Veranstaltungen

Symposium und Ausstellung zu WALTER MOERS in der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Termin:
29.09.2024 - 30.09.2024

Humor ist ein ernstes Geschäft: Walter Moers im Fokus der Kunst-, Literatur-, und Medienwissenschaften

Ankündigungstext:
„Wie kein anderer in Deutschland hat Walter Moers als zeichnender Autor oder schreibender Zeichner die unterschiedlichsten Figuren erdacht und mit Witz und Hintergründigkeit ihre Geschichten erzählt. Dabei gehören Text und Bild stets kongenial zusammen. Eine umfassende Präsentation seiner Arbeit zeigt die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen ab dem 22. September 2024 mit der Ausstellung Was gibt’s denn da zu lachen? Die komische Kunst des WALTER MOERS. Vom Käpt´n Blaubär, dem Kleinen Arschloch und dem fantastischen Kontinent Zamonien.

Anlässlich des Rahmenprogramms lädt der Freundeskreis der LUDWIGGALERIE am 29. und 30. November 2024 zu einem wissenschaftlichen Symposium zu dem vielfältigen Werk des Allroundtalents ein. Das Moers’sche Œuvre zeichnet sich insbesondere durch Multimedialität, intertextuelle Verweise und Kunstzitate aus. Bisher ist es im Forschungszweig der Kunstwissenschaft jedoch nur marginal behandelt worden. Das Symposium greift dieses Forschungsdesiderat mit interdisziplinären Beiträgen auf.

Anmeldung unter sarah.huelsewig (ät) oberhausen.de oder 0208/4124912; Eintritt frei. Das vollständige Programm finden Sie ab Ende September unter www.ludwiggalerie.de“

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Ausstellung „Miriam Wurster – Schrei mich bitte nicht so an!“

„Miriam Wursters Zeichnungen sind liebevoll und elegant und doch treffsicher und präzise. Seit gut drei Jahrzehnten begleitet sie das aktuelle Zeitgeschehen mit ihren Cartoons und Karikaturen, kommentiert, kritisiert und macht auf Missstände aufmerksam. Dies tut sie mit einer Kombination aus Schärfe und Eleganz, die ihresgleichen sucht. Die Caricatura Galerie würdigt Wursters Arbeit nun mit einer Einzelausstellung und rückt damit ihr Werk in das gebührende Rampenlicht.“

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Ausstellung „Comics, 1964–2024“

„The Centre Pompidou celebrates the 9th art in all its spaces and on all levels. „Comics (1964 – 2024)“, a major exhibition on level 6, provides a veritable journey through the modern and contemporary history of the medium. Immersion in multiple universes ranging from the clear Franco-Belgian line to Japanese mangas, from the graphical explosions of the underground to the most abstract contemporary styles. The presentation highlights diversity, presenting large ensembles of plates, cover drawings, sketch books and documentary elements.“

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Ausstellung „Unter Druck – e.o.plauen, der Ullstein Verlag und das Presseviertel in Berlin“

„Der Ullstein Verlag in Berlin war ein wichtiger Auftraggeber für Erich Ohser, wenn nicht sogar der wichtigste. Hier wurden seine »Vater und Sohn«-Bildgeschichten zuerst in der Berliner Illustrirten Zeitung (BIZ) publiziert, dann in Buchform herausgegeben. Dennoch war es auch eine schwierige Zeit. Der Ullstein Verlag wurde als jüdisches Unternehmen schon 1934 »arisiert«, bei Beibehaltung des Namens. 1937 folgte dann die Umbenennung in Deutscher Verlag. Ohser selbst bekam Berufsverbote, dann wurde ihm die Erlaubnis wieder erteilt. Die politische Lage spitzte sich immer weiter zu, Ohser entschied sich ab 1940 für die Zeitung Das Reich zu zeichnen. Und er geriet immer mehr unter Druck – in mehrerlei Hinsicht.“

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Ausstellung „Die Simpsons: Gelber wird’s nicht!“

„Die Ausstellung „Die Simpsons: Gelber wird’s nicht!“ im schauraum: comic + cartoon in Dortmund feiert 35 Jahre „The Simpsons“ und 70 Jahre Matt Groening. Kuratiert von Dr. Alexander Braun, präsentiert die Ausstellung Original-Drehbücher, Storyboards, Skizzen und Merchandise der gelben Familie. Besucher *innen können auf dem berühmten orangefarbenen Sofa der Simpsons Platz nehmen und ein reichhaltiges Rahmenprogramm mit Workshops erleben. Ein Katalogbuch erklärt die Entstehung einer Simpsons-Folge.“

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Comicanalytisches Labor #5: „Movements & Moments. Indigene Feminismen“

Termin:
24.06.2024 10:00am

Am kommenden Montag veranstaltet die AG Comicforschung der GfM das fünfte und möglicherweise letzte Comicanalytische Labor.

