Exhibitions

Ausstellung: Streich auf Streich – 150 Jahre deutschsprachige Comics seit Max und Moritz

Streich um StreichWILHELM BUSCH – DEUTSCHES MUSEUM FÜR KARIKATUR UND ZEICHENKUNST, Hannover
So. 16.02. – So. 27.04.2014

2014 haben die weltberühmten Lausbuben Max und Moritz von Wilhelm Busch ihren 150. Geburtstag. Diesen feiern sie mit Ihren Kindern, Enkeln und Urenkeln in der Ausstellung Streich auf Streich im Museum Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst in Hannover. Die kostbaren originalen Bildergeschichten-Handschriften aller Max-und-Moritz-Streiche werden in den ersten fünf Wochen der Ausstellung, also bis zum 23. März 2014, zu sehen sein. Ausgehend von den Werken Wilhelm Buschs ist zugleich die deutsche Comicgeschichte bis in die Gegenwart Thema der Ausstellung. Klassiker wie Vater und Sohn, Mecki, Sigurd, Nick Knatterton, die Digedags, Fix und Foxi, Werner, Kleines Arschloch und Der bewegte Mann sind mit Originalzeichnungen vertreten. Auch aktuelle Phänomene wie künstlerisch ambitionierte Graphic Novels, populäre »Germanga« nach japanischem Vorbild und Internet-Blog-Comics werden beleuchtet.

Doch nicht nur Werke deutscher Zeichner sind ausgestellt. Anhand der Arbeiten deutsch-stämmiger Künstler, die für die USA, Frankreich, Belgien und Japan tätig sind, wird die internationale Vernetzung des deutschen Comics deutlich – von den Katzenjammer Kids vor über 100 Jahren bis zu heutigen Superhelden-Comics.

Zudem bildet die Ausstellung die Rahmenbedingungen ab, unter denen Comics früher entstanden sind oder heute geschaffen werden – etwa anhand von Reproduktionsmethoden, die vom Holzstich über die Fotolithografie bis zur Digitaltechnik reichen.

Zur Ausstellung erscheint im Münchner Knesebeck Verlag ein 192 Seiten umfassender, reich bebilderter Essayband, der Beiträge namhafter Comic-Experten beinhaltet.

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"Tout le monde kaputt" – Der Erste Weltkrieg im Comic

15. Januar – 11. April 2014WKI
Universitätsbibliothek der LMU München (Ausleihhalle)

In der Zeit vom 15. Januar bis 11. April 2014 zeigt die Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München in ihrer Ausleihhalle die Ausstellung „Tout le monde kaputt“ – Der Erste Weltkrieg im Comic. In direkter Verbindung damit steht die Vortragsreihe „Der Erste Weltkrieg in europäischen Erinnerungskulturen“ des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte und des Historischen Seminars der LMU, die bereits seit November stattfindet.

Zur Vernissage am 15. Januar wird bereits um 19:00 Uhr, eine Stunde vor der offiziellen Eröffnung der Ausstellung, Susanne Brandt einen Eröffnungsvortrag halten:

15. Januar 2014, 19.00 Uhr s.t., Historicum, Raum K 001
“Tout le monde kaputt” – Der Erste Weltkrieg im Comic
Susanne Brandt (Universität Düsseldorf)

 

Kontakt:
Prof. Dr. Sylvia Kesper-Biermann (19JH@lrz.uni-muenchen.de)

Ausstellungsgespräch Nick Knatterton in Bremen

Knatterton Ausstellung Bremen9. Februar 2014 | 16:00
DR. KAI GURSKI VOM MUSEUM WILHELM BUSCH, HANNOVER, führt auf eine spannende Reise in die Welt des Bremer Zeichners Manfred Schmidt! Im Rahmen der Nick-Knatterton-Ausstellung im Kunstcafé erläutert Dr. Kai Gurski  die Exponate. Freuen Sie sich auf informative und unterhaltsame Einblicke.
09. 02. 2014 • 16.00 Uhr • Kränholm Kunstcafé
Eintritt frei!

Die Ausstellung ist noch bis zum 22. März 2014 im Kunstcafé zu sehen: Mit circa 50 Exponaten schlägt die kleine aber feine Auswahl einen inhaltlichen Bogen von ersten humoristschen Blättern mit Bremenbezug, die Knattertons Schöpfer Manfred Schmidt als Jugendlicher in der Bremer Tagespresse veröffentlichte, über Wimmelbilder bis hin zu Reisereportagen und verschiedenen Nick Knatterton-Staffeln. Hinzu kommen private Leihgaben aus dem Nachlass des Künstlers. Neben den turbulent-parodistischen Comic-Episoden wird der bis heute anhaltende »Kultfaktor« Nick Knattertons auch anhand einiger – heute zum Teil kurios wirkender – Vermarktungsartikel greifbar. Ein echtes Aha-Erlebnis – nicht nur für Nostalgiker.
Öffnungszeiten: Dienstag–Sonntag 10–18 Uhr. Eintritt frei!

