Comicgesellschaft

Publikationshinweis: Handbook of Comics and Graphic Narratives

Mit dem heutigen Post kündigen wir eine Publikation an, die das Potenzial hat, schnell zu einem Standardwerk der Comicforschung zu werden: Das im De Gruyter Verlag erscheinende Handbook of Comics and Graphic Narratives. Herausgegeben von Sebastian Domsch, Dan Hassler-Forest und ComFor Mitglied Dirk Vanderbeke, vereint dieses bislang einzigartige Handbuch auf über 600 Seiten zahlreiche Forschungsansätze, historische Kontexte und Close Readings, die das Gebiet der Comicforschung in großer Breite abdecken und aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchten. Wir freuen uns besonders, dass unter den Beiträger_innen auch zahlreiche ComFor Mitglieder_ vertreten sind.

Zur Verlagswebsite

Ankündigungstext des Verlags:

„Whether one describes them as sequential art, graphic narratives or graphic novels, comics have become a vital part of contemporary culture. Their range of expression contains a tremendous variety of forms, genres and modes − from high to low, from serial entertainment for children to complex works of art. This has led to a growing interest in comics as a field of scholarly analysis, as comics studies has established itself as a major branch of criticism. This handbook combines a systematic survey of theories and concepts developed in the field alongside an overview of the most important contexts and themes and a wealth of close readings of seminal works and authors. It will prove to be an indispensable handbook for a large readership, ranging from researchers and instructors to students and anyone else with a general interest in this fascinating medium.“

Inhalt:

Introduction

  • Sebastian Domsch, Dirk Vanderbeke, Dan Hassler-Forest: „Comics Studies: Survey of the Field“

Part I: Systematic Aspects

Part II: Contexts and Themes

  • Stephan Packard: „Politics“
  • Dan Hassler-Forest: „World-Building“
  • Astrid Böger: „Life Writing“
  • Anna Oleszczuk: „Gender“
  • Kay Sohini: „Queerness“
  • Heike Elisabeth Jüngst: „Science Comics“
  • Sandra Heinen: „Postcolonial Perspectives“
  • Marie Vanderbeke: „DocuComics in the Classroom“
  • Dan Hassler-Forest: „Superheroes – Historical Overview“
  • Matt Yockey: „Superheroes – The Golden Age: Batman“
  • Matt Boyd Smith: „Superheroes – The Silver Age: Nick Fury“
  • William Proctor: „Superheroes – The Dark Age: Superheroes in the 1980s“

Part III: Close Readings

  • Christina Meyer: „Richard F. Outcault: The Yellow Kid
  • Corey Creekmur: „George Herriman: Krazy Kat
  • Sebastian Domsch: „Winsor McCay: Little Nemo in Slumberland
  • Eric Hoffman: „Dave Sim: Cerebus
  • Martin Lund: „Will Eisner: A Contract with God
  • Dawn Stobbart: „Raymond Briggs: When the Wind Blows
  • Joanne Pettitt: „Art Spiegelman: Maus
  • Nicola Glaubitz: „Robert Crumb“
  • Monika Pietrzak-Franger: „Alan Moore: From Hell
  • Evan Hayles Gledhill: „Neil Gaiman: The Sandman
  • Erin La Cour: „Alison Bechdel: Dykes to Watch Out For
  • Gerry Canavan: „Chris Ware: Jimmy Corrigan – The Smartest Kid on Earth
  • Erik Grayson: „Daniel Clowes: Ghost World
  • Luisa Menzel: „Martin Rowson: The Life and Opinions of Tristram Shandy, Gentleman
  • Harriet Earle: „Marjane Satrapi: Persepolis
  • Oliver Moisich: „Grant Morrison: Flex Mentallo

Publikationshinweis: Anne Frank im Comic

In der Rubrik Comicforschung des Christian A. Bachmann Verlags gibt es eine interessante Neuerscheinung, auf die wir in diesem Post hinweisen möchten: Der neue Sammelband Anne Frank im Comic. Unter Herausgeberschaft von ComFor-Mitglied Ralf Palandt vereint dieser Band Beträge der ComFor-Mitglieder Ole Frahm, Christine Gundermann, Markus Streb und des Herausgebers Palandt sowie von Christian A. Bachmann und Christine Rödel.

