Veranstaltungen

Ausstellung „William Shakespeare ‚The Tempest'“

Die Universitätsbibliothek Regensburg präsentiert in einer virtuellen Ausstellung die Graphic-Novel-Adaption von Shakespeares „The Tempest“, die als Publikation der Bibliothek selbst erschienen ist. Die Zeichnerin Nele Heaslip hat das späte Shakespeare-Stück mit den Mitteln der Graphic Novel neu erschlossen und ließ dabei Shakespeares Originaltext weitgehend ungekürzt, übersetzte ihn aber in eine eigenständige visuelle Inszenierung.
Die Ausstellung dokumentiert den Entstehungsprozess: von der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Stück über den Weg von der Idee zur fertigen Zeichnung bis zu Druck und Publikation. Ergänzt wird dies durch eine Leseprobe, einen Essay zur Graphic Novel als Medium sowie eine Vorstellung der Zeichnerin.
Zur virtuellen Ausstellung.

Einblicke ins Masterseminar „Comics verstehen, denken und erfahren“ (W25/26)

Eine Reflexion von Björn Hochschild (Universität Wien):

„Seit der Veröffentlichung von Nick Sousanis Unflattening (2015)1 — einer Dissertation in Comicform — erhielt die Idee Aufschwung, Comics nicht nur als Gegenstände geisteswissenschaftlicher Forschung zu betrachten, sondern als epistemische Praxis. Wie verändert sich geisteswissenschaftliches Arbeiten und Denken, wenn es maßgeblich von den Formen, Materialitäten und Medialitäten des Comics geprägt ist? Was bedeutet das Arbeiten in Comicform für die Sammlung von Daten, deren Analyse und für die Ergebnispräsentation? Mit diesen Fragen beschäftigte sich das Masterseminar „Comics verstehen, denken und erfahren“ (Wintersemester 2025/26). Dieser Beitrag fasst die didaktische Anlage der Lehrveranstaltung kurz zusammen, präsentiert ausgewählte Ergebnisse aus praktischen Übungen und versammelt eine Auswahl zeichnerischer Abschlussprojekte der Studierenden.“

Übersicht:
Comics als epistemische Praxis?
Praktisches und theoretisches Arbeiten im Seminar
Praktische Übungen: Herantasten ans Zeichnen
Praktische Übungen: Herantasten an die Form des Comics
Praktische Übungen: Annotieren
Teilleistungen: Visuelle Annotation und Abschlussarbeiten
Teilleistungen: Abschlussprojekte
„Wachsfiguren“ von Lara Bozkurt
„Karl Andreas von Bernbrunn“ von Tabea Lachner
„Den Rahmen Sprengen“ von Hannah Phoebe Maule
„Die Funktionen des Rahmens im Comic“ von Levinja Mozina
„Der Rahmen im Comic“ von Stephan Stroblmayr
„BOOM, BANG, POW! — Wenn Comics hörbar werden“ von Annely Petz
„Horrorcomics in the 50s — Featuring Zeitgeist & Graf Ick(!)“ von Jan Schüssler
„Zeitlichkeit in Comics“ von Alexandra Vlaicu
Fußnoten

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Online-Ringvorlesung: „Mehr als Menschen in Panels. Perspektiven der Ökologie, Posthuman, Animal und Plant Studies“

Auch in diesem Sommersemester veranstaltet das Netzwerk „Comicforschung am Rhein“ wieder eine montägliche Online-Ringvorlesung „Aktuelle Fragen der Comicforschung“ an (18:30-20:00 Uhr, vom 13. April bis zum 20. Juli 2026), mit Vortragenden aus Wissenschaft und Praxis. Diesmal steht diese unter dem spannenden Thema „Mehr als Menschen in Panels. Perspektiven der Ökologie, Posthuman, Animal und Plant Studies“.  Anmeldung unter: comicforschung-rhein (ät) uni-koeln.de, ein Link zur Veranstaltung wird per Mail zugeschickt.

