Comicgesellschaft

Neue Publikationsreihen angekündigt

Kürzlich wurden von den jeweiligen Herausgeber_innen gleich zwei neue Publikationsreihen im Bereich der englischsprachigen Comicforschung angekündigt:

Bei Wilfried Laurier University Press ist unter Herausgeberschaft von Barbara Postema, Candida Rifkind und Nhora Lucía Serrano die Publikationsreihe Crossing the Lines: Transcultural/Transnational Comics Studies in Vorbereitung. Diese interdisziplinäre Reihe sucht zeitgenössische Forschungsansätze, welche Comicforschung mit Impulsen aus den Gender Studies, der Kunstgeschichte und den Visual Studies sowie Postcolonial und Diaspora Studies verknüpfen. Nähere Informationen und Kontaktadressen können im Ankündigungsflyer gefunden werden. –> Zum Flyer

Bei Routledge ist die Reihe Routledge Focus on Gender, Sexuality, and Comics Studies geplant, herausgegeben von Frederik Byrn Køhlert. In dieser Reihe soll es gezielt um Beiträge aus dem Bereich der Gender und Sexuality Studies gehen, die sich mit Comics und comic-verwandten Formen sowie mit deren Konsum beschäftigen. Nähere Informationen und Kontaktadressen können im Ankündigungsflyer gefunden werden. –> Zum Flyer

Die Herausgeber_innen rufen zum Einreichen von Kurzbeschreibungen relevanter Publikationen auf. Näheres dazu in den jeweiligen Flyern.

Tagungsbericht: ComFor-Jahrestagung 2018

Ein Gastbeitrag von J. Rehse, P. Zwirner, M. Pollich, Y. Neuhaus, S. Böhm und L. Respondek (Studierende der Universität zu Köln), Fotografien von Philin Zwirner

Vom 17. bis 19. September 2018 fand die 13. Wissenschaftstagung der Gesellschaft für Comicforschung zum Thema „Zwischenräume – Geschlecht, Diversität und Identität im Comic“ // „Spaces Between – Gender, Diversity and Identity“ an der Universität zu Köln statt. Für die Organisation der Tagung zeichneten sich Nina Heindl und Véronique Sina verantwortlich. Tatkräftige Unterstützung erfolgte durch Bettina Begner, Jan Harms, Anja Pflugfelder, Alina Valjent, Elea Thieser, Elsa Weiland und Lies Weimer, die studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte am Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln sind. Auch Stephan Böhm, Yasmin Neuhaus, Michaele Pollich, Jacqueline Rehse, Lukas Respondek und Philin Zwirner waren als Studierende der Kölner Medienkulturwissenschaft im Rahmen des von Véronique Sina unterrichteten Medienpraxis-Seminars „Comics & Disability Studies“ Teil des Organisationsteams.
Letztgenannte Studierende haben gemeinsam den folgenden Tagungsbericht erstellt. Da die meisten Vorträge auf Englisch gehalten wurden, haben sich die Autor*innen dafür entschieden, den Tagungsbericht in englischer Sprache zu verfassen.

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Online-Dokument: „Gott (christlich) und Charlie Hebdo“

Am 30. Juli 2018 erschien die von Stephan Packard und Lukas R.A. Wilde herausgegebene Online-Publikation Charlie Hebdo: Nicht nur am 7. Januar 2015!
-> Weiter zur Publikation mit allen Beiträgen

Ein zusätzlicher Beitrag zur Debatte um Charlie Hebdo wurde später von ComFor-Mitglied Martin Wambsganß in Form eines persönlichen Essays nachgeliefert. Das 72 Seiten starke Online-Dokument „Gott (christlich) und Charlie Hebdo. Bausteine einer laufenden Auseinandersetzung“ wurde vom Autor für alle Interessierten zur Verfügung gestellt und kann hier frei heruntergeladen werden.

-> Zur Pdf (6,2 MB) 

Martin Schüwer-Publikationspreis

für herausragende Comicforschung

Nachwuchspreis, ausgeschrieben von der Gesellschaft für Comicforschung (ComFor) sowie der AG Comicforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM)

Die Gesellschaft für Comicforschung (ComFor) und die AG Comicforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) loben 2018 zum ersten Mal den Martin Schüwer-Publikationspreis für herausragende Comicforschung aus. Der Preis wird ab 2019 jährlich verliehen. Er fördert den wissenschaftlichen ‚Nachwuchs‘, d.h. Wissenschaftler_innen, die, unabhängig von ihrem tatsächlichen Alter, noch keine unbefristete akademische Anstellung innehaben. Mit der Auszeichnung herausragender Veröffentlichungen aus dem Bereich der interdisziplinären Comicforschung soll der Publikationspreis zur nachhaltigen Sichtbarmachung, Förderung und Vermittlung comicbezogener Forschungsarbeit beitragen.

