Ankündigungen

Vortrag: Comics as (Post-) Documentary: Framing Strategies in Graphic Nonfiction

Termin:
22.04.2021 18:15

Am 22.04.2021 gibt es im Rahmen des Comic Kolloquiums Nord die Möglichkeit, einen Vortrag von ComFor Mitglied Johannes C.P. Schmid (Europa-Universität Flensburg;
Amerikanistik) zum Thema „Comics as (Post-) Documentary: Framing Strategies in Graphic Nonfiction“ über ZOOM zu besuchen.

Die Teilnahme ist kostenlos, aber die Veranstalter:innen bitten um vorherige Anmeldung per E-Mail an comic.kolloquium.nord@gmail.com. Der Link zur digitalen Veranstaltung wird zugesandt.

Das Comic Kolloquium Nord wird von Sylvia Kesper-Biermann (Universität Hamburg, Historische Bildungsforschung),
Johannes C.P. Schmid (Europa-Universität Flensburg, Amerikanistik),
Astrid Böger (Universität Hamburg, Amerikanistik) und
Andreas Veits (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Medienwissenschaft) organisiert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kolloquium „Moral, Glaube und Religion im Superhelden-Narrativ“

Termin:
13.03.2021 - 14.03.2021

Am 13. und 14.03. findet das Kolloquium „Moral, Glaube und Religion im Superhelden-Narrativ“ statt. Die Veranstaltung wird online via ZOOM auf Deutsch und Englisch abgehalten. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung als Hörer ist via e-mail an Nicolas Gaspers möglich. Die ZOOM Links werden nach der Anmeldung zugeschickt.

Laut den Veranstaltern Dr. Torsten Caeners, Nicolas Gaspers M.A. und Dr. Matthias Keidel ist das Ziel des Kolloquiums, „die engen Verflechtungen von Religion, Glaube, Göttlichkeit und Moral in Superheld_innen-Erzählungen zu untersuchen“. Die Fragestellungen beschäftigen sich mit der Rolle, welche diese Themen in den Erzählungen spielen, wie sie um- und in Szene gesetzt werden, und welche Bedeutung ihnen zugesprochen wird.

 

Das Programm ist breit gefächert und einige Mitglieder_ der Gesellschaft für Comicforschung  werden ebenfalls zu hören sein:

Dr. Matthias Keidel: „Wie böse darf man zum Teufel sein? Daredevils Dilemma als Katholik und blinder Superheld wider Willen“

Dr. Arnold Bärtschi (Ruhr-Universität Bochum): „Heilsbringer oder Massenmörder? Herakles als Verkörperung des Sublimen in Édouard Cours Comicreihe Herakles“

Kristin Aubel M.A. (TU Dortmund / JLU Gießen): „Christian Narratives in Superhero Comics: Nightcrawler as Believer, Antichrist, and Saviour“

Dr. Dennis Bock (Universität Hamburg): „‚Take Jesus under your wing … show him how a REAL hero handles his chili‘ – Jesus, Sunstar und Moraldiskurse in Mark Russells Superhelden Narrativ Second Coming“

Mag. Ranthild Salzer (Universität Wien): „Muscular christianity, the social gospel and superheroes: Batman and Superman as case studies“

Dr. Martin Ostermann (KU Eichstätt-Ingolstadt): „Erlösungsbedürftige Weltenretter Superhelden als krisengeschüttelte Krisenmanager“

Dr. Torsten Caeners (Universität Duisburg-Essen): „The ‚Man of Steel‘ ain’t Superman – Negotiations of Christian Symbolism in Man of Steel, Batman v Superman and Justice League“

Prof. Dr. Misia Doms (Päd. Hochschule Baden): „Moralische Unzuverlässigkeit: Erzählte, inszenierte und gezeichnete Irritationen als Mittel zur Diskreditierung
einer globalen ideologischen (Er-)Lösung in der Red-Son-Trilogie“

Sarah Droska (HHU Düsseldorf) „Religionsmotivik und Kritik in Batwoman“

Nicolas Gaspers M.A. (HHU Düsseldorf): „Inverted Incarnation – Dr. Manhattan between Humanity and Divinity“

 

Den ursprünglichen Call for Papers finden Sie auch hier.