Ankündigungstext:

„Die gemeinsam an den Universitäten Bonn, Bochum, Düsseldorf und Köln ausgerichtete interdisziplinäre Ringvorlesung zur Comicforschung wird vom Netzwerk Comicforschung am Rhein organisiert. Interdisziplinäre Beiträge aus der Forschung und Gespräche mit Künstler*innen widmen sich in diesem Sommer der Frage, wie Comics das für unsere Gegenwartsgesellschaften hochaktuelle Thema der Ökologie sowie Perspektiven der Posthuman, Animal und Plant Studies aufgreifen und künstlerisch gestalten.

So thematisieren etwa Comics zur Klimakrise in ökologischen und ökokritischen Perspektiven  die Folgen der Umweltzerstörung oder Ängste und Hoffnungen um Nukleartechnologie. In fiktionalen ebenso wie in dokumentarisch-faktualen Comicerzählungen begegnen wir apokalyptischen, aber auch optimistisch revolutionären Entwürfen. Vor dem Hintergrund einer möglicherweise nicht hinreichend diversifizierten Wahrnehmung der Gegenwart als Anthropozän, also als Zeitalter einer vom Menschen geformten Erde, gilt es den Blick auch auf noch mehr als nur menschliche Akteure zu richten: Auf die Darstellung von tierischen und pflanzlichen Existenzweisen und Subjektivitäten in den Animal und Plant Studies ebenso wie auf die Akteur-Medien-Netzwerke, in denen Menschen mit Werkzeugen von Zeichenstiften bis zu Kommunikationssatelliten, mit Infrastrukturen und Organisationen interagieren, wenn sie Comics entwerfen, produzieren, distribuieren oder lesend betrachten: auch sie gilt es als globale und lokale, zwischen Menschen und nicht-menschlichen Akteuren verteilte Konstellationen ernst zu nehmen.

Im inzwischen fünften Jahr lädt unsere Online-Ringvorlesung Teilnehmende dazu ein, Perspektiven aus verschiedenen Philologien und Kulturwissenschaften, aus der Kunstwissenschaft, Medienwissenschaft und Geschichtswissenschaft, der Philosophie und der Didaktik zu kombinieren und in Diskussionen und Workshops mit Künstler*innen aus der Comicszene und eigenen Essays zu erproben. “

Beiträge:

13.04.26    Stephan Packard / Frederik von Reumont / Joachim Trinkwitz: „Mehr als Menschen in Panels: Zur Einführung“

20.04.26    Frank Leinen: „Doch kein Ende der Welt? Le monde sans fin (Jancovici/Blain) und die Suche nach Antworten auf die Klimakatastrophe“

27.04.26    Nina Eckhoff-Heindl: „Summ Summ Summ. Was uns die Human-Animal-Studies über den Bienenkörper in Comics lehren können“

04.05.26    Tatjana Kasigkeit: „Natur und Kultur in Indigene Feminismen“

11.05.26    Judith Kranz (Comickünstlerin): „SOMA – Comiczeichnen als Reflexion gesellschaftlicher Konstrukte in Zeiten der fortschreitenden Ausbeutung von Mensch und Natur“

18.05.26    Bettina Burger: „Making Kin Across the Universe: Menschlich-nichtmenschliche Beziehungen in Shuri: Wakanda Forever und anderen Marvel Comics“

01.06.26    Nicolas Gaspers: „Welcome to the Sixth Mass Extinction! Ökologie und Kritik bei Poison Ivy“

08.06.26    Hanna Harms (Comickünstlerin): „Wald ohne Bäume – Darstellung von Auswirkungen menschlichen Handelns auf Wälder“

15.06.26    Frederik von Reumont: „Marvels Godzilla: Ein Lehrbuch zum Umgang mit Naturgewalten?“

22.06.26    Lukas R.A. Wilde: „KI-Figuren im Comic: Imaginationen, Autorisierungen und Interaktionen jenseits des Menschlichen“