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Mit diesem Post verabschiedet sich die Redaktion der ComFor für das Jahr 2013 und wünscht einen angenehmen Jahresausklang und einen guten Rutsch.

COMICLEBEN_COMICLIFE

Ausstellung im MKG Hamburg
20. Dezember 2013 bis 4. Mai 2014
comicleben_comiclifeMit der Ausstellung „comicleben_comiclife“ wendet sich das MKG in sechs biografisch aufgebauten Kapiteln dem Thema Comic zu und stellt außerdem den Comicstandort Hamburg vor. Der Comic wird aus der Perspektive der Lebenswelten seiner Produzenten und Rezipienten betrachtet. Die Ausstellung porträtiert sechs Menschen, die sich intensiv und auf unterschiedliche Weise mit Comics beschäftigen. Der serbisch-deutsche Zeichner Marko Djurdjevic steht für die amerikanischen Superheldencomics wie Spiderman und Co, die österreichische Zeichnerin Ulli Lust für die Graphic Novel und den Autorencomic. Der deutsche Verleger Dirk Rehm vertritt die alternative Verlagsszene mit ihren europäischen Vernetzungen. Die frühen Formen des amerikanischen Zeitungscomics sind bei dem Comic-Händler und Galeristen Carsten Laqua zu finden. Das Porträt über den renommierten Comicforscher Prof. Dietrich Grünewald stellt vor allem frühe Formen der Bildgeschichte vor, die Vorbild für den klassischen amerikanischen Comic waren (von Bilderbögen vom Ende des 19. Jahrhunderts bis Wilhelm Busch). Die Kostüme und Puppen der Cosplayerin Nicole S., geben Einblick in eine Fankultur, die Manga-Charaktere zum Leben erweckt und nachspielt. Zu sehen sind über 300 Exponate, darunter Zeichnungen, Grafiken, großformatige Drucke, Comic-Hefte, Merchandisingprodukte und Webcomics. Die Ausstellung wurde im Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin entwickelt. Die Adaption für die Hamburger Station erfolgt in Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW).

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Mucha Manga Mystery

Alphonse Mucha: DIE KÜNSTE - TANZ Wandpaneele/Litho. 1898  © Mucha Trust 2013

Alphonse Mucha:
DIE KÜNSTE – TANZ
Wandpaneele/Litho.
1898
© Mucha Trust 2013

Alphonse Muchas wegweisende Grafik
Ausstellung

5. Dezember 2013 – 2. März 2014

Die Plakatentwürfe des tschechischen Künstlers Alphonse Mucha (1860–1939) gelten als Inbegriff der Plakatgestaltung im Jugendstil. Seine sinnlichen Frauengestalten mit langem, wallendem Haar und in fließenden Gewändern, die mit den Ornamenten und Blumen im Hintergrund zu verschmelzen scheinen, versetzen zurück ins Paris der Belle Époque. Sie wurden schon zu Muchas Lebzeiten zu Ikonen und begeisterten auch nachfolgende Generationen: Von Konzertplakaten der 1960er Jahre bis hin zu japanischen Mangas zeigt die Ausstellung „Mucha Manga Mystery“ im Berliner Bröhan-Museum mit über 100 Werken den wegweisenden gestalterischen Einfluss des Künstlers. Continue reading

Mahler – Wer alles liest, hat nichts begriffen

Ausstellung

29. November 2013 – 23. März 2014

Wer alles liest hat nichts begriffenNicolas Mahler ist Zeichner und Autor von über 25 international erschienenen Büchern. Seine Zeichnungen werden u. a. im Satiremagazin „Titanic“, in der „FAZ“, in „Die Zeit“ und in der „NZZ“ veröffentlicht. Als Comiczeichner hat sich Mahler mit minimalistischem Stil und absurdem Humor internationale Bekanntheit erarbeitet.
Das Karikaturmuseum Krems präsentiert Mahlers literarische Adaptionen und gezeichnete Einblicke in die Welt der Literatur. Das gezeichnete „Mahler-Universum“ reicht von einer Hommage an die Trivialliteratur mit ihren Antihelden sowie der erfolgreichen Adaption von Thomas Bernhards „Alte Meister“ bis zu Arbeiten nach literarischen Vorlagen von Lewis Carroll, H.C. Artmann und dem rumänischen Philosophen Emil M. Cioran.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 28. November 18:30 Uhr im Karikaturmuseum Krems statt. Integraler Bestandteil ist eine Gesprächsrunde zum Thema „Zeichnungen lesen – die Kombination von Wort und Bild“ mit Michael Freund, den KünstlerInnen Christine Nöstlinger, Luis Murschetz, Nicolas Mahler, Verena Hochleitner und Raimund Fellinger vom Suhrkamp Verlag.