Der Preis ist nach dem 2013 viel zu früh verstorbenen Anglisten und Comicforscher Martin Schüwer benannt. Seine Dissertation Wie Comics erzählen (2006) hat Neuland für die narratologische Comicforschung erschlossen und ist zu einem Standardwerk der deutschsprachigen Comicforschung geworden. Mit dieser und seinen weiteren Arbeiten zu Comics sowie zur Didaktik der englischsprachigen Literatur hat Martin Schüwer Maßstäbe für die Exzellenz, die Zugänglichkeit und die Reichweite gesetzt, die Publikationen in unseren Fächern erreichen können. Als Comicforscher wie als Mensch zeichnete er sich durch seine interessierte und offene Art im Umgang mit anderen aus. Gemeinsam, im Austausch und im Abgleich mit anderen, wollte er sein Fach weiterbringen. Diesen Zielen widmen wir den Preis in seinem Namen.

Einreichung und Nominierungen:
Weiterlesen: Einreichung und Nominierungen

Comic-Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2018/19

Die ComFor-Onlineredaktion meldet sich zurück aus der Sommerpause. Wie im vergangenen Sommersemester sammeln und archivieren wir alle comicrelevanten Lehrveranstaltungen im deutschsprachigen Raum. Wir danken allen unseren Mitgliedern und Interessierten für Hinweise auf die folgenden Lehrveranstaltungen. Sie sind alphabetisch nach ihrem jeweiligen Ausrichtungsort angeordnet. Wir ergänzen sie laufend. Es lohnt sich also immer wieder vorbeizuschauen! Wenn Sie noch einen Kurshinweis ergänzt sehen möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail mit allen relevanten Daten an die Webredaktion: redaktion@comicgesellschaft.de. Wir wünschen einen erfolgreichen Start ins kommende Wintersemester!

Hier weiterlesen: Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2018/19

Comixene-Interview zur ComFor-Tagung 2018

Die in wenigen Tagen erscheinende Ausgabe der COMIXENE #128 präsentiert wieder etwas in Sachen ComFor: Unter dem Titel „Die drei Tage des Gender“ hat Tilmann Courth ein zweiseitiges Interview mit Véronique Sina und Nina Heindl, den Veranstalterinnen der Kölner ComFor-Tagung 2018 Zwischenräume – Geschlecht, Diversität und Identität im Comic, geführt. Dankenswerterweise dürfen wir euch und Ihnen die dazugehörige Pdf erneut frei zur Verfügung stellen!

Nicht vergessen: Die Anmeldefrist für die Tagung endet am 31. August!

Weiter zu Programm und Anmeldung für die ComFor-Tagung 2018

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Sommerpause

Die Redaktion der Gesellschaft für Comicforschung verabschiedet sich in die Sommerpause. Daher wird es bis zum 1. Oktober 2018 keine wöchentlichen Updates geben. Hinweise auf neue Ausstellungen und aktuelle Calls for Paper lassen sich aber weiterhin unregelmäßig hier finden.

Bevor wir uns verabscheiden, möchten wir alle Comic-Interessierte noch einmal herzlich zur Jahrestagung der Gesellschaft für Comicforschung (ComFor) einladen. Unter dem Motto „Zwischenräume – Geschlecht, Diversität und Identität im Comic“ findet die Tagung dieses Jahr vom 17. bis 19. September an der Universität zu Köln statt. Die Gastgeberinnen sind Véronique Sina und Nina Eckhoff-Heindl. Die Anmeldung ist noch bis zum 31. August möglich.

Die Redaktion bedankt sich bei allen Leser_innen und wünscht eine schöne Sommerzeit!

ComFor-Publikation „Charlie Hebdo“ erschienen

Charlie Hebdo:
Nicht nur am 7. Januar 2015!

