Ankündigungen & Berichte

A Conversation about Comics and Police Brutality with American Cartoonist Keith Knight

Keith KnightDaniel Stein and American Cartoonist Keith Knight, creator of The K Chronicles, (Th)ink, and The Knight Life, discuss the racial politics behind recent cases of American police brutality such as the shooting of Michael Brown in Ferguson, MO. Their conversation centers on the political potential of cartoons and comic strips and on the role of the cartoonist as a cultural commentator.

In Keith Knight’s comics and cartoons, racial conflicts and the peculiar experience of the African American community have always been central themes. “I was writing about racism long before I was making fun of presidents,” he noted in an interview we did a few years ago [see Stein 2011]. Whether it’s his longest-running autobiographical strip The K Chronicles, his nationally syndicated daily strip The Knight Life, or his single-panel cartoon (Th)ink, Knight invests his take on the ironies and absurdities of living in contemporary America with a keen sense of personal insight and a broad spectrum of humor ranging from visual slapstick and verbal puns to full-blown satire. Even though he often tells his audiences that the bulk of his material has a positive rather than an angry slant (an assessment that is certainly true), some of his most controversial and most poignant work attacks the status quo of American race relations.

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Conference Report: Winter School ‘Transmedial Worlds’ in Tuebingen

Termin:
2014 02 24 - 2014 02 28

Poster_Transmedial_WorldsIn February 2014, the Winter School »Transmedial Worlds in Convergent Media Culture« examined the forms and functions of a wide variety of transmedial narratives from a range of different (inter-) disciplinary perspectives. Among the renowed presenters were many ComFor-members and a whole day was dedicated to comic book phenomena. An english conference report by Lukas R.A. Wilde is now available at the Journal of Literary Theory Online.

To the Report

The next Winter School in Tuebingen will take place from January 28th to 30th 2015, examining the interrelation of “Mediality and Multimodality across Media”. Abstracts for participation may be submitted until December 15, 2014 (see Call for Papers).

Animate Europe-Competition 2015

In 2013, the Friedrich Naumann Foundation for Freedom organised the International Comics Competition “Animate Europe” for the first time. 2015 it will see a second edition, starting now.

“Europe Fast Forward”


Disclaimer:
“In the beginning, there was war. Then a project was set up to bring peace and prosperity to Europe. Today, it has grown to be an ever closer union of 28 very diverse member states. In recent years, the European project has been braving troubled waters. Though it remains a fascinating idea, it is struggling with low popularity.

Imagine you could fast-forward in time… anytime into the future, be it 2025, 2050 or 2500. What do you think Europe will look like? Will the European Union stick together and master its challenges as one? What role will it play in the world? How will we live? Which scientific innovations will shape our everyday life? Look into your crystal ball!”

Host’s Page

APuZ-Ausgabe "Comics"

APuZ_ComicsAPuZ 33–34/2014
“Comics”
erschienen am 11.08.14

Die aktuellste Ausgabe des bpb-Magazins “Aus Politik und Zeitgeschichte” (APuZ) ist dem Thema “Comics” gewidmet und beinhaltet auch zahlreiche Beiträge von ComFor-Mitgliedern. Das vergangenen Montag veröffentlichte Heft umfasst 56 Seiten und kann auf der Website der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb.de) kostenlos bestellt bzw. digital heruntergeladen werden.

Inhaltsbeschreibung:
“Was vor über hundert Jahren mit kurzen Zeitungsstrips zur Erheiterung eines US-amerikanischen Massenpublikums begann, ist heute ein globales, komplexes Phänomen der Populärkultur. Längst sind Comics nicht mehr ausschließlich der Komik verschrieben, sondern bieten eine künstlerische und erzählerische Vielseitigkeit, die jener in Literatur und Film in nichts nachsteht.

In Feuilletons diskutiert, in Museen ausgestellt, an Universitäten erforscht und im Schulunterricht eingesetzt, sind Comics heute weitgehend kulturell akzeptiert. Was sind Comics eigentlich? Wie wird in Comics erzählt und welche Anforderungen stellen sie an ihre Leserinnen und Leser? Welche Ästhetik wohnt ihnen inne? Die wissenschaftlichen Zugänge zu diesen Fragen sind so vielfältig wie das Medium selbst.”