29.06.26    Katharina Hülsmann: „Das Nukleare, Mensch & Natur in Katsumata Susumus Teufelsfisch“

06.07.26    Frauke Berger (Comickünstlerin): Werkstattgespräch – Die Postapokalypse ist Grün“

13.07.26    Christina Becher-Tiessen: „Pflanzen in Text und Bild: Comics Studies meets Cultural Plant Studies“

20.07.26    Susanne Brandt / Joachim Trinkwitz: Schlussdiskussion

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Ausstellung Vorbilder mit zwei Gesichtern: Superhelden aus dem DC- und Marvel-Universum

Termin:
28.03.2026 - 13.09.2026

Auf eine neue Sonderausstellung im Erika-Fuchs-Haus – Museum für Comic und Sprachkunst in Schwarzenbach an der Saale möchten wir hinweisen: „Vorbilder mit zwei Gesichtern: Superhelden aus dem DC- und Marvel-Universum“ ist vom 28. März bis 13. September 2026 zu sehen.

Superman, Spider-Man, Hulk, Batman, Wonder Woman und Iron Man kämpfen seit mehr als 60 Jahren gegen das Böse – zugleich aber auch gegen ihre eigenen inneren Dämonen. Die Ausstellung beleuchtet diese zwei Gesichter der (Anti-)Held:innen: übermenschliche Fähigkeiten auf der einen, menschliche Schwächen auf der anderen Seite. Zu sehen sind originale Bleistift- und Tuschezeichnungen, Aquarelle, Vintage-Comics sowie Actionfiguren aus der Sammlung des Kurators Michael Kompa.

Die Vernissage findet am Freitag, 27. März 2026, um 19 Uhr statt. Museumsleiterin Joanna Straczowski und Kurator Michael Kompa werden einführende Worte zur Ausstellung sprechen. Ein besonderer Anlass begleitet die Eröffnung: Am selben Tag wird der 125. Geburtstag des Disney-Künstlers Carl Barks gefeiert, dessen Donald-Duck-Comics durch Erika Fuchs ins Deutsche übertragen wurden. Eine Kuratorenführung mit Michael Kompa findet am 28. März 2026 von 15:00 bis 16:30 Uhr statt.

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Barbara Yelin wird Comic-Professorin an der Merz Akademie

Die Merz Akademie beruft die Comic-Künstlerin Barbara Yelin auf die Leibinger Professur für Comics und Comicforschung. Aus einer großen Zahl hervorragender Bewerbungen wurde Barbara Yelin als prima inter pares ausgewählt. Nach Abschluss einer renommierten internationalen Residency an der Villa Massimo wird Barbara Yelin die Professur im Juli 2026 an der Merz Akademie antreten.

Auf dem Online-Symposium „Zeigen, was zählt. Comics & Visibility“, das am 27. und 28. März 2026 stattfindet, wird Barbara Yelin über ihre Visionen für die Professursprechen: https://www.merz-akademie.de/veranstaltungen/visibility-comic-symposium/

Aus dem Pressetext:
„Barbara Yelin zählt zu den international renommiertesten Comic-Künstlerinnen und -Künstlern ihrer Generation. Bekannt wurde Barbara Yelin durch “Irmina”, “Emmie Arbel. Die Farbe der Erinnerung” und kürzlich “Die Giehse”, in denen sie eine künstlerische Erzählweise mit historischer Recherche und gesellschaftlicher Reflexion verbindet. Die Arbeiten von Barbara Yelin wurden vielfach ausgezeichnet und in zahlreichen internationalen Ausstellungen und Publikationen präsentiert. Neben der künstlerischen Praxis engagiert sich Barbara Yelin seit vielen Jahren auch stark in der Vermittlung und für die Vernetzung der Comics-Community.

Mit der Leibinger Professur stärkt die Merz Akademie ihre künstlerische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Comics in analogen, digitalen und hybriden Formen. Die Professur verbindet Praxis und Theorie und soll die Comicforschung sowie die künstlerische Comicproduktion im deutschsprachigen Raum nachhaltig fördern.