Lukas R.A. Wilde und Stephan Packard (Hrsg.)
Gesellschaft für Comicforschung (ComFor) e.V.
104 Seiten
Open Access
ISBN 978-3-0006-0367-9
Juli 2018

Charlie Hebdos Karikaturen und Comics und ihre weiteren satirischen Beiträge sind älter als die Anschläge am 7. Januar 2015 und haben sie überlebt: Sie gehen thematisch weiter, sind vielfältiger und aus mehr Perspektiven zu betrachten, als es nach jenem Januar in vielen Medien geschah. Diese Ausweitung der Perspektive in der vorliegenden Sammlung nimmt die Karikaturen, Comics und weiteren Formate in Charlie Hebdo in den Blick. Sie versteht diese als politisch im starken Sinne des Wortes: Indem sie genuin offene Fragen verhandeln, können sie in keinem einfachen Konsens, nicht einmal dem bindenden der Demokratie und der Kunst- und Meinungsfreiheit, auf deren Boden sie stehen, vollständig aufgehen.

Diese Sammlung geht aus der Auseinandersetzung innerhalb der Gesellschaft für Comicforschung direkt nach den Anschlägen hervor. Dabei entstand der Wunsch, mehrere verschiedene Stimmen zu Charlie Hebdo in einer ruhigeren, ausführlicheren und differenzierteren Weise sprechen zu lassen, als es damals gelang. Auch deshalb haben wir uns für diese Ausgabe sehr viel Zeit genommen. Sie ist gerade keine Antwort auf die feigen Morde vor drei Jahren, sondern Ausdruck eines Interesses an der Zeitschrift, das darüber hinausgeht. Die fleckigen Spuren auf dem Titelbild meinen daher Tinte.

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Inhalt:

Nicht nur am 7. Januar 2015:
Politische Karikaturen und Comics in Charlie Hebdo – Zur Einleitung

Catherine Michel und Stephan Packard
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Ein Prophet ist keine Pfeife:
Charlie Hebdo und der Karikaturenstreit

Barbara Eder:

Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit der Reaktion des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo auf das politische Ereignis des Karikaturenstreits. Dieses wurde in Ausgabe 712 unter Rückgriff auf mehr als 18 satirische Zeichnungen kommentiert. Wegen angeblicher rassistischer Beleidigungen musste sich der damalige CH-Chefredakteur dafür in einem Prozess gegen den Dachverband der französischen Muslime verantworten. Im Artikel werden die Zeichnungen von Ausgabe 712 als Grundlage für eine semiotische Analyse herangezogen, die die Frage nach den subjektiven Bedingungen des Rezeptionsprozesses ebenso aufwirft wie jene nach der möglichen Reichweite des gezeichneten Witzes. Aus den betont selbst- und medienreflexiven CH-Karikaturen allein – so die These – lässt sich der Vorwurf einer gezielt betriebenen, rassistischen Verleumdung keineswegs ableiten. Die CH– Zeichner_innen karikieren in Ausgabe 712 nicht nur Sujets aus der muslimischen Welt, sondern sämtliche höchste Wesen aller Weltreligionen. Sprechpositionen von Menschen aus islamischen Herkunftsländern, die bislang marginalisiert worden waren, finden darin Beachtung. Mit dem Abdruck des Statements „Pour la liberté d´expression“ der „Association du Manifeste des libertés“ beziehen etwa in Frankreich lebende Atheist_innen in Ausgabe 712 erstmals Stellung zu den dänischen Karikaturen.
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Humor ist eine ernste Sache:
Charlie Hebdo zeichnet und schreibt die Attentate des 7. Januars

Elisabeth Klar:

Die Attentate vom Januar 2015 stellen einen ebenso entsetzlichen wie entscheidenden Einschnitt in der Geschichte von Charlie Hebdo dar. Sie gehen mit Trauma, Verlust und gleichzeitig drastisch erhöhter medialer Aufmerksamkeit einher: einer verstärkten globalen Rezeption, die von Solidarisierung bis zu Verurteilung reicht. Die Zeitschrift publiziert nach dem 7. Januar 2015 kontinuierlich weiter, und vollzieht den Reflexionsprozess zu den Gewalttaten in ihren Texten und Karikaturen nach. Der folgende Artikel versucht nachzuzeichnen, wie die Gewalttaten und ihre Folgen in Charlie Hebdo während des Jahres 2015 besprochen werden; wie über Texte und Karikaturen Trauerarbeit geleistet, in diesem Kontext politische und gesellschaftliche Kritik verübt, und wie über Rezeption und ästhetische wie politische Möglichkeiten der Karikatur reflektiert wird. Ausgehend von dieser Analyse lässt sich auch eine ästhetisch-künstlerische wie politische Selbstdefinition der Zeitschrift skizzieren, die sich sowohl auf die Tradition und Geschichte der Zeitschrift rückbezieht als auch ständig neu verhandelt wird – und die den Leser_innen eine Position mit großer Verantwortung zuschreibt.
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Charlie als Symbol oder L’Esprit Charlie?
L’après-Charlie in den autobiografischen Comics von Luz und Catherine Meurisse