Ankündigungstext des Verlags:

„Anne Frank ist ein internationales Symbol gegen das unmensch­liche Verbrechen des Holocausts, und mehr noch, gegen Völkermorde auf der ganzen Welt. Anne Frank starb vor rund 75 Jahren, im März 1945, im ­Konzentrationslager Bergen-Belsen. Und doch hat sie durch ihr veröffentlichtes Tagebuch ‚überlebt‘. Die UNESCO hat es in das Weltdokumentenerbe aufgenommen. Ihr Leben und ihr Werk wurden vielfach von Theater, Film, Literatur und Musik aufge­griffen und bearbeitet, was wiederum zu wissenschaftlichen Betrachtungen der Adaptionen führte. Zum ersten Mal widmet sich jetzt ein eigener Sammelband den zahlreichen Comics aus aller Welt über Anne Franks Leben und ihr Tagebuch. Im interdisziplinären Rahmen beleuchten die Autor*innen anhand ihrer unterschied­lichen Fragestellungen die Veröffentlichungen. Der Manga-Boom in Japan und die Darstellung der Täter sind dabei nur zwei der Themen.“

Weitere Informationen sowie die Bestellmöglichkeit sind auf der Verlagswebsite zu finden.

Online Tagung: Crisis Lines – Coloniality, Modernity, Comics

Termin:
09.06.2021 - 10.06.2021

Am 9. und 10. Juni findet online via ZOOM die Tagung „Crisis Lines – Coloniality, Modernity, Comics“ statt. Ausgerichtet wird die Konferenz von Dominic Davis (City University of London) und Haya Alfarhan (King’s College London).

Die Konferenz beschäftigt sich zentral mit der Linie, speziell im Zusammenhang mit Kolonialismus und Kartographie. Das Visuelle verbindet diese „Kolonial-Linien“ mit weiteren „Informations-Linien“, woraus die koloniale Neuzeit als selbstverständlich und unumstritten konstruiert wird. Die Beschaffenheit, die Modalitäten und Funktionen von Linien aller Art werden in einer Reihe von Kontexten unter die Lupe genommen und analysiert.

Die Konferenz wird ein neues Format ausprobieren, bei welchem in drei parallelen Sessions jeweils eine Panel-Diskussion zu zwei Papers stattfinden wird. Jedes Panel setzt sich zusammen aus den beiden Autoren sowie einem „Respondent“, welche_r zunächst in 10-15 Minuten auf die eingereichten Papers eingehen wird. In der Folge können die Autoren zu diesen Rückmeldungen Stellung beziehen, bevor die Diskussion für ein Q&A mit allen Teilnehmer_innen geöffnet wird. Den Abschluss der Konferenz bildet ebenfalls wieder eine Podiumsdiskussion, in welcher die Respondents auf zentrale und sich neu herausschälende Themen  eingehen werden. Als Respondents werden nach aktuellem Stand u. a.  Tim Ingold, Hillary Chute, Frederick Luis Aldama und Candida Rifkind agieren.

Weitere Informationen zum Call for Papers und zur Konferenz finden Sie hier.

Publikationshinweis und Reihenstart

Unser heutiger Beitrag ist eine doppelte Ankündigung: Einerseits möchten wir auf Lia Roxana Donadons neu erschienene Monografie zu Quinos argentinischem Kult-Comicstrip Mafalda hinweisen, die andererseits auch den ersten Band der just gestarteten Reihe SieGN (Siegen Research in Graphic Narrative) bildet. Die Reihe wird von ComFor-Mirglied Daniel Stein herausgegeben; nähere Informationen zu der Reihe finden sich auf der Website des Universitätsverlags Siegen.

Donadons Publikation, die nicht nur als Printversion erhältlich ist sondern auf die auch als Open Access Publikation über den Server der Siegener Universitätsbibliothek zugegriffen werden kann, ist die erste deutschsprachige Monografie, die sich in voller Länge mit Quinos Mafalda beschäftigt.

Mafalda: Quinos Comicstrip als Gesellschaftskritik im Argentinien der 1960er und 70er Jahre

SieGN – Siegen Research in Graphic Narrative, Bd. 1

Lia Roxana Donadon

Universitätsverlag Siegen, ,2021
156 Seiten, zahlreiche Abbildungen
zur Verlagsseite

„Die bis heute andauernde kulturhistorische Relevanz von Quinos Mafalda-Kosmos ist in der internationalen Forschung bislang nur teilweise aufgearbeitet worden. Das Buch trägt daher zur Schließung dieser Forschungslücke bei, indem es Mafalda akribisch in seiner Zeit verortet und Quinos kreativkritischen Blick auf das Argentinien der 1960er und 70er Jahre mit viel Empathie und Gusto untersucht.“

Die ComFor-Redaktion stellt sich vor

Vor etwas über einem Jahr musste sich die Website-Redaktion von Katharina Serles verabschieden. Katharina Serles war von November 2018 bis März 2020 Mitglied unseres Teams, hat sich dann jedoch wegen des beruflichen Mehraufwands, den ihr die Corona-Pandemie bescherte, leider aus der Redaktionsarbeit zurückgezogen. Wir danken ihr für ihre zahlreichen Posts und kreativen Ideen!