Öffnungszeiten:
täglich 10 – 17 Uhr

Eintritt:
10€ / ermäßigt 9€

K: KafKa in KomiKs

Ausstellung

Literaturhaus Stuttgart, 08. November 2013 – 07. Februar 2014

Comicadaptionen literarischer Stoffe sind beliebt. Nicht allein beim Publikum, sondern auch bei Forschenden – das belegen nicht allein die zahlreichen wissenschaftlichen Titel zum Thema, sondern auch Tagungen, wie „Graphisches Erzählen – Comic-Adaptionen literarischer Texte“, die vom 5. Bis 7. März 2014 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf stattfinden wird. Diese Vorzeichen sind offenbar ideal, um eine breite Öffentlichkeit durch eine Ausstellung für die Materie zu begeistern.

Kafka-Banner

In Ihrem ersten gemeinsamen Projekt widmen sich das Deutsche Literaturarchiv Marbach und das Literaturhaus Stuttgart in diesem Zusammenhang Franz Kafka. Während in Marbach vom 7. November 2013 bis zum 9. Februar 2014 zum ersten Mal überhaupt das komplette „Prozess“-Manuskript ausgestellt wird (der Auftakt wird begleitet von der Tagung „Weltautor Kafka“), widmet sich das Literaturhaus Stuttgart Adaptionen und plurimedialen Annäherungen an den Autor und dessen Werk. Continue reading

Ausstellung "Graphzines 1975 – 2013"

‘Graphzines 1975 – 2013: französische Underground-Künstlerpublikationen’ im Zentralinstitut für Kunstgeschichte München

11. Oktober 2013 bis 22. November 2013, Montag bis Freitag, 10 bis 20 Uhr
Zum Ausstellungskatalog
Z
ur Homepage des Zentralinstituts für Kunstgeschichte

Die Bibliothek des Zentralinstituts pflegt seit Beginn der 1970er Jahre offiziell einen Schwerpunkt ‚Kunst Frankreichs‘. Dieser wird nun verstärkt und ausgebaut durch eine gleichzeitig in den Kontext des aktuellen DFG-geförderten Projekts ‚Studienzentrum zur Moderne – Bibliothek Herzog Franz von Bayern‘ gehörende, außergewöhnliche große Erwerbung: Mit Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung und des Fördervereins CONIVNCTA FLORESCIT ist es gelungen, eine über 450 Titel umfassende, den Erscheinungszeitraum von 1977 bis 2005 abdeckende Sammlung sogenannter ‚Graphzines‘ zu erwerben: graphische Künstlerbücher und -zeitschriften der eng dem alternativen Comic strip und dem Fanzine verbundenen französischen ‚Underground‘-Szene. Es handelt sich in der Regel um in kleinen und kleinsten Auflagen, überwiegend als Serigraphien oder im Fotokopierverfahren ‚do-it-yourself‘ produzierte, über Insiderkanäle vertriebene Werke. Einige der Künstler, darunter auch ursprünglich zu der in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre entscheidenden Gruppe ‚Bazooka‘ gehörende Künstler, waren bezeichnenderweise auch Mitarbeiter von Art Spiegelmans in den achtziger Jahren publiziertem Magazin ‚RAW‘. Praktisch alle wichtigen Künstler und Zeitschriften dieser desillusioniert-gesellschaftskritischen französischen Szene sind vertreten, wie z.B. Pascal Doury und Bruno Richard, Stéphane Blanquet, Blexbolex, Pakito Bolino, Philippe Huger, Caroline Sury, die Zeitschriften ‚Le Dernier Cri‘ (komplett) und ‚Elles sont de sortie‘ (ESDS; offenbar komplett bis 2001), um nur wenige herauszugreifen.

 

Graphzine

Pakito Bolino: Payé par l‘argent du sale. – 1993 (20,5 x 29,5 cm, Siebdruck zweifarbig), vordere Umschlagseite

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Stichprobe. Finnische Comics in Berlin

Ausstellung

© Petteri Tikkanen, aus: Autorerotiikkaa (dt. Autoerotik)

© Petteri Tikkanen, aus: Autorerotiikkaa (dt. Autoerotik)

Berlin, 15. November 2013 − 5. Februar 2014 ,
Mo 10 − 17 Uhr, Di – Do 11−19 Uhr, Fr 9 − 15 Uhr
Vernissage 14. November 2013 19.00 – 21.00 Uhr

Für die Ausstellung „Stichprobe“ gestalten die Comic-Künstler Mari Ahokoivu, Hanneriina Moisseinen, Petteri Tikkanen und Marko Turunen die Räumlichkeiten des Finnland-Instituts um. Sie zeigen außergewöhnliche Formen grafischen Erzählens und reizen dabei die Grenzen der „neunten Kunst“ aus: Continue reading