Marie Schröer:

Nach den Attentaten wurde Charlie Hebdo zu einem Symbol, dessen verschiedene Gruppen sich mehr oder weniger plakativ bedienten. In einer der im Internet verbreiteten links-liberalen Lesarten wurde primär die Oberfläche betrachtet, d.h. die Wahrnehmung auf die kontextlose Sichtung der Titelkarikaturen
beschränkt, um CH zum beispielhaften Symptom eines hegemonialen und rassistischen Diskurses zu erklären, der zur weiteren Marginalisierung der (französischen) Muslime beitrage. Die entgegengesetzte Extremposition bestand darin, die CH-Mitarbeiter_innen zu Märtyrer_innen, die Zeitschrift zum Symbol für Freiheit zu verklären. Auch dabei wurde wenig über die eigentlichen Inhalte, Motivationen und Motive der Satire-Zeitung berichtet. In Folge werden diese Symbole daher dekonstruiert und der Blick anschließend auf die auto-biografischen Comics der überlebenden Redaktions-mitglieder Luz und Catherine Meurisse gerichtet: Zwei Stimmen einer ehemals vielstimmigen Redaktion, zwei Menschen hinter dem Mythos, zwei Variationen des Esprit Charlie.
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Lachen über eine Tragödie:
Der Nahostkonflikt in Charlie Hebdo

Catherine Michel:

Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit der Thematisierung des Nahostkonflikts in der Zeitschrift Charlie Hebdo. Im Zentrum stehen Fragen rund um den Aktualitätsbezug, d.h. welche Ereignisse (nicht) aufgegriffen werden, die Verteilung der Beiträge auf Text und Bild, die Autorenschaft, d.h. welche Beiträger_innen sich mit der Thematik systematisch oder nur gelegentlich auseinandersetzen, und schließlich der Humor selbst, mit dem an dieses explosive Themenfeld herangegangen wird. Dafür muss kurz allgemein auf das Thema ‚Hu­mor‘, die Vorgehensweise bei der Recherche für diesen Beitrag und das daraus resultierende Korpus eingegangen werden. Daran anschließend wird die eigentliche Auswertung der Text- und Bildbeiträge erfolgen; zunächst quantitativ hinsichtlich ihrer Verteilung auf Text und Bild, ihre Verteilung auf die einzelnen Epochen bzw. Publikationsjahre und auf die einzelnen Zeichner_innen/Autor_innen, und schließlich qualitativ, indem exemplarisch die Beitragsformen und deren Humor betrachtet werden.
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Programmflyer und Ausstellungsposter ComFor 2018

Termin:
11.07.2018 12uhr - 20.09.2018
„SuperQueeroes. Unsere LGBTI*-Comic-Held_innen“

In weniger als zweieinhalb Monaten findet an der Uni Köln die ComFor-Jahrestagung 2018 zum Thema „Zwischenräume – Geschlecht, Diversität und Identität im Comic“ statt. Zugleich gibt es dazu die Ausstellung „SuperQueeroes. Unsere LGBTI*-Comic-Held_innen“ zu sehen, die 2016 vom Schwulen Museum Berlin konzipiert und mit großem Erfolg gezeigt wurde. Sie thematisierte erstmals queere Comic-„Helden“ in unterschiedlichster Art in der deutschen Museumswelt. Im Rahmen der ComFor Jahrestagung wurde die Ausstellung unter der Organisation von Christine Gundermann nach Köln geholt und von Studierenden der Philosophischen Fakultät im Rahmen eines Seminars für das Philosophikum umgearbeitet.
Die Ausstellung wird vom 11. Juli bis 20. September im Foyer des Philosophikums der Universität zu Köln gezeigt. Vernissage ist am 11. Juli, ab 12 Uhr mit einem Vortrag von und über Comickünstler Ralf König. Anschließend wird die Ausstellung gemeinsam mit Dr. Kevin Clarke, Kurator des Schwulen Museums Berlin, eröffnet.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Die Veranstalterinnen der Tagung, Véronique Sina und Nina Heindl, haben soeben auch digitale Programmflyer auf Deutsch und Englisch publiziert (Gestaltung: Julia Eckel), die nicht nur schnelle Überblicke über Thematik sowie Zeit-, und Raumplanung der Tagung verschafft, sondern mit Motiven der Künstlerin Aisha Franz auch sehr ansprechend ausgefallen sind:

Programmflyer auf Deutsch
Programmflyer auf Englisch

Weiter zur Tagungsseite mit Anmelde-Informationen

Vorstellung des neuen ComFor-Vorstands

Auf der Großen Mitgliederversammlung am 27. April 2018 hat die Gesellschaft für Comicforschung einen neuen Vorstand gewählt.

