Vorträge & Tagungen

Tagung: „Samson, Superwoman und Krusty, der Clown – Jüdische Bilder-Geschichten vom Mittelalter bis zur Gegenwart“

Termin:
08.07.2026 - 10.07.2026

Vom Mi, 8.7.2026 bis zum Fr, 10.7.2026, findet eine Tagung der 34. Internationalen Sommerakademie des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs in Kooperation mit dem Literaturhaus Wien / Österreichische Exilbibliothek statt:

„Samson, Superwoman und Krusty, der Clown – Jüdische Bilder Geschichten vom Mittelalter bis zur Gegenwart“

Unter den Vortragenden befinden sich auch ComFor-Mitglieder Ralf Palandt und Ole Frahm.

Ankündigungstext:
„Jüdische Geschichte ist seit mehreren Jahrzehnten ein Stoff, der auch in Comics und Graphic Novels verarbeitet wird. Ende der 1980er Jahre erschien Art Spiegelmans Comic »Maus«, das die Shoah auf neue Weise thematisierte und dafür mit dem Pulitzer-Preis ausgezeich net wurde. Von »Maus« be ein flusst, setzte in der Folge ein regel rechter Boom ein. Auch die 34. Internationale Sommerakademie setzt sich mit jüdischen Bilder-Geschichten aus einan der. Sie nimmt nicht nur mehrere Epo chen und Themen in den Blick, sondern auch die ganze Bandbreite künstlerischer Genres. Historische Er eig nisse oder die Aben teuer realer und er fun de ner jüdischer Held:innen wurden nicht nur in Comics und Trickfilmen erzählt, sondern auch in der Buch malerei des Mittelalters oder in früh neu zeit lichen Flugblättern. Die Som mer aka demie rückt Künstler:innen und Leser:innen, Selbst- und Fremd bilder, Genres und Medien sowie jüdisch-nichtjüdische Beziehungen ins Bild.“

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Workshop und Lesung: Bilder und Narrative der Solidarität in der postmigrantischen Gesellschaft

Dimensionen der Betroffenheit
Bilder und Narrative der Solidarität in der postmigrantischen Gesellschaft

2./3. Juli 2026
Lesung und interdisziplinärer Workshop an der Universität Paderborn

Ausgangspunkt der Veranstaltung ist die Beobachtung, dass sich in der postmigrantischen Gesellschaft unterschiedliche Erinnerungskulturen wie auch Perspektiven auf gesellschaftliche Konflikte zunehmend überlagern und miteinander in produktive wie konflikthafte Aushandlungsprozesse treten. Ereignisse wie der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine oder die globalen Reaktionen auf den 7. Oktober 2023 haben diese Konstellationen sichtbar gemacht. In der öffentlichen Debatte zeigt sich, dass Solidarität und Betroffenheit nicht homogen verteilt, sondern an spezifische historische Bezugssysteme, politische Positionierungen und kollektive Selbstverständnisse gebunden sind, wobei konkurrierende Opfer- und Solidaritätsnarrative entstehen. Die seit 2021 geführten Debatten des sogenannten ‚Historikerstreit 2.0‘ bilden für die in der Veranstaltung diskutierten Konstellationen einen zentralen erinnerungspolitischen Kontext. Konzeptionell greift die Veranstaltung zentrale Ansätze der Memory Studies, der Postmigrations- und Solidaritätsforschung sowie der Jüdischen Studien auf. Arbeiten zur postmigrantischen Gesellschaft (u.a. Naika Foroutan, Erol Yıldız) gehen etwa davon aus, dass Solidarität heute häufig nicht mehr primär entlang stabiler Gruppenidentitäten organisiert ist, sondern auf geteilten politischen Haltungen oder Wahrnehmungen gesellschaftlicher Ungleichheit beruht. In diesem Zusammenhang wird von postmigrantischen Allianzen oder involvierter Solidarität gesprochen, womit Formen kollektiven Handelns gemeint sind, die über biografische Zugehörigkeiten hinaus entstehen. Gleichzeitig liefern Ansätze der Erinnerungsforschung wichtige Instrumente, um Konflikte, aber auch Überschneidungen zwischen unterschiedlichen Erinnerungsgemeinschaften zu analysieren. Dazu zählen etwa Michael Rothbergs Konzept des ‚multidirektionalen Erinnerns‘, Marianne Hirschs Begriff der ‚Postmemory‘ sowie Arbeiten der Cultural Memory Studies (u.a. Pierre Nora, Astrid Erll). Aus Perspektive der Jüdischen Studien sind Arbeiten relevant, die jüdische Gegenwart in Europa als durch sowohl spezifische erinnerungspolitische Erwartungen wie auch konflikthafte Zugehörigkeitsordnungen geprägt analysieren (u.a. Y. Michal Bodemann, Hannah Tzuberi, Max Czollek).
Die Veranstaltung ist Teil des DFG-geförderten Forschungsprojekts „Queering Jewishness – Jewish Queerness. Diskursive Inszenierungen von Geschlecht und ‚jüdischer Differenz‘ in (audio-)visuellen Medien“ am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt.