Besonders im Fokus steht dabei das Möglichkeitsspektrum von Comics als Dialogwerkzeug und forschungsorientiertes Instrument in multiperspektivischen fiktionalen, biografischen und dokumentarischen Narrationen – etwa in der Wissenschaftskommunikation, in Erinnerungskulturen und in postkolonialen Perspektiven. Mit ihrer internationalen Vernetzung, langjährigen hochschulpädagogischen Erfahrung sowie ausgewiesener Praxis in interdisziplinären Kooperationen erfüllt Barbara Yelin dieses Profil in besonderer Weise.

‚Wer zeichnet, schaut hin, schaut anders, sieht mehr. Wer schreibt, dehnt die Räume des Verständnisses. Und der Comic bringt beides zusammen. Und ich kann gar nicht genug davon schwärmen, welche Möglichkeiten der Raum dazwischen bietet und wie viele dieser Wege bisher noch gar nicht begangen sind. Die wichtigsten Menschen dieses neuen Studiengangs sind aber die zukünftigen Studierenden, die ihre Neugier, ihre Perspektiven, ihre Ideen und ihre Vielstimmigkeit mitbringen werden. Und ich freue mich, sie darin zu unterstützen, daraus einen Beruf zu machen.‘ (Barbara Yelin)“

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Ausstellung „Ich, das Tier“ im schauraum: comic + cartoon

Termin:
23.04.2026 - 01.11.2026

Ausstellung „Ich, das Tier.“ im schauraum: comic + cartoon

Gerne möchten wir auf die kommende Ausstellung „Ich, das Tier. Vom bösen Wolf bis Donald Duck – Tiere im Comic“ des schauraum: comic + cartoon aufmerksam machen. Diese wird vom 24. April bis zum 1. November 2026 im schauraum: comic + cartoon zu sehen sein.

Kurator der Ausstellung ist Dr. Alexander Braun.

Die Ausstellung wird am 23. April 2026 feierlich im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek (direkt nebenan) eröffnet. Im Anschluss an die Eröffnungsreden und die Einführung durch Kurator Dr. Alexander Braun kann die Ausstellung im schauraum: comic + cartoon besucht werden. Außerdem wird der Comic-Zeichner Mark Buckingham (Fables) anwesend sein und seine Comics signieren.

Ankündigungstext:
„Das Medium Comic ist von Beginn an geprägt von anthropomorphen Tierfiguren, also Tieren, die sich wie Menschen verhalten. Man denke nur an die abenteuerlustige Mickey Mouse, Pechvogel Donald Duck oder den asozialen, gefräßigen Kater Garfield.

Diese Tradition lässt sich zurückverfolgen bis zu den Brüdern Grimm oder den Fabeln der Antike. Der Comic hat solchen Figuren jedoch ein langlebiges Dasein in Serie beschert und sie zu popkulturellen Superstars gemacht, die die Leben ihrer Leser und Leserinnen über Jahrzehnte hinweg begleiten. Ob Held oder Antiheld, sie reflektieren dabei stets alle Facetten der menschlichen Natur, gute wie böse. Hat der Wolf im Märchen Rotkäppchen nur einen punktuellen Auftritt, so wird aus ihm in DCs Bestseller-Comic Fables eine tragende, ambivalente Heldenfigur, der man neugierig bis hin zur Familienplanung folgt.
Auch Superheld Wolverine überbietet in seiner Vielschichtigkeit alle früheren Werwolf-Mythen. Kurz gesagt: Menschen als Tiere kennt die Menschheitsgeschichte seit tausenden Jahren. Der Comic des 20. Jahrhunderts ist wie ein finales Feuerwerk: die strahlende Vollendung der Gattung »Fabel«. Nie zuvor gab es so viele und so differenzierte Tierfiguren. Die Ausstellung zeigt Originalzeichnungen und seltene Archivalien vom 19. Jahrhundert bis heute. Sie gewährt spannende Einblicke in die Geschichte der Comics, von Slapstick bis Superhelden-Action.
Zur Ausstellung ist ein 280 Seiten starkes Katalogbuch erschienen.
Credit für das Visual: © 2025 Ramar/schauraum: comic + cartoon für das gezeichnete und collagierte Hommage-Motiv auf der Basis von Figuren von Marvel Comic, Disney Enterprises und Paw.Inc„.

