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Wilhelm-Busch-Preis 2013 an Franziska Becker

Wilhelm Busch gilt als Wegbereiter des modernen Comic. Jahrzehntelang lebte und arbeitete er in seinem Geburtsort Wiedensahl in Niedersachsen. Seine Zeichnungen und sein brillanter Sprachwitz beeindrucken bis heute und prägten viele Nachfolger. Der 1997 ins Leben gerufene Preis wird in dieser Form seit 2006 von den drei Stiftern, der Stiftung Sparkasse Schaumburg, der Schaumburger Landschaft und den Schaumburger Nachrichten der Wilhelm-Busch-Preis verliehen. Das Preisgeld beträgt 10.000 €.

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Hamburger Graphic-Novel-Förderpreis "AFKAT"

Zum zweiten Mal wird der AFKAT, der Hamburger Graphic-Novel-Förderpreis, ausgeschrieben. Für all jene, die nicht nahe der Waterkant leben, wird die Bedeutung des Namens im Ausschreibungstext gern aufgelöst als Plattdeutsch für „Anwalt“ oder „Advokat“. Und das hat seine Berechtigung: Denn der Preis, der in der Publikation des Gewinnerbeitrages besteht, wird komplett durch die Kanzlei Dr. Bahr getragen, die den AFKAT im Jahr 2011 ins Leben gerufen hat.Angesprochen fühlen dürfen sich besonders Nachwuchskünstler!

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Die ComFor trauert um ihr Mitglied Dr. Martin Schüwer

Nach schwerer Krankheit und doch für uns so überraschend verstarb Martin Schüwer am 7. Mai 2013.

Martin Schüwer, Lehrer am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Pulheim (NRW), war seit 2009 Mitglied der ComFor. Seine Dissertation Wie Comics erzählen (Universität Gießen 2006, publ. Trier 2008) ist ein wichtiger und weitreichender Beitrag zur internationalen Comicforschung. Auf dem Comic-Kongress in San Diego (Kalifornien) 2011 hat er die ComFor mit einem Vortrag vertreten. Sein Vortrag auf der Wissenschaftstagung der ComFor in Köln wird posthum im Tagungsband 2013 erscheinen.

Mit Martin Schüwer haben wir einen engagierten Kollegen und guten Freund verloren. Er wird uns fehlen. Wir werden sein Andenken in der ComFor bewahren.

Unser Beileid gilt seiner Familie, seiner Frau Swenja und seinen Kindern Clara und Jakob.

– Dietrich Grünewald im Namen der ComFor

Comicwettbewerbe im Frühjahr 2013

In den vergangenen Monaten berichteten wir bereits über zwei neue Comicwettbewerbe: „Animate Europe!“ und den „Gramic 2013“. Nun sind abermals zwei hinzugekommen.

ComiX4= Comics for Equality

Das ComiX4= Comics for Equality Projekt stammt aus einer notwendigen Einsetzung der Entwicklung einer europäischen Gesellschaft die auf den Respekt den Menschenrechten gegenüber, die Bekämpfung des Rassismus, der Fremdfeindlichkeit und verwandte Formen der Intoleranz basiert ist. Diese Notwendigkeit wird heute noch größer wegen der Verbreitung Europas und dessen Schlüsselrolle als Destination der Außereuropäer, während die Migration der EU-Bürger innerhalb der Union ebenfalls fließt. Der wertvollste Weg um diese Ziele zu erreichen, ist gemeinsame Verständigung und Dialog.

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Internationaler Comic-Wettbewerb „Animate Europe!”

sprechblase-eu-animate-europeNach dem „Gramic“, ausgeschrieben vom Evangelischen Presseverband für Bayern e.V. (EPV), wird mit dem Wettbewerb „Animate Europe!“ 2013 schon der zweite Comic-Wettbewerb aus der Taufe gehoben. Unter dem Motto „Wie sieht Ihr Szenario für Europa aus? Zeichnen Sie es!“ ruft das Brüsseler Büro der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit Profis und Laien zu Einsendungen zum Thema „Europa auf.

 

Gesucht werden sieben Kurzgeschichten zum Thema „Europa“. Der Wettbewerb wird in zwei Phasen durchgeführt. Die erste Phase dient der Qualifizierung von sieben Finalisten. Profis und Amateure sind eingeladen, einen zweiseitigen Comic-Entwurf ihrer Geschichte eine Zusammenfassung der geplanten Geschichte einzureichen. Einsendeschluss ist Freitag, 14. Juni 2013. Continue reading

Gramic 2013 – Comic/ Graphic-Novel-Wettbewerb zum Thema Toleranz

Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro startet der neue Comic/Graphic-Novel-Preis des Evangelischen Presseverbands für Bayern e.V. (EPV), der im Mai 2013 auf dem Comicfestival in München verliehen werden soll. Der Wettbewerb wird in drei Alterskategorien ausgeschrieben. Profis und Amateure können Graphic Novels und Comics zum Thema “Toleranz” bis 26. April 2013 einreichen. Die nominierten Arbeiten werden vom 31. Mai bis 2. Juni 2013 in der Münchner St.-Markus-Kirche in einer Ausstellung präsentiert. Anschließend tourt die Ausstellung zwei Jahre durch Deutschland – unter anderem zum Internationalen Comicsalon in Erlangen 2014.