Lesung mit Dana von Suffrin und Ronya Othmann
 
Donnerstag, 2. Juli 2026
ab 18.00 Uhr in Hörsaal G
Zum Auftakt der Veranstaltung findet am 2. Juli 2026 um 18.00 Uhr eine öffentliche Lesung der beiden Gegenwartsautorinnen Ronya Othmann und Dana von Suffrin mit anschließender Diskussion statt.
Workshop
 
Freitag, 3. Juli 2026
IBZ im Jenny-Aloni-Haus
Im Zentrum des diskussionsorientierten Workshops mit geladenen Wissenschaftler*innen aus den Film- und Medienwissenschaften, Literatur- und Kulturwissenschaften sowie Geschichts- und Kunstwissenschaften steht ein intensiver Austausch über narrative und ästhetische Praktiken, mit denen in Gegenwartsliteratur und -medien (Comics, Filme, Serien, künstlerische Praktiken etc.) Solidarität und Betroffenheit vor dem Hintergrund unterschiedlicher Erinnerungsgemeinschaften konzeptionalisiert werden. Der Workshop richtet sich ausdrücklich sowohl an Wissenschaftler*innen als auch an Studierende der Universität Paderborn und darüber hinaus.

Workshop-Programm:
09:30–09:45h: Begrüßung & Einführung
09:45–11:15h: Slot 1: Materialpräsentation & -diskussionen
mit Beiträgen von Kalina Kupczyńska (Łódź), Olena Petrenko (Bochum) und Anna Maria Spener (Paderborn)
Moderation: Hilde Hoffmann und Véronique Sina
11:15–11:45h: Kaffeepause
11:45–13:15h: Slot 2: Materialpräsentation & -diskussionen
mit Beiträgen von Sebastian Althoff (Paderborn), Hilde Hoffmann (Bochum) und Stephanie Willeke (Paderborn)
Moderation: Kalina Kupczyńska und Véronique Sina
13:15–14:00h: Mittagspause
14:00–15:00h: Slot 3: Materialpräsentation & -diskussionen
mit Beiträgen von Nele Feuring (Flensburg) und Asta von Mandelsloh (Berlin)
Moderation: Kalina Kupczyńska und Anna Maria Spener
15:00–15:15h: Kaffeepause
15:15–16:00: Comic-Projektvorstellung: „Verletzlich. Un/Sicherheit, Anti/Diskriminierung & Konflikt im Hochschulalltag nach dem 7. Oktober 2023“
mit Leslie Gauditz (Hamburg) und Anna Paßlick (Berlin)
Moderation: Véronique Sina
16:00–16:30h: Abschlussdiskussion

Weitere Infos zur Veranstaltung online unter:

Anmeldung und Teilnahme:
Die Teilnahme am Workshop ist ausschließlich nach vorheriger Anmeldung möglich. Zur Anmeldung senden Sie bitte eine formlose eMail mit dem Betreff „Anmeldung Workshop Dimensionen der Betroffenheit“, ggf. institutioneller Anbindung und/oder Funktion an: Sina@tfm.uni-frankfurt.deDeadline für die Anmeldung ist der 15. Juni 2026.
 

