Neues aus der ComFor

Martin Schüwer-Publikationspreis 2021

Call for Nominations:
Martin Schüwer-Publikationspreis für herausragende Comicforschung

Die Gesellschaft für Comicforschung (ComFor) und die AG Comicforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) loben für 2021 zum dritten Mal den Martin Schüwer-Publikationspreis für herausragende Comicforschung aus. Der Preis wird seit 2019 jährlich verliehen. Er fördert den wissenschaftlichen ‚Nachwuchs‘, d.h. Wissenschaftler_innen, die, unabhängig von ihrem tatsächlichen Alter, noch keine unbefristete akademische Anstellung innehaben. Mit der Auszeichnung herausragender Veröffentlichungen aus dem Bereich der interdisziplinären Comicforschung soll der Publikationspreis zur nachhaltigen Sichtbarmachung, Förderung und Vermittlung comicbezogener Forschungsarbeit beitragen.

Der Preis ist nach dem 2013 viel zu früh verstorbenen Anglisten und Comicforscher Martin Schüwer benannt. Seine Dissertation Wie Comics erzählen (2006) hat Neuland für die narratologische Comicforschung erschlossen und ist zu einem Standardwerk der deutschsprachigen Comicforschung geworden. Mit dieser und seinen weiteren Arbeiten zu Comics sowie zur Didaktik der englischsprachigen Literatur hat Martin Schüwer Maßstäbe für die Exzellenz, die Zugänglichkeit und die Reichweite gesetzt, die Publikationen in unseren Fächern erreichen können. Als Comicforscher wie als Mensch zeichnete er sich durch seine interessierte und offene Art im Umgang mit anderen aus. Gemeinsam, im Austausch und im Abgleich mit anderen, wollte er sein Fach weiterbringen. Diesen Zielen widmen wir den Preis in seinem Namen.

Einreichung und Nominierungen:

Zur Nominierung angenommen werden bereits publizierte Beiträge von Artikel- oder Kapitellänge. Sie können als Artikel in Sammelbänden oder Zeitschriften, als Kapitel in längeren Monografien, aber auch als Essays und andere Textformen ähnlicher Länge erschienen sein. Die eingereichten bzw. nominierten Texte können von einem_einer oder mehreren Autor_innen verfasst worden sein. Alle Verfasser_innen dürfen zum Zeitpunkt der Nominierung noch keine unbefristete akademische Anstellung innehaben.

Beiträge, die für den Martin Schüwer-Preis 2021 nominiert werden, müssen zwischen 1. Januar 2019 und 31. Dezember 2020 in deutscher oder englischer Sprache publiziert worden sein. In Druck befindliche oder zur Publikation angenommene Texte können nicht berücksichtigt werden. Wiederholte Einreichungen sind nicht möglich. Ebenfalls ausgeschlossen sind ganze Monografien und unveröffentlichte Qualifikationsschriften. Die Herausgeber_innenschaft von Sammelbänden oder Zeitschriftenausgaben ist nicht nominierungsfähig, wohl aber einzelne Beiträge in diesen Sammlungen.

Die Nominierung umfasst den nominierten Text und eine kurze Begründung (300-500 Wörter). Selbstnominierungen sind möglich und erwünscht. Deadline für alle Einreichungen ist der 31. März 2021. Bitte senden Sie Ihre Nominierungen als ein vollständiges pdf an schuewer-preis@comicgesellschaft.de.

Preis und Preisvergabe:

Die Preisverleihung mit einem eingeladenen Vortrag des_der Preisträger_in findet im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Comicforschung (Herbst 2021) statt. Er_sie wird ebenso als Mitglied der Jury des folgenden Jahres eingeladen und erhält außerdem die auf 500,00 € dotierte Preissumme. Zudem zahlt er_sie ein Jahr lang keinen Mitgliedsbeitrag bei der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM).

Ausschreibung als PDF-Dokument herunterladen.

