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Bilder des Comics: Erster Tag der ComFor-Jahrestagung

Heute beginnt in Gießen die 5. Jahrestagung der Gesellschaft für Comicforschung. Unter dem Titel „Bilder des Comics“ stehen in diesem Jahr Themen rund um die spezifische Ikonizität, Visualität und die Semantik der Bilder in Comics auf dem Programm.

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Berichterstattung während der ComFor-Tagung in Gießen

Um unsere Leser auch während der 5. Jahrestagung der Gesellschaft für Comicforschung auf dem Laufenden halten zu können, werden wir über unser Twitter-Profil zeitnah über Vorträge und Diskussionen berichten sowie Fotos präsentieren.

Unser Twitter-Profil finden Sie hier.

Als hashtag haben wir #comfor10 vergeben, alle entsprechenden, auch fremde Tweets, finden Sie hier beziehungsweise haben wir eine Twitterwall eingerichtet, die Sie hier einsehen können.

Diese Woche: Jahrestagung der ComFor in Gießen!

Plakat2010Nicht vergessen: Ab diesem Donnerstag findet in Gießen die jährliche Tagung der Gesellschaft für Comicforschung statt!

Die jährliche Tagung der ComFor findet mittlerweile zum fünften Mal statt und kann damit auf eine erfolgreiche Tradition zurückblicken.  Das Programm kann sich 2010 sehen lassen: Nebst den vier Paneln zu „Aspekten der Visualität, Ikonizität und der Frage nach einer eigenen Semantik des Bildes in Comics“ erwarten uns zwei Keynotes: Thierry Groensteen redet am ersten Abend über „The Comics: A Matter of Rhythm“, und Lambert Wiesing am zweiten zu „Die Bilder des Comics und die Philosophie des Bildes“.

Das vollständige Programm und weitere Informationen gibt es hier. Alle Interessenten, natürlich auch außerhalb der ComFor, sind herzlich eingeladen — wir bitten aber um 10 Euro Unkostenbeitrag und eine Anmeldung.

Tagungsbericht: „Erzählen im Comic. 4. ComFor-Wissenschaftstagung“

Neuer Senatssaal der Universität zu Köln, 6. – 8. November 2009

Druckfassung (pdf)

Vom 6. bis zum 8. November 2009 fand im Neuen Senatssaal der Universität zu Köln die Tagung „Erzählen im Comic“ statt. Diese vierte Wissenschaftstagung der Gesellschaft für Comicforschung (ComFor) wurde von Prof. Dr. Otto Brunken und seinen Mitarbeitern der Arbeitsstelle für Leseforschung und Kinder- und Jugendmedien (ALEKI) ausgerichtet. Knapp 80 Interessierte folgten den zwanzig Vorträgen, in denen versucht wurde, sich den narratologischen Eigenheiten der Kunstform Comic zu nähern. Weiterlesen

Publikationshinweis: Klaus Maiwald und Petra Josting (Hgg.): "Comics und Animationsfilm"

Die soeben erschienene aktuelle Nummer des „Jahrbuchs Medien im Deutschunterricht 2009“ mit dem Schwerpunkt „Comics und Animationsfilme“ geht auf zwei Tagungen der AG Medien im Symposium Deutschdidaktitk in Essen und Augsburg im vergangenen Jahr zurück. Dabei sind besonders die Beiträge der Essener Tagung „Comics im Deutschunterricht“ für die Comicforschung von Interesse. Weiterlesen

Tagungsbericht: „Intercultural Crossovers, Transcultural Flows: Manga/ Comics“

Japanisches Kulturinstitut Köln, 30. September – 2. Oktober 2010

Druckfassung (pdf)