1. Comfor Online-Workshop: Karikaturenkritik. Inhalte, Kontexte, Ästhetiken (12.03.2021)

Termin:
12.03.2021 10:00-14:00

Der Vorstand der Gesellschaft für Comicforschung (ComFor) lädt alle Mitglieder_ und Interessierten herzlich zum ersten Online-Workshop der Diversity Initiative ein, der sich dem komplexen Thema der Karikaturenkritik annähern soll. Der Workshop steht unter dem Zeichen der Selbstsensibilisierung und besteht aus zwei Teilen. Am Vormittag wird zunächst Ali Schwarzer als geladener Experte einen Gastvortrag zum Thema „Was darf man noch zeichnen?“ halten, dessen Fragestellungen weiter unten genauer skizziert werden. Nach reichlich Diskussionszeit und einer kurzen Mittagspause wollen wir im Anschluss gemeinsam einen Textvon Siegrid Jäger besprechen, der allen Teilnehmer*innen zuvor zur Verfügung gestellt werden wird. In diesem analysiert Jäger die Rezeption und Instrumentalisierung des sog. „Karikaturenstreits“ in der deutschen Presse aus diskursanalytischer Perspektive („Pressefreiheit und Rassismus. Der Karikaturenstreit in der deutschen Presse: Ergebnisse einer Diskursanalyse“, in: Thorsten G. Schneiders (Hg.): Islamfeindlichkeit: Wenn die Grenzen der Kritik verschwimmen. 2. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag, 2010, S. 319-336).

Gastvortrag Ali Schwarzer: Was darf man noch zeichnen? –Rassistische Stereotype in Cartoons erkennen und benennen

Regelmäßig wundert sich die Medienlandschaft stellvertretend für eine anscheinend zutiefst verunsicherte Gesellschaft: Was darf man eigentlich noch? Der N-Kuss heißt „neuerdings“ Schaumkuss, Schwarze Menschen soll man nicht als Eingeborene zeichnen und Karneval ist ohne Blackfacing auch nur noch halb so schön. Ja, was darf man eigentlich noch? Dass die Meinungsfreiheit eine grenzenlose sei, auf diesen Irrglauben durfte sich lange Zeit berufen, wer zu den Privilegierten der Gesellschaft zählte und zählt. Mittlerweile werden aber auch bekannte Karikaturist_innen (Greser & Lenz), beliebte Comedians (Dieter Nuhr) und alberne Politiker_innen (Martin Sonneborn) gelegentlich daran erinnert, dass Meinungsfreiheit sehr wohl ihre Grenzen hat und diese manchmal sogar für sie gelten. Ungewiss scheint indes, wo diese Grenzen zu verorten sind und wer diese auszuhandeln berechtigt ist. Durch eine sehr homogene Medienlandschaft einerseits und mangelndes Wissen über Rassismus in der Gesellschaft andererseits sind sich Medienschaffende und bekannte Persönlichkeiten häufig nicht im Klaren, wie schnell eine Grenze überschritten ist. Die fehlende Erfahrung in Selbstkritik tut ihr Übrigens und die Quittung folgt in den sozialen Medien. Der Vortrag will für rassistische Erfahrungen von (nicht nur) Schwarzen Menschen in Deutschland sensibilisieren und anhand praktischer Beispiele erläutern, wie tief Rassismen in unsere Gesellschaft eingeschrieben sind. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse werden verschiedene Cartoons hinsichtlich ihres potentiell rassistischen Charakters erörtert und Lösungsansätze für die Schaffung diverser Cartoons zur Diskussion gestellt.

Ali Schwarzer hat Medien und Kommunikation sowie African Studies studiert. Während seines Studiums der Afrikanistik befasste er sich mit Meinungsfreiheit und Cartoons im Kontext der südafrikanischen Post-Apartheid-Gesellschaft. Für das Onlinemagazin Übermedien schreibt er in unregelmäßigen Abständen über Rassismus in den deutschen Medien.

Organisator_innen: Christina Meyer, Vanessa Ossa, Lukas R.A. Wilde

Termin: Freitag, 12. März 2021, 10-14 Uhr via Zoom.

Wir freuen uns über reichlich Beteiligung und auf gewinnbringenden Austausch!

Um Anmeldung bis zum 7. März wird gebeten an Vorstand@Comicgesellschaft.de. Die Zugangsdaten für das Zoom Meeting werden allen Teilnehmer_innen zugesandt.

Comic Lesung „Drei Steine“ auf Zoom

Termin:
16.02.2021 19:00 - 16.02.2021

Am 16. Februar findet um 19 Uhr eine Onlinelesung des grafischen Romans „Drei Steine“ von Nils Oskamp auf Zoom statt.