Inhaltsverzeichnis:
Scott McCloud, “Was sind Comics?”
Andreas C. Knigge, “Eine kurze Kulturgeschichte des Comics”
Stephan Packard, “Wie können Comics politisch sein?”
Christine Gundermann, “Comics in der politisch-historischen Bildung”
Martin Frenzel, “Der Holocaust im Comic”
Thierry Groensteen, “Zwischen Literatur und Kunst: Erzählen im Comic”
Dietrich Grünewald, “Zur Comicrezeption in Deutschland”
Jaqueline Berndt, “Manga ist nicht gleich Manga”

Website

Masterstudiengang ‘Multimodale Linguistik’ in Bremen


Master Multimodale Linguistik 2014Ankündigung:

Der Masterstudiengang Language Sciences an der Universität Bremen ermöglicht, eine Spezialisierung im Bereich “Multimodale Linguistik”  und im Speziellen auch zur Arbeit mit Comics zu studieren. Im Angebot stehen dafür Kurse zur Einführung in die Grundlagen der multimodalen Linguistik, sowie Seminare zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen der Multimodalität, die individuelle und gemeinsame Forschungsprojekte fördern sollen. Im Fokus stehen besonders die Analyse von Film, Comics, visuellen Narrativen im Allgemeinen, sowie in statischen und dynamischen Dokumenten.
Notwendige Voraussetzungen für die Bewerbung sind ein BA- oder gleichwertiger Abschluss in Linguistik oder einer ähnlichen Disziplin.

Kontakt:
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Prof. John A. Bateman: bateman@uni-bremen.de oder Dr. Janina Wildfeuer: wildfeuer@uni-bremen.de.

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Auslobung des Roland Faelske-Preises 2014

Zum dritten Mail wird in diesem Jahr der Roland Faelske-Preis für Comic und Animationsfilm von der Universität Hamburg und der Roland Faelske-Stiftung ausgelobt.

Aus dem Ausschreibungstext:

Ausgezeichnet werden Studierende und Promovenden für herausragende Arbeiten aus dem Themenbereich ‘Comic’ oder ‘Animationsfilm’.

Der Preis wird in zwei Kategorien verliehen: Für die beste Magister-, Diplom-, Master- oder Bachelor-Abschlussarbeit, dotiert mit 1.000 Euro und für die beste Dissertation, dotiert mit 3.000 Euro.

Die Zulassung zum Verfahren erfolgt aufgrund der schriftlichen Empfehlung der betreuenden Fachwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Einzureichen sind die kurze schriftliche Begründung, zwei gedruckte Exemplare der deutsch- oder englischsprachig verfassten Arbeit und ein tabellarischer Lebenslauf der Verfasserin / des Verfassers, sowie eine CD mit einem PDF der Arbeit und des Lebenslaufes.

Annahmeschluss ist der 01. Juli 2014.

Postadresse
Universität Hamburg, Arbeitsstelle für Graphische Literatur
Stichwort ‘Roland Faelske-Preis 2014’
c/o Institut für Medien und Kommunikation
Von-Melle-Park 6 #20, 20146 Hamburg

Arbeiten, die vor dem 01.07.2012 begutachtet worden sind, sind nicht zugelassen.

Die Richtlinie für die Verleihung des ‘Roland Faelske-Preises für Comic und Animationsfilm’ kann hier eingesehen werden.

Hier finden Sie die Auslobung als PDF-Datei

Auskünfte erteilen:
Frau Prof. Astrid Böger Email: astrid.boeger@uni-hamburg.de
Institut für Anglistik und Amerikanistik der Universität Hamburg

Herr Prof. Dr. Markus Kuhn Email: markus.kuhn@uni-hamburg.de
Institut für Medien und Kommunikation der Universität Hamburg

Für weitere Informationen: http://www.slm.uni-hamburg.de/imk/service/argl/faelske_preis.html

Workshop-Bericht: Comicforschung trifft Medienwissenschaft

AGComicforschungWorkshop_smalAm 25. und 26. April fand in Bochum der erste Workshop der AG Comicforschung statt. Die Arbeitsgruppe hatte sich erst auf der vorangegangenen Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft – deren Tätigkeit wesentlich über die etwa zwei Dutzend Arbeitsgruppen organisiert ist – im vergangenen Herbst gegründet, nachdem Comics zuvor im Gegensatz zu anderen Gegenstandsbereichen wie Film, Fernsehen und Radio kaum in der Forschung der Gesellschaft vertreten waren. Die sofort anschnellende Mitgliederzahl und die hohen Besuchszahlen bei dem ersten Panel der AG sowie nun auf der ersten eigenständigen Veranstaltung belegen sowohl den Bedarf als auch den Erfolg der Initiative.

