Veranstaltungen

Online-Ringvorlesung: Aktuelle Fragen der Comicforschung

Termin:
03.04.2023 je montags, 18:30-20:00 Uhr - 03.07.2023

Auch in diesem Semester organisiert das Netzwerk Comicforschung am Rhein wieder eine interdisziplinäre Ringvorlesung zu aktuellen Fragen der Comicforschung – diesmal unter dem Motto „Zeit“. Die Veranstaltung findet immer montags von 18:30 bis 20:00 Uhr via Zoom statt; unter den Vortragenden sind u.A. zahlreiche Mitglieder der ComFor vertreten. Die Anmeldung erfolgt per Email an comicforschung-rhein@uni-koeln.de.

Hier die Themen und Termine für das Sommersemester 2023

  • 03.04.2023
    ComFor-Mitglieder Nina Eckhoff-Heindl (Köln) und Stephan Packard (Köln): „Einführung: Comics & Zeit“
  • 17.04.2023
    ComFor-Mitglied Nicolas Gaspers (Köln): „‚There is no future. There is no past.‘ Zeitexperimente in Superheldencomics“
  • 08.05.2023
    ComFor-Mitglied Kirsten von Hagen (Gießen): „Zeit und Erinnerung: Stéphane Heuets Comic-Adaptation von Prousts Recherche“
  • 15.05.2023
    Werkstattgespräch mit dem Comicschaffenden Jens Harder: „Protagonist Zeit: Umgang mit zeitlichen Abläufen im sequentiellen Medium Comic“
  • 05.06.2023
    Marina Ortrud Hertrampf (Passau): „Das Anthropozän durchwandern: Étienne Davodeaus graphische Zeitreise in Droit du sol. Journal d’un vertige (2021)“
  • 12.06.2023
    Christian Tagsold (Düsseldorf): „Postcolonial Comics – Time & the Other im Comic“
  • 26.06.2023
    ComFor Mitglied Joachim Trinkwitz (Bonn): „Zeit(en) der Serie. Erzählzeit, erzählte Zeit und Lesezeit in der Comic-Großserie Hellboy“
  • 03.07.2023
    Werkstattgespräch mit der Comicschaffenden Barbara Yelin

Weitere Informationen auf der Veranstaltungswebsite.

Veranstaltungsankündigung: 11. Hamburger Graphic Novel Tage

Termin:
13.03.2023 - 16.03.2023

Vom 13. bis 16. März 2023 finden die 11. Hamburger Graphic Novel Tage statt – vor Ort im Literaturhaus sowie per Livestream. Moderiert von Andreas Platthaus, dem Literaturchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, gibt es vier Abende lang Programm mit nationalen und internationalen Gästen.

Für Studierende gibt es im Saal freien Eintritt an der Abendkasse; für alle anderen Teilnehmer*innen gibt es die Möglichkeit, Einzeltickets, Festivaltickets oder ermäßigte Streamingtickets zu erwerben.

Mehr Informationen auf der Veranstaltungswebsite.

Programm

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Veranstaltungsankündigung: FR|ENEMY MINE

Termin:
10.03.2023 - 11.03.2023

Am 10. und 11. März 2023 findet das comicwissenschaftliche Online-Symposium FR|ENEMY MINE – Freundschaft und Feindschaft im Comic statt. Das Symposium ist eine Kooperation der der AG Comicforschung der GfM (Gesellschaft für Medienwissenschaft), der Erich Ohser – e. o. plauen Stiftung, und der Merz Akademie. Während der Veranstaltung findet zudem ein Comics-Exchange zum Thema Fashion Victims – Mode und Comic statt.

Ankündigungstext der Veranstalter*innen:
„Definitionen von Freundschaft und Feindschaft und die damit einhergehenden Konzepte von Rollenbildern sind keine statischen Phänomene. Gerade Comics bieten nicht nur vielfältige Perspektiven auf zeitgenössische und historische Freundschaftskonzepte und -metaphern, sondern entwerfen auch (mitunter futuristische oder fantastische) Visionen von Freundschaft, die sowohl speziesübergreifende wie humane Konstellation ausloten. Freundschaft und Feindschaft brauchen hierbei nicht zwangsläufig ein Gegenüber – auch der eigene Körper kann zum Feindbild werden, wenn er nicht stereotypen Schönheitsidealen entspricht. Comics aber auch illustrierte Bilderbücher für Kinder und Jugendliche können hier wichtige (visuelle) Akzent in Richtung diversity und body positivity setzen.