Heute können wir nun endlich ihre Nachfolgerin Michaela Schober vorstellen, die wir in den vergangenen Monaten in unser Team eingearbeitet haben. Alle anderen Redaktionsmitglieder setzen ihre Arbeit wie gehabt fort.

Die aktuellen Redaktionsmitglieder stellen sich vor:

Robin-M. Aust:

Ich habe an der HHU Düsseldorf Germanistik und Philosophie studiert und mich gewissermaßen auf diesem Wege der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Comics angenähert: 2012 habe ich erst meine Bachelorarbeit zu Walter Moers Zamonien-Romanen verfasst; 2015 folgte dann die Mitwirkung an der Tagung ›Graphisches Erzählen‹ sowie die Masterarbeit zu Nicolas Mahlers Literaturcomics. Seitdem promoviere ich zwar zur Thomas Bernhard-Rezeption in der Gegenwartsliteratur und entferne mich somit erst einmal wieder fachlich vom Comic – Comics sind aber immer wieder zentraler Bestandteil in meinen Lehrveranstaltungen, die ich seit 2016 am Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft (Abt. II) in Düsseldorf gebe. Privat lese ich gerne – Berufskrankheit? – Literaturadaptionen, aber auch alles andere, was mir grad an Neuerscheinungen in die Finger kommt, je skurriler, desto besser.

Alexandra HentschelAlexandra Hentschel:

Ich bin seit Februar 2013 Museumsleiterin des Erika-Fuchs-Hauses | Museum für Comic und Sprachkunst. Zum Comic bin ich als Quereinsteigerin gekommen. Ursprünglich bin ich Kulturwissenschaftlerin (Studium in Göttingen, Paris und Hamburg mit Zusatzqualifikation Museumsmanagement), promoviert habe ich über bürgerschaftliches Engagement im Museum. Zuletzt war ich in Hamburg am Kindermuseum und als Dozentin für Museumsmanagement/Museumsgeschichte tätig. Als Museumsleiterin eines Comicmuseums finde ich es faszinierend, wo nun überall Comicausstellungen gezeigt werden, weshalb ich gern diesen Bereich übernehme.

Vanessa Ossa:

Ich arbeite derzeit als Dozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in den medienwissenschaftlichen Instituten an der Universität zu Köln und an der Universiteit van Amsterdam. Mein Dissertationsprojekt habe ich 2019 im Tübinger SFB „Bedrohte Ordnungen“ zum Thema Sleeping Threats—The Sleeper Agent in Post-9/11 Media abgeschlossen. In der Arbeit analysiere ich die Figur des „Schläfers“ in Filmen, Fernsehserien und Comics nach 9/11. Zur Comicforschung kam ich allerdings über mein Interesse an transmedialen Narrativen und partizipativen Praktiken und entsprechend stehen die Leser_innen ganz im Zentrum meiner Beschäftigung mit populären Comics, Mainstream-Comickultur und Comicfandom. Ich freue mich sehr, dass ich die Redaktion in Zukunft im Bereich Comic-CfPs unterstützen darf!

Michaela Schober:

Ich habe an der Universität Wien Englisch und Spanisch sowie Sinologie studiert und arbeite zur Zeit am Zentrum Didaktik für Kunst und interdisziplinären Unterricht an der Universität für angewandte Kunst Wien. Ich dissertiere in English and American Studies im Bereich der Kultur- und Medienwissenschaft und bin insbesondere an Intersektionalität, Gender Studies und transmedialen Erzählformen interessiert. Als Sinologin ist für mich gerade bei ostasiatischen Comics die Interaktion von Schrift und Bild spannend; als Anglistin liegt mein Forschungsschwerpunkt im Rahmen meiner Dissertation auf der Aufarbeitung und Verwendung bestimmter Erzählmotive. Ich finde Comics auch aus künstlerischer Sicht faszinierend und bin immer wieder begeistert, wie verschieden die eingesetzten Techniken und Stile sein können. Ich freue mich sehr, dass ich die Redaktion der ComFor unterstützen darf.