Förderung
Die Veranstaltung wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)

Veranstaltungsort:
Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft
Universität Paderborn
Warburger Str. 100
33098 Paderborn
Deutschland

Konzeption & Organisation:
Dr. Kalina Kupczyńska| Universität Łódź
Dr. Véronique Sina | Goethe-Universität Frankfurt
Anna Maria Spener, M.A. | Universität Paderborn
Unter Mitwirkung von:
Miriam Maja Brost, B.A. | Goethe-Universität Frankfurt & Ruhr-Universität Bochum

Schlussakkord der Roland Faelske-Stiftung für Comic und Animationsfilm

Termin:
19.06.2026 - 20.06.2026

„Papier Pigment Pinsel : Pixel Prompt Prozessor: Interdisziplinäre Comicforschung im 21. Jahrhundert“

Nach über 15 Jahren wird die Roland Faelske-Stiftung ihr erfolgreiches Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der deutschsprachigen Comicforschung satzungsgemäß zum Jahr 2029 beenden. Die bisher geleistete Förderung wird mit einem ‚Schlussakkord‘ vom 19. – 20. Juni 2026 im Warburg-Haus in Hamburg gewürdigt und zugleich wird ein Ausblick auf die zunehmend interdisziplinäre Comicforschung gegeben.

Mit Beiträgen von Ole Frahm, Astrid Böger, Christina Meyer, Felix Giesa, Lukas R.A. Wilde und Nina Eckhoff-Heindl.

Veranstaltungstext:
„​
Konfrontiert mit digitalen Methoden der Langzeitarchivierung, Erschließung und Erforschung von analogen Comics und Animes als Teil unseres kulturellen Erbes steht die Comicforschung auch im deutschsprachigen Raum heute vor bislang ungeahnten Herausforderungen mit Chancen und Risiken. Wurden mit (semi-)automatisierter algorithmischer Bild- und Textanalyse mithilfe von Künstlicher Intelligenz bereits Experimente in der Forschung gemacht, werden nunmehr auch vermehrt – auf der Basis von sog. Generativer Künstlicher Intelligenz (GenAI) – proprietäre sowie frei verfügbare Open-Source-Werkzeuge für die Gestaltung und Produktion von Comics/Animes bereitgestellt. Dabei liegt die Hauptarbeit der digitalen Erfassung und Erschließung der Comic-Bestände in den deutschen Bibliotheken als auch in privaten Sammlungen noch weitgehend brach. Oftmals sind diese Bestände augenblicklich leider noch nicht einmal in – z.B. standardisierten und öffentlich zugänglichen – Katalogen erfasst. Dieses dringliche Desiderat erlaubt gerade der interdisziplinären Comicforschung erzwungenermaßen eine Denkpause, in der die theoretischen, methodischen, analytischhermeneutischen, ästhetischen, ökonomischen, ökologischen und ethischen Potenziale und Risiken der digitalen Erfassung, Erschließung, Analyse und Generierung mit Verfahren aus den Forschungsgebieten Deep Learning, Distant Reading, Big Data und Cloud Computing in den Vordergrund treten können, bevor uneinholbar Fakten geschaffen werden, die die Zukunft der deutschen Comicforschung tangieren. Anderthalb Jahrzehnte lang hat die Hamburger Roland Faelske-Stiftung die deutschsprachige Comicforschung im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützt und begleitet. Durch die regelmäßige Verleihung des Roland Faelske-Preises für herausragende Dissertationen und Abschlussarbeiten konnte die Stiftung aus der Forschung heraus entstehende Impulse verstärken und in die Forschung zurückspielen. Vor ihrer satzungsgemäßen Auflösung setzt die Roland Faelske-Stiftung nun einen zukunftsweisenden Forschungsimpuls. Nach einem bilanzierenden Rückblick auf die zeitgenössische Comicforschung diskutieren Expertinnen und Experten einschlägiger Disziplinen in einem hochkarätig besetzten Workshop die Perspektiven, Chancen und Risiken einer digitalisierten Comicforschung für die nächste Dekade des 21. Jahrhunderts. Besonderes Augenmerk liegt auf der möglichen Rolle der Künstlichen Intelligenz im Kontext der visuellen Narration und wie diese Technologien neue Perspektiven auf die Bestände, Struktur und Interpretation von Comics eröffnen können. Der Workshop soll mittelfristig auch dazu beitragen, die Verbindung zwischen Comicforschung, Digital Humanities und Künstlicher Intelligenz auszuloten als auch neue fachübergreifende Kooperationen voranzubringen.“

