Sprache:
  • Deutsch
  • English

Comic-Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2021

Wie im vergangenen Sommersemester sammeln und archivieren wir alle comicrelevanten Lehrveranstaltungen im deutschsprachigen Raum. Wir freuen uns, dass auch in diesem – nun dritten – Online-Semester wieder zahlreiche comicrelavante Veranstaltungen zu vermelden sind.

Wir danken allen unseren Mitgliedern und Interessierten für Hinweise auf die folgenden Lehrveranstaltungen. Sie sind alphabetisch nach ihrem jeweiligen Ausrichtungsort angeordnet. Wir ergänzen sie laufend. Es lohnt sich also immer wieder vorbeizuschauen!

Wenn Sie noch einen Kurshinweis ergänzen möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail mit allen relevanten Daten an die Webredaktion: redaktion@comicgesellschaft.de. Wir wünschen ein erfolgreiches Sommersemester!

Hier weiterlesen: Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2020/21

Vortrag: Comics as (Post-) Documentary: Framing Strategies in Graphic Nonfiction

Termin:
22.04.2021 18:15

Am 22.04.2021 gibt es im Rahmen des Comic Kolloquiums Nord die Möglichkeit, einen Vortrag von ComFor Mitglied Johannes C.P. Schmid (Europa-Universität Flensburg;
Amerikanistik) zum Thema „Comics as (Post-) Documentary: Framing Strategies in Graphic Nonfiction“ über ZOOM zu besuchen.

Die Teilnahme ist kostenlos, aber die Veranstalter:innen bitten um vorherige Anmeldung per E-Mail an comic.kolloquium.nord@gmail.com. Der Link zur digitalen Veranstaltung wird zugesandt.

Das Comic Kolloquium Nord wird von Sylvia Kesper-Biermann (Universität Hamburg, Historische Bildungsforschung),
Johannes C.P. Schmid (Europa-Universität Flensburg, Amerikanistik),
Astrid Böger (Universität Hamburg, Amerikanistik) und
Andreas Veits (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Medienwissenschaft) organisiert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Publikationshinweis und Reihenstart

Unser heutiger Beitrag ist eine doppelte Ankündigung: Einerseits möchten wir auf Lia Roxana Donadons neu erschienene Monografie zu Quinos argentinischem Kult-Comicstrip Mafalda hinweisen, die andererseits auch den ersten Band der just gestarteten Reihe SieGN (Siegen Research in Graphic Narrative) bildet. Die Reihe wird von ComFor-Mirglied Daniel Stein herausgegeben; nähere Informationen zu der Reihe finden sich auf der Website des Universitätsverlags Siegen.

Donadons Publikation, die nicht nur als Printversion erhältlich ist sondern auf die auch als Open Access Publikation über den Server der Siegener Universitätsbibliothek zugegriffen werden kann, ist die erste deutschsprachige Monografie, die sich in voller Länge mit Quinos Mafalda beschäftigt.

Mafalda: Quinos Comicstrip als Gesellschaftskritik im Argentinien der 1960er und 70er Jahre

SieGN – Siegen Research in Graphic Narrative, Bd. 1

Lia Roxana Donadon

Universitätsverlag Siegen, ,2021
156 Seiten, zahlreiche Abbildungen
zur Verlagsseite

„Die bis heute andauernde kulturhistorische Relevanz von Quinos Mafalda-Kosmos ist in der internationalen Forschung bislang nur teilweise aufgearbeitet worden. Das Buch trägt daher zur Schließung dieser Forschungslücke bei, indem es Mafalda akribisch in seiner Zeit verortet und Quinos kreativkritischen Blick auf das Argentinien der 1960er und 70er Jahre mit viel Empathie und Gusto untersucht.“

Die ComFor-Redaktion stellt sich vor

Vor etwas über einem Jahr musste sich die Website-Redaktion von Katharina Serles verabschieden. Katharina Serles war von November 2018 bis März 2020 Mitglied unseres Teams, hat sich dann jedoch wegen des beruflichen Mehraufwands, den ihr die Corona-Pandemie bescherte, leider aus der Redaktionsarbeit zurückgezogen. Wir danken ihr für ihre zahlreichen Posts und kreativen Ideen!