 

Ausstellung SHEROES. Comic Art from Africa

Termin:
01.11.2025 - 30.08.2026

Gerne möchten wir auf die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ aufmerksam machen, die einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas gibt.

Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein – sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder.

SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt.

Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden.

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Ausstellung Ich sehe was, was du nicht siehst!

Termin:
21.02.2026 - 14.06.2026

Aktuell werden im Museum Wilhelm Busch in Hannover unter dem Titel „Ich sehe was, was du nicht siehst“ Werke von Anke Feuchtenberger und Ulli Lust gezeigt.

Anke Feuchtenbergers Ausstellung eröffnet einen ebenso einnehmenden wie surrealen zeichnerischen Kosmos, in dem Realität und Fantasie, Erinnerung und Imagination unauflöslich verschränkt sind. Parallel widmet sich eine zweite Schau dem Werk von Ulli Lust, die mit kunst- und sozialgeschichtlicher Präzision hartnäckige Mythen über frühe Geschlechterrollen und patriarchale Erzählungen hinterfragt.

In eigenständigen und zugleich eng miteinander verbundenen Ausstellungen zeigt das Museum künstlerische Positionen, die den Comic als eigenständige Kunstform behaupten und hochaktuelle gesellschaftliche Fragen verhandeln.

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Ausstellung BUSCH MEETS Michaela Konrad

Termin:
21.02.2026 - 17.05.2026

Im Museum Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst in Hannover ist derzeit die Ausstellung „BUSCH MEETS Michaela Konrad“ zu erleben. Die Schau läuft vom 21. Februar bis 17. Mai 2026 und lässt Plakate im Stil der klassischen Midcentury-Comics auf Werke von Wilhelm Busch treffen.

Den Auftakt macht die bildende Künstlerin Michaela Konrad aus Österreich. Sie arbeitet mit der Ästhetik von Midcentury-Comics und historischen Werbekampagnen und verwandelt sie in ironische, kraftvolle Appelle für bewussten Konsum. In „Embrace the Future / Wir feiern den Verzicht“ locken Siebdruck-Plakate mit vermeintlich optimistischen Zukunftsbildern und entlarven dabei verschwenderische Gewohnheiten. Konrads Motive können per Augmented Reality in Bewegung versetzt werden.

Auch Wilhelm Busch war scharfer Beobachter, Kritiker von Verschwendung und ein leidenschaftlicher Naturfreund – seine Haltung und sein Humor treten im Kabinett in einen lebendigen Dialog mit Konrads Arbeiten.

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Workshop „Translating Comics“

Termin:
10.04.2026 09:00 - 11.04.2026

Translating Comics: Between Bubbles, Cultures, and Constraints in East Asia

An international hybrid workshop organized by Marie Laureillard (Paris Nanterre) and ComFor-member Jaqueline Berndt (Stockholm) (CRPM & Asie-Sorbonne Association), and assisted by Wenlan Xiang.

 

 

Contact: mlaureil@parisnanterre.fr

Held in English in a hybrid format. For online attendance, please preregister with Jaqueline Berndt, indicating your name, affiliation, and field of specialization: jberndt@su.se

As a hybrid form that merges text and image, comics offer a particularly stimulating field of inquiry for translators and translation scholars. This international workshop aims to explore the specific challenges of comics translation by focusing on translations from or into Chinese, Japanese, and Korean (manhua and lianhuanhua, manga, manhwa, and webtoons). It seeks to contribute not only to Translation Studies through comics but also to Comics Studies through translation, with an emphasis on East Asia. While the first day foregrounds the intersection of text and paratext, publication formats and editorial management, the second day addresses broader issues pertaining to multimodal, intermedial, and intercultural adaptation.

