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Erster Comic-Promotionsstudiengang an der Lancaster University

Benoit PeetersAb dem Sommersemester 2016 wird es an der Lancaster University in Großbritannien den ersten Promotionsstudiengang zu Comics geben. Die damit verbundene und zunächst auf drei Jahre begrenzte Gastprofessur für „Graphic Fiction and Comic Art“ wird mit dem französischen Hergé-Experten Benoit Peeters besetzt. Peeters ist selbst Comic-Autor (z.B. bei der Comic-Serie Die geheimnisvollen Städte/Les Cités Obscures, für die er 1998 den Max-und-Moritz-Preis erhielt) und Verfasser einer Hergé-Biographie (Hergé: Ein Leben für die Comics, 1983). Passenderweise verkündete Prof. Simon Guy, Dekan der Fakultät für Kunst und Sozialwissenschaften an der Lancaster University, Peeters Ernennung Ende November im Rahmen einer „Tim und Struppi“-Ausstellung im Somerset House in London.

Die Comic-Professur wurde in Zusammenarbeit mit dem Lakes International Comic Art Festival (LICAF) entwickelt und wird diverse Vorlesungen zur Geschichte von Comics, gestalterische Workshops, sowie die Betreuung von Doktorand_innen beinhalten. Von den Anfängen der Comics im 19. Jahrhundert bis hin zu zeitgenössischen Comic-Autoren wie Chris Ware und Alan Moore, sollen alle Formen und Entwicklungen des Comics abgedeckt werden. Laut der Pressemitteilung hofft die Universität auf einen weiteren Ausbau der Studiengangsmodule in der Zukunft und einen Zuwachs an Forschungsprojekten mit Comic-Bezug im Allgemeinen.

Zur Pressemitteilung der Lancaster University

Ausstellungseröffnung „Comics, Bilder und Geschichten“ in Berlin

Termin:
05.12.2015 19:00h - 09.01.2016

Eröffnung am 05.12.2015 um 19.00 Uhr

Veranstaltertext:
Im Rahmen des 20jährigen Jubiläums des Vereins Schwarzenberg e.V. zeigt die Galerie neurotitan ab dem 5. Dezember in der Ausstellung Comics, Bilder & Geschichten das Beste aus dem Bereich Comic, Illustration und Characterdesign. Befreundete KünstlerInnen erinnern sich an ihre Vergangenheit in der Galerie, an eigene Anfänge und erste Ausstellungen und reflektieren wo sie damals standen und heute stehen. Comics, Bilder & Geschichten ist dabei vieles: Rückschau, Gegenwartsanalyse und Ausblick in die Zukunft.
Der Kontakt und die Zusammenarbeit zwischen der Galerie neurotitan und der eingeladenen KünstlerInnen zieht sich beständig durch die letzten 20 Jahre. Viele von ihnen wurden in dieser Zeit zu angesehenen KünstlerInnen oder gefragten ComicautorInnen, einige zu ProfessorInnen im Bereich
Illustration.

In der Ausstellung zu sehen ist nun ein spannendes Puzzle aus den einzelnen Beiträgen der KünstlerInnen, ergänzt durch ein vielfältiges Begleitprogramm, von Lesung bis Workshop, von 24h-Zeichnen bis Kartenspielturnier, rund um den weiten Begriff des Medium Comic.
Die Galerie neurotitan freut sich auf Altes und Brandneues, auf ein Wiedersehen, Kennenlernen und Vernetzen mit Comics, Bilder & Geschichten!

Öffnungszeiten:
Mo – Sa: 12 – 20h

KünstlerInnen:
ATAK, Barbara Yelin, Danielle de Picciotto, Fehmi Baumbach, Jens Harder, Jim Avignon, John Reaktor, Judith Drews, Mawil, Moki, Peter Auge Lorenz, Tim Dinter, Ulla Loge, Ulli Lust, Henryk Weiffenbach

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Studientag „Comic & Kunstgeschichte“ in Kiel

Termin:
04.12.2015 14:30–18:30 Uhr

Logo_CAU KielClosure

Am 4. Dezember 2015 veranstaltet das Kunsthistorische Institut der Christian-Albrecht-Universität Kiel in Zusammenarbeit mit CLOSURE, dem  Kieler e-Journal für Comicforschung, einen Studientag zum Thema Comic & Kunstgeschichte. Es handelt sich bei allen Beteiligten, also sowohl bei der Organisatorin Susanne Schwertfeger als auch bei den Vortragenden Dietrich Grünewald, Nina Heindl und Stephan Packard, um Mitglieder der Gesellschaft für Comicforschung.