Heute können wir nun endlich ihre Nachfolgerin Michaela Schober vorstellen, die wir in den vergangenen Monaten in unser Team eingearbeitet haben. Alle anderen Redaktionsmitglieder setzen ihre Arbeit wie gehabt fort.

Die aktuellen Redaktionsmitglieder stellen sich vor:

Robin-M. Aust:

Ich habe an der HHU Düsseldorf Germanistik und Philosophie studiert und mich gewissermaßen auf diesem Wege der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Comics angenähert: 2012 habe ich erst meine Bachelorarbeit zu Walter Moers Zamonien-Romanen verfasst; 2015 folgte dann die Mitwirkung an der Tagung ›Graphisches Erzählen‹ sowie die Masterarbeit zu Nicolas Mahlers Literaturcomics. Seitdem promoviere ich zwar zur Thomas Bernhard-Rezeption in der Gegenwartsliteratur und entferne mich somit erst einmal wieder fachlich vom Comic – Comics sind aber immer wieder zentraler Bestandteil in meinen Lehrveranstaltungen, die ich seit 2016 am Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft (Abt. II) in Düsseldorf gebe. Privat lese ich gerne – Berufskrankheit? – Literaturadaptionen, aber auch alles andere, was mir grad an Neuerscheinungen in die Finger kommt, je skurriler, desto besser.

Alexandra HentschelAlexandra Hentschel:

Ich bin seit Februar 2013 Museumsleiterin des Erika-Fuchs-Hauses | Museum für Comic und Sprachkunst. Zum Comic bin ich als Quereinsteigerin gekommen. Ursprünglich bin ich Kulturwissenschaftlerin (Studium in Göttingen, Paris und Hamburg mit Zusatzqualifikation Museumsmanagement), promoviert habe ich über bürgerschaftliches Engagement im Museum. Zuletzt war ich in Hamburg am Kindermuseum und als Dozentin für Museumsmanagement/Museumsgeschichte tätig. Als Museumsleiterin eines Comicmuseums finde ich es faszinierend, wo nun überall Comicausstellungen gezeigt werden, weshalb ich gern diesen Bereich übernehme.

Vanessa Ossa:

Ich arbeite derzeit als Dozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in den medienwissenschaftlichen Instituten an der Universität zu Köln und an der Universiteit van Amsterdam. Mein Dissertationsprojekt habe ich 2019 im Tübinger SFB „Bedrohte Ordnungen“ zum Thema Sleeping Threats—The Sleeper Agent in Post-9/11 Media abgeschlossen. In der Arbeit analysiere ich die Figur des „Schläfers“ in Filmen, Fernsehserien und Comics nach 9/11. Zur Comicforschung kam ich allerdings über mein Interesse an transmedialen Narrativen und partizipativen Praktiken und entsprechend stehen die Leser_innen ganz im Zentrum meiner Beschäftigung mit populären Comics, Mainstream-Comickultur und Comicfandom. Ich freue mich sehr, dass ich die Redaktion in Zukunft im Bereich Comic-CfPs unterstützen darf!

Michaela Schober:

Ich habe an der Universität Wien Englisch und Spanisch sowie Sinologie studiert und arbeite zur Zeit am Zentrum Didaktik für Kunst und interdisziplinären Unterricht an der Universität für angewandte Kunst Wien. Ich dissertiere in English and American Studies im Bereich der Kultur- und Medienwissenschaft und bin insbesondere an Intersektionalität, Gender Studies und transmedialen Erzählformen interessiert. Als Sinologin ist für mich gerade bei ostasiatischen Comics die Interaktion von Schrift und Bild spannend; als Anglistin liegt mein Forschungsschwerpunkt im Rahmen meiner Dissertation auf der Aufarbeitung und Verwendung bestimmter Erzählmotive. Ich finde Comics auch aus künstlerischer Sicht faszinierend und bin immer wieder begeistert, wie verschieden die eingesetzten Techniken und Stile sein können. Ich freue mich sehr, dass ich die Redaktion der ComFor unterstützen darf.

