Comicgesellschaft

CfP: History in Comics – History of Comics

Termin:
2015 09 04 - 2015 09 06
10. Wissenschaftstagung der Gesellschaft für Comicforschung (ComFor)

10. Annual Conference of the „Gesellschaft für Comicforschung“ (ComFor)
04/09/2015 – 06/09/2015

Goethe-University Frankfurt, Campus Westend

As the title indicates, the contributions and discussions of the conference will focus on comics and graphic literature with a double perspective: One field of interest will consist of the historical topics and subjects, ranging from antiquity to contemporary history, that are depicted in works of sequential art from all over the world and attract the attention of a broad readership. Contributing considerably to an international archive of cultural memory, comics play an important role in academic research as both historical source material and as depictions and interpretations of historical events. This provides a fertile ground for interdisciplinary research that combines approaches from academic disciplines such as literature, art, media, and cultural studies and history in particular.

Another field of interest – closely linked to and in correspondence with the aspects mentioned above – consists of the historicisation of the phenomenon ‘comic’, its contemporary varieties and its readership(s) as well as the analysis of its international developments. Focusing on history and the historical in picture stories, it is adequate and relevant to ask about the lines of tradition of the medium and their preconditions: not least since the debates on new (or seemingly new) trends such as manga and graphic novel, seriality, media culture, the relation of comics and picture books, comics in traditional and modern media, etc. raise questions on the nature of graphic literature. Continue Reading

New ComFor-Homepage

Welcome to the new ComFor homepage!
At present, it is still under construction. If you see something that needs improvement, please write to comfor@comicgesellschaft.de

Deadline for the Comfor 2014 expires soon

Dear colleagues,

we would like to cordially invite you to attend the 9th annual conference of the Gesellschaft für Comicforschung (ComFor), which will take place from 25th to 28th September 2014 at Humboldt-University Berlin. This year’s topic is “Drawing Borders, Crossing Boundaries”; programme highlights include a keynote lecture by Roger Sabin (Central Saint Martins, UK) as well as the exhibition “Black Kirby” curated by John Jennings (Illinois/Urbana-Champaign, US).

We’d like to kindly remind you to register for the conference not later than September 19th. Details on the programme can be found at
https://www.comicgesellschaft.de/programm-der-9-comfor-jahrestagung-in-berlin-grenzen-ziehen-grenzen-uberschreiten/ .
The registration you’ll find here:
https://www.comicgesellschaft.de/programm-der-9-comfor-jahrestagung-in-berlin-grenzen-ziehen-grenzen-uberschreiten/#anmeldung

Conference site:
Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (Hörsaal 207)
Dorotheenstr. 26
D-10117 Berlin

We are looking forward to seeing you.

Best wishes,
the organizers

Programm der 9. ComFor-Jahrestagung in Berlin

Termin:
2014 09 25 - 2014 09 28

ComFor2014tagunsposter_gross

“Grenzen ziehen, Grenzen überschreiten”

25.-28. September 2014
an der Humboldt-Universität zu Berlin (Hörsaal 207 in der Dorotehhenstr. 26, Berlin-Mitte)

Direkt zur Anmeldung

Ob zwischen West und Ost, Ober-, Mittel- und Unterschicht, Mann und Frau, oder E- und U-Kunst, Realität und Fiktion: Ständig werden von uns Grenzen gezogen, überschritten und neu gezogen. Für Jurij M. Lotman sind dies fundamentale Akte einer jeden Kultur. Der Begriff der Grenze ist stets ambivalent, trennt und verbindet sie doch zugleich. Auch der Comic setzt und überschreitet Grenzen, inhaltlich wie formal. So verwischt er etwa prinzipiell die Unterschiede zwischen Schrift und Bild. Comics werden längst global vermarktet während sie sich mit nationalen Grenzen ebenso häufig wie mit jenen im Bereich class, race und gender beschäftigen. Und sie lassen in vielen ihrer Figuren Mensch und Tier ununterscheidbar erscheinen. Die 9. Tagung der Gesellschaft für Comicforschung möchte diese und weitere Phänomene rund um das Thema „Grenze“ näher untersuchen.

