Ausstellungen

Ausstellung „William Shakespeare ‚The Tempest'“

Die Universitätsbibliothek Regensburg präsentiert in einer virtuellen Ausstellung die Graphic-Novel-Adaption von Shakespeares „The Tempest“, die als Publikation der Bibliothek selbst erschienen ist. Die Zeichnerin Nele Heaslip hat das späte Shakespeare-Stück mit den Mitteln der Graphic Novel neu erschlossen und ließ dabei Shakespeares Originaltext weitgehend ungekürzt, übersetzte ihn aber in eine eigenständige visuelle Inszenierung.
Die Ausstellung dokumentiert den Entstehungsprozess: von der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Stück über den Weg von der Idee zur fertigen Zeichnung bis zu Druck und Publikation. Ergänzt wird dies durch eine Leseprobe, einen Essay zur Graphic Novel als Medium sowie eine Vorstellung der Zeichnerin.
Zur virtuellen Ausstellung.

Ausstellung Vorbilder mit zwei Gesichtern: Superhelden aus dem DC- und Marvel-Universum

Termin:
28.03.2026 - 13.09.2026

Auf eine neue Sonderausstellung im Erika-Fuchs-Haus – Museum für Comic und Sprachkunst in Schwarzenbach an der Saale möchten wir hinweisen: „Vorbilder mit zwei Gesichtern: Superhelden aus dem DC- und Marvel-Universum“ ist vom 28. März bis 13. September 2026 zu sehen.

Superman, Spider-Man, Hulk, Batman, Wonder Woman und Iron Man kämpfen seit mehr als 60 Jahren gegen das Böse – zugleich aber auch gegen ihre eigenen inneren Dämonen. Die Ausstellung beleuchtet diese zwei Gesichter der (Anti-)Held:innen: übermenschliche Fähigkeiten auf der einen, menschliche Schwächen auf der anderen Seite. Zu sehen sind originale Bleistift- und Tuschezeichnungen, Aquarelle, Vintage-Comics sowie Actionfiguren aus der Sammlung des Kurators Michael Kompa.

Die Vernissage findet am Freitag, 27. März 2026, um 19 Uhr statt. Museumsleiterin Joanna Straczowski und Kurator Michael Kompa werden einführende Worte zur Ausstellung sprechen. Ein besonderer Anlass begleitet die Eröffnung: Am selben Tag wird der 125. Geburtstag des Disney-Künstlers Carl Barks gefeiert, dessen Donald-Duck-Comics durch Erika Fuchs ins Deutsche übertragen wurden. Eine Kuratorenführung mit Michael Kompa findet am 28. März 2026 von 15:00 bis 16:30 Uhr statt.

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Ausstellung „Ich, das Tier“ im schauraum: comic + cartoon

Termin:
23.04.2026 - 01.11.2026

Ausstellung „Ich, das Tier.“ im schauraum: comic + cartoon

Gerne möchten wir auf die kommende Ausstellung „Ich, das Tier. Vom bösen Wolf bis Donald Duck – Tiere im Comic“ des schauraum: comic + cartoon aufmerksam machen. Diese wird vom 24. April bis zum 1. November 2026 im schauraum: comic + cartoon zu sehen sein.

Kurator der Ausstellung ist Dr. Alexander Braun.

Die Ausstellung wird am 23. April 2026 feierlich im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek (direkt nebenan) eröffnet. Im Anschluss an die Eröffnungsreden und die Einführung durch Kurator Dr. Alexander Braun kann die Ausstellung im schauraum: comic + cartoon besucht werden. Außerdem wird der Comic-Zeichner Mark Buckingham (Fables) anwesend sein und seine Comics signieren.

Ankündigungstext:
„Das Medium Comic ist von Beginn an geprägt von anthropomorphen Tierfiguren, also Tieren, die sich wie Menschen verhalten. Man denke nur an die abenteuerlustige Mickey Mouse, Pechvogel Donald Duck oder den asozialen, gefräßigen Kater Garfield.