Natalie Veith:

Ich bin wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Literaturwissenschaft, Abteilung Englische Literaturen und Kulturen, der Universität Stuttgart und arbeite aktuell an einer Dissertation zu neo-viktorianischen Comics. Entsprechend liegt mein Schwerpunkt in der Comicforschung erstrangig (jedoch nicht ausschließlich) bei britischen Comics. Mein akademisches Interesse an Comics habe ich bereits während meines Studiums der Anglistik und Germanistik in Frankfurt am Main und Cardiff entwickelt und meine Magisterarbeit 2013 zum Thema Counter-Narratives in the Works of Alan Moore verfasst. In der ComFor-Redaktion kümmere ich mich insbesondere um die Kommunikation, die interne Koordination und um den Publikations- und Zeitschriftenmonitor.

Frühlingsgrüße der Redaktion

Wir hoffen, ihr hattet alle schöne Ferien und Feiertage! Die Website-Redaktion der ComFor wünscht allen ComFor Mitgliedern_, unseren Leser_innen und Freund_innen einen schönen und (hoffentlich auch bald wieder) sonnigen Frühling sowie ein erfolgreiches Sommersemester!

Viele Grüße,
Robin-M. Aust, Dr. Alexandra Hentschel, Vanessa Ossa, Michaela Schober und Natalie Veith

 

Monitor 64: Neue Publikationen

Im Monitor werden in unregelmäßigen Abständen aktuelle Publikationen aus den letzten 6 Monaten vorgestellt, die für die Comicforschung relevant sein könnten. Die kurzen Ankündigungstexte dazu stammen von den jeweiligen Verlagsseiten. Haben Sie Anregungen oder Hinweise auf Neuerscheinungen, die übersehen worden sind und hier erwähnt werden sollten? Das Team freut sich über eine Mail an redaktion@comicgesellschaft.de.
Zu früheren Monitoren.


Immigrants and Comics:
Graphic Spaces of Remembrance, Transaction, and Mimesis

Nhora Lucía Serrano (Hg.)

Routledge
268 Seiten
März 2021
Verlagsseite

Immigrants and Comics is an interdisciplinary, themed anthology that focuses on how comics have played a crucial role in representing, constructing, and reifying the immigrant subject and the immigrant experience in popular global culture of the twentieth and twenty-first centuries.
Nhora Lucía Serrano and a diverse group of contributors examine immigrant experience as they navigate new socio-political milieux in cartoons, comics, and graphic novels across cultures and time periods. They interrogate how immigration is portrayed in comics and how the ‘immigrant’ was an indispensable and vital trope to the development of the comics medium in the twentieth century. At the heart of the book‘s interdisciplinary nexus is a critical framework steeped in the ideas of remembrance and commemoration, what Pierre Nora calls lieux de mémoire.
This book will be of interest to students and scholars in Visual Studies, Comparative Literature, English, Ethnic Studies, Francophone Studies, American Studies, Hispanic Studies, art history, and museum studies.“

 


Hot Pants and Spandex Suits: Gender Representation in American Superhero Comic Books

Esther De Dauw

Rutgers University Press
216 Seiten
Januar 2021
Verlagsseite

„The superheroes from DC and Marvel comics are some of the most iconic characters in popular culture today. But how do these figures idealize certain gender roles, body types, sexualities, and racial identities at the expense of others?
Hot Pants and Spandex Suits offers a far-reaching look at how masculinity and femininity have been represented in American superhero comics, from the Golden and Silver Ages to the Modern Age. Scholar Esther De Dauw contrasts the bulletproof and musclebound phallic bodies of classic male heroes like Superman, Captain America, and Iron Man with the figures of female counterparts like Wonder Woman and Supergirl, who are drawn as superhumanly flexible and plastic. It also examines the genre’s ambivalent treatment of LGBTQ representation, from the presentation of gay male heroes Wiccan and Hulkling as a model minority couple to the troubling association of Batwoman’s lesbianism with monstrosity. Finally, it explores the intersection between gender and race through case studies of heroes like Luke Cage, Storm, and Ms. Marvel.
Hot Pants and Spandex Suits is a fascinating and thought-provoking consideration of what superhero comics teach us about identity, embodiment, and sexuality.“

 