Comicanalytisches Labor #5:
Movements & Moments. Indigene Feminismen
Montag, 24. Juni 2014, 10:00 Uhr

Das Comicanalytische Labor ist ein Treffen von und für Comicforschende und Interessierte. Gemeinsam widmen wir uns je Sitzung ergebnisoffen sowie zweck- und themenungebunden der Analyse eines Comics. Dieser wird vor der Sitzung von allen Teilnehmer*innen vorbereitet. Im freien analytischen Gespräch wollen wir uns einem Werk widmen, uns über verschiedene analytische Methoden und Perspektiven austauschen und das Analysieren von Comics miteinander erproben. Wenn Ihr keinen Zugang zum Comic bekommt, aber gerne teilnehmen möchtet, meldet Euch gerne bei uns!

Movements & Moments. Indigene Feminismen ist eine Comicanthologie mit kurzen Comicsequenzen aus dem globalen Süden. Der Jaja Verlag schreibt: „In diesen zehn Comic-Storys […] werden Aktivist*innen aus zehn Ländern des Globalen Südens von Chile über Peru, Ecuador, Bolivien, Brasilien, Thailand, Vietnam, Nepal und Indien bis zu den Philippinen vorgestellt. Die Künstler*innen, die großteils in Teams und unter der fachkundigen Anleitung ihrer Mentorinnen Nacha Vollenweider und Amruta Patil gearbeitet haben, stellen dabei so diverse Bewegungen vor wie die der anarchistischen Chola-Gewerkschafterinnen im Peru der 1920er, den brasilianischen Kampf für die Rechte indigener LGBTQIA+-Personen von den Anfängen der Kolonialisierung bis heute oder die Pflege bedrohter musikalischer Traditionen im vietnamesischen Hochland. In allen Geschichten spielen Themen wie der Kampf gegen die Zerstörung der Natur, z.B. durch die Errichtung von Wasserkraftwerken, für Bildung und für die Rechte aller sexueller und geschlechtlicher Identitäten eine zentrale Rolle. Die Vielfalt der zeichnerischen und erzählerischen Stile bilden die Vielfalt der verschiedenen Aktivismen perfekt ab – und sorgen beim Lesen und Entdecken für große Freude.“
https://www.jajaverlag.com/movements-and-moments/

Während der Sitzung möchten wir unter anderem über Feminismen und den globalen Süden im Comic sowie über die Leseerfahrung von Comicanthologien diskutieren.“

Anmeldung über die Organisatorinnen Helene Bongers (h.bongers [ät]fu-berlin.de) und Anna Gabai (annagabai[ät]gmail.com)

Gastvortrag (hybrid) Siegen von José Alaniz: “Comics of the Anthropocene: Graphic Narrative at the End of Nature”

Termin:
17.06.2024 4.15 p.m.

Am Montag, den 17.6., wird José Alaniz (University of Washington, Seattle, USA) einen Gastvortrag an der Universität Siegen (English Department) halten, für den eine Zuschaltung per WebEx möglich ist. Wer Interesse hat, kann sich gerne bei stein [ät] anglistik.uni-siegen.de anmelden und einen Link erhalten.

“Comics of the Anthropocene:Graphic Narrative at the End of Nature”

How have comics artists depicted the human-caused destruction of the natural world? How do these works resonate with the ethical and environmental issues? How have comics mourned the loss of nature over the last five decades?
José Alaniz’s lecture explores the representation of animals, mass extinctions and climate change in the era popularly known as the Anthropocene in (mostly) US comics, primarily since the first Earth Day in 1970.

Key words: Critical Animal, Studies, Environmental Humanities, Affect Studies, Comics Studies
Organizers: Prof. Dr. Daniel Stein, Svitlana Stupak

Ankündigungsplakat
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ComFor-Panel auf dem 21. Comic-Salon 2024: „Das Stigma des ‚Anderen'“

Comic-Salon Erlangen 2024Wie seit vielen Jahren zuvor wird auf dem Internationalen Comic-Salon Erlangen 2024 (30. Mai-2. Juni) ein weiteres mal eine Vortragsserie der Gesellschaft für Comicforschung platziert sein, die einmal mehr Clemens Heydenreich zusammengestellt hat und moderieren wird. 2024 stehen die insgesamt neun Vorträge unter dem Titel „Das Stigma des ‚Anderen‘: Klischees und Zuschreibungen im Comic“.

 

Freitag, 31. Mai 2024
11:00
Barbara M. Eggert (Linz): „Completely dotty“? Zur visuellen Umsetzung von nicht-normativen psychischen Zuständen in Elisa Macellaris Kusama (2020)

11:30
Myriam Macé (Bremen): „Ça devient rare comme race“ – Eine autobiographische Spurensuche in Lebensborn (2024) von Isabelle Maroger

12:00
Iris Haist (Plauen): „Alien in New York“. Die Darstellung des „Anderen“ in Nnedi Okorafors LaGuardia

Samstag, 1. Juni 2024
11:00
Hanspeter Reiter (Landsberg/Lech): Gendern in Comics – wie kann das (an)gehen?

