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Tagung „In Wirklichkeit Animation“ in St. Pölten

Termin:
26.11.2018 - 28.11.2018

Nicht nur die genuine Comicforschung, auch verwandte Bereiche bieten interessante Schlaglichter auf das Medium: Am 26. bis 28. November findet an der Fachhochschule St. Pölten die inzwischen 4. Konferenz zur deutschsprachigen Animationsforschung statt, deren Tagungsthema auch für die Comicforschung relevante Beiträge und Diskussionen verspricht: unter dem Titel „In Wirklichkeit… Animation“ werden Fragen des Dokumentarischen und der Referenzialität des gezeichneten Bildes aufgeworfen, die sich mitunter auf das ‚Nachbarmedium‘ Comic übertragen lassen könnten.

Veranstaltertext:

„Wirklichkeit und Animation erscheinen im ersten Moment als Gegensatz: auf der einen Seite das Reale, Nicht-Mediale, Tatsächliche und Ursprüngliche und auf der anderen Seite das Fiktive, In-Bewegung-Gesetzte, Verwandelte und künstlich Gemachte.

Doch gerade aus diesem vermeintlichen Kontrast ergibt sich ein produktives Spannungsfeld: So setzen auch ‚realistische‘ und dokumentarische Formen vielfach Animationen ein, etwa im animierten Dokumentarfilm, in der Wissensvermittlung, im Lehr- und Gebrauchsfilm oder in animierten Infografiken. Realfotografische und animierte Elemente verbinden sich nicht nur in Film und Fernsehen, sondern auch in Online-Umgebungen und Augmented-Reality-Formaten zu Hybriden. Hinsichtlich virtueller Wirklichkeiten stellt sich außerdem die Frage, wie hyperrealistische Animationen und Effekte in der Postproduktion zu bewerten sind und ob die ausgestellte Künstlichkeit sichtbarer Animation nicht authentischer wirkt.

Die zunehmende Präsenz animierter Bilder im Alltag und die erhöhte Relevanz von Animation als mediales Meta-Phänomen wirft zudem die Frage auf, was alles ‚in Wirklichkeit Animation‘ ist, ohne von vornherein als solche thematisiert zu werden: Wie gehen wir mit der intermedialen Verbindung von Animation und anderen Künsten wie Malerei, Tanz oder Theater, dem Gebrauch animierter Elemente in der Alltagskommunikation sozialer Medien oder dem ambivalenten Verhältnis von Animation zum Auditiven um? Parallel dazu entwickeln sich die Animation Studies zu einem wachsenden interdisziplinären Forschungsfeld, dessen Stellenwert sich nicht nur im künstlerischen und medien-wissenschaftlichen Bereich, sondern auch in der industriellen Anwendung zeigt.“

Weitere Informationen sowie ein ausführliches Programm finden sich auf der Webseite der AG Animation.

Workshop „Hamburgs Geschichte im Comic?“ in Hamburg

Termin:
06.12.2018 14:00-18:00

Am 6. Dezember 2018 findet ein Workshop zu „Hamburgs Geschichte im Comic? Perspektiven für eine Visual History Hamburgs“ an der Universität Hamburg statt.
Die Veranstaltung – organisiert von ComFor-Mitglied Sylvia Kesper-Biermann, Thorsten Logge und Sabine Bamberger-Stemmann – richtet sich an Historiker_innen, Comicforscher_innen wie -künstler_innen, Lehrende und Studierende gleichermaßen. Isabel Kreitz (Illustratorin) und Robert Brack (Autor) werden aus der Praxis über ihre Graphic Novel „Rote Fahne, schwarzer Markt. Bruno Hansen und die Revolution in Hamburg“ sprechen. Ein fortführender Workshop zum Thema „Comic und Geschichte“ im Frühjahr 2019 ist geplant.