R. Crumb:
Literature, Autobiography, and the Quest for Self

David Stephen Calonne

University Press of Mississippi
288 Seiten
Februar 2021
Verlagsseite

„Robert Crumb (b. 1943) read widely and deeply a long roster of authors including Robert Louis Stevenson, Charles Dickens, J. D. Salinger, Jack Kerouac, William S. Burroughs, and Allen Ginsberg, as well as religious classics including biblical, Buddhist, Hindu, and Gnostic texts. Crumb’s genius, according to author David Stephen Calonne, lies in his ability to absorb a variety of literary, artistic, and spiritual traditions and incorporate them within an original, American mode of discourse that seeks to reveal his personal search for the meaning of life.
R. Crumb: Literature, Autobiography, and the Quest for Self contains six chapters that chart Crumb’s intellectual trajectory and explore the recurring philosophical themes that permeate his depictions of literary and biographical works and the ways he responds to them through innovative, dazzling compositional techniques.
Calonne explores the ways Crumb develops concepts of solitude, despair, desire, and conflict as aspects of the quest for self in his engagement with the book of Genesis and works by Franz Kafka, Jean-Paul Sartre, the Beats, Charles Bukowski, and Philip K. Dick, as well as Crumb’s illustrations of biographies of musicians Jelly Roll Morton and Charley Patton. Calonne demonstrates how Crumb’s love for literature led him to attempt an extremely faithful rendering of the texts he admired while at the same time highlighting for his readers the particular hidden philosophical meanings he found most significant in his own autobiographical quest for identity and his authentic self.“

 

Mysterious Travelers:
Steve Ditko and the Search for a New Liberal Identity

Zack Kruse

University Press of Mississippi
286 Seiten
Februar 2021
Verlagsseite

„Steve Ditko (1927–2018) is one of the most important contributors to American comic books. As the cocreator of Spider-Man and sole creator of Doctor Strange, Ditko made an indelible mark on American popular culture. Mysterious Travelers: Steve Ditko and the Search for a New Liberal Identity resets the conversation about his heady and powerful work. Always inward facing, Ditko’s narratives employed superhero and supernatural fantasy in the service of self-examination, and with characters like the Question, Mr. A, and Static, Ditko turned ordinary superhero comics into philosophic treatises. Many of Ditko’s philosophy-driven comics show a clear debt to ideas found in Ayn Rand’s Objectivism. Unfortunately, readers often reduce Ditko’s work to a mouthpiece for Rand’s vision. Mysterious Travelers unsettles this notion.
In this book, Zack Kruse argues that Ditko’s philosophy draws on a complicated network of ideas that is best understood as mystic liberalism. Although Ditko is not the originator of mystic liberalism, his comics provide a unique window into how such an ideology operates in popular media. Examining selections of Ditko’s output from 1953 to 1986, Kruse demonstrates how Ditko’s comics provide insight into a unique strand of American thought that has had a lasting impact.“

Online Diskussionsforum Comics Exchange: „Migration und Comics“ am 09.04.

Termin:
09.04.2021

Der von der AG Comicforschung der GfM, dem Berliner Comic-Kolloquium und der Österreichischen Gesellschaft für Commicforschung und -vermittlung (OeGeC) ausgerichtete Comics Exchange geht in die nächste Runde: Am 9. April findet der vierte Termin statt – diesmal zum Thema „Migration und Comics“.

„Der sogenannte ‚Sommer der Migration‘ im Jahr 2015 hat eine gesellschaftliche Debatte hervorgerufen, die zwar nicht neu war, sich jedoch stark zuspitzte. Kein Wunder also, dass die Themen Migration und Flucht in den vergangenen Jahren auch im Comic besonders prominent verhandelt wurden. D.h. allerdings nicht, dass diese Phänomene vor 2015 keine Rolle spielten. Comics sind in nationalen Grenzen entstanden, entwickelten sich jedoch schnell international. Migration ist also nicht nur Thema im Comic; der heutige Comic selbst ist ein Produkt von Migrationsprozessen. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Migration verläuft nicht immer so differenziert, wie die einschlägigen Feuilletonlieblinge es vermuten lassen. Sowohl in ihrer Vergangenheit als auch heute (re-)produzieren Comics rassistische Stereotypen. Wir möchten mit Euch über verschiedenste Facetten der Repräsentation von Migration in Comics sprechen. Grundlage sind kurze, ca. 5-minütige, informelle Präsentationen.“

Programm/Impulsvorträge:

  • Markus Oppolzer präsentiert Darkroom von Lila Quintero Weaver
  • Iris Haist präsentiert La Guardia von Nnedi Okorafor
  • Kathrin Kaisinger, Anna Achleitner und Valerie Bruckboeg stellen ihr Projekt Blickwinkel – Mut zur Perspektive vor
  • Selma Maglic präsentiert Wonder Woman. Stürmische Zeiten von Leila Del Duca und Laurie Halse Anderson
  • Michael Kleu präsentiert Nicnevin and the Bloody Queen von H. Mullane, D. Reardon, M. D. Smith, L. Loughridge und R. Jones
  • Anna Gabai präsentiert Ciao, ciao bambina von Sara Colaone

Anmeldung:

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an dem Online-Diskussionsforum zum Thema *Migration und Comics* am 09.4.2021 teilzunehmen. Die Organisator_innen bitten bis Montag den 05.4.2021 um eine kurze Anmeldung via Mail an: Marie Schröer: schroeer3@uni-potsdam.de

Nach Ablauf der Anmeldefrist wird allen Teilnehmer_innen der Zoom-Link zur Veranstaltung per Mail zugeschickt. Zudem erhalten alle angemeldeten Teilnehmer_innen einen Reader mit Anschauungsmaterial.

Weitere Informationen finden sich hier.

Neuerscheinung: „How to Study Comics and Graphic Novels: A Graphic Introduction to Comics Studies“

Das von Enrique del Rey Cabero, Michael Goodrum und Josean Morlesín Mellado, drei Mitgliedern des Oxford Comics Networks, geschriebene und gezeichnete Werk How to Study Comics and Graphic Novels: A Graphic Introduction to Comic Studies ist im Februar bei TORCH (The Oxford Research Centre in the Humanities) erschienen.

Das Buch enthält ein Vorwort von Paul Williams, Associate Professor of 21st Literature and Culture an der University of Exeter, und erklärt die Eigenheiten und Grundlagen von Comics sowie verschiedene Ansätze der Comicforschung  in der Form eines Comics. Abgerundet wird das Buch durch ein Interview mit Nick Sousanis und einer Liste an Leseempfehlungen zur weiterführenden Lektüre.

Weitere Informationen zum Buch, sowie eine PDF Version zum Download finden Sie hier auf der Seite des Verlegers.

 

Publikationshinweis: „Frames and Framing in Documentary Comics“ von Johannes C.P. Schmidt

Kurz, nachdem  Comfor-Mitglied Johannes C.P. Schmid den Band „Framing [in] Comics and Cartoons“ (mit Christian A. Bachmann) herausgegeben hat, folgt auch schon seine nächste Publikation: bei Palgrave Macmillan erschien kürzlich – als ebook und Print-Ausgabe  – seine Monographie Frames and Framing in Documentary Comics.

 

Ankündigungstext:

„Frames and Framing in Documentary Comics explores how graphic narratives reframe global crises while also interrogating practices of fact-finding. An analog print phenomenon in an era shaped by digitalization, documentary comics formulates a distinct counterapproach to conventional journalism. In what ways are ‘facts’ being presented and framed? What is documentary honesty in a world of fake news and post-truth politics? How can the stories of marginalized peoples and neglected crises be told? The author investigates documentary comics in its unique relationship to framing: graphic narratives are essentially shaped by a reciprocal relationship between the manifest frames on the page and the attention to the cognitive frames that they generate. To account for both the textuality of comics and its strategic use as rhetoric, the author combines theories of framing analysis and cognitive narratology with comics studies and its attention toward the medium’s visual frames.“

Der Band kostet 74,89€ (ebook) bzw. 96,29€ (Print); weitere Informationen sowie Bestellmöglichkeiten finden sich auf der Verlagsseite.

 

Erinnerung: Deadline zum Martin Schüwer-Publikationspreis 2021

Auch in diesem Jahr verleihen die Gesellschaft für Comicforschung (ComFor) und die AG Comicforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) den Martin Schüwer-Publikationspreis für herausragende Comicforschung. Der Preis ist nach dem 2013 viel zu früh verstorbenen Anglisten und Comicforscher Martin Schüwer benannt und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs: Mit der Auszeichnung herausragender Veröffentlichungen aus dem Bereich der interdisziplinären Comicforschung soll der Publikationspreis zur nachhaltigen Sichtbarmachung, Förderung und Vermittlung comicbezogener Forschungsarbeit beitragen.

Noch bis zum 31.03.2021 können Beiträge eingereicht werden.

Weitere Informationen gibt es hier und hier.