Veranstaltungsort:
Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (Hörsaal 207)
Dorotheenstr. 26
D-10117 Berlin

 

Programm mit Zeitplan:

Donnerstag, 25.09.2014

14:00-17:00 Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Comicforschung (ComFor).
17:00-17:30 Pause
17:30-18:00 Begrüßung und Grußworte durch das Präsidium, die ComFor und die Organisator_innen.
18:00-19:30 Abendvortrag: „Crossing Boundaries of Taste in the 19th Century: Satire versus Slapstick; Pictures versus Text; and What It Might Be ‘Acceptable’ for the Working Class to Enjoy“ (Roger Sabin, UK).
19:40-20:30 Ausstellungspräsentation: „BLACK KIRBY: In Search of…The Mother Boxx  Connection“ (John Jennings, USA).
20:30-22:00 Ausstellungsbegehung und Empfang

Zum vollständigen Programm und zur Anmeldung

Die ComFor auf dem 16. Internationalen Comic-Salon in Erlangen

RZ_140516_A1_Plakate.inddRZ_140516_A1_Plakate.indd16. Internationaler Comic-Salon Erlangen
19. – 22. Juni 2014
Stadtgebiet Erlangen

ComFor-Panel zum Thema:
Forschung am Comic: Geschichtsbilder und Bildgeschichten – 1914 und die Folgen

Freitag – Sonntag, jeweils 11:00 – 12:30 Uhr
Ort: NH-Hotel, Taurus II (Beethovenstr. 3)
Moderation: Clemens Heydenreich

Auch dieses Jahr trägt die ComFor wieder mit drei Panel an insgesamt drei Tagen und mit jeweils 3 Vorträgen zum vielseitigen Programm des Erlanger Comic-Salons bei. Schwerpunktthema dieses Jahr ist der 1. Weltkrieg und daran orientiert sich auch die ComFor: “Was 1914 begann, war 1918 noch längst nicht zu Ende. Ins Bild vom „Zweiten Dreißigjährigen Krieg“ fassen Historiker die politischen, psychologischen und moralischen Folgeerschütterungen des I. Weltkriegs bis in die Jahrhundertmitte. Die Vorträge der ComFor spannen in diesem Sinne einen Themenbogen, der Bildgeschichten aus der Zeit von 1914 bis 1918 ebenso umfasst wie die memoria des I. und des II. Weltkriegs in jüngeren Geschichtscomics, Traditionen ideologischer Cartoon-Typisierung bis in die Gegenwart – und die Feldzüge der 50er Jahre gegen den Comic als solchen.”

Pressetext Comic-Salon:
Der Internationale Comic-Salon Erlangen feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Gegründet 1984, hat sich die Biennale längst zum größten und wichtigsten Festival für grafische Literatur und Comic-Kunst im deutschsprachigen Raum entwickelt und großen Anteil daran, dass der Comic auch in Deutschland als Kunstform anerkannt ist. Auf rund 15.000 Quadratmetern Veranstaltungsfläche verbindet der Internationale Comic-Salon Erlangen in seinem Programm Kunst und Kommerz, Mainstream und Avantgarde, spiegelt die ganze Vielfalt des Genres wider, zeigt Trends und Tendenzen auf, ist Seismograph und Motor der deutschen Comic-Branche zugleich. Vom 19. bis 22. Juni 2014 werden wieder über 25.000 Besucherinnen und Besucher in der temporären deutschen Comic-Hauptstadt erwartet.

Zur Veranstalterseite

Weiter zum Vortragsprogramm

ComFor-Tagungsband: Comics & Politik

Die Gesellschaft für Comicforschung freut sich, bekannt zu geben, dass der von Stephan Packard herausgegebene Tagungsband zur 7. ComFor-Jahrestagung 2012 in Freiburg ab sofort im Christian A. Bachmann-Verlag erhältlich ist.