Diese Tradition lässt sich zurückverfolgen bis zu den Brüdern Grimm oder den Fabeln der Antike. Der Comic hat solchen Figuren jedoch ein langlebiges Dasein in Serie beschert und sie zu popkulturellen Superstars gemacht, die die Leben ihrer Leser und Leserinnen über Jahrzehnte hinweg begleiten. Ob Held oder Antiheld, sie reflektieren dabei stets alle Facetten der menschlichen Natur, gute wie böse. Hat der Wolf im Märchen Rotkäppchen nur einen punktuellen Auftritt, so wird aus ihm in DCs Bestseller-Comic Fables eine tragende, ambivalente Heldenfigur, der man neugierig bis hin zur Familienplanung folgt.
Auch Superheld Wolverine überbietet in seiner Vielschichtigkeit alle früheren Werwolf-Mythen. Kurz gesagt: Menschen als Tiere kennt die Menschheitsgeschichte seit tausenden Jahren. Der Comic des 20. Jahrhunderts ist wie ein finales Feuerwerk: die strahlende Vollendung der Gattung »Fabel«. Nie zuvor gab es so viele und so differenzierte Tierfiguren. Die Ausstellung zeigt Originalzeichnungen und seltene Archivalien vom 19. Jahrhundert bis heute. Sie gewährt spannende Einblicke in die Geschichte der Comics, von Slapstick bis Superhelden-Action.
Zur Ausstellung ist ein 280 Seiten starkes Katalogbuch erschienen.
Credit für das Visual: © 2025 Ramar/schauraum: comic + cartoon für das gezeichnete und collagierte Hommage-Motiv auf der Basis von Figuren von Marvel Comic, Disney Enterprises und Paw.Inc„.

 

Ausstellung SHEROES. Comic Art from Africa

Termin:
01.11.2025 - 30.08.2026

Gerne möchten wir auf die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ aufmerksam machen, die einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas gibt.

Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein – sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder.

SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt.

Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden.

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Ausstellung Ich sehe was, was du nicht siehst!

Termin:
21.02.2026 - 14.06.2026

Aktuell werden im Museum Wilhelm Busch in Hannover unter dem Titel „Ich sehe was, was du nicht siehst“ Werke von Anke Feuchtenberger und Ulli Lust gezeigt.

Anke Feuchtenbergers Ausstellung eröffnet einen ebenso einnehmenden wie surrealen zeichnerischen Kosmos, in dem Realität und Fantasie, Erinnerung und Imagination unauflöslich verschränkt sind. Parallel widmet sich eine zweite Schau dem Werk von Ulli Lust, die mit kunst- und sozialgeschichtlicher Präzision hartnäckige Mythen über frühe Geschlechterrollen und patriarchale Erzählungen hinterfragt.

In eigenständigen und zugleich eng miteinander verbundenen Ausstellungen zeigt das Museum künstlerische Positionen, die den Comic als eigenständige Kunstform behaupten und hochaktuelle gesellschaftliche Fragen verhandeln.

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Ausstellung BUSCH MEETS Michaela Konrad

Termin:
21.02.2026 - 17.05.2026

Im Museum Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst in Hannover ist derzeit die Ausstellung „BUSCH MEETS Michaela Konrad“ zu erleben. Die Schau läuft vom 21. Februar bis 17. Mai 2026 und lässt Plakate im Stil der klassischen Midcentury-Comics auf Werke von Wilhelm Busch treffen.

Den Auftakt macht die bildende Künstlerin Michaela Konrad aus Österreich. Sie arbeitet mit der Ästhetik von Midcentury-Comics und historischen Werbekampagnen und verwandelt sie in ironische, kraftvolle Appelle für bewussten Konsum. In „Embrace the Future / Wir feiern den Verzicht“ locken Siebdruck-Plakate mit vermeintlich optimistischen Zukunftsbildern und entlarven dabei verschwenderische Gewohnheiten. Konrads Motive können per Augmented Reality in Bewegung versetzt werden.

Auch Wilhelm Busch war scharfer Beobachter, Kritiker von Verschwendung und ein leidenschaftlicher Naturfreund – seine Haltung und sein Humor treten im Kabinett in einen lebendigen Dialog mit Konrads Arbeiten.

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Marvel: Die Ausstellung – Universe of Super Heroes

Termin:
17.10.2025 - 12.04.2026

Noch bis zum 12. April 2026 ist in den urbanharbor MM Studios in Ludwigsburg die international gefeierte Ausstellung „Marvel: Die Ausstellung – Universe of Super Heroes“ zu sehen.

