Magazin

Ausstellung „Horst Haitzinger“

Der 1939 im österreichischen Eferding geborene Horst Haitzinger ist einer der bekanntesten und produktivsten Karikaturisten im deutschen Sprachraum. Unter dem Motto ERSCHRECKEND AKTUELL zeigt das Bier- und Oktoberfestmuseum einige Highlights aus seinen wöchentlichen Karikaturen in der „Bunte“, präsentiert aber auch den strichsicher das aktuelle politische Geschehen kommentierenden Horst Haitzinger.

Im Rahmen des Comicfestivals München. Zur Veranstalterseite

Neuhängung der Dauerausstellung im Caricatura Museum Frankfurt

Um die umfangreiche Sammlung zu zeigen und aus konservatorischen Gründen hängt das Caricatura Museum Frankfurt die Dauerausstellung „Die Zeichner der Neuen Frankfurter Schule“ im halbjährlichen Turnus neu. Ab dem 18. Mai 2017 präsentiert das Museum eine neue Auswahl der Zeichnungen von F. W. Bernstein, Robert Gernhardt, Chlodwig Poth, Hans Traxler und F. K. Waechter.

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Comic-Beiträge bei „Holocaust“-Vortragsreihe in Bochum

Termin:
09.05.2017 - 12.09.2017

Die ComFor-Mitglieder Dr. Véronique Sina (Medienwissenschaft) und Nina Heindl (Kunstgeschiche) organisieren in Bochum zwischen dem 9. Mai und dem 12. September eine Vortragsreihe zu den Darstellungsmöglichkeiten und Grenzen des „Holocaust in Kunst, Kultur und Medien“. Zwei der geplanten Vorträge haben einen expliziten Comic-Bezug:

  • Dr. Jörn Wendland, „Comics im KZ? Narrative Bildserien von Häftlingen und Überlebenden der NS-Zwangslager“ am Dienstag, den 13. Juni 2017
  • Dr. Véronique Sina, „Dokumente des Unvorstellbaren. Fotografien des Sonderkommandos und ihre Reproduktion in Comic, Film und Fernsehen“ am Dienstag, den 8. August 2017

Veranstaltertext:

„Die Verfolgung und systematische Ermordung von Millionen Menschen in der Zeit des Nationasozialismus ist nur schwer in Worte und Bilder zu fassen. Bis heute gibt es in den Medien und Künsten sehr unterschiedliche Formen, wie der Holocaust thematisiert wird.  Alle wollen die Menschen dazu anregen, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen und sie aufzuarbeiten.

Aus unterschiedlichen fachlichen Blickwinkeln nehmen die Referenten bei dieser Vortragsreihe sowohl historische als auch zeitgenössische Repräsentationen und Berichte des Holocaust in den Blick. Unter anderem stellen sie dar, unter welchen spezifischen Bedingungen sie jeweils entstanden und rezipiert wurden. Die Besucherinnen und Besucher der Vortragsreihe sollen so angeregt werden, sich selbst eine Meinung über die Darstellungsmöglichkeiten und Grenzen des Holocaust in Kunst, Kultur und Medien zu bilden.“

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ITFS-Symposium: „Sound in animation, comics and illustration“

Termin:
03.05.2017 10h-16.15h - 03.05.2017

Wie bereits in den Vorjahren wird im Rahmen des diesjährigen 24. Internationalen Trickfilmfestivals Stuttgart (ITFS) erneut ein eintägiges Symposium stattfinden, für das internationale Experten aus Praxis, Lehre und Forschung ins Literaturhaus Stuttgart eingeladen wurden. Die Veranstaltung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Society of Animation Studies (SAS), der School of Art, Design and Media an der Nanyang Technological University Singapore, dem Institut für Medienwissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen, der AG Animation und dem Literaturhaus Stuttgart und wird moderiert von Prof. Hannes Rall (Singapre) und Prof. Dr. Susanne Marschall (Tübingen). Mit den Beiträgen von Uwe Zimmermann, dem ComFor-Mitglied Thomas Raich sowie Raphael Zähringer sind Comics diesmal sogar in der überwiegenden Zahl der Vorträge das Thema.