Das Ziel der internationalen Tagung besteht darin, kritisch zu reflektieren, welche (medienspezifischen) narrativen, ästhetischen und/oder pädagogischen Potentiale und Funktionen Comics aufweisen, um un/gewöhnliche Freundschafts- und Feindschaftskonstellationen sowie Netzwerke zu de/konstruieren – und potenzielle Effekte hiervon zu diskutieren. Die wissenschaftlichen Beiträge werden durch weitere Formate wie artist talks, dem Comicsexchange und ein Panel zur Bedeutung von Freundschaft und Netzwerken in der Comicscommunity flankiert.“

Die Anmeldung erfolgt per Email an events@merz-akademie.de

→ zur Veranstaltungswebsite

Programm

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Roland Faelske-Preisverleihung

Am Freitag, dem 10.02.2023, findet um 17:00 Uhr im Hauptgebäude der Universität Hamburg (Edmund-Siemers-Allee 1, Flügelbau West, Raum 221) die Preisverleihung des Roland Faelske-Preis für Comic- und Animationsfilm 2022 statt. In der Kategorie der besten Magister-, Diplom-, Master- oder Bachelor-Abschlussarbeit, dotiert mit 1000€, erhält den Preis Alma Magdalene Knispel für ihre Arbeit zum Thema Unsichtbarkeit: Der Einzug des Sichtbaren in Comics und Theorie. Der mit 3000€ dotierte Preis in der Kategorie beste Dissertation geht an ComFor-Mitglied Dr. Nina Eckhoff-Heindl, die sich dem Thema Comics begreifen: Ästhetische Erfahrung durch visuell-taktiles Erzählen in Chris Wares Building Stories (im Erscheinen im Reimer Verlag) widmete. Zum Anlass der Preisverleihung wird es einen Festvortrag des Hamburger Comickünstlers Simon Schwartz zum Thema „Vita Obscura“ geben.

Wir gratulieren den Preisträger*innen zu ihren herausragenden Arbeiten und freuen uns über die Bereicherung, die diese für die Comicforschung darstellen!

Weitere Informationen gibt es hier.

ComicsExchange #3 zum Thema Schrift

Termin:
27.01.2023 17:00 Uhr - 27.01.2023

Als kurzfristige Ankündigung möchten wir auf den morgigen (27.01.2023) dritten ComicsExchange der AG Comicforschung hinweisen, der sich dem Thema Schrift widmet. Wie immer findet der ComicsExchange online statt und beginnt um 17:00 Uhr; der Teilnahmelink wird nach der Anmeldung versendet, welche per Email an kontakt@agcomic.net erfolgt.

Die Beiträge kommen dieses Mal von ComFor-Mitglied Kalina Kupczynska zum Thema Logovisualität in der polnischen Comic-Autobiografie, ComFor-Mitglied Katharina Serles über Katja Klengels Girlsplaining, Jasmin Berger über René Goscinny und Albert Uderzos Asterix als Legionär und ComFor-Mitglied Bernhard Frena zu Lorenzo Ghettis To be Continued.

Symposium: Bilder für das Unsichtbare – Comic-Künstler:innen im Dialog mit den Wissenschaften

Beim Symposium zum Zusammenspiel von Comic und Wissenschaft
im Literaturhaus München geht es einen Tag lang nur um den Dialog von Comic-Künstler:innen und Wissenschafts-Expert:innen aus Naturwissenschaft, Psychologie und Geschichtswissenschaft.

Das Symposium ist initiiert vom Netzwerk „Comic in Bayern“ und findet als öffentliche Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus München und mit Förderung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst statt – der Eintritt für das Publikum zu den Paneldiskussionen und Bilderlesungen am
11. Februar 2023 von 14–21 Uhr ist dadurch kostenfrei.

