Zum dritten Mail wird in diesem Jahr der Roland Faelske-Preis für Comic und Animationsfilm von der Universität Hamburg und der Roland Faelske-Stiftung ausgelobt.
Aus dem Ausschreibungstext:
Ausgezeichnet werden Studierende und Promovenden für herausragende Arbeiten aus dem Themenbereich ‘Comic’ oder ‘Animationsfilm’.
Der Preis wird in zwei Kategorien verliehen: Für die beste Magister-, Diplom-, Master- oder Bachelor-Abschlussarbeit, dotiert mit 1.000 Euro und für die beste Dissertation, dotiert mit 3.000 Euro.
Die Zulassung zum Verfahren erfolgt aufgrund der schriftlichen Empfehlung der betreuenden Fachwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Einzureichen sind die kurze schriftliche Begründung, zwei gedruckte Exemplare der deutsch- oder englischsprachig verfassten Arbeit und ein tabellarischer Lebenslauf der Verfasserin / des Verfassers, sowie eine CD mit einem PDF der Arbeit und des Lebenslaufes.
Annahmeschluss ist der 01. Juli 2014.
Postadresse
Universität Hamburg, Arbeitsstelle für Graphische Literatur
Stichwort ‘Roland Faelske-Preis 2014’
c/o Institut für Medien und Kommunikation
Von-Melle-Park 6 #20, 20146 HamburgArbeiten, die vor dem 01.07.2012 begutachtet worden sind, sind nicht zugelassen.
Die Richtlinie für die Verleihung des ‘Roland Faelske-Preises für Comic und Animationsfilm’ kann hier eingesehen werden.
Hier finden Sie die Auslobung als PDF-Datei
Auskünfte erteilen:
Frau Prof. Astrid Böger Email: astrid.boeger@uni-hamburg.de
Institut für Anglistik und Amerikanistik der Universität HamburgHerr Prof. Dr. Markus Kuhn Email: markus.kuhn@uni-hamburg.de
Institut für Medien und Kommunikation der Universität Hamburg
Für weitere Informationen: http://www.slm.uni-hamburg.de/imk/service/argl/faelske_preis.html

herigen Comicforschung nicht nur strittig, ob Comics sinnvollerweise als Medien bestimmt werden könnten, wie Backe in einem Überblick über zahlreiche einflußreiche Quellen schnell demonstrieren konnte; sondern auch, ob Medienbegriffe für die Auseinandersetzung mit Comics überhaupt Relevanz besäßen. Umso mehr aber, das wurde schnell klar, sind diese beiden Fragen für die Mitglieder der Arbeitsgruppe relevant, die sich offensichtlich zugleich als Comicforscher und Medienwissenschaftler verstehen.
Man müsse Comics “in ihren kulturellen Kontexten verorten und in ihrer gesellschaftlichen Bedeutsamkeit begreifen”, erklärt ComFor-Mitglied Dr. Daniel Stein in einem zweiseitigen Bericht des DFG-Magazins, “Satchmo und Superman”. Die aktuelle Ausgabe 1/2014 forschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft besucht Stein im John-F.-Kennedy-Institut der FU Berlin, wo er seit Herbst 2013 unter anderem in der Erforschung graphischer Literatur tätig ist. Nachdem er mit dem Heinz-Meier-Leibnitz-Preis 2013 den wichtigsten Förderpreis für junge Forscherinnen und Forscher erhalten hatte, trägt Stein in dem Interview erneut zur Wahrnehmung der populären Serialität des Comics bei.

Ein Film von Pierre-André Sauvageot
Tagungsbericht von Lukas R.A. Wilde