Nach viereinhalb Jahren im Vorstand haben Dr. Catherine Michel und Dr. Felix Giesa nicht erneut kandidiert. Beide haben die Umwandlung der ComFor in einen gemeinnützigen Verein 2014 und die Einführung der zahlreichen neuen Projekte und Angebote der ComFor in den letzten Jahren begleitet und möglich gemacht. Die gesamte ComFor ist ihnen dafür zu großem Dank verpflichtet; Stephan Packard als ihr Kollege im Vorstand möchte sich ganz besonders für die angenehme und produktive Zusammenarbeit bedanken.

Der ComFor-Vorstand besteht aus:

1. Vorsitzender:

Prof. Dr. Stephan Packard ist seit 2008 Mitglied der ComFor und Gründungsvorsitzender der 2014 neu gegründeten Gesellschaft für Comicforschung e.V.. Er hat mehrere Tagungen und Publikationen der ComFor versehen und ist außerdem Gründungsmitglied der AG Comicforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) und Consultative Committee Member der Zeitschrift European Comic Art. Seine Dissertation Anatomie des Comics erschien 2006. Weitere Forschungsschwerpunkte betreffen die transmediale Narratologie, den politischen Gebrauch von Comics und anderen Medien sowie die Zensurforschung. Packard ist Medienwissenschaftler und hat an der Universität zu Köln die Professur für „Kulturen und Theorien des Populären“ inne.  Mehr Informationen auf der ComFor-Profilseite.

2. Vorsitzende:

Dr. Véronique Sina ist seit Juli 2010 Mitglied der ComFor. Von Haus aus ist sie Medienwissenschaftlerin an der Universität zu Köln und ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Gender- und Queer Studies, der Intersektionalitäts-, Intermedialitäts- und Identitätsforschung. An der Ruhr-Universität Bochum hat sie ihren Bachelor und Master of Arts gemacht und wurde am dortigen Institut für Medienwissenschaft mit der Dissertation Comic – Film – Gender. Zur (Re-)Medialisierung von Geschlecht im Comicfilm (transcript, 2016) promoviert. Sie ist Mitbegründerin der AG Comicforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM), die sie seither auch als Sprecherin und Organisatorin zahlreicher Veranstaltungen vertritt. Für die ComFor tritt sie zudem 2018 als Mit-Veranstalterin und -Organisatorin der 13. Jahrestagung zum Thema „Zwischenräume – Geschlecht, Diversität und Identität im Comic“ auf. Mehr Informationen auf der ComFor-Profilseite.

Schatzmeister:

Dr. Lukas R.A. Wilde ist ComFor-Mitglied seit September 2012 und koordiniert seither die Redaktionsarbeit der Gesellschaft für Comicforschung: Die Homepage der ComFor erfuhr in dieser Zeit eine weitreichende Umgestaltung. Das Online-Magazin konnte sich zu einer stetig wachsenden Anlaufstelle für Informationen zu Konferenzen, Publikationen, CfPs und anderen Neuigkeiten aus unserem Forschungsbereich weiterentwickeln. In diesem Zusammenhang verwaltet Lukas Wilde auch die ComFor-Mailingliste und die Online-Profile aller Mitglieder. Von Haus aus ist er Medienwissenschaftler an der Universtät Tübingen, wo er im Jahr 2017 eine Dissertation zur ‚Mangaisierung‘ öffentlicher Räume in Japan und der Implementierung von transmedialen ‚Figuren‘ (kyara) in funktionaler Kommunikation abschloss (Im Reich der Figuren, Köln 2018). Gemeinsam mit Vanessa Ossa und Jan-Noël Thon bildet er das Organisator_innenteam der geplanten 15. ComFor-Jahrestagung 2020 zum Thema „Comic/Mediation: Akteure, Öffentlichkeiten, Partizipation“. Mehr Informationen auf der ComFor-Profilseite.