Programm:

14:30 Uhr –Begrüßung durch Susanne Schwertfeger

14:45 Uhr – Dietrich Grünewald (Koblenz-Landau), „Von der Illustration zur autonomen Bildfolge. Zur Entwicklungsgeschichte der Comics.“

16:00 Uhr – Nina Heindl (Köln), „Vom Hängen, Stellen und Legen. Comics in (Kunst-)Ausstellungen.“

17:15 Uhr  – Stephan Packard (Freiburg), „Was haben Comics mit Bildern und Schrift zu tun?“

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Tagungsbericht „Ritter Runkel in seiner Zeit“

hsozkult28.05.2015 – 29.05.2015: Ritter Runkel in seiner Zeit. Mittelalter und Zeitgeschichte im Spiegel eines Geschichtscomics

Ein ausführlicher Tagungsbericht von Thomas Rastig (Universität Leipzig / Sächsische Akademie der Wissenschaften) ist seit kurzem auf dem Fachforum für Historikerinnen und Historiker H-Soz-Kult online (H-Soz-Kult, 12.09.2015).

Die Münsteraner Tagung befasste sich mit der DDR-Comicserie „MOSAIK von Hannes Hegen“, die – entwickelt von Johannes Hegenbarth und Lothar Dräger – von 1955 bis 1975 in insgesamt 223 Heften erschien und fester Bestandteil der Kinder-, Jugend- und auch Erwachsenenkultur in der DDR war. Im Fokus der Tagung stand speziell die Ritter-Runkel-Serie, die ab 1963 entstand und die Leser in den mittelalterlichen Mittelmeerraum sowie in den Orient führte. Organisiert wurde die Tagung durch die Professur für mittelalterliche Geschichte IV an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Neun Referenten beleuchteten die Serie über zwei Tage aus geschichtswissenschaftlicher Sicht. Die Konzeption der Tagung hatte dafür zwei erkenntnisleitende Perspektiven vorgegeben: 1. Die Darstellung mittelalterlicher Geschichte und deren Bilder innerhalb des Comics; 2. die Zeit und die politischen Umstände in denen das Mosaik und die Serie im Zuge der 1950er- und 1960er-Jahre entstanden. Die Tagung verband auf diese Weise sowohl mediävistische als auch zeitgeschichtliche Fragestellungen miteinander. Umrahmt wurden die Vorträge von Schautafeln der Ausstellung „ATZE und MOSAIK. Geschichte und Politik zwischen 1914 und 1989 in DDR-Comics“.

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Workshop „Mediamorphose“ mit Björn Hammel

Termin:
24.11.2015 10:15

Poster_Workshop_SiegenAm 24. November 2015 veranstalten die ComFor-Mitglieder Daniel Stein und Björn Hammel einen Workshop zum Thema „Mediamorphose – Die mediale Transformation der Graphic Novel TearTalesTrustan der Universität Siegen. Der Autor des multimedialen Comic-Projekts steht anschließend für Diskussion und Fragen zur Verfügung.

Veranstaltertext:

„Die dystopische Graphic Novel TearTalesTrust von Harald Lieske (Zeichnung) und Björn Hammel (Text) hat bereits mehrere Ausdrucksformen und Trägermedien hinter sich, als Ende 2014 die erste gedruckte Fassung erscheint. Dabei ist die Geschichte von Tear TalesTrust beinahe so episch wie die Erzählung selbst. Text, Bild, Musik, Wort und die kreativen Möglichkeiten des Computers haben vielfältige Weise die verschiedenen Transformationen von TearTalesTrust geprägt.
Der Workshop präsentiert die unterschiedlichen Stationen von Tear TalesTrust, gibt einen Einblick in den Schaffensprozess und stellt Auswirkungen veränderter Materialitäten auf Produktion und Rezeption des Comics aus der Perspektive des Verfassers dar.“

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Closure #2 erschienen

Closure_2_coverIm November 2015 erschien die zweite Ausgabe von Closure, dem ersten deutschsprachigen Online-Journal für Comicforschung. Die Ausgabe umfasst sechs Artikel, eine neue Rubrik („ComicKontext“), zehn Rezensionen zu Fachliteratur und 14 Rezensionen aktueller Comics.

Herausgeber

Cord-Christian Casper, Chris Ullrich Cochanski, Sandro Esquivel, Yanine Esquivel, Julia Ingold, Gerrit Lembke, Susanne Schwertfeger und Rosa Wohlers

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Tagungsbericht: Panel „Utopien des Comics“ der AG Comicforschung

Bericht vom Panel “Utopien des Comics” der AG Comicforschung auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft 2015 („Utopien. Wege aus der Gegenwart“) in Bayreuth

Logo_AG ComicforschungAm Samstag, den 3. Oktober 2015 fand im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) in Bayreuth das dritte Panel der AG Comicforschung statt. Zum Thema „Utopien des Comics“ versammelte es drei Vorträge, die sich mit unterschiedlichen Utopiediskursen in Comics beschäftigten. Moderiert wurde das Panel, welches rund 30 Zuhörer_innen anlockte, von AG-Mitglied Laura Oehme (Universität Bayreuth).