Der von Véronique Sina, der Sprecherin der AG, und Hans-Joachim Backe organisierte Workshop stellte sich unter dem Motto Comicforschung trifft Medienwissenschaft zum Einstand die grundsätzliche und durchaus weite Frage, »wie sich Comicforschung und Medienwissenschaft zueinander verhalten«, wie es in der Ankündigung hieß. Backe (Bochum) begann mit einer Skizze von Überlegungen zu diesem Verhältnis: Die Verbindung der beiden Forschungsrichtungen – eines Forschungsfelds und einer Disziplin – sei nicht selbstverständlich, aber im dreifachen Bezug auf die Praktikabilität von Forschung unter den jeweiligen institutionellen Bedingungen, auf die wissenschaftliche Produktivität, die von einer Zusammenführung von Kompetenzen und Forscherinnen und Forschern zu erwarten sei, und auf mögliche dogmatische Divergenzen und Anschlußmöglichkeiten hin sinnvollerweise zu befragen. Dabei sei in der bisAGComicforschungWorkshop_photo1herigen Comicforschung nicht nur strittig, ob Comics sinnvollerweise als Medien bestimmt werden könnten, wie Backe in einem Überblick über zahlreiche einflußreiche Quellen schnell demonstrieren konnte; sondern auch, ob Medienbegriffe für die Auseinandersetzung mit Comics überhaupt Relevanz besäßen. Umso mehr aber, das wurde schnell klar, sind diese beiden Fragen für die Mitglieder der Arbeitsgruppe relevant, die sich offensichtlich zugleich als Comicforscher und Medienwissenschaftler verstehen.

Zur Zusammenfassung des Workshops

Artikel Comicforschung im DFG Forschungsmagazin

dfg-magazinMan müsse Comics “in ihren kulturellen Kontexten verorten und in ihrer gesellschaftlichen Bedeutsamkeit begreifen”, erklärt ComFor-Mitglied Dr. Daniel Stein in einem zweiseitigen Bericht des DFG-Magazins, “Satchmo und Superman”. Die aktuelle Ausgabe 1/2014 forschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft  besucht Stein im John-F.-Kennedy-Institut der FU Berlin, wo er seit Herbst 2013 unter anderem in der Erforschung graphischer Literatur tätig ist.  Nachdem er mit dem Heinz-Meier-Leibnitz-Preis 2013 den wichtigsten Förderpreis für junge Forscherinnen und Forscher erhalten hatte, trägt Stein in dem Interview erneut zur Wahrnehmung der populären Serialität des Comics bei.

Das DFG-Magazin ist als E-Paper komplett online einsehbar.

Daniel Stein an der FU Berlin

Drawing Citizenship – Towards the EU elections through Comics & Cartoons

Drawing_CitizenshipNachdem im vergangenem Jahr die Friedrich Naumann-Stiftung bereits ein Nachdenken über Europa im Comic angeregt hatte (vgl. Animate Europe), setzt nun auch die Europäische Kulturstiftung auf ein ähnliches Projekt: Gemeinsam mit The Cartoon Movement, eine der größten Online-Plattformen für politische Cartoons und journalistische Comics (mit etwa 250 Künstlern aus über 80 Ländern), startete am 31. März die achtwöchige Kampagne “Drawing Citizenship – Towards the 2014 European elections through Comics & Cartoons”. Noch bis zum 25. Mai werden Comics und Cartoons gesucht, die nach Identität und der Zukunft der EU fragen.  Jede Woche werden bereits repräsentative Einreichungen ausgewählt und publik gemacht, die in einer Kollektion aus acht Arbeiten zur kommenden Europawahl gesammelt werden sollen.

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