Die Schau nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch mehr als 85 Jahre Marvel-Geschichte – von den ersten Comics bis zu den spektakulären Blockbuster-Filmen und -Serien. Begehbare Kulissen, interaktive Elemente und ein immersives Sounddesign erwecken dabei die Comic-Welt zum Leben. Zu entdecken sind mehr als 200 seltene und originale Ausstellungsobjekte – darunter echte Kostüme, Originalrequisiten und Zeichnungen aus den Anfängen des Marvel-Universums im New York der 1940er Jahre bis in die Gegenwart.

Zugleich versteht sich die Ausstellung als Hommage an kreative Köpfe wie Stan Lee, Jack Kirby und Steve Ditko, die das Fundament für das vielfältige Marvel-Universum legten.

„GIRL MEETS MANGA“-Ausstellung im MAK Wien

Am 1. April eröffnet im MAK Wien die Ausstellung GIRL MEETS MANGA. Eine Manga-Biografie aus Tokio (1985–1992). Die Ausstellung ist vom 2. April bis 17. August 2025 im MAK Kunstblättersaal zu sehen und widmet sich der besonderen Rolle von Manga in der weiblichen Identitätsfindung.

Ankündigungstext:

„Mit der Ausstellung GIRL MEETS MANGA spürt das MAK der speziellen Rolle von Mangas für die weibliche Identitätsfindung nach. 2.4.2025—17.8.2025, MAK Kunstblättersaal

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts sind Mangas – japanische Comics – zu einem bedeutenden Phänomen der zeitgenössischen Kultur Japans avanciert und gewinnen weltweit an Bedeutung. Mio Wakita-Elis, Kustodin der MAK Sammlung Asien, lässt ihre persönliche Biografie und Perspektive in die Ausstellung einfließen und gibt Einblick in ihr von Mangas mitgeprägtes Aufwachsen als Teenagermädchen im Großraum Tokio in den 1980er und frühen 1990er Jahren. Als integraler Bestandteil ihres Alltags trugen Mangas zur Persönlichkeitsbildung bei und ermöglichten die Reflexion gesellschaftlicher Themen wie Feminismus, Konsum und Globalisierung. Eine breite Auswahl von Mangas und zusätzlich Bilder, Musik sowie Alltagsobjekte illustrieren die faszinierende Verwobenheit japanischer Comics mit gesellschaftlichen Themen und realen Anliegen ihrer Leser*innen. Einen Bogen zum Jahr 2025 schlägt der Epilog mit kurzen Geschichten von Wienerinnen, die uns erzählen, wie Mangas ihre Biografien in der globalisierten Welt von heute beeinflussen.

KURATORIN:
Mio Wakita-Elis, Kustodin MAK Sammlung Asien“

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Ausstellung „Die Komische Kunst des Walter Moers“

Termin:
01.02.2025 - 15.02.2025

„Vom Käpt’n Blaubär, dem Kleinen Arschloch und dem fantastischen Kontinent Zamonien.
Comiczeichner, Illustrator und Schriftsteller – Walter Moers hat einen Kosmos der Komischen Kunst geschaffen, wie es ihn kaum ein zweites Mal gibt. Die Ausstellung im Caricatura Museum Frankfurt würdigt daher das Schaffen eines der innovativsten Ausnahmekünstler, der auch über die deutschen Grenzen hinaus regelmäßig Begeisterungsstürme auslöst, wenn ein neues Buch von ihm gedruckt wird.“

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Ausstellung „Black Comics – Vom Kolonialismus zum Black Panther“

Termin:
16.11.2024 - 27.04.2025

„Die westlichen Demokratien, insbesondere Deutschland, haben intensiv damit begonnen, sich mit ihrer kolonialen Geschichte auseinanderzusetzen. Dabei tun sich schmerzhafte Abgründe aus Raub, Verschleppung, Versklavung und Völkermord auf, die viel zu lange durch die Fiktion von Abenteuertum und vermeintlicher Zivilisationsentfaltung kaschiert wurden. Die Realität sah anders aus: menschenverachtend und grausam.
Und was sagt der Comic dazu? Das erfahren Sie in der Ausstellung „Black Comics“: Mit circa 100 Originalwerken und viel Archivmaterial wirft die Ausstellung Schlaglichter auf die Genealogie von schwarzen Figuren im Comic und ihre Macher.“

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