Ringvorlesung: Comic – Kunst – Körper: Konstruktion und Subversion von Körperbildern im Comic

Eine der wenigen öffentlichen Präsenz-Veranstaltungen in diesem Winter organisieren Irmela Marei Krüger-Fürhoff und Nina Schmidt: Im Rahmen des Projekts PathoGraphics an der FU Berlin findet unter Reger Comfor-Beteiligung die Ringvorlesung „Comic – Kunst – Körper: Konstruktion und Subversion von Körperbildern im Comic“ statt – und zwar (fast) jeden Donnerstag von 16:15 bis 17:45:

„Als ‚neunte Kunst‘ erfreuen sich Comics großer Beliebtheit sowie wachsender Aufmerksamkeit im kulturellen Leben und akademischen Kontext. Vertreter*innen zahlreicher Fächer und Hochschulen forschen zu diesem Bild-Text-Medium und integrieren graphische Erzählungen in ihre Lehrveranstaltungen. Die Ringvorlesung möchte die vielfältigen Aktivitäten in Kunst und Wissenschaft disziplin- und institutionsübergreifend sichtbar machen und dabei Brücken zwischen akademisch Forschenden, Studierenden und einer interessierten Öffentlichkeit schlagen.

Im Mittelpunkt der Vorlesungsreihe stehen die unterschiedlichen Körper, in denen Comics ihre Protagonist*innen visualisieren. Ob es sich dabei um Wunschbilder, Stereotype oder Karikaturen handelt, immer werden kulturelle Vor­stellungen von menschlichen, tierischen oder technischen Körpern, von Gender, Alter, ethnischer und kultureller Zugehörigkeit, sozialer Schicht und körperlichen oder geistigen Fähigkeiten vermittelt. Die Vorträge der Vorlesungsreihe diskutieren Comics als Seismograph von und Kommentar zu kulturellen Normierungen, Hoffnungen und Ängsten, die häufig über Körper­bilder ausgehandelt werden.

Die Vorlesungsreihe ist öffentlich und kostenfrei. Sie findet vor Publikum statt und wird zusätzlich gestreamt. Da die Plätze wegen der Hygieneauflagen begrenzt sind, ist für den Besuch der Präsenzveranstaltung eine einmalige Anmeldung unter comic-vl@fsgs.fu-berlin.de erforderlich.“

Den Auftakt bildet am 12.11. ein Vortrag unserer ehemaligen zweiten Vorstandsvorsitzenden und Mitbegründerin der AG Comicforschung zum Thema „Comic, Körper und die Kategorie Gender“.

Weitere Informationen sowie das vollständige Vorlesungsprogramm findet sich auf der Veranstaltungsseite.

Verkündung der Preisträgerin des Martin Schüwer-Publikationspreises 2020

Wir freuen uns, die Preisträgerin des Martin Schüwer-Publikationspreis für herausragende Comicforschung 2020 verkünden zu dürfen!

In diesem Jahr wird der Beitrag Reflections on the Boom of Graphic Pathography: The Effects and Affects of Narrating Disability and Illness in Comics von Gesine Wegner mit dem Martin Schüwer-Preis prämiert.

Gesine Wegner ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für American Studies der Universität Leipzig. Ihr Aufsatz erschien in der Ausgabe 14.1 (2020) des Journal of Literary & Cultural Disability Studies.

In ihrem Beitrag beschäftigt sich Wegner mit der zunehmenden Beliebtheit autobiographischer Comics, die sich mit den Themen Krankheit und Behinderung auseinandersetzen. Wegner liefert eine versierte und differenzierte Kritik der so genannten Graphic Pathographies und hinterfragt dabei den oftmals romantisierenden Fokus auf das Visuelle, der sich oftmals in der Rezeption dieses Comic-Genres ausmachen lässt. In ihrer Analyse verbindet die Preisträgerin Spürsinn mit Weitblick; sie würdigt unterschiedliche Details in der bisherigen Auseinandersetzung mit Graphic Pathographies, zeigt aber auch konkrete Wege für die zukünftige Theoriebildung auf.

Wir gratulieren Gesigne Wegner sehr herzlich zu Ihrem großartigen Beitrag und freuen uns, sie mit dem Martin Schüwer-Publikationspreis für herausragende Comicforschung 2020 auszeichnen zu dürfen!