Natalie Veith:

Ich bin wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Literaturwissenschaft, Abteilung Englische Literaturen und Kulturen, der Universität Stuttgart und arbeite aktuell an einer Dissertation zu neo-viktorianischen Comics. Entsprechend liegt mein Schwerpunkt in der Comicforschung erstrangig (jedoch nicht ausschließlich) bei britischen Comics. Mein akademisches Interesse an Comics habe ich bereits während meines Studiums der Anglistik und Germanistik in Frankfurt am Main und Cardiff entwickelt und meine Magisterarbeit 2013 zum Thema Counter-Narratives in the Works of Alan Moore verfasst. In der ComFor-Redaktion kümmere ich mich insbesondere um die Kommunikation, die interne Koordination und um den Publikations- und Zeitschriftenmonitor.

Frühlingsgrüße der Redaktion

Wir hoffen, ihr hattet alle schöne Ferien und Feiertage! Die Website-Redaktion der ComFor wünscht allen ComFor Mitgliedern_, unseren Leser_innen und Freund_innen einen schönen und (hoffentlich auch bald wieder) sonnigen Frühling sowie ein erfolgreiches Sommersemester!

Viele Grüße,
Robin-M. Aust, Dr. Alexandra Hentschel, Vanessa Ossa, Michaela Schober und Natalie Veith

 

Publikationshinweis: „Frames and Framing in Documentary Comics“ von Johannes C.P. Schmidt

Kurz, nachdem  Comfor-Mitglied Johannes C.P. Schmid den Band „Framing [in] Comics and Cartoons“ (mit Christian A. Bachmann) herausgegeben hat, folgt auch schon seine nächste Publikation: bei Palgrave Macmillan erschien kürzlich – als ebook und Print-Ausgabe  – seine Monographie Frames and Framing in Documentary Comics.

 

Ankündigungstext:

„Frames and Framing in Documentary Comics explores how graphic narratives reframe global crises while also interrogating practices of fact-finding. An analog print phenomenon in an era shaped by digitalization, documentary comics formulates a distinct counterapproach to conventional journalism. In what ways are ‘facts’ being presented and framed? What is documentary honesty in a world of fake news and post-truth politics? How can the stories of marginalized peoples and neglected crises be told? The author investigates documentary comics in its unique relationship to framing: graphic narratives are essentially shaped by a reciprocal relationship between the manifest frames on the page and the attention to the cognitive frames that they generate. To account for both the textuality of comics and its strategic use as rhetoric, the author combines theories of framing analysis and cognitive narratology with comics studies and its attention toward the medium’s visual frames.“

Der Band kostet 74,89€ (ebook) bzw. 96,29€ (Print); weitere Informationen sowie Bestellmöglichkeiten finden sich auf der Verlagsseite.

 

Erinnerung: Deadline zum Martin Schüwer-Publikationspreis 2021

Auch in diesem Jahr verleihen die Gesellschaft für Comicforschung (ComFor) und die AG Comicforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) den Martin Schüwer-Publikationspreis für herausragende Comicforschung. Der Preis ist nach dem 2013 viel zu früh verstorbenen Anglisten und Comicforscher Martin Schüwer benannt und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs: Mit der Auszeichnung herausragender Veröffentlichungen aus dem Bereich der interdisziplinären Comicforschung soll der Publikationspreis zur nachhaltigen Sichtbarmachung, Förderung und Vermittlung comicbezogener Forschungsarbeit beitragen.

Noch bis zum 31.03.2021 können Beiträge eingereicht werden.

Weitere Informationen gibt es hier und hier.

 

Publikation des 11. ComFor Tagungsbands: Comics in der Schule – Theorie und Unterrichtspraxis

Der 11. ComFor Tagungsband „Comics in der Schule – Theorie und Unterrichtspraxis“, herausgegeben von den ComFor Mitgliedern Markus Engelns, Ulrike Preußer und Felix Giesa im Christian A. Bachmann Verlag, ist nun erhältlich.  Die 11. ComFor Jahrestagung fand an der Universität Duisburg-Essen im November 2016 statt. Der nun erschienene Tagungsband ergründet auf stolzen 390 Seiten die Rolle des Comics in der schulischen wie auch der universitären Lehre.