Für den zweiten Veranstaltingsag ist eine Anmeldung bei der Roland Faelske-Stiftung erforderlich: rolandfaelske-stiftung@gmx.net.

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Online-Ringvorlesung: „Mehr als Menschen in Panels. Perspektiven der Ökologie, Posthuman, Animal und Plant Studies“

Auch in diesem Sommersemester veranstaltet das Netzwerk „Comicforschung am Rhein“ wieder eine montägliche Online-Ringvorlesung „Aktuelle Fragen der Comicforschung“ an (18:30-20:00 Uhr, vom 13. April bis zum 20. Juli 2026), mit Vortragenden aus Wissenschaft und Praxis. Diesmal steht diese unter dem spannenden Thema „Mehr als Menschen in Panels. Perspektiven der Ökologie, Posthuman, Animal und Plant Studies“.  Anmeldung unter: comicforschung-rhein (ät) uni-koeln.de, ein Link zur Veranstaltung wird per Mail zugeschickt.

Ankündigungstext:

„Die gemeinsam an den Universitäten Bonn, Bochum, Düsseldorf und Köln ausgerichtete interdisziplinäre Ringvorlesung zur Comicforschung wird vom Netzwerk Comicforschung am Rhein organisiert. Interdisziplinäre Beiträge aus der Forschung und Gespräche mit Künstler*innen widmen sich in diesem Sommer der Frage, wie Comics das für unsere Gegenwartsgesellschaften hochaktuelle Thema der Ökologie sowie Perspektiven der Posthuman, Animal und Plant Studies aufgreifen und künstlerisch gestalten.

So thematisieren etwa Comics zur Klimakrise in ökologischen und ökokritischen Perspektiven  die Folgen der Umweltzerstörung oder Ängste und Hoffnungen um Nukleartechnologie. In fiktionalen ebenso wie in dokumentarisch-faktualen Comicerzählungen begegnen wir apokalyptischen, aber auch optimistisch revolutionären Entwürfen. Vor dem Hintergrund einer möglicherweise nicht hinreichend diversifizierten Wahrnehmung der Gegenwart als Anthropozän, also als Zeitalter einer vom Menschen geformten Erde, gilt es den Blick auch auf noch mehr als nur menschliche Akteure zu richten: Auf die Darstellung von tierischen und pflanzlichen Existenzweisen und Subjektivitäten in den Animal und Plant Studies ebenso wie auf die Akteur-Medien-Netzwerke, in denen Menschen mit Werkzeugen von Zeichenstiften bis zu Kommunikationssatelliten, mit Infrastrukturen und Organisationen interagieren, wenn sie Comics entwerfen, produzieren, distribuieren oder lesend betrachten: auch sie gilt es als globale und lokale, zwischen Menschen und nicht-menschlichen Akteuren verteilte Konstellationen ernst zu nehmen.