Neben dem Hauptpreis hat die Jury eine lobende Erwähnung für den Aufsatz Repetition oder Revolution? Posthumane Identitätsentwürfe im Superheldencomic der Gegenwart von Joanna Nowotny ausgesprochen.

Joanna Nowotny ist Postdoc und Oberassistentin an der Professur für Literatur- und Kulturwissenschaft der ETH Zürich. Ihr Beitrag ist 2019 im Kieler e-Journal für Comicforschung CLOSURE erschienen.

Der Text von Nowotny bringt das Konzept des Posthumanen nach Donna Haraway mit der Superhelden-Serie The Vision zusammen, die 2015/2016 im Marvel Verlag erschienen ist. Im Rahmen ihrer interdisziplinär höchst anschlussfähigen Ausführungen thematisiert Nowotny eindrücklich aktuelle Fragen aus dem Bereich der KI- und Genderforschung und überträgt sie gekonnt auf das Medium Comic. Mit ihrer gleichermaßen experimentellen wie innovativen Lektüre von The Vision aus kulturwissenschaftlicher und gendertheoretischer Perspektive liefert die Autorin einen originellen Beitrag, der die interdisziplinäre Comicforschung bereichert.

Wir gratulieren Joanna Nowotny ganz herzlich zu ihrem hervorragenden Beitrag zur interdisziplinären Comicforschung!

Die offizielle Preisverleihung findet diesen Donnerstag (8.10.2020) m Rahmen der ComFor-Jahrestagung statt.

Die ausführlichen Laudationen werden in Kürze auf der Webseite der AG-Comicforschung sowie hier, auf der ComFor-Webseite veröffentlicht.

Im Namen der AG Comicforschung sowie der ComFor möchten wir uns an dieser Stelle auch ganz herzlich bei allen Kolleg_innen bedanken, die uns ihre wunderbaren Aufsätze zugeschickt oder aber Autor_innen und ihre Werke für den Schüwer-Preis 2020 nominiert haben!

Die Jury des Martin Schüwer-Preises 2020:

Nina Eckhoff-Heindl,
Lukas Etter,
Dorothee Marx,
Daniel Stein,
Véronique Sina

Die Laudatio zum ersten Martin Schüwer-Preis 2019 an Dorothee Marx findet sich hier.

Publikationshinweis: ComFor Tagungsband „Spaces Between“

Wir freuen uns, die Publikation des Tagungsbands der 13. ComFor Jahrestagung, die im September 2018 in Köln stattfand, zu verkünden. Unter Herausgeberscchaft der ComFor-Mitglieder Nina Eckhoff-Heindl und Véronique Sina versammelt der Band unter dem Titel Spaces Between: Gender, Diversity, and Identity in Comics einschlägige Beiträge zahlreicher Mitglieder und nicht-Mitglieder.

 

Nina Eckhoff-Heindl and Véronique Sina (eds.)

Spaces Between: Gender, Diversity, and Identity in Comics

Springer, 2020

ISBN 978-3-658-30115-6

 

Verlagsbeschreibung:

„The contributions gathered in this volume exhibit a great variety of interdisciplinary perspectives on and theoretical approaches to the notion of spaces between’. Theydraw our attention to the nexus between the medium of comics and the categories of difference as well as identity such as gender, dis/ability, age, and ethnicity, in order to open and intensify an interdisciplinary conversation between comics studies and intersectional identity studies.“ → zur Verlagsseite

Inhalt:

  • Cocca, Carolyn: „Reproducing Inequality and Representing Diversity: The Politics of Gender in Superhero Comics“
  • Blank, Juliane: „Gendered Violence and Structures of Power. Reclaiming the Victim Narrative in the Netflix Show Marvel’s Jessica Jones
  • Brown, Jeffrey A.: „Spider-Analogues: The Unmarking and Unmasking of White Male Superheroism“
  • Crawford, Philip: „My Noose Around that Pretty’s Neck: Meditations on Matt Baker’s Good Girls
  • Miller, Ann: „The Nude and the Naked: From Fine Art to Comics“
  • Rauchenbacher, Marina, und Katharina Serles: „Fragmented and Framed. Precarious ‘Body Signs’ in Comics by Regina Hofer, Ulli Lust, Barbara Yelin and Peer Meter“
  • Veith, Natalie: „Othering Voices and the Voice of the Other: The Depiction of Joseph Merrick in From Hell
  • Neldner, Jonas: „Dis/ability and Hybridity: The Bodies of Charles Burns“
  • Becker, Romain: „The Binary Comics of a Non-binary Artist: How Vaughn Bodé’s Identity Structured His Art“
  • Eckhoff-Heindl, Nina: „Branford the Best Bee in the World. The Socio-Culturally Imprinted Self of Anthropomorphic Bodies“
  • Sina, Véronique: „‚If only I’d had a nose job‘. Representations of the Gendered Jewish Body in the Works of Aline Kominsky-Crumb“
  • Berndt, Jaqueline: „Manga Aging: Grannies and Gutters
  • Oksman, Tahneer: „An Art of Loss“

→ Zum Bericht der 13. ComFor Jahrestagung
→ Zur Übersicht aller ComFor Jahrestagungen
→ Zur Übersicht aller ComFor Tagungsbände

ComicCon@Home und Eisner Award Preisverleihung

Termin:
24.07.2020

Auch wenn die ComicCon dieses Jahr nicht in San Diego, sondern ‚at home‘ und bei YouTube stattfindet, bietet sie dieses Jahr an insgesamt fünf Tagen ein volles und breit gefächertes Vortragsprogramm:

Programm für den 22. Juli

Programm für den 23. Juli

Programm für den 24. Juli

Programm für den 25. Juli

Programm für den 26. Juli

Im Rahmen der ComicCon werden am 24. Juli auch die diesjährigen Eisner Awards verliehen. Besonders freuen wir uns, dass ComFor-Mitglied Christina Meyer für ihr Producing Mass Entertainment: The Serial Life of the Yellow Kid in der Kategorie Best Academic/Scholarly Work nominiert wurde! Wir drücken Frau Meyer die Daumen und wünschen natürlich auch allen anderen Nominierten viel Glück!

Reminder: Mitgliederversammlung / Diversity-Initiative / Deadline Vorstandswahl

Termin:
15.07.2020

Zwei kurze Erinnerungen an alle unsere Mitglieder:

  • Bis zum 15. Juli können noch Wahlbriefe zur Vorstandswahl eingereicht werden. Es kandidieren Prof. Dr. Christina Meyer für den ersten Vorsitz, Dr. Lukas R. A. Wilde für den zweiten Vorsitz und Dr. Vanessa Ossa für die Schatzmeisterei. Genauere Informationen zum diesjährigen Wahlprozedere wurden bereits per Mail verschickt.
  • Kurz darauf folgt dann bereits die Sitzung der Diversity-Initiative: Sie wird am Freitag, 17. Juli, ab 16:00 Uhr online per Zoom stattfinden.
  • Die ComFor-Mitgliederversammlung findet dieses Jahr ebenfalls per Zoom statt – und zwar am 31. Juli, ab 10 Uhr. Die Tagesordnung wird im Laufe des Tages per Mail verschickt.

 

Publikationshinweis „Characters across Media“

Vor kurzem ist Ausgabe 5(2) von Frontiers of Narrative Studies* erschienen, eine von Jan-Noël Thon und Lukas R.A. Wilde herausgegebene Sonderausgabe zum Thema „Characters Across Media“. Sie basiert größtenteils auf den Keynote-Vorträgen der Tübinger Winter School „De/Recontextualizing Characters: Media Convergence and Pre-/Meta-Narrative Character Circulation“ (27.2.-2.3.2018). Neben den Herausgebern sind mit Jeff Thoss und dem ComFor-Vorsitzenden Stephan Packard auch zwei weitere ComFor-Mitglieder beteiligt.

