden längst global vermarktet während sie sich mit nationalen Grenzen ebenso häufig wie mit jenen im Bereich class, race und gender beschäftigen. Und sie lassen in vielen ihrer Figuren Mensch und Tier ununterscheidbar erscheinen. Die 9. Tagung der Gesellschaft für Comicforschung möchte diese und weitere Phänomene rund um das Thema „Grenze“ näher untersuchen.

Veranstaltungsort:
Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (Hörsaal 207)
Dorotheenstr. 26
D-10117 Berlin

Programm mit Zeitplan:

Donnerstag, 25.09.2014

14:00-17:00 Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Comicforschung (ComFor).
17:00-17:30 Pause
17:30-18:00 Begrüßung und Grußworte durch das Präsidium, die ComFor und die Organisator_innen.
18:00-19:30 Abendvortrag: „Crossing Boundaries of Taste in the 19th Century: Satire versus Slapstick; Pictures versus Text; and What It Might Be ‚Acceptable‘ for the Working Class to Enjoy“ (Roger Sabin, UK).
19:40-20:30 Ausstellungspräsentation: „BLACK KIRBY: In Search of…The Mother Boxx  Connection“ (John Jennings, USA).
20:30-22:00 Ausstellungsbegehung und Empfang

Zum vollständigen Programm und zur Anmeldung

ComFor-Tagungsband: Comics & Politik

Die Gesellschaft für Comicforschung freut sich, bekannt zu geben, dass der von Stephan Packard herausgegebene Tagungsband zur 7. ComFor-Jahrestagung 2012 in Freiburg ab sofort im Christian A. Bachmann-Verlag erhältlich ist.

Broschur,
495 Seiten mit teils farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-941030-29-9
€ 39,90
zzgl. Versandkosten (€1,65)

Klappentext:
„Comics interagieren in vielfältiger Weise mit den Sphären der Politik und des Politischen. Als künstlerische Ausdrucksform, als teilweise populäres, alternatives und marginalisiertes Genre und als Bestandteil der neuen Medien verfügen Comics über spezifische politische Dimensionen. Die besondere Rolle dieser Kunstform als Archiv, Agent, Spielfeld und Konstituente politischer Prozesse ist Thema der 21 internationalen Beiträge in diesem Band: Sie untersuchen Konstellationen aus Comics und Politik aus den Perspektiven unterschiedlicher kulturwissenschaftlicher Disziplinen.“

Zu Inhaltsverzeichnis und Bestellformular

Kooperation mit Comicsforum.org

Comics ForumDie Redaktion der ComFor freut sich, in Zukunft noch enger mit Comicsforum.org zusammenarbeiten zu können. Vor dem geteilten Wunsch nach stärkerer Vernetzung und intensiverem Austausch unter Comic-Forschenden im internationalen Umfeld, verfassen Mitglieder der ComFor ab sofort eine zweimonatliche englische Kolumne, die aktuelle Ereignisse und Entwicklungen der deutschen Forschungslandschaft spiegeln soll. Stephan Packard, der mit einer ersten Kolumne den Vorstoß gewagt hat, berichtet etwa vom Comic-Manifest, von der ComFor-Jahrestagung 2013 und von aktuellen deutschen Publikationen (wie dem Jahrbuch Deutsche Comicforschung oder dem COMIC!-Jahrbuch). In besonderem Maße soll in diesem Rahmen in Zukunft auch noch stärker auf Call for Papers hingewiesen werden, um z.B. noch mehr internationale Beteiligung an der 9. ComFor-Jahrestagung in Berlin begrüßen zu können.

Comics Forum ist 2009 im Rahmen des jährlichen Sequential Arts-Festival Thought Bubble in Leeds entstanden und veranstaltet seither jährliche Konferenzen, die den Austausch zwischen Comic-Wissenschaftlern, Künstlern und Fans vergrößern und die akademische Beschäftigung mit dem Gegenstand sichtbarer machen:
„Comics Forum produces free to enjoy academic articles and podcasts throughout the year, as well as putting on events around Yorkshire looking at comics and their ongoing evolution. Please visit comicsforum.org
http://thoughtbubblefestival.com/