Magazin

Paco Roca Ausstellung in München, Vernissage am 22. Mai 2014

Roca_Kopf in den Wolken„Paco Roca: Kopf in den Wolken“
23. Mai bis 21. Juni 2014

Pressetext:
Die Ausstellung zeigt verschiedene Werke aus dem Œuvre Paco Rocas. Dabei handelt es sich um Skizzen, Illustrationen, Zeichnungen u. a. Dem Comic-Fan wird Einblick in die Arbeit eines Zeichners wie Paco Roca gewährt.

Der Comicautor Paco Roca wurde 1969 in Valencia geboren und las von klein auf Comics wie Asterix und Obelix und Tim und Struppi. Nach seinem Kunststudium begann er seine berufliche Laufbahn in der Werbung. 2012 war er mit seinem mittlerweile verfilmten Graphic Novel zum Thema Alzheimer, Kopf in den Wolken, ausgezeichnet mit dem Premio Nacional del Cómic, auf der Frankfurter Buchmesse vertreten.

Vernissage mit dem gleichnamigen Film Kopf in den Wolken am Donnerstag, den 22. Mai 2014 um 19.30 Uhr.

Veranstaltungsort & Öffnungszeiten:
Instituto Cervantes
Alfons-Goppel-Str. 7
80539 Múnich

Montag – Donnerstag, 10.00-18.00 Uhr
Freitag, 10.00-14.00 Uhr
Eintritt frei

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CfP: Illuminating Social Science

Publikation
Stichtag: 30. Juni 2014

For this edited volume, we are seeking proposals from established scholars for chapters of 6000–8000 words that explore the use of two-dimensional art such as watercolors, oil paintings, manuscript illuminations, drawings, cartoons, comic strips and others, to illuminate and explore social theories and settings. Although photography and film are popular media in visual sociology and visual studies, we are not so much interested in these media in their own right, but rather in their combinations with other two-dimensional media.

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Will Brooker-Vortrag in Köln: The Batman Brand

Termin:
16.05.2014 - 17.05.2014

Understanding Transmedia Workshop des Instituts für Medienkultur und Theater: „Understanding Transmedia“

Mit einem Dank an Véronique Sina und die AG Comicforschung der GfM möchten wir auf einen spannenden Workshop in Köln aufmerksam machen, der für eine Keynote den Kultur- und Filmwissenschaftler Will Brooker gewinnen konnte. Brookers Dissertationsschrift „Batman Unmasked“ war bereits im Jahr 2000 ein Vorreiter der damals noch jüngeren Comic-Studien; seine neueste Batman-Publikation, „Hunting the Dark Knight“, erschien 2012. Mit einer Spezialisierung auf Pop-Kultur und Fandom veröffentlichte Brooker auch zahlreiche Aufsätze und Monographien zu Star Wars und Blade Runner und feierte 2013 sein Debüt als Comicautor mit der Serie My So Called Secret Identity. Brooker wird in Köln den Abendvortrag mit dem Titel „The Batman Brand – The Dark Knight as Transmedia Icon, 1939-2014“ halten. Am Vortag ist auch ComFor-Mitglied Jan-Noël Thon mit einem Beitrag vertreten. Das vollständige Workshop-Programm ist weiter unten einzusehen.

Bei Interesse an einer Teilnahme wird um vorherige Anmeldung bzw. Anfrage bei der Organisation gebeten: (benjamin.beil(ät)uni-koeln.de).
Konzeption & Organisation:
J.-Prof. Benjamin Beil | Dr. Tanja Weber | Hanns Christian Schmidt, MA
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CfP: Making Sense Of: Dying and Death

11th Global Conference
Prague, Czech Republic
1. November bis 3. November 2014
Stichtag: 27. Juni 2014

This inter- and multi-disciplinary conference explores dying and death and the ways culture impacts care for the dying, the overall experience of dying, and how the dead are remembered. Over the past four decades, scholarship in thanatology has increased dramatically.

