Comics in Bildungskontexten:
Entwicklungen, Diskurse, Praxis
Sylvia Kesper-Biermann and Anna Strunk (eds.)
Klinkhardt Verlag
2025
148 pages
Open Access
ISBN 978-3-7815-2746-1
Blurbs:
“Der Band gibt neue Einblicke in die historische und aktuelle Rolle von Comics in Bildungskontexten, insbesondere in die vielschichtigen Ansätze, die in Forschung, (Hochschul-)Lehre und künstlerischer Praxis verfolgt werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Entwicklungen von der Vorgeschichte bis zum 21. Jahrhundert, den damit verbundenen (pädagogischen) Diskursen sowie verschiedenen Ebenen der Praxis einschließlich des Erstellens eigener Comics und deren Einsatz in unterschiedlichen Bildungssettings. Die Beiträge beleuchten das Bildungsmedium Comic aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven und können somit als Auftakt für eine bildungshistorische und erziehungswissenschaftliche Auseinandersetzung dienen, die über die konkrete (fach-)didaktische Anwendung des Mediums hinausgeht und Impulse für weiterführende Forschungen liefert.”
Contributions:
Sylvia Kesper-Biermann und Anna Strunk:
Comics in Bildungskontexten: Entwicklungen, Diskurse, Praxis. Zur Einführung
Ingrid Lohmann:
Zur Vorgeschichte von Comics als Bildungsmedien
Anna Strunk:
„Kulturpessimisten“ gegen „Micky Maus-Fortschrittsgläubige“? Der Wandel der Debatte um Comics als Bildungsmedien in der Zeitschrift Jugendschriften-Warte in den 1970er Jahren
Sylvia Kesper-Biermann:
Aufklärung mit „pädagogischem Touch“. Friedrich Karl Waechters Anti-Struwwelpeter
Tilman Grammes:
Marion unterwegs. Ein entwicklungspolitischer Lehrcomic im Gesellschaftslehreunterricht (1979) zwischen direktem Ansatz und Reflexion visueller Kommunikation
Heike Elisabeth Jüngst:
Die Quer-Comics: Die 1980er und ihre Ideale
Eva Matthes und Ann-Kathrin Mehwald:
Comics in didaktischen Kontexten – notwendige Unterscheidungen
Yvonne Al-Taie und Susanne Schwertfeger:
Multimediales Erzählen in einer Welt der Krisen. Comics in der antisemitismus- und rassismuskritischen sowie diversitätssensiblen Hochschullehre
Jens Natter:
Über die Gestaltung von Historiencomics anhand des Beispiels