11:30
Jörn Ahrens (Gießen): Othering und Kolonialismus: Atar Gull und die Rache der Sklaven

12:00
Dietrich Grünewald (Reiskirchen): Das Judenbild im Comic

Sonntag, 2. Juni 2024
11:00
Thomas Sähn (Paris): (De)Konstruktion des Andersseins als inhärenter Bestandteil erzählerischer Bildsprache

11:30
Martin Frenzel (Darmstadt): Über MAUS hinaus. Judenhass, Shoah und Israel im Comic. Von Krigstein über Kichka bis Joann Sfar

12:00
Katharina Serles (Wien): „Kauf dir mal ein Buch. Loser!“ Klasse, Körper und Kanon in Eva Müllers Scheiblettenkind (2023)

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Ausstellung „Die Katze des Rabbiners. Joann Sfar – Zeichnen und Leben“

Termin:
30.05.2024 - 01.09.2024

„Joann Sfar gehört zu den bekanntesten und produktivsten Comic-Autor*innen Frankreichs. Als Sohn jüdischer Eltern in Nizza aufgewachsen und vom frühen Tod seiner Mutter geprägt, beginnt er schon in jungen Jahren zu zeichnen und zu schreiben. Das Zeichnen wird für Joann Sfar eine Lebensweise, ein Zufluchtsort, seine Art, die Welt zu sehen und zu interpretieren.
Eröffnet zum 21. Internationalen Comic-Salon präsentiert das Kulturamt gemeinsam mit dem Stadtmuseum Erlangen die erste Joann Sfar gewidmete Werkschau in Deutschland. Anhand von über 200 teils bisher unveröffentlichten Zeichnungen und Skizzenbüchern, Fotografien und Filmen zeichnet die Ausstellung den Werdegang eines außergewöhnlichen Künstlers nach, der die Grenzen von Comic, Literatur und Film kontinuierlich verschwimmen lässt. Sfars vielschichtiges Werk lässt sich nicht auf ein Genre festlegen. In seinen fantastischen Erzählungen tummeln sich Vampire, Seeräuber und Abenteurer, der mystische Golem und der kleine Prinz. Als Karikaturist arbeitete Sfar für „Charlie Hebdo“ und „Paris Match“, als Regisseur drehte er eine Filmbiografie über den Chansonnier Serge Gainsbourg. Seine persönlichen Skizzenbücher sind ständige Begleiter – Reflexionen der eigenen zeichnerischen Praxis und Gesellschaftsstudie zugleich.
Joann Sfar entführt seine Leser*in­nen in die jüdische Kultur um die Jahrhundertwende in Osteuropa, Paris und Algerien und schafft es auf bewundernswert poetische Weise, den Schrecken von Ausgrenzung, Stigmatisierung und Verfolgung mit einem freudvollen Lebenswillen seiner Figuren zu verbinden. Autobiografische Auseinandersetzungen wie „Die Synagoge“ oder „Der Götzendiener“ knüpfen an Ereignisse seiner eigenen Kindheit und Jugend an und zeichnen ein von antisemitischen Erfahrungen und dem Aufkeimen der politischen Rechten in Frankreich geprägtes Leben nach.
Sfars bekanntestes Werk, „Die Katze des Rabbiners“, wurde in 22 Sprachen übersetzt und 2011 verfilmt. Die sprechende Katze des Rabbiners begleitet die Protago­nist*in­nen der Serie durch die jüdische Kultur und die politischen Ereignisse des historischen Algeriens. Liebevoll und ironisch zugleich fordert die Katze ihren Besitzer heraus, fungiert dabei als kritische Reflexion von Ideologie, Philosophie und Doktrin und bietet einen humorvollen und einfühlsamen Blick auf das jüdische Leben dieser Zeit.
Im Rahmen des Internationalen Comic-Salons 2024 wurde Joann Sfar mit dem Max und Moritz-Sonderpreis für ein herausragendes Lebenswerk ausgezeichnet.“

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Ausstellung „Marvel – 85 Jahre“

Termin:
01.05.2025 Samstags 15:00 bis 17:00 Uhr
Dauerausstellung

„Von den „bescheidenen“ Anfängen – 1939 als Timely Comics gegründet – bis zum heutigen Giganten, seit 2009 unter dem Dach von Disney, nehmen wir euch mit auf eine erstaunliche Zeitreise!
Mit Marvel Comics No. 1 steigt der Verlag in das berühmte Golden Age des Comics ein, übersteht die bedrohlichen 150er Jahre, um im Marvel Age ab 1961 mit Fantastic Four No. 1 eine Industrie zu revolutionieren. Als unumstrittener Marktführer spätestens seit den frühen 1970er Jahren bewältigt Marvel ganz knapp die Turbulenzen der 1990er Jahre und setzt seit den 2000er Jahren unter neuer Führung konsequent auf ständige Innovation. Ab 2008 führt Marvel mit dem MCU (Marvel Conematic Universe) unser geliebtes Comic-Medium endgültig in den Mainstream der Gesellschaft. Heute kennst fast jedes Kind die Marvel Figuren. Wer hätte das für möglich gehalten?“

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