Drei Panels: Comics und Naturwissenschaft, Comics und Psychologie, Comics und Geschichtswissenschaft

In drei jeweils 90-minütigen Panels des „Bilder für das Unsichtbare“-Symposiums – kuratiert von Jutta Pilgram und Barbara Yelin – sprechen Comic-Künstler:innen mit Expert:innen aus Naturwissenschaft, Psychologie und Geschichtswissenschaft über Berührungspunkte und Wechselwirkungen dieser beiden auf den ersten Blick weit entfernten Bereiche.

Bereits zugesagt haben u. a. die Comic-Künstler:innen Birgit Weyhe, Hannah Brinkmann, Lukas Jüliger und Markus Färber, zudem als Gesprächspartner:innen Prof. Senta Connert (Akademie der Bildenden Künste München), Alexandra Hamann (mintwissen.de) und Dr. phil. Véronique Sina (Goethe-Universität Frankfurt
a. M.). Moderiert werden die Paneldiskussionen von Christine Knödler, Niels Beintker und Jakob Hoffmann.

Öffentliche Veranstaltung – Eintritt frei – Anmeldung erbeten unter info@comic-in-bayern.de

Weitere Informationen und das genaue Programm finden Sie hier.

Letzter Post des Jahres 2022 + ComicsExchange am 27.01.2023

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wie immer verabschiedet sich die Redaktion der Gesellschaft für Comicforschung zu diesem Anlass in eine kurze Pause über die Feiertage. Wir bedanken uns bei allen Leser_innen unseres Blogs, die uns in diesem Jahr begleitet haben! Wir wünschen angenehme Feiertage und einen guten Start ins Jahr 2023.

Ab dem 12. Januar 2023 geht es mit regelmäßigen Neuigkeiten zur Comicforschung weiter und wie immer beginnen wir das neue Jahr mit unseren Leseempfehlungen.

Last but not least möchten wir schonmal den Termin des ComicsExchange am 27.01.2023 zum Thema „Schrift“ ankündigen. Das Diskussionsforum findet online statt und beginnt um 17:00 Uhr. Beiträge können noch bis zum 06.01.2023 eingereicht werden. Nähere Informationen auf der Website der Veranstalter_innen.

Frohe Feiertage,
Vanessa Ossa, Michaela Schober & Natalie Veith

Ausstellung: American Alternative Comics, 1980–2000: Raw, Weirdo, and Beyond

Termin:
06.09.2022 - 04.12.2022

Das zum Boston College gehörige McMullen Museum of Art zeigt noch bis zum 4. Dezember in der Daley Family Gallery  eine Ausstellung mit dem Titel American Alternative Comics, 1980–2000: Raw, Weirdo, and Beyond, kuratiert von Andrei Molotiu und John McCoy. Dies dürfte auch für unsere Leser_innen fernab von Boston von Interesse sein, da das Museum zur Ausstellung einen virtuellen Walkthrough anbietet.

Zum Walkthrough geht es hier.

Über die Ausstellung:

„Today, comics enjoy wide critical and academic acceptance. Literature classes teach works such as Maus and Fun Home. The New York Times reviews comics and publishes comics features. Scholars work both to chronicle comics’ long history and to describe the medium’s grammar and methods. But this respectability is only a few decades old.

American Alternative Comics, 1980–2000: “Raw,” “Weirdo,” and Beyond looks at a transitional time for artistic comics in America. In the 1980s and 1990s, cartoonists sought to enlarge the medium’s potential for artistry and self-expression. The influential magazine Raw promoted comics as ambitious, experimental art worthy of galleries and bookstores. The anthology Weirdo celebrated comics as an outsider form through self-disclosive and often self-critical narratives. A new marketplace and a new generation of publishers and alternative newspapers produced work for a growing readership.

Featuring original art, printed comics, and more, American Alternative Comics showcases over 120 works by forty artists, including Peter Bagge, Lynda Barry, Mark Beyer, Robert Crumb, Julie Doucet, Gilbert Hernandez, Jaime Hernandez, Keith Knight, Aline Kominsky-Crumb, Françoise Mouly, Gary Panter, Art Spiegelman, Chris Ware, and Jim Woodring, among others, with loans from artists, private collectors, and The Ohio State University Billy Ireland Cartoon Library and Museum.“

Weitere Informationen auf der Museumswebsite.