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Studentische Projekte: Freiburger Comic-Analysen

Die Studierenden der Freiburger Medienkulturwissenschaft haben im aktuellen Seminar zur Comicanalyse ihre im Entstehen begriffenen Projekte zur Comicforschung in einem eigenen Blog online und damit gezielt zur Diskussion gestellt:
http://www.freiburgercomicanalysen.de

Die knapp zehn Projekte können hier also im Werden, mit allen offenen Fragen und Problemen verfolgt und vor allem frei diskutiert werden. Die notierten Gedanken sind daher oft eher vorläufige Diskussionsvorschläge als abschließende Meinungen; gerade in diesem Sinne sind alle interessierten Leserinnen und Leser zur Diskussion herzlich eingeladen: Kritik, Verbesserungsvorschläge, Einwände und Hinweise sind gleichermaßen willkommen.

Graphic Novels Down Under

Filmposter © Pat Grant

So lautet – grob gefasst – das Thema des brandneuen Dokumentarfilms „Graphic Novels Melbourne!“, der am 22. November 2012 in der Stadt, die ihm seinen Namen gab, Weltpremiere feierte. Nun kommt die Dokumentation im Februar auch nach Europa.

Der Film beschäftigt sich mit der australischen Comicszene, die sich in Melbourne konzentriert und über die letzten Jahre hinweg ein massives Wachstum verzeichnen konnte. Nähere Betrachtung finden dabei aber nicht allein die Arbeit der Kreativen wie Pat Grant (Blue), Nicki Greenberg (The Great Gatsby: A Graphic Adaptation), Bruce Mutard (The Silence) und Mandy Ord (Sensitive Creatures), die im deutschen Sprachraum noch eher unbekannt sind oder deren Ansichten zum Comic. Nein, „Graphic Novels Melbourne!“ gibt auch Einblicke in die Verzahnung von Comics auf der einen Seite und  Literaturfestivals, Kunstgalerien sowie universitärer Lehre auf der anderen in der zweitgrößten Stadt Australiens. Continue reading

Roland Faelske-Preisträger 2012

Die Universität Hamburg und die Roland Faelske-Stiftung vergaben im Jahr 2012 zum zweiten Mal den Roland Faelske-Preis für herausragende Arbeiten im Bereich Comic und Animationsfilm. Die Preisverleihung fand in dieses Jahr im Rahmen der Konferenz zur deutschsprachigen Animationsforschung „In Bewegung setzen“ am 16.11.12 statt.

Mit dem Roland Faelske-Preis 2012 wurden per Gutachter- und Auswahlverfahren folgende zwei Arbeiten ausgezeichnet:

  1. Andreas Veits, Varianten der Bewusstseinsdarstellung und Fokalisierung im Comic – Versuch einer Klassifizierung (M.A., Universität Hamburg, 2012)
  2. Jonas Engelmann, Perspektiven grafischen Erzählens – Zur selbstreflexiven Ästhetik des zeitgenössischen Independent-Comics (Dissertation, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 2012)

Die Begründung der Auswahljury ist hier (mit Dank an Frau Prof. Astrid Böger und Herr Prof. Dr. Markus Kuhn) einsichtig: Continue reading

GfM – Neugründung der AG Comicforschung

Ziel der neuen Arbeitsgruppe “AG Comicforschung” der Gesellschaft für Medienwissenschaft ist es, hier den Bereich der Comicforschung zu vertreten und als medienwissenschaftlichen Analysegegenstand sichtbar zu machen. Gleichzeitig besteht ein zentrales Anliegen der AG in der interdisziplinären Förderung, Bündelung und Vernetzung comicbezogener Forschungsarbeit. Neben regelmäßigen AG-Treffen, die den Austausch und die Zusammenarbeit interessierter Comicforscher_innen ermöglichen sollen, besteht eine weitere wichtige Aufgabe der Arbeitsgruppe in der gemeinsamen Konzipierung comicspezifischer Konferenz-Panels, die u.a. im Rahmen der GfM-Jahrestagung, die Förderung und Sichtbarmachung (medien)wissenschaftlicher Comicforschung weiter voran treiben sollen.
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