PROGRAM

Friday, 10 April 2026
Conference rooms – Max Weber Building, University of Paris Nanterre
(200 avenue de la République, 92000 Nanterre)

9:00 Opening Address

9:10–9:45 Antonio Paoliello-Palermo (Barcelona): Translating Sinophone Comics: The Role of Translators’ Notes in Italian Editions
9:50–10:25 Paula Martínez Sirés (Tokyo): Prefaces, Afterwords, and Cultural Mediation: The Role of Manga Translators in Spain’s Early Manga Reception [ONLINE — JST (+7h)]
10:30–11:05 Martina Caschera (Bergamo): Translating “Chinese comics”: two case studies from the Italian context [ONLINE — CET]
11:10–11:45 Asuka Ozumi (Turin): Making the Translator Visible: Notes and Paratext in Italian Manga Translation
11:50–12:25 Blanche Delaborde (Fukuoka): Translating Gender and Queerness: Around Boys Run The Riot [ONLINE — JST (+7h)]

Short lunch break (via catering in the lobby)

13:10–13:45 Dalma Kálovics (Kyoto): From foreignization to domestication—Korean comics in Japan [ONLINE — KST (+7h)]
13:50–14:25 Bounthavy Suvilay (London): Editorial strategies for material domestication: history of the first manga translations in France (1970–2000) [ONLINE — GMT (-1h)]
14:30–15:05 Giovanni Stigliano Messuti (Tokyo): How did it end up there? Editorial solutions to linguistic and visual extravagance in the collected works of Hanawa Kazuichi (1972–1980) [ONLINE — JST (+7h)]
15:10–15:45 Alba Quintairos-Soliño (Zaragoza): Shaping the Idea of Manga through Translation: The Case of Editorial Decisions in Spain

Saturday, 11 April 2026
Walter Benjamin Room, National Institute of Art History (INHA)
(2 rue Vivienne, 75002 Paris)

9:00–9:35 Yoon-Jung Do (Incheon): A Study on the Translation Patterns of Characters in Images within Graphic Novels: Focusing on Works Translated Between Korea and France [ONLINE — KST (+7h)]
9:40–10:15 Daryna Morhun (Kyiv): Negotiating Word, Image, and Culture: Intermedial Challenges in Manhua Translation
10:20–10:55 Nick Stember (London): Soldiers, Citizens, and Compatriots: Bo Yang’s Contentious Localization of Popeye
11:00–11:35 Yangjie Zhao (Paris): Translating Marginal Women: French Mediation of Rural Chinese Lives in Ma Maman and Le Printemps prochain
11:40–12:15 Inkyeong Chung (Philadelphia/Zürich): Beyond Untranslatability: ‘Che’ (체) as a Linguistic–Visual Register in Korean Comic Translation

Short lunch break

13:00–13:35 Dana Iacob (Cluj-Napoca): Ethics of Translating Darkness: Moral Ambiguity and Translator Responsibility in Dark Fantasy Manga
13:40–14:15 Sangi Yi (Seoul): Translating Voice and Performance in the Korean Webtoon 정년 이 (Jeongnyeon): Constraints and Possibilities in the Japanese Context [ONLINE – KST (+7h)]
14:20–14:55 Olga Bobrowska (Kraków): Adaptation as Ideological Practice. The Case of a Puppet Animated Film Rooster Crows at Midnight (Banye ji jiao, 1964, dir. You Lei)
15:00–15:35 Mariia Guleva (Prague): A featherless bird that flew internationally: a case study of a 1956 manhua and a 1960 diafilm
15:40–16:15 Lena Henningsen (Heidelberg): Adaptation and Transmediation

Organizer’s page

Abstracts and Bios of all participants