 

    

Markus Engelns, Ulrike Preußer und Felix Giesa (Hgs.)

Comics in der Schule – Theorie und Unterrichtspraxis

CH. A. Bachmann Verlag

ISBN 978-3-96234-029-2

 

Verlagsbeschreibung:

„Comics erleben in Deutschland derzeit kulturell, fachwissenschaftlich und didaktisch eine Renaissance. Das hat auch zur Folge, dass sie vermehrt in der universitären und schulischen Lehre eingebunden werden. Galten Comics über Jahrzehnte hinweg als »Schmutz- und Schundliteratur«, gegen die sich die »höherwertige« Literatur und sogar der Film absetzen konnten, so dient der Comic in Zeiten einer immer stärker zunehmenden Medienpluralität als Brücke zwischen Bild und Text, zwischen analoger und digitaler Medienwelt sowie zwischen Pop- und Hochkultur. Als solche ermöglicht er die Erweiterung bekannter Diskurse zum literarisch-medialen Unterricht, während er zugleich eigene Wege der Darstellung, wie auch der Wissens- und Kompetenzvermittlung vorschlägt.“

Inhalt:

Markus Engelns, Ulrike Preußer und Felix Giesa:
Zur Einleitung in diesen Band: Comics im Dazwischen und Darunter

1 HISTORISCHE UND MEDIALE ANNÄHERUNGEN

Michael Staiger:
Wozu grafische Literatur im Deutschunterricht gut ist! Ein Blick zurück nach vorn

Lukas R.A. Wilde:
Medium, Form, Genre? Medialität(en) des Comics

Christian A. Bachmann:
Comics und Materialität

Nina Eckhoff-Heindl:
Von Schulbüchern, Gestaltungsweisen und Kunstlehrenden: Comics als Rezeptionsherausforderung

Dietrich Grünewald:
Verstehen, werten, genießen: Rezeptions-Kompetenz als Grundlage für den Umgang mit Comics

2 LITERARISCH LERNEN UND REZIPIEREN

Markus Oppolzer:
Die Ausbildung visueller Lesekompetenzen: Vom Bilderbuch zum Comic

Marina Langschmidt und Jutta Rymarczyk:
Eric Vale – Epic Fail: Zur Anbahnung von Sprachbewusstsein und visual literacy mit einer idiomatisch geprägten Graphic Novel

Bettina Wild und Nadja Wulff:
Literarisches und sprachliches Lernen in der Vorbereitungsklasse: Möglichkeiten und Herausforderungen beim Einsatz von Bildern und Comics

Jeanette Hoffmann:
Comics in der Schule – Schule im Comic: Zum gegenseitigen Verweischarakter von biographischen und literarischen Erfahrungen

Verena Kreuzberger:
Kann die multimodale Darstellung von Deutungsfolien im Comicroman zu einer Verbesserung der literarästhetischen Rezeptionskompetenz beitragen?

Elisabeth Hollerweger:
Von Lehm- und Mitternachtsriesen: Literarisches Lernen mit aktuellen Kindercomics

Jan-Niklas Meier:
Choose your own Adventure: Hypertextuelle Spiele-Comics als literar-ästhetischer Lerngegenstand

3 SACHANALYSEN UND INSPIRATIONEN

Laura Maria Lewald-Romahn:
Wenn Ente auf Epos trifft: Strukturale Mythentheorie im Comic Die Jagd nach der Goldmühle von Don Rosa

Moritz-Alexander Büschken:
X-Men: God Loves, Man Kills: Eine Analyse gesellschaftsprägender Faktoren in einem Comic der 1980er Jahre

Jakob Hoffmann:
Live hilft: Comicautor*innen in der Schule

Sándor Trippó:
Comics in der Hochschuldidaktik und Auslandsgermanistik: Ein Praxisbericht zur historischen Landeskunde

Frederik von Reumont und Alexandra Budke:
Comics für den Geographieunterricht: Chancen für die Vermittlung komplexer Themen

Antje Knopf:
Zweifel und Einsicht: Versuch über die Chancen und Darstellungsmittel des Comics für die philosophische Bildung

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten auf der Verlagsseite finden Sie hier.

Den Bericht zur 11. ComFor Jahrestagung vom 16. – 19. November 2016 finden Sie hier.

Die Übersicht aller ComFor Jahrestagungen finden Sie hier.

Eine Übersicht aller ComFor Tagungsbände finden Sie hier.