Manga, an dieser Stelle der Einfachheit halber als „japanische Comics“ bezeichnet, sind in den letzten zwanzig Jahren verstärkt zum Objekt internationaler wissenschaftlicher Forschung geworden. Die Tagung „Intercultural Crossovers, Transcultural Flows: Manga/ Comics“ widmete sich dem Thema vor allem unter dem Aspekt der Inter- und Transkulturalität: Wie beeinflussen sich Manga und Comics anderer Länder gegenseitig? Welche inhaltlichen Überschneidungen gibt es? Welche kulturellen Besonderheiten sind zu beachten? Dabei zeigte sich zum einen, dass es hier noch viel Diskussionsbedarf gibt, zum anderen, dass nicht nur die japanologische Forschung wertvolle Beiträge zu diesem Thema liefern kann. Weiterlesen

Library of Congress gibt Zugang zu Wertham-Papieren frei

Sechs Jahre nach dem Tod von Frederic Wertham hat die amerikanische Library of Congress sämtliche Dokumente des Psychaters erstanden. Waren die Unterlagen bisher  mit einer besonderen Genehmigung einzusehen, räumte die Bibliothek im Mai dieses Jahres ein umfassendes Recht auf Einsicht ein.Ausstellung Bad Boll Weiterlesen

Rezension: Dietrich Grünewald (Hg.): Struktur und Geschichte der Comics

Rezension zu: Dietrich Grünewald (Hg.): Struktur und Geschichte der Comics. Bochum / Essen: Christian A. Bachmann 2010. 336 S., zahlr. Ill. € 29,95.

Druckfassung (pdf)

Fünfeinhalb Jahre sind bereits seit Einrichtung der Gesellschaft für Comicforschung vergangen. Im Februar 2005 in Koblenz gegründet, hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, die Arbeit der vorher meist einzeln arbeitenden Forscher im deutschen Sprachraum zu vernetzen. Und wie ginge das besser als durch regelmäßige Tagungen, auf denen sich die Aktiven treffen und zu übergreifenden Themen austauschen? Beginnend im Herbst 2006, gab es bisher vier große Konferenzen, deren Ergebnisse zwar teilweise im Netz, aber nicht in Buchform zugänglich waren. Das ändert sich nun mit dem von Dietrich Grünewald herausgegebenen Band Struktur und Geschichte der Comics, der gerade im kleinen, aber rührigen Christian A. Bachmann Verlag erschienen ist.

Auf über dreihundert Seiten findet sich hier eine Auswahl aus den drei ersten Tagungen „Forschungsberichte zu Struktur und Geschichte der Comics in Deutschland“ (2006), „Comicforschung als interdisziplinäre Aufgabe“ (2007) und „Der Comic als Gegenstand der Kultur- und Sozialwissenschaften“ (2008), die jeweils an der Universität Koblenz stattfanden. Der etwas vage Titel des Buches lehnt sich, wie man sieht, an die beiden Themen der ersten Tagung an und führt insofern etwas in die Irre, als er suggerieren könnte, hier werde beides restlos abgehandelt. Gemeint ist indessen so etwas wie eine gemeinsame Klammer um die sehr divergenten, aber fast immer hochklassigen Beiträge. Tatsächlich lassen sich mit Struktur und Geschichte zwei Hauptströmungen der Comicforschung erfassen – die eine, semiotisch und erzählanalytisch ausgerichtet, lenkt ihr Augenmerk in der Tat auf die Struktur der Comics, d.h. auf die Art und Weise, wie sie erzählen; die andere beschäftigt sich mit der historischen Dimension von Comics, und das auf doppelte Weise: Zum einen ist damit die Repräsentation von (Zeit-)Geschichte im Comic, zum anderen die Geschichte des Mediums selbst gemeint, inklusive des historischen Kontextes, in dem die einzelnen Comics auftauchen. Beide Herangehensweisen haben ihre Berechtigung; „Struktur und Geschichte der Comics“ zeigt, wie viel Potenzial in der einen wie der anderen steckt. Zugleich dokumentiert der Band aber auch den avancierten Status, den die deutschsprachige Comicforschung in den letzten Jahren gewonnen hat, sowohl im akademischen Bereich als auch außerhalb. Hier werden nicht einfach positivistisch Fakten aufeinander gehäuft, hier geht es tatsächlich um Positionsbestimmungen der Comicforschung insgesamt. Weiterlesen