Der Autor verarbeitet in seinem Graphic Novel seine eigene Erfahrungen mit Nationalsozialisten. Anfang der 1980er Jahre, an einer Realschule in Dortmund, leugnet ein Mitschüler nach einer Geschichtsstunde über den Nationalsozialismus den Holocaust und lobt Hitler. Als Nils Oskamp sich dem klar entgegenstellt, löst dies eine Spirale der Gewalt aus, bei der ältere Nazis auftreten, die Lehrer wegschauen und die Eltern keine Zeit haben. Es kommt zu zwei Mordanschlägen auf Nils bevor die Angelegenheit ernst genommen wird.

Anmeldungen zur Lesung können direkt an Sabine Demsar geschickt werden. Die Zugangsdaten zur kostenfreien Veranstaltung via Zoom werden kurz vorher ausgesandt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf Facebook und auf Instagram.

Weitere Informationen zum Veranstalter finden Sie hier.

ZEICHEN UNSERER ZEIT – Internationale Woche der Semiotik

Termin:
11.02.2021 - 11.02.2021

 

„Kritisch, komisch, kommunikativ – Zum politischen Potential des Comics“

Das Virtuelle Zentrum für Kultursemiotik der Universität Potsdam  veranstaltet vom 08. – 12. Februar 2021 die Internationale Woche der Semiotik, in deren Rahmen der Donnerstag (11.02.2021) der Comicforschung gewidmet ist.

Dass Comics aus etymologischen Gründen noch immer primär mit dem Komischen assoziiert werden, ändert nichts daran, dass sie sich auch gut für die ernsthafte Auseinandersetzung mit brisanten Themen eignen. Comics (unserer und vergangener Tage) verhandeln Traumata, enttabuisieren Krankheiten, dokumentieren Kriege, analysieren politische Randgruppen, mobilisieren für Umweltschutz und Diversity. Diese Liste ließe sich weiterführen. Die Komplexität der Auseinandersetzungen ist nicht zuletzt auf das Zusammenspiel der beiden Zeichensysteme (Text und Bild) zurückzuführen, mit denen vielschichtige Zeichengefüge konstruiert werden können. Dass Comics sich durch die Unmittelbarkeit der visuellen Ebene auch als Vermittlungsinstanzen eignen, haben mittlerweile diverse Akteure (Schuldidaktik, Museen, Bildungsarbeit) für sich entdeckt: Das Genre der Sachcomics floriert.

In zwei Workshops soll in die Comicanalyse eingeführt und am Beispiel politischer bzw. feministischer Comics vorgeführt werden, mit welchen Kunstgriffen das Medium Wissen und Meinung vermittelt. Gezeigt wird nicht nur, wie mit dem Medium Comic kommuniziert, erklärt und argumentiert werden kann, sondern es entstehen zahlreiche Synergie-Effekte: Eine Comiclesung und eine Diskussionsrunde mit Autorinnen, Wissenschaftlerinnen und Kultur-Schaffenden verbinden die unmittelbare Medien-Erfahrung, die anschließende Medien-Analyse und die Debatte über die (mit Hilfe der Comics transportierten) politischen Inhalte. Das Comic-affine Publikum wird an die Semiotik herangeführt, die Semiotiker*innen lernen ein per definitionem Zeichen potenzierendes Medium näher kennen.

PROGRAMM

VORMITTAG

9.00 – 9.30 Keynote: Mit Comics denken – Reflexionen zum und im Comic
Marie Schröer (Universität Potsdam)

9.30 – 10.00 Metapherntheorie als Comic – ein Werkstattbericht
Miriam Meyer (RAUM – Zentrale für Gestaltung, Berlin) und Lilian Nguyen (M.A.-Studentin, Universität Potsdam)

10.30 – 12.00
Online-Workshop 1 mit Linda Heyden/Lara Keilbart (Berlin) „Comics und Feminismus“

Online-Workshop 2 mit Véronique Sina (Mainz): „Intersektionale Comicanalyse“

12.00 – 12.45: Ergebnispräsentation Workshops

NACHMITTAG

14.00 – 15.00 Comic-Lesung mit Katja Klengel („Girlsplaining“) und Mikael Ross („Der Umfall“)

15.30 – ca. 16.30 Diskussionsrunde zu „Comics und Politik“ mit Anna Beckmann (Freie Universität Berlin), Linda Heyden und Lara Keilbart (Festival Comic Invasion Berlin), Katja Klengel (Comicautorin, Berlin), Mikael Ross (Comic-Autor, Berlin) und Véronique Sina (Universität Mainz)

 

Weitere Infos zu dem Event auf der Homepage der Universität Potsdam finden Sie hier.

Das gesamte Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.