Zur Sonderausgabe

Herausgebertext (Auszug):
„For characters in popular culture that are used, re-used, and related to each other for a much longer period of time, the management, negotiation, and acceptance of canonicity and character identity between their many appearances throughout media history may prove exceedingly complicated and contested. While the semiotics, aesthetics, and economics of serial and transmedial narratives have generally been the focus of many studies in recent years, from a historical perspective as well as from a systematic one, less attention has been paid to the crucial role comprised by characters as “nodal points” or “currencies” between converging and diverging storyworlds. The present issue thus aims to contribute a range of character-oriented perspectives to ongoing discussions within media studies around media convergence and transmedia franchises.“

Beiträger* der Special Issue:

  • Jan-Noël Thon & Lukas R.A. Wilde: „Introduction: Characters across media“
  • Jan-Noël Thon: „Transmedia characters: Theory and analysis“
  • Paolo Bertetti: „Buck Rogers in the 25th century: Transmedia extensions of a pulp hero“
  • Lukas R.A. Wilde: „Kyara revisited: The pre-narrative character-state of Japanese character theory“
  • Stephan Packard: „Which Donald is this? Which tyche is this? A semiotic approach to nomadic cartoonish characters“
  • Jeff Thoss: „Versifying Batman: Superheroes in contemporary poetry“

*Die ComFor-Redaktion bedauert den Mangel an Diversität in dieser Publikation. Wir sind bestrebt, möglichst neutral über das Feld der Comicforschung in all seiner Breite zu informieren und redaktionelle Selektionsprozesse auf ein Minimum zu beschränken. Gleichzeitig sind wir uns jedoch auch der problematischen Strukturen des Wissenschaftsbetriebs bewusst, die häufig dazu führen, dass insbesondere Comicforscherinnen sowie jene mit marginalisierten Identitäten weniger sichtbar sind. Wir wissen, dass dieses Ungleichgewicht oft nicht der Intention der Herausgeber_innen / Veranstalter_innen entspricht und möchten dies auch nicht unterstellen, wollen aber dennoch darauf aufmerksam machen, um ein Bewusstsein für dieses Problem zu schaffen.

Martin Schüwer-Publikationspreis 2020

Wir freuen uns, die Auslobung des diesjährigen Martin Schüwer-Publikationspreises für herausragende Comicforschung ankündigen zu können: benannt nach dem 2013 viel zu früh verstorbenen Anglisten und Comicforscher Martin Schüwer, fördert der Preis den wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich der Comicforschung.

Die Gesellschaft für Comicforschung (ComFor) und die AG Comicforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) loben nun zum zweiten Mal den Martin Schüwer-Preis aus, um zu einer nachhaltigen Sichtbarmachung, Förderung und Vermittlung comicbezogener Forschungsarbeit beizutragen.

Die Preisverleihung mit einem eingeladenen Vortrag des_der Preisträger_in findet im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Comicforschung (8.-10. Oktober 2020) statt. Er_sie wird ebenso als Mitglied der Jury des folgenden Jahres eingeladen und erhält außerdem die auf 500,00 € dotierte Preissumme.

Im Jahr 2019 ging der Martin Schüwer-Publikationspreis an Dorothee Marx (née Schneider) für ihren Beitrag “The ‘Affected Scholar’. Reading Raina Telgemeier’s Ghosts as a Disability Scholar and Cystic Fibrosis-Patient”.

Die Begründungen der Jury zur Preisvergabe 2019 findet sich hier.

Comicwissenschaftliche Beiträge aus dem vergangenen Jahr können noch bis zum 31. März 2020 eingereicht werden.

Weitere Informationen zum Preis, den diesjährigen Call und die Einreichungsbedingungen gibt es hier.

Comics and Jewish Visual Culture – Vortrag von Véronique Sina, Köln

Termin:
14.01.2020 10:00

Am Dienstag 14. Januar 2020 geht die von Prof. Dr. Anke Ortlepp am Historischen Institut der Universität zu Köln organisierten Vortragsreihe *United States History as Visual History* in die nächste Runde: Véronique Sina, 2. Comfor-Vorsitzende, hält einen Vortrag zum Thema Comics and Jewish Visual Culture. Der Vortrag beginnt um 10 Uhr.

Weitere Informationen finden sich auf dem Veranstaltungsflyer.