Im inzwischen fünften Jahr lädt unsere Online-Ringvorlesung Teilnehmende dazu ein, Perspektiven aus verschiedenen Philologien und Kulturwissenschaften, aus der Kunstwissenschaft, Medienwissenschaft und Geschichtswissenschaft, der Philosophie und der Didaktik zu kombinieren und in Diskussionen und Workshops mit Künstler*innen aus der Comicszene und eigenen Essays zu erproben. “

Beiträge:

13.04.26    Stephan Packard / Frederik von Reumont / Joachim Trinkwitz: „Mehr als Menschen in Panels: Zur Einführung“

20.04.26    Frank Leinen: „Doch kein Ende der Welt? Le monde sans fin (Jancovici/Blain) und die Suche nach Antworten auf die Klimakatastrophe“

27.04.26    Nina Eckhoff-Heindl: „Summ Summ Summ. Was uns die Human-Animal-Studies über den Bienenkörper in Comics lehren können“

04.05.26    Tatjana Kasigkeit: „Natur und Kultur in Indigene Feminismen

11.05.26    Judith Kranz (Comickünstlerin): „SOMA – Comiczeichnen als Reflexion gesellschaftlicher Konstrukte in Zeiten der fortschreitenden Ausbeutung von Mensch und Natur“

18.05.26    Bettina Burger: „Making Kin Across the Universe: Menschlich-nichtmenschliche Beziehungen in Shuri: Wakanda Forever und anderen Marvel Comics“

01.06.26    Nicolas Gaspers: „Welcome to the Sixth Mass Extinction! Ökologie und Kritik bei Poison Ivy

08.06.26    Hanna Harms (Comickünstlerin): „Wald ohne Bäume – Darstellung von Auswirkungen menschlichen Handelns auf Wälder“

15.06.26    Frederik von Reumont: „Marvels Godzilla: Ein Lehrbuch zum Umgang mit Naturgewalten?“

22.06.26    Lukas R.A. Wilde: „KI-Figuren im Comic: Imaginationen, Autorisierungen und Interaktionen jenseits des Menschlichen“

29.06.26    Katharina Hülsmann: „Das Nukleare, Mensch & Natur in Katsumata Susumus Teufelsfisch

06.07.26    Frauke Berger (Comickünstlerin): Werkstattgespräch – Die Postapokalypse ist Grün

13.07.26    Christina Becher-Tiessen: „Pflanzen in Text und Bild: Comics Studies meets Cultural Plant Studies“

20.07.26    Susanne Brandt / Joachim Trinkwitz: Schlussdiskussion

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Barbara Yelin wird Comic-Professorin an der Merz Akademie

Die Merz Akademie beruft die Comic-Künstlerin Barbara Yelin auf die Leibinger Professur für Comics und Comicforschung. Aus einer großen Zahl hervorragender Bewerbungen wurde Barbara Yelin als prima inter pares ausgewählt. Nach Abschluss einer renommierten internationalen Residency an der Villa Massimo wird Barbara Yelin die Professur im Juli 2026 an der Merz Akademie antreten.

Auf dem Online-Symposium „Zeigen, was zählt. Comics & Visibility“, das am 27. und 28. März 2026 stattfindet, wird Barbara Yelin über ihre Visionen für die Professursprechen: https://www.merz-akademie.de/veranstaltungen/visibility-comic-symposium/

Aus dem Pressetext:
„Barbara Yelin zählt zu den international renommiertesten Comic-Künstlerinnen und -Künstlern ihrer Generation. Bekannt wurde Barbara Yelin durch “Irmina”, “Emmie Arbel. Die Farbe der Erinnerung” und kürzlich “Die Giehse”, in denen sie eine künstlerische Erzählweise mit historischer Recherche und gesellschaftlicher Reflexion verbindet