Den Flyer für das Donnerstagsprogramm finden Sie hier.

Vortragsankündigung – Peter Wagner: „Vorläufer des Comic? Zur Popularität der Hogarthischen Bilderserien“

Termin:
27.01.2021 18:00 - 27.01.2021

https://www.uni-koblenz-landau.de/de/landau/fb6/kunst/aktuelles/Vortragsreihe_KuWi_2020-21_final_neu.png

Im Rahmen der Landau Lectures on Art zum Thema „Populäre Bilder – Bilder des Populären“ hält am Mittwoch, dem 27.01.2021, Prof. em. Dr. Dr. Peter Wagner (Landau) einen Vortrag zum Thema „Vorläufer des Comic? Zur Popularität der Hogarthischen Bilderserien“. Die Veranstaltung findet um 18 Uhr s.t. statt und wird digital auf Zoom übertragen. Zur Teilnahme ist die Registrierung unter diesem Link notwendig.

Nähere Informationen, sowohl zu diesem Vortrag als auch zur kompletten Veranstaltungsreihe, finden sich auf der Website der Universität Koblenz Landau.

Online Diskussionsforum Comics Exchange: „Kleine Formate“ am 22.01.

Termin:
22.01.2021 17:00 - 22.01.2021

Einige unserer Leser_innen haben sich sicher schon auf den dritten Teil unser dieses Jahr sehr umfangreichen Leseempfehlungen gefreut. Doch hier gilt es nun, sich noch ein paar Tage länger, bis zum 21.01., zu gedulden, denn im heutigen Post möchten wir dringend noch auf den dritten Termin des Comics-Exchange aufmerksam machen. Dieser findet am 22.01.2021 um 17:00 Uhr via Zoom zum Thema „Kleine Formate“ statt. Es wird um Anmeldung bis zum 20.01. per Email an die Organisator_innen Björn Hochschild bjoern.hochschild[ät]fu-berlin.de und Katharina Serles katharina.serles[ät]oegec.com gebeten.

Der Comics Exchange ist ein digitales Diskussionsforum, das gemeinschaftlich von der AG Comicforschung der GfM, dem Berliner Comic-Kolloquium und der Österreichischen Gesellschaft für Commicforschung und -vermittlung (OeGeC) ausgerichtet wird. Es handelt sich um ein niedrigschwelliges Format, in dessen Rahmen kurze Impulsvorträge gehalten und deren Themen anschließend im Plenum diskutiert werden. Auch mehrere ComFor Mitglieder_ sind wieder mit dabei.

Programm:

  • Lea Hübner präsentiert Die Hundert-Prozent-Quote von Illi Anna Heger
  • Lukas R. Wilde präsentiert Erzählmirnix-Strips von Nadja Hermann
  • Renate Mowlam präsentiert Auszüge ihren eigenen Comics aus 1–4 Panels
  • Bernhard Frena präsentiert Variationen auf einen Strip aus The House of Mystery No. 178
  • Véronique Sina präsentiert BÜLP 2W-Comics (SET M) von Chris Ware, Nicolas Robel und Philippe Petit-Roulet
  • Sibylle Vogel präsentiert die KABINETT-Hefte & -Automaten

Roland Faelske-Preis: Preisverleihung im November 2020

Die Roland-Faelske Stiftung verleiht zusammen mit der Universität Hamburg seit 2010 im Zwei-Jahres-Rhythmus den Roland Faelske-Preis für Comic und Animationsfilm. Prämiert werden akademische Abschlussarbeiten und Dissertationen im Bereich der Comicforschung.

Die digitale Preisverleihung fand heuer am 6. November statt. Dr. Lukas R.A. Wilde, selbst ein Preisträger (2018), war Teil der Jury und hielt die Laudationes für die drei Preisträger_innen: Der Preis für die beste Abschlussarbeit ging an Helene Bongers. Der Preis für die beste Dissertation wurde geteilt und an Bettina Julia Egger und Johannes C.P. Schmid vergeben.

Wir gratulieren den Preisträger_innen sehr herzlich!

Die prämierten Arbeiten:

Beste Abschlussarbeit: Helene Bongers, M.A., Bunte Pfützen – Schwarze Schatten. Visuelle Erzählstrategien in der Graphic Novel ‚Batman: The Killing Joke (1988)‘. FU Berlin, 2019.

Beste Dissertationen (der Preis wurde diesmal geteilt und zweimal vergeben):
Bettina Julia Egger, PhD, M.A., Comic und Erinnerung. Oral History im Werk von Emmanuel Guibert. Paris, Salzburg, 2018.
Johannes C.P. Schmid, M.A., Frames and Framing in Documentary Comics. Univ. Hamburg, 2019.