GfM_2015Den Anfang machte die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Jeanne Cortiel (Universität Bayreuth) mit einem Vortrag über „Apokalypse als Utopie: Robert Kirkmans The Walking Dead“. Sie verwies dabei auf die paradoxe Logik des Genres der  „Zombieapokalypse“: als Untote stellen Zombies die ultimative Verweigerung eines finalen Endes der Welt dar. So auch in der Comicserie The Walking Dead, die laut ihres Schöpfers Robert Kirkman trotz der bisherigen 146 Hefte noch lange kein Ende gefunden hat. Mit Hilfe von Albrecht Dürers Apokalypsezyklus (1498) und dem Titel-Holzschnitt zu Thomas Morus’ Utopia (1516) spürte Cortiel der Gegensätzlichkeit von Apokalypse und Utopie nach und entlarvte diese als eine lediglich scheinbare Unvereinbarkeit. Mit Rückgriff auf Bildmaterial vom Beginn der Neuzeit hob Cortiel eine typische Perspektive hevor – den Blick von oben auf den utopischen Ort, welcher,symbolisch für die Sehnsucht nach einer besseren Welt steht. Dieser Blick ist auch in The Walking Dead wiederholt zu finden, und zwar immer dann, wenn ein neuer Ort der Hoffnung in Sichtweite kommt. Doch diese Hoffnung wird immer wieder enttäuscht; es bleibt stets bei einer scheinbaren Utopie. Die Comicserie, so Cortiels These, vermag zwar sich die Ambivalenz der Apokalypse zu eigen zu machen, die Utopie wird dabei jedoch nie ganz negiert.

Als nächstes sprach Stephan Packard (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) zum Thema „Unzuverlässiger Cartoon und posthumanistische Utopie. Zu transmedialen Irritationen in Superior Iron Man“. Der Beitrag untersuchte die Verschränkung thematischer und formaler Körperreimaginationen in der 2014 begonnenen Marvel-Reihe. Mit Blick auf den ursprünglichen Entwurf des Iron Man als Variante des Cyborg-Motivs stellte Packard dabei vor allem die Erzählform des unzuverlässigen Cartoons in den Mittelpunkt seines Beitrags. Die Leserschaft von Superior Iron Man wird ständig in Bezug auf die Erzählstimme und die visuelle Darstellung bestimmter Charaktere getäuscht, so Packard, was erst durch die Erzählform des unzuverlässigen Cartoons möglich wird. Wie Packard anhand zahlreicher Beispiele verdeutlichen konnte, verbindet das Spiel mit der Verformung von Iron Mans Körper durch Biotechnologie und Kybernetik eine auf den individuellen Körper und die allgemeine Gesellschaft bezogene Utopie.

Véronique Sina (Ruhr-Universität Bochum) beschloss das Panel schließlich mit ihrem Beitrag über „Gebrochene Helden. Entwürfe von Männlichkeit(en) in Enki Bilals dystopischer Comicwelt“. In ihrer Analyse von Enki Bilals Nikopol-Triologie konzentrierte sich Sina vor allem auf den gebrochenen Helden Alexander Nikopol und demonstrierte das positive Ineinandergreifen performativer Gender- und Mediendiskurse. Intertextuelle Referenzen, hypermediale Stilbrüche und das Doppelgänger-Motiv sind dabei nur einige Beispiele für die zahlreichen narrativen Elemente durch die die Kontingenz und Unbeständigkeit der männlichen Figuren in Enki Bilals dystopischer Comicwelt zum Ausdruck gebracht werden. Sina stellte den anhaltenden Prozess der Identitäts(re-)konstruktion Nikopols heraus und zeigte wie der Cyborg-Protagonist gängige Konventionen und Kategorisierungen erfolgreich durchbricht. Die Brüchigkeit des Gezeigten beschränkt sich nicht nur auf Bilals „grafische Poesie“, sondern lässt sich auch auf seine Comicfiguren, die von ihnen verkörperte(n) Männlichkeit(en), sowie deren Umwelt erweitern, die wiederum, so Sinas These, die  Künstlichkeit und Diskontinuität medialer Konstitutionsprozesse entlarvt.

Die nächste Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft findet vom 28. September bis 1. Oktober 2016 an der Freien Universität Berlin zum Thema „Kritik“ statt; ein Call for Papers folgt Ende November. Auch in Berlin wird es sicher wieder (mindestens) ein Panel der AG Comicforschung geben.