Comic-Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2022/23

Wie in der Vergangenheit sammeln und archivieren wir alle comicrelevanten Lehrveranstaltungen im deutschsprachigen Raum. Wir freuen uns, dass auch in diesem Semester wieder zahlreiche comicrelavante Veranstaltungen zu vermelden sind.

Wir danken allen unseren Mitgliedern und Interessierten für Hinweise auf die folgenden Lehrveranstaltungen. Sie sind alphabetisch nach ihrem jeweiligen Ausrichtungsort angeordnet. Wir ergänzen sie laufend. Es lohnt sich also immer wieder vorbeizuschauen!

Wenn Sie noch einen Kurshinweis ergänzen möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail mit allen relevanten Daten an die Webredaktion: redaktion@comicgesellschaft.de. Wir wünschen ein erfolgreiches Sommersemester!

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GINCO-Award und Max und Moritz-Preis 2022

Am Wochenende wurden auf dem Erlangener Comic-Salon gleich zwei Comic-Preise verliehen: Am Freitag, dem 17. Juni 2022, fand die Gala zur Verleihung des renommierten Max und Moritz-Preis statt, mit dem nun schon seit 1984 herausragende Autor*innen und Zeichner*innen grafischer Literatur geehrt werden. Am Samstag, dem 18. Juni 2022, wurde der GINCO-Award verliehen, der Inklusive Deutsche Comicpreis der Independent-Szene, der zwar in seinem vierten Jahrgang noch vergleichsweise jung ist, durch seinen spezifischen Fokus auf Independent-Comics und Comicschaffende jedoch ebenso spannende Einblicke in die Comicszene in all ihrer Vielfalt bietet. Wir gratulieren herzlich allen Preisträger*innen!

Ausgezeichnet wurden in den folgenden Kategorien:

Max und Moritz-Preis 2022
→ weitere Informationen und Laudationes hier

Beste deutschsprachige Comic-Künstlerin: Birgit Weyhe
Bester deutschsprachiger Comic: Work-Life-Balance von Aisha Franz (Reprodukt)
Bester internationaler Comic: Dragman von Steven Appleby, Übersetzung: Ruth Keen (Schaltzeit Verlag)
Bester Sachcomic: Im Spiegelsaal von Liv Strömquist, Übersetzung: Katharina Erben (avant-verlag)
Bester Comic für Kinder: Trip mit Tropf von Josephine Mark (Kibitz Verlag)
Bestes deutschsprachiges Comic-Debüt 1: Melek + ich von Lina Ehrentraut (Edition Moderne)
Bestes deutschsprachiges Comic-Debüt 2: Pfostenloch von Daniela Heller (Kunsthochschule Kassel / avant-verlag)
Bestes deutschsprachiges Comic-Debüt 3: Who’s the Scatman? von Jeff Chi (Zwerchfell)
Publikumspreis: Lisa und Lio von Daniela Schreiter (Panini Comics)
Spezialpreis der Jury: Alexander Braun
Sonderpreis für ein herausragendes Lebenswerk: Naoki Urasawa

 

GINCO-Award 2022
→ weitere Informationen und Laudationes hier

Bester Webcomic: Der Zeitraum/ A fraction of Time von Lisa Frühbeis (Link)
Bester Printcomic: Vasja, dein Opa von Anna Rakhmanko & Mikkel Sommer (Link)
Bester Kinder- und Jugendcomic: Das Ungeheuer von Lake Oddleigh von Tor Freeman, übersetzt von Dominik Merscheid (Link)
Bester Comic im Selbstverlag: Warnebi von Wiebke Bolduan (Link)
Herzenscomic*: Zack! von Volker Schmitt und Màriam Ben-Arab
Herzenscomic*: Fürchtetal von Christine Färber & Markus Färber
Herzenscomic*: Das Gute am Ende des Tages von Greta von Richthofen
*Die Herzenscomics sind Favoriten der einzelnen Komitee-Mitglieder