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Vortrag in Insbruck: Comics in Frankreich und Belgien

Termin:
13.05.2014 - 13.05.2014

uniinsbruckInterdisziplinärer Frankreich-Schwerpunkt der Universität Innsbruck,
Claudiasaal, Claudiana, Herzog-Friedrich-Straße 3, 6020 Innsbruck

„Ein Jahrhundert Comics in Frankreich und Belgien – von Bécassine bis XIII, nicht zu vergessen Tintin und Asterix!“
von Jean-Pascal Vachon, Webster University Wien

Veranstaltertext:
„Hundert Jahre dauert nun schon der Siegeszug der Comics in der Literatur Frankreichs und Belgiens. Von Anfang an scharten sie ein zahlreiches Publikum um sich, das sie ihre Entwicklung verfolgt, von den Veränderungen in der graphischen Darstellung über die Entwicklung der Erzähltechniken, bis hin zu den neuen Vervielfältigungs- und Verbreitungskanälen. So sind die früheren „Schundhefte“ inzwischen zu einer eigenen, vollwertigen Kunstform geworden. Dieser Vortrag präsentiert die französische und die belgische „bande dessinée“ anhand einiger Klassiker von gestern und heute und illustriert die Entwicklung ihrer Ästhetik und die Strömungen ihrer Geschichte, die weit über simple Abenteuer von Helden und Antihelden hinausgeht!“

Univ.-Prof. Mag. Dr. Eva Lavric, Leiterin
Mag. Romana Kaier
Mag. Ludovic Milot

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CfP: War and Words Conference

Tagung
Institute of English Studies, University of Wroc³aw, KuŸnicza 22, Wroc³aw, Polen
26. bis 27. September 2014
Stichtag: 15. Juni 2014

From the epic poems of Homer and Virgil to the comic strips of Art Spiegelmann, war has been a recurrent theme in literature. Moreover, it has frequently been a crucial factor in determining the shape of different literary movements, such as Romanticism, propelled by the outbreak of the French Revolution, or Modernism, influenced by the tragic experiences of the Great War. The year 2014, the centenary of the outbreak of the First World War, seems an opportune moment to comment on the complex relationship between war and words. The ambition of our conference is to provide a space for such critical considerations.

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CfP: Violence. A Conference on Comics

Comics Forum 2014
6th annual conference
Leeds Central Library, UK
13. bis 14. November 2014
Stichtag: 14. Juni 2014

Whether they are depicting the never-ending battles of superheroes, dealing sensitively but shockingly with issues such as domestic violence, or presenting an overview of historical conflicts, the themes of conflict and violence are common in comics. While media effects debates around the depiction of violence and its impacts on readers‘ minds have now largely moved on to other subjects, there is a historical context of concern around violence in comics that persists even up to today, with texts such as Murderdrome being banned from the Apple app store on the basis of objectionable content as recently as 2008.

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Digedag-Ausstellung in der Kulturbrauerei Berlin

Digedags Berlin„Dig, Dag, Digedag. DDR-Comic Mosaik
11. April bis 3. August 2014

Seit etwa drei Wochen ist im Berliner Museum der Kulturbrauerei eine Ausstellung zu Mosaik zu sehen, die sich noch bis August besuchen lässt. Eingebettet ist die Sammlung in die Dauerausstellung „Alltag in der DDR“, die das vielschichtige Spannungsverhältnis zwischen dem Anspruch des politischen Systems und der Lebenswirklichkeit der Menschen in der DDR zeigen soll. Anhand von Originalzeichnungen, Entwürfen und Modellen wird die Faszination deutlich, die Mosaik auf seine Leser ausgeübt hat. Die Ausstellung beleuchtet auch die Entstehungsgeschichte und die politischen Rahmenbedingungen des Erfolgscomics.

Pressetext:
„Der Besitz von Comics ist Jugendlichen in der DDR seit 1955 verboten. Meyers Neues Lexikon, herausgegeben 1962 in Leipzig, erklärt, Comics seien „auf sadistische Gewaltverbrechen, Pornographie, Kriegshetze und Hetze gegen das sozialistische Lager orientiert.“ Das „Mosaik“ erscheint dennoch. Die Abenteuergeschichten sind so beliebt, dass sie stets innerhalb kürzester Zeit vergriffen sind. Insgesamt 223 Hefte mit einer Auflage von bis zu 660.000 Exemplaren erscheinen zwischen 1955 und 1975. Durch den wirtschaftlichen Erfolg behauptet sich „Mosaik“ im streng kontrollierten Verlagswesen der DDR.