Mehr Informationen finden Sie auf der Website der Universität Hamburg.

 

Comic Invasion Berlin und GINCO Preisverleihung

Termin:
28.11.2020 - 29.11.2020

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Anfang Oktober wurde die Shortlist für den zweiten inklusiven Comicpreis der deutschen Independent Szene (GINCO) veröffentlicht.

Die Preisverleihung wird am Sonntag, den 29.11.2020, um 16 Uhr CET stattfinden und auf YouTube übertragen werden. Aufgrund der aktuellen COVID-19 Lage musste die Verleihung leider von der Comic Invasion Berlin (CiB) in den digitalen Raum verlegt werden. Ausgezeichnet werden der beste Kurzcomic, der beste Langcomic, der beste fortlaufende Comic, sowie der beste Nonfiction Comic.

Die Comic Invasion Berlin selbst benennt sich heuer inoffiziell aus bekanntem Anlass kurzerhand auf ComicSTREAMvasion um: Da das #CIB20 Festival nicht mit Publikum vor Ort zelebriert werden kann, wurde eine Reihe an Online-Events (Lesungen, Workshops, Vorträge, Mitmach-Aktionen) und Podcasts vorbereitet, welche alle gestreamt werden können.

Der Link zur GINCO-Preisverleihung wird kurz davor auf www.ginco-award.de und über Twitter bekannt gegeben. Weitere Informationen über den GINCO Award und die Organisator_innen finden Sie ebenfalls auf www.ginco-award.de.

Weitere Informationen über die CiB und die digitalen Inhalte der des #CIB20 Festivals finden Sie auf www.comicinvasion.de.

GINCO Award 2020: Shortlist der Nominierten

Das Warten hat ein Ende: Das Preiskomitee des GINCO Awards, des Inklusiven Deutschen Comicpreises der Independent Szene, hat die Shortlist der Nominierten veröffentlich. Die Verkündung der Gewinner_innen wird digital während der Comic Invasion Berlin, die am 28. und 29. November stattfindet, erfolgen. Nähere Informationen zum genauen Ablauf folgen in Kürze. Weitere Informationen gibt es auf der Website des GINCO. Wir gratulieren herzlich allen Nominierten für ihre herausragenden Comics und warten gespannt auf das Finale!

Die Nominierten in den jeweiligen Kategorien sind:

Bester Kurzcomic

  • Auf und Ab von Anna Backhausen (Eigenverlag)
  • Birdie und Camille von Marthe Viehmann (Eigenverlag)
  • Fungirl von Elizabeth Pich (Eigenverlag)
  • 9.9.1999 und danach von Franz Suess (erschienen in Murmel Comics Nr. 50, Eigenverlag)
  • Steinsammler von Jolanda Obleser (Eigenverlag)
  • Zu Hause von Ilka Flanze (Eigenverlag)

Bester Langcomic

  • Adventure Huhn von Franziska Ruflair (Avant-Verlag)
  • Jein von Büke Schwarz (Jaja Verlag)
  • Spinnenwald von Sascha Hommer (Reprodukt)
  • Sumpfland von moki (Reprodukt)
  • Zur Sonne von Matthias Lehmann, Sascha Herrmann, Nina Hoffmann und Katja Klengel (Eigenverlag)

Bester fortlaufender Comic

  • Bound – The Contract von Anne Pätzke (Eigenverlag)
  • München 1945, Band 5 von Sabrina Schmatz (Schwarzer Turm)
  • Obscurus, Band 1: Schlafender Hund von Giske Großlaub (Schwarzer Turm)
  • Sturm ist erst, Band 1 von Mandy Jensen (Eigenverlag)
  • Within von Verena Loisel (Eigenverlag)
  • Woraufhin ich einen Zeitreisenden traf – Zweiter Zeil der Wüstentrilogie von Maximilian „Hillerkiller“ Hillerzeder und Lea „Slinga“ Wegner
    (Edition Kwimbi)

Bester Nonfiction Comic

  • Ahh… Das Gras auf der anderen Seite ist nicht immer grüner von Karina Tungari (Eigenverlag)
  • Betty Hill von Seda Demiriz (Jaja Verlag)
  • Der König der Vagabunden von Bea Davies und Patrick Spät (Avant-Verlag)
  • Milch ohne Honig von Hanna Harms (Eigenverlag)
  • Valentin von Jens Genehr (Golden Press)