Ausstellungen

Ausstellung: ‚Herzlicher Gruß‘ – eine Comic-Biographie erzählt vom Ersten Weltkrieg


Am 20. Mai eröffnete das Museum der Stadt Grafing die Ausstellung „Herzlicher Gruß – Postkarten, Fotos, Comics. Eine Grafinger Familie in der Zeit des ersten Weltkriegs“.

Der lange Titel erklärt sich durch die Wiederentdeckung der eigenen Familiengeschichte und die außergewöhnliche zweifache Umsetzung durch den Künstler in expressiven Gemälden und sensiblen Comics: „Impuls für die Arbeit von Uli Knorr sind auf einem Dachboden gefundene Briefe und Postkarten seiner Familie aus der Zeit des Ersten Weltkriegs: auf den Bildern Zerstörung, in den Brieftexten liebe Grüße an Familie und Kinder. Diese groteske Spannung thematisiert der Künstler in seinen Comicgeschichten und Bildern. So entsteht das Porträt einer Grafinger Familie vor hundert Jahren. Für die Präsentation wird die künstlerische Arbeit von Archiv und Museum der Stadt Grafing in eine Schau zeitgenössischer Objekte eingebettet, die die Historie des Grafinger Raumes in den Tagen des Ersten Weltkriegs dokumentieren.“
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Ringvorlesung zur Ausstellung „Asterix & Die Kelten“ in Völklingen

Noch bis zum 9. April 2012 zeigt das Weltkulturerbe Völklinger Hütte „in einer Deutschlandpremiere 128 Zeichnungen und Szenarien der Asterix-Väter René Goscinny und Albert Uderzo“ zusammen mit archäologischen Funden aus der Zeit der Abenteuer von Asterix und seinen Freunden: „In der 6000 m2 großen Gebläsehalle erwacht der Mythos um das kleine gallische Dorf zu neuem Leben. Hier leben die unbeugsamen Gallier um Asterix und Obelix. Für die Besucher, die dieses ‚Dorf‘ betreten, entwickelt sich eine fesselnde Entdeckungsreise durch die Geschichte von Kelten und Römern. Auf dieser Reise können Sie den keltischen Ursprung des Asterix Mythos erleben.“ Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des französischen Generalkonsuls im Saarland, Philippe Cerf.

Zur Ausstellung findet vor Ort eine Ringvorlesung des Bachelor-Optionalbereichs der Universität des Saarlandes in Kooperation mit dem Weltkulturerbe Völklinger Hütte – Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur statt. Weiterlesen

Ausstellung “77 years of Romanian comics”

Rumänien ist seit 2007 Mitglied der Europäischen Union und doch weiß man in Deutschland wenig über die Comics des östlichen Nachbarlandes. Der Staat entstand 1859, war während des Kalten Krieges Teil des Warschauer Paktes, näherte sich 1989 dem Westen an, und wurde 2004 Nato-Mitglied. Eine Geschichte voller Spannungen und Brüche, die sich in der einen oder anderen Weise auch in der rumänischen Comic-Kultur niedergeschlagen haben dürfte. Eine Möglichkeit hier Einblicke nehmen zu können, bietet die Ausstellung 77 years of Romanian comics, die mit Unterstützung des rumänischen Kulturinstituts noch bis zum 20. Mai 2012 im Belgischen Comic-Zentrum in Brüssel zu sehen ist.

(Ralf Palandt)

Ausstellung: Winsor McCay 1869-1934: Comics, Filme, Träume

Vom 15. Januar bis 4. März 2012 im Bilderbuchmuseum Burg Wissem in Troisdorf. Die Eröffnung findet statt am 15. Januar um 11 Uhr.

Wir dokumentieren hier die Pressemitteilung des Museum:

Das Museum Burg Wissem beschäftigt sich seit einer Reihe von Jahren in Ausstellungen und sonstigen Veranstaltungen mit dem Thema „Comic“ – als einer Kunstform, die mit besonderer Intensität Bild und Text miteinander verbindet. In dieser Tradition zeigen wir das Werk des Comic-Künstlers und Zeichentrickpioniers Winsor McCay (1869 – 1934), dem bisher weder in seinem Heimatland, den USA, noch im deutschsprachigen Raum je eine retrospektive Ausstellung gewidmet war.

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Ausstellung: Die 7 1/2 Leben des Walter Moers

Die ComFor-Redaktion meldet sich aus der Sommerpause zurück mit dem Hinweis auf die Ausstellung „Die 7 1/2 Leben des Walter Moers – Vom Kleinen Arschloch über Käpt’n Blaubär bis Zamonien“, die vom 25. September 2011 bis 8. Januar 2012 in der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen zu sehen ist. Zwar scheiden sich am Humor der Comics von Walter Moers die Geister, doch sind sie immer wieder Gegenstand comicologischer Betrachtungen. So greift Bernd Dolle-Weinkauff in seinem Aufsatz „Von zierlichen Zigeunerinnen und Roma-Rambos. Beobachtungen zum Zigeunerbild im zeitgenössischen Comic“ auf einen Walter Moers-Comic zurück (Awosusi, Anita (Hrsg.): Zigeunerbilder in der Kinder- und Jugendliteratur, Heidelberg: Verlag Das Wunderhorn, 2000). Und Chiara Cerri bindet in ihrem Unterrichtsentwurf „Comics gegen Rechtsextremismus und Rassismus im DaF-Unterricht. Konzeptionelle Überlegungen“ dessen Band „Adolf. Äch bin wieder da!!“ ein (Palandt, Ralf (Hrsg.): Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics, Berlin: Archiv der Jugendkulturen, 2011).
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Ausstellung "TRAITS RÉSISTANTS. La résistance dans la bande dessinée de 1944 à nos jours"

Das „Centre d’Histoire de la Résistance et de la Déportation“ in Lyon zeigt noch bis 18. September 2011 die Ausstellung „TRAITS RÉSISTANTS. La résistance dans la bande dessinée de 1944 à nos jours“ über die Resistance als Thema im Comic. In Zeiten, in denen Geschichtscomics und die wissenschaftliche Beschäftigung mit Geschichtscomics so hoch im Kurs stehen, liegt die Ausstellung inkl. Katalog voll im Trend.
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Manga – Comicfiguren aus Japan

Noch bis zum 31. Juli ist im Stadtmuseum Hornmoldhaus Bissingen die Ausstellung
Manga – Comicfiguren aus Japan / Japan: Kingdom of Characters zu sehen.

Laut Veranstalter gibt die Ausstellung „einen Einblick in die faszinierende Welt der japanischen Manga- und Anime-Kultur, die im Japan der Nachkriegszeit eine rasante Entwicklung genommen hat und dort inzwischen alle Bereiche des täglichen Lebens durchdringt. Weltweit, auch in Europa, hat dieses Phänomen der japanischen Popkultur in den letzten Jahren mehr und mehr Beachtung gefunden, Besuchermagneten wie die jährlich stattfindende Japan-Expo in Paris oder der Salon de Manga in Barcelona spiegeln das gestiegene Interesse an diesem Aspekt der japanischen Kultur wider.“
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