Plötzliches Ende und anhaltender Nachruhm
Kinder und Jugendliche in der DDR wollen es nicht glauben: Im Juni-Heft 1975 des Mosaik reiten die kleinen Comic-Helden Dig, Dag und Digedag auf ihren Kamelen in eine Fata Morgana und kehren nie zurück. Niemand weiß, warum sie verschwinden und durch drei neue Figuren, die „Abrafaxe“, ersetzt werden. Erst nach dem Ende der SED-Diktatur kommt die Wahrheit ans Licht. Die Ausstellung erzählt auch diese Geschichte.“

Dienstag – Sonntag, 10.00-18.00 Uhr
Donnerstag, 10.00-20.00 Uhr
Eintritt frei

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CfP: Manga Futures. Institutional and Fannish Approaches in Japan and Beyond

6th International Scholarly Conference
University of Wollongong, New South Wales, Australia
31. Oktober bis 2. November 2014
Stichtag: 13. Juni 2014

Manga Studies is now emerging as an important field of scholarship and criticism within Japanese Studies and Cultural Studies, but its methodologies and theoretical foundations are still being developed in relation to both existing academic disciplines and everyday practices. This conference approaches “manga culture” in the broadest sense.

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Workshop-Bericht: Comicforschung trifft Medienwissenschaft

AGComicforschungWorkshop_smalAm 25. und 26. April fand in Bochum der erste Workshop der AG Comicforschung statt. Die Arbeitsgruppe hatte sich erst auf der vorangegangenen Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft – deren Tätigkeit wesentlich über die etwa zwei Dutzend Arbeitsgruppen organisiert ist – im vergangenen Herbst gegründet, nachdem Comics zuvor im Gegensatz zu anderen Gegenstandsbereichen wie Film, Fernsehen und Radio kaum in der Forschung der Gesellschaft vertreten waren. Die sofort anschnellende Mitgliederzahl und die hohen Besuchszahlen bei dem ersten Panel der AG sowie nun auf der ersten eigenständigen Veranstaltung belegen sowohl den Bedarf als auch den Erfolg der Initiative.

Der von Véronique Sina, der Sprecherin der AG, und Hans-Joachim Backe organisierte Workshop stellte sich unter dem Motto Comicforschung trifft Medienwissenschaft zum Einstand die grundsätzliche und durchaus weite Frage, »wie sich Comicforschung und Medienwissenschaft zueinander verhalten«, wie es in der Ankündigung hieß. Backe (Bochum) begann mit einer Skizze von Überlegungen zu diesem Verhältnis: Die Verbindung der beiden Forschungsrichtungen – eines Forschungsfelds und einer Disziplin – sei nicht selbstverständlich, aber im dreifachen Bezug auf die Praktikabilität von Forschung unter den jeweiligen institutionellen Bedingungen, auf die wissenschaftliche Produktivität, die von einer Zusammenführung von Kompetenzen und Forscherinnen und Forschern zu erwarten sei, und auf mögliche dogmatische Divergenzen und Anschlußmöglichkeiten hin sinnvollerweise zu befragen. Dabei sei in der bisAGComicforschungWorkshop_photo1herigen Comicforschung nicht nur strittig, ob Comics sinnvollerweise als Medien bestimmt werden könnten, wie Backe in einem Überblick über zahlreiche einflußreiche Quellen schnell demonstrieren konnte; sondern auch, ob Medienbegriffe für die Auseinandersetzung mit Comics überhaupt Relevanz besäßen. Umso mehr aber, das wurde schnell klar, sind diese beiden Fragen für die Mitglieder der Arbeitsgruppe relevant, die sich offensichtlich zugleich als Comicforscher und Medienwissenschaftler verstehen.

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