Veranstaltungstext:

„Comics sind ein wichtiges Medium nicht nur der Jugendkultur. Sie werden in unterschiedlichen Genres und Variationen in weiten Teilen der Gesellschaft rezipiert und verhandeln grundsätzlich alle denkbaren sozialen, historischen oder politischen Themen. Auch geschichtliche Ereignisse werden immer wieder Gegenstand von Comics, wie etwa der Holocaust in Art Spiegelmans „Maus“ oder der Erste Weltkrieg in den Arbeiten Jacques Tardis. 2018 erscheint anlässlich des 100. Jahrestages der Revolution von 1918/19 die Graphic Novel „Rote Fahne, schwarzer Markt. Bruno Hansen und die Revolution in Hamburg“ von Isabel Kreitz (Illustratorin) und Ronald Brack (Autor), die sich mit den lokalen Ausprägungen des revolutionären Geschehens in Hamburg befasst. Grund genug also, sich einmal grundsätzlich mit dem Comic als Medium der Geschichtsdarstellung zu befassen und die Möglichkeiten und Grenzen zu diskutieren, Hamburgs Geschichte im Comic zu erzählen.“

Anmeldung: per E-Mail an thorsten.logge@uni-hamburg.de

Zum Programm

 

PREISTRÄGERIN DES BERTHOLD LEIBINGER-COMICBUCHPREISES 2019

Termin:
29.04.2019 18 uhr

Anke Kuhl wird für Ihre Arbeit „Manno!“ mit dem Comicbuchpreis 2019 der Berthold Leibinger Stiftung ausgezeichnet, der im kommenden Jahr zum fünften Mal vergeben wird. Er wird seit 2014 jährlich für einen hervorragenden, unveröffentlichten, deutschsprachigen Comic ausgeschrieben. Der Preis ist seit dem aktuellen Zyklus mit 20.000 Euro dotiert.

Presseinformationen:

„Schon in seinen ersten drei Episoden hat „Manno!“ die Jury mit seinem Witz, der lebhaften Bildsprache und den wunderbaren Kurzberichten aus einem ganz normalen Kinderleben zwischen Euphorie und Katastrophe begeistert. Die Geschichten sind – im geplanten Ablauf – lose verknüpft zur Memoire einer Kindheit, deren Fertigstellung als „All-Ages-Comic“ die schönsten Erwartungen weckt und dafür nun mit dem Comicbuchpreis der Leibinger Stiftung ausgezeichnet wird.“, begründet Brigitte Helbling die Entscheidung der Jury.

Anke Kuhl, 1970 in Frankfurt geboren, studierte dort Kunstpädagogik und anschließend Freie Bildende Kunst an der Universität Mainz sowie Visuelle Kommunikation in Offenbach, wo sie auch als Diplom Designerin abschloss. 1999 gründete sie mit Philip Waechter und Moni Port die Frankfurter Ateliergemeinschaft Labor. Sie arbeitet freiberuflich als Illustratorin und Autorin für verschiedene Verlage und lebt mit ihrer Familie in Frankfurt am Main.

Für den Comicbuchpreis 2019 hatten sich 77 Autoren und Zeichner aus Deutschland, Österreich, Belgien und der Schweiz beworben. Der Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung wird seit 2014 jährlich ausgeschrieben. Er wird für einen hervorragenden, unveröffentlichten, deutschsprachigen Comic vergeben, dessen Fertigstellung absehbar ist.

Die Preisverleihung mit Ausstellungseröffnung zu Manno, von Anke Kuhl findet am Montag, 29. April 2019, um 18 Uhr, im Literaturhaus Stuttgart statt. Anschließend wandert die Ausstellung an weitere Standorte.“

In einer ausführlicheren Pressemitteilung werden die neun weiteren Finalist_innen genannt, die mit je 2000 Euro ausgezeichnet werden: Zur Pressemitteilung als Pdf

Weiter zur Leibiger-Stiftung

Monitor 45: Neue Publikationen 2018

Im Monitor werden in unregelmäßigen Abständen aktuelle Publikationen aus den letzten 6 Monaten vorgestellt, die für die Comicforschung relevant sein könnten. Die kurzen Ankündigungstexte dazu stammen von den jeweiligen Verlagsseiten. Haben Sie Anregungen oder Hinweise auf Neuerscheinungen, die übersehen worden sind und hier erwähnt werden sollten? Das Team freut sich über eine Mail an redaktion@comicgesellschaft.de. -> Zu früheren Monitoren.

Superman and Comic Book Brand Continuity

Superman and Comic Book Brand Continuity

Phillip Bevin
Routledge
166 Seiten
ISBN 978-0-8153-6859-5 (Hardcover)
~£ 92,00
August 2018

Verlagsseite
Superman and Comic Book Brand Continuity traces the development of comic book continuity through the case study of Superman, examining the character’s own evolution across several media, including comics, radio, television, and film. Superman’s relationship with continuity illustrates a key feature of the way in which people in western societies construct stories about themselves. In this respect, the book is a study of narrative and how comic book continuity reflects the way that, in wider western post-enlightenment culture, storytelling shapes the common sense and received wisdoms that influence how we perceive „reality.“ The scope of the analysis extends from Superman’s creation in the late 1930s to the recent films Man of Steel (2013) and Batman v. Superman: Dawn of Justice (2016), as well as the current comic book reboot Rebirth (2016).

Comics and Adaptation

Comics and Adaptation

Benoît Mitaine, David Roche und Isabelle Schmitt-Pitiot (Hrsg.)
University Press of Mississippi
240 Seiten
ISBN 978-1-4968-0337-5 (Hardcover)
~$ 70,00
August 2018

Verlagsseite
Both comics studies and adaptation studies have grown separately over the past twenty years. Yet there are few in-depth studies of comic books and adaptations together. Available for the first time in English, this collection pores over the phenomenon of comic books and adaptation, sifting through comics as both sources and results of adaptation. Essays shed light on the many ways adaptation studies inform research on comic books and content adapted from them. Contributors concentrate on fidelity to the source materials, comparative analysis, forms of media, adaptation and myth, adaptation and intertextuality, as well as adaptation and ideology. After an introduction that assesses adaptation studies as a framework, the book examines comics adaptations of literary texts as more than just illustrations of their sources. Essayists then focus on adaptations of comics, often from a transmedia perspective. Case studies analyze both famous and lesser-known American, Belgian, French, Italian, and Spanish comics.

Iron Man vs. Captain America and Philosophy

Iron Man vs. Captain America and Philosophy

Nicolas Michaud und Jessica Watkins (Hrsg.)
Open Court
276 Seiten
ISBN 978-0-8126-9976-0 (Softcover)
~$ 19,95
August 2018

Verlagsseite
Iron Man or Captain America? Which one is superior―as a hero, as a role model, or as a personification of American virtue? Philosophers who take different sides come together in Iron Man versus Captain America to debate these issues and arrive at a deeper understanding of the strengths and weaknesses of these iconic characters. The discussion ranges over politics, religion, ethics, psychology, and metaphysics. The book you have in your hands is a little unusual. Often, philosophy and popular culture books explore many aspects of a pop culture phenomenon. This book focuses on one specific question, “Who is better?” You might think that there isn’t much to say on this issue, and we’re sure you have your own opinion already, but comparing Captain America and Iron Man brings out a lot of questions and problems we don’t normally think about.

The reason why these two men in philosophical competition with each other is so important and terrifying isn’t just because they are the good guys, but because they are both our good guys. Let’s be honest, Iron man isn’t exactly a Communist superhero, and Captain America is well Captain America. Tony Stark is the poster boy for capitalism. In fact, Stan Lee created him specifically to see if he could make people love a ragingly selfish capitalist. Captain America was created originally as a kind of propaganda to support our war effort . . . his first issue shows him punching Hitler! BOTH represent key aspects of the United States: Our economic, social philosophy “competition makes things better” and the ideas of patriotism, liberty, and just doing the right thing. When these heroes fight, they’re revealing something we know at the core of our being is both a tremendous strength and a tremendous danger in our society . . . We are at intellectual war with ourselves! And we don’t just mean liberals and conservatives, religious and non-religious, Ford and Chevy. We mean each of us living here in the States embodies a fight between these two men and their philosophies . . . the unsolvable problem of safety vs. freedom.

Rückblick: AG Comicforschung auf der GfM-Jahrestagung Siegen

Die Ankündigung für das AG Comicforschung-Programm auf der diesjährigen Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) an der Universität Siegen – Thema: „Industrie“ – fiel leider in die Sommerpause der ComFor-Redaktion. Daher wollen wir hier nun aus dokumentarischen Zwecken zumindest rückblickend kurz auf das spannende Panel (28. September 2018) und eine begleitende Podiumsdiskussion (29. September 2018) hinweisen.

Panel: „COMICS 4.0“

Um das revolutionäre Potenzial des ‚Digitalen’ für die Produktion, Rezeption sowie Distribution des Printmediums Comic zu verdeutlichen, führt Scott McCloud in seinem Buch Reinventing Comics (2000) das Konzept der „infinite canvas“, also der unendlichen Leinwand ein. Nicht länger an die formalen, ästhetischen oder materiellen Begrenzungen eines gedruckten Comics gebunden, stehen den Produzent_innen von Webcomics eine Vielzahl innovativer Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung, welche eine neue Ästhetik des Mediums hervorbringen: eine neue „Kunstform jenseits unserer Vorstellungskraft“ (ebd.: 241). Obwohl bis heute viele digitale Comics moderne Klassiker des Mediums hervorgebracht haben, ist die ‚formale Revolution‘ jedoch eher ausgeblieben. Im Gegenteil konnten viele Webcomic-Werke erst nach einer ‚Rückübersetzung‘ in Print breite feuilletonistische und kuratorische Aufmerksamkeit erfahren. Die ‚medialen Spezifika‘ des Digitalen scheinen hier gerade wieder eingebüßt. Das medienwissenschaftlich stetig anwachsende Interesse an den Digitalisierungsprozessen des Comics entwächst daher eher anderen Faktoren als formal-ästhetischen: Das Panel der AG Comicforschung nimmt diese insbesondere unter den Begriffen Partizipation, Distribution und Medienkonvergenz in den Blick – Aspekte, die eher durch industrielle und institutionelle Transformationen fundiert sind. Die Legitimationskämpfe um die produktive Marginalität des Comics – zwischen Massenmedium und Subkultur – machen schon immer einen wichtigen Teil seiner gesellschaftlichen und politischen Relevanz aus. Anders als etwa Filme bleiben Comics leicht(er) produzierbar und konnten seit der Jahrtausendwende – gerade auch durch ihre zunehmende Digitalisierung – zu einer weithin genutzten Form der Alltagskommentierung und -beobachtung avancieren. Unter dem Schlagwort „Comics 4.0“ möchte das Panel diesen Wandlungsprozessen, die durch die Digitalisierung des Comics ausgelöst wurden, nachgehen.

Lukas R.A. Wilde (Tübingen): „Von Remediation zum Intermedium: Formen, Formate und mediale Rahmungen digitaler Comics“

Tim Glaser (Braunschweig): „Comics, Communities & Crowdfunding. Plattformen und deren Einfluss auf die Rezeption und Distribution von Webcomics“

Peter Vignold (Bochum): „From A(yn) to Z(ack) – Objektivismus im zeitgenössischen Comicfilm“

Moderation: Véronique Sina (Köln)

Diskussionsrunde: „Comic-Industrie 4.0…? Märkte, Plattformen und Akteur_innen 2018“

Die Digitalisierung hat auch die deutsche Comic-Industrie nachhaltig transformiert – die tatsächlichen Auswirkungen aber sind nur schwer realistisch einzuschätzen. Insbesondere in der stark vernetzten Manga-Szene konnten sich Online-Communities wie Animexx als eigenständige Distributionskanäle etablieren, die auch professionell verlegten Künstler_innen als Alternative für narrative und ästhetische Experimente dienen. Andere Autor_innen nutzen digitale Plattformen wie Webtoon und Tapas zur zusätzlichen Verbreitung oder publizieren im Eigenverlag auf Messen und Festivals. Oft wird dies durch neue Finanzierungsmodelle wie Patreon gestützt, andere Werke erscheinen auf Englisch und adressieren damit gleich ein internationales Publikum. Dennoch können bislang kaum Kreativschaffende so ihren Lebensunterhalt bestreiten. Aber ist dies zwangsläufig das Ziel aller Künstler_innen? Oder bieten digitale Publikationstechnologien nur neue Wege in weiterhin zentrale Verlags- und Vertriebsstrukturen? Ist eine Differenzierung zwischen professionellen Werken und Fan-Produktionen wie dōjinshi heute noch sinnvoll? Die Diskussionsrunde der AG Comicforschung zum Thema „Comic-Industrie 4.0…? Märkte, Plattformen und Akteur_innen 2018“ beleuchtet diese Fragen mit Vertreter_innen großer Verlage, digitaler Interessensgemeinschaften und unabhängigen Künstler_innen.

Teilnehmer_innen:
Björn Hammel (Badham.de), Eva ‚Eve Jay‘ Junker (Comic Solidarity), Mim&Bob – Pushcart (Remembering Gale), Steffen Volkmer (Panini)

Moderation: Lukas R.A. Wilde (Tübingen)

Zur AG Comicforschung mit allen Abstracts

Zur Veranstalterseite der GfM

 

Tagung „Comic Art and/as Remembrance in German Culture and Beyond“ in Chicago

Termin:
01.11.2018 - 02.11.2018

Heute und morgen findet in Chicago, IL eine Konferenz zum Thema „Comic Art and/as Remembrance in German Culture and Beyond“ statt. Organisiert wird die zweitägige Veranstaltung von Susanne Rott (Germanic Studies);  Christian Klein (Max Kade Visiting Professor / Bergische Universität Wuppertal) wird die Konferenz eröffnen. Die Vorträge befassen sich mit deutschsprachigen Graphic Novels u.a. von Birgit Weyhe, Simon Schwartz und Otto Binder.

Kurzbeschreibung (englisch):

„Identity is unthinkable without remembrance. Memories alone make us who we are — as an individual as well as a collective. With regard to the interpretation of historical processes as well as with regard to one’s own self, remembrance therefore has a fundamental significance. But memories are always retrospective interpretations from a present-day point of view, which are usually mediated. While the importance of media products such as films, paintings or literary texts for the individual and collective memory in culture has already been widely studied, the analysis of comics and graphic novels in this context has so far rather been neglected. Against this background, the conference on Comic Art and/as Remembrance in German Culture and Beyond intends to focus on the meaning and the achievements of graphic narratives for the field of remembrance, examining questions on various dimensions. The conference examines aspects of content as well as the formal achievements of memories in comics and asks about the reception of such comics that must be seen as part of the cultures of remembrance.“

Zur Webseite mit Programm

Tagungsbericht: ComFor-Jahrestagung 2018

Ein Gastbeitrag von J. Rehse, P. Zwirner, M. Pollich, Y. Neuhaus, S. Böhm und L. Respondek (Studierende der Universität zu Köln), Fotografien von Philin Zwirner

Vom 17. bis 19. September 2018 fand die 13. Wissenschaftstagung der Gesellschaft für Comicforschung zum Thema „Zwischenräume – Geschlecht, Diversität und Identität im Comic“ // „Spaces Between – Gender, Diversity and Identity“ an der Universität zu Köln statt. Für die Organisation der Tagung zeichneten sich Nina Heindl und Véronique Sina verantwortlich. Tatkräftige Unterstützung erfolgte durch Bettina Begner, Jan Harms, Anja Pflugfelder, Alina Valjent, Elea Thieser, Elsa Weiland und Lies Weimer, die studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte am Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln sind. Auch Stephan Böhm, Yasmin Neuhaus, Michaele Pollich, Jacqueline Rehse, Lukas Respondek und Philin Zwirner waren als Studierende der Kölner Medienkulturwissenschaft im Rahmen des von Véronique Sina unterrichteten Medienpraxis-Seminars „Comics & Disability Studies“ Teil des Organisationsteams.
Letztgenannte Studierende haben gemeinsam den folgenden Tagungsbericht erstellt. Da die meisten Vorträge auf Englisch gehalten wurden, haben sich die Autor*innen dafür entschieden, den Tagungsbericht in englischer Sprache zu verfassen.

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