Veranstaltertext:

„Das Tagessymposium ‚Sound in animation, comics and illustration‘ lädt im Rahmen des diesjährigen Internationalen Trickfilmfestivals (ITFS) interdisziplinäre internationale Experten aus Praxis, Lehre und Forschung nach Stuttgart ins Literaturhaus ein. Behandelt werden Themen wie ‚Filmmusik für Animation‘, ‚transkulturelle Zusammenarbeit für Animations-Soundtracks‘, ‚Soundwords in Comics‘ und ‚Sounddesign-Anwendungen in interaktiven Comics‘.
Eintritt: 15,- Euro (Tageskasse / frei mit Akkreditierung oder Festivalpass ITFS)“

Programm:

10.00-11.00: KEYNOTE Daniel Kothenschulte:
Filmmusic for Animation

11.30-12.30 Prof. Florian Käppler:
East meets West-A Transcultural Soundtrack Collaboration

14.30-15.00 Uwe Zimmermann:
Responsive Comic

15.15-15.45 Thomas Raich:
Sound expanding in space. Soundword-experiments in Frank Miller’s The Dark Knight Returns (1986)

15.45-16.15 Raphael Zähringer:
Beyond Onomatopoeia: Sounds, Words, and Metafiction in Hunt Emerson’s The Rime of the Ancient Mariner

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Ausstellung „Die besten deutschen Comics – Max-und-Moritz-Preis 2016“

Termin:
13.05.2017 - 22.10.2017
Ausstellungseröffnung am 12. Mai um 19 Uhr, Eintritt frei.

Alle zwei Jahre vergibt der Internationale Comic-Salon Erlangen den Max-und-Moritz-Preis, die wichtigste Auszeichnung für ComickünstlerInnen im deutschsprachigen Raum. Zum zweiten Mal werden nun die Preisträger in einer Wanderausstellung gewürdigt.

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Vortrag „Zur Materialität von Comics“ in Berlin

Im Rahmen der Berliner Wissenswerkstatt „Die Materialität von Schriftlichkeit“ wird Christian A. Bachmann (Bochum) am 13. Juni 2017 einen Vortrag zum Thema „Jenseits der Schriftlichkeit: Zur Materialität von Comics“ halten. Die von der Staatsbibliothek zu Berlin und dem Arbeitskreis Materialität der Literatur organisierte Vortragsreihe findet seit 2014 statt und setzt auf den Dialog zwischen Bibliothek und Forschung.

Abstract:

„Mit Comics verbindet mancher noch heute Heftchenliteratur für Kinder, bebilderte Wegwerfprodukte mit Sprechblasen, deren Wert nicht über das „bloß“ Unterhaltsame hinausgeht. Längst hat sich jedoch die Erkenntnis durchgesetzt, dass Comics und „Graphic Novels“ nicht nur Spiegel ihrer Zeit sind, sondern auch einen wichtigen Beitrag zu zentralen Diskursen leisten. Entstanden im ausgehenden 19. Jahrhundert entwickeln sich die Comics erst in den 1980er Jahren zu einer „Kunstform“, die diesen Anspruch auch selbst erhebt. In Abgrenzung zu Produktionen für ein Massenpublikum treten Künstlerinnen und Künstler hervor, die auch gegenüber ihren materiellen Trägermedien nicht gleichgültig sind, sondern sie in ihre gestalterische Arbeit einbeziehen, womit sie Comics schaffen, die man in der Nähe von Künstlerbüchern verortet hat. Der Vortrag stellt einige ihrer Werke vor, zeichnet ihre Metamedialität nach und beleuchtet, welche Rolle ihre Materialität dabei spielt.“

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