Broschur,
495 Seiten mit teils farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-941030-29-9
€ 39,90
zzgl. Versandkosten (€1,65)

Klappentext:
“Comics interagieren in vielfältiger Weise mit den Sphären der Politik und des Politischen. Als künstlerische Ausdrucksform, als teilweise populäres, alternatives und marginalisiertes Genre und als Bestandteil der neuen Medien verfügen Comics über spezifische politische Dimensionen. Die besondere Rolle dieser Kunstform als Archiv, Agent, Spielfeld und Konstituente politischer Prozesse ist Thema der 21 internationalen Beiträge in diesem Band: Sie untersuchen Konstellationen aus Comics und Politik aus den Perspektiven unterschiedlicher kulturwissenschaftlicher Disziplinen.”

Zu Inhaltsverzeichnis und Bestellformular

Kooperation mit Comicsforum.org

Comics ForumDie Redaktion der ComFor freut sich, in Zukunft noch enger mit Comicsforum.org zusammenarbeiten zu können. Vor dem geteilten Wunsch nach stärkerer Vernetzung und intensiverem Austausch unter Comic-Forschenden im internationalen Umfeld, verfassen Mitglieder der ComFor ab sofort eine zweimonatliche englische Kolumne, die aktuelle Ereignisse und Entwicklungen der deutschen Forschungslandschaft spiegeln soll. Stephan Packard, der mit einer ersten Kolumne den Vorstoß gewagt hat, berichtet etwa vom Comic-Manifest, von der ComFor-Jahrestagung 2013 und von aktuellen deutschen Publikationen (wie dem Jahrbuch Deutsche Comicforschung oder dem COMIC!-Jahrbuch). In besonderem Maße soll in diesem Rahmen in Zukunft auch noch stärker auf Call for Papers hingewiesen werden, um z.B. noch mehr internationale Beteiligung an der 9. ComFor-Jahrestagung in Berlin begrüßen zu können.

Comics Forum ist 2009 im Rahmen des jährlichen Sequential Arts-Festival Thought Bubble in Leeds entstanden und veranstaltet seither jährliche Konferenzen, die den Austausch zwischen Comic-Wissenschaftlern, Künstlern und Fans vergrößern und die akademische Beschäftigung mit dem Gegenstand sichtbarer machen:
“Comics Forum produces free to enjoy academic articles and podcasts throughout the year, as well as putting on events around Yorkshire looking at comics and their ongoing evolution. Please visit comicsforum.org
http://thoughtbubblefestival.com/

 

CfP: Grenzen ziehen, Grenzen überschreiten

ComFor 2014 – 9. Jahrestagung der Gesellschaft für Comicforschung
25. – 28. September 2014, Berlin

Stichtag: 31. März 2014

 

Ob zwischen West und Ost, Ober, Mittel- und Unterschicht, Mann und Frau, oder E- und U-Kunst, Realität und Fiktion: Ständig werden von uns Grenzen gezogen, überschritten und neu gezogen. Für Jurij M. Lotman sind dies fundamentale Akte einer jeden Kultur. Der Begriff der Grenze ist stets ambivalent, trennt und verbindet sie doch zugleich. Auch der Comic setzt und überschreitet Grenzen, inhaltlich wie formal. So verwischt er etwa prinzipiell die Unterschiede zwischen Schrift und Bild. Comics werden längst global vermarktet während sie sich mit nationalen Grenzen ebenso häufig wie mit jenen im Bereich class, race und gender beschäftigen. Und sie lassen in vielen ihrer Figuren Mensch und Tier ununterscheidbar erscheinen. Die 9. Tagung der Gesellschaft für Comicforschung möchte diese und weitere Phänomene rund um das Thema „Grenze“ näher untersuchen. Continue reading