Bericht: Laura Oehme

Comicfestival Köln ab 12.11. 2015

Termin:
12.11.2015 - 14.11.2015

comicgfestivalkölnErstmals veranstaltet das Literaturhaus in diesem Jahr ein Comicfestival. Die dreitägige Veranstaltung zielt gleichermaßen auf Einsteiger und Kenner. Damit hält der Comic endgültig Einzug in Kölns literarisches Programm. Drei große Abendveranstaltungen bilden die Säulen des Premierenprogramms. Größen der Szene wie Flix, Tim Dinter oder die Kölner Comiclegende Ralf König geben sich ebenso die Ehre wie aufstrebende Talente vom Schlage Jakob Hinrichs, Katharina Greve oder Vincent Burmeister. Zudem gibt es Workshops (einer mit Leo Leowald, ein weiterer mit Olivia Vieweg) und Diskussionen, Einführungen und Vorträge (u.A. von ComFor-Mitglied Lino Wirag).
Weiterlesen: Zum Vollständigen Programm

Ausstellungseröffnung „Redrawing Stories from the Past“

Termin:
06.11.2015 18h - 10.01.2016

csm_2015_redrawing_Paula_Bulling_6b6f98a0bcDie Galerie im Saalbau lädt herzlich zur Ausstellungseröffnung von „Redrawing Stories from the Past“ ein. Das Projekt bringt vergessene Geschichte(n), Kunst und Jugendkultur zusammen. Fünf junge Graphic Novel-Künstler aus verschiedenen Ländern Europas präsentieren zusammen mit den Projektleitern die Ergebnisse. Gezeigt werden im Rahmen der Ausstellung auch Zeichnungen von Camille Delétang, Überlebender eines Außenlagers des KZ Buchenwalds bei Holzen.

Mit Paula Bulling, Max Baitinger (Deutschland), Vuk Palibrk (Serbien), Mārtiņ Zutis (Lettland) und Zosia Dzierżawska (Polen) und Dr. Ole Frahm und Sascha Hommer, Experten für Geschichte und Comics.

Vortrag: Donnerstag, 19. November 2015, 19 Uhr
Jörn Wendland: Comics im KZ? Narrative Bildserien von Häftlingen und Überlebenden der NS-Zwangslager.

Vortrag: Donnerstag, 3. Dezember 2015, 19 Uhr
Ole Frahm: Gespaltene Spuren. Darstellung des Holocaust in der Graphic Novel.

Workshop: Samstag, 5. Dezember 2015, 14 bis18 Uhr
Der Zeichner Sascha Hommer leitet Jugendliche an, selber Comics zu entwickeln.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 20 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos gibt es auch auf Facebook
Mehr über das Projekt und die Künstler auf der Veranstalterseite

Monitor 18: Neue Publikationen 2015

Im Monitor werden in unregelmäßigen Abständen aktuelle Publikationen aus den letzten 6 Monaten vorgestellt, die für die Comicforschung relevant sein könnten. Die kurzen Ankündigungstexte dazu stammen von den jeweiligen Verlagsseiten. Haben Sie Anregungen oder Hinweise auf Neuerscheinungen, die übersehen worden sind und hier erwähnt werden sollten? Das Team freut sich über eine Mail an redaktion@comicgesellschaft.de. -> Zu früheren Monitoren.

Transforming Anthony Trollope

Transforming Anthony Trollope
Dispossession, Victorianism and Nineteenth-Century Word and Image

Simon Grennan und Laurence Grove (Hg.)
Leuven University Press
264 Seiten
ISBN 978-9-4627-0041-3
~€ 55,00
August 2015
Verlagsseite
This volume is a cross-disciplinary collection of essays in the fields of nineteenth-century history, adaptation, word/image and Victorianism. Featuring new writing by some of the most influential, respected and radical scholars in these fields, Transforming Anthony Trollope constitutes both a close companion to Simon Grennan’s 2015 graphic novel Dispossession – an adaptation of Anthony Trollope’s 1879 novel John Caldigate – and a forward-looking, stand-alone addition to current debates on the cultural uses of history and the theorisation of remediation, illustration and narrative drawing.

Comics and Translation

New Readings 15: Comics and Translation

Tilmann Altenberg und Ruth J. Owen (Hg.)
Cardiff School of Modern Languages
110 Seiten
ISSN 1359-7485
Herbst 2015
Journal-Seite
The articles in this themed issue are indicative not only of the complexity of the medium and the myriad issues involved in translating comics, but also of the diversity of angles from which comics translation can be studied. […] There is no single history of comics translation, but rather many national and formal and thematic histories. Rather than being lured into thinking that infinite generalisations can be made, we actually need to begin with small clusters of individual translations and that is what these articles do. The contributions here are case studies of specific acts of comics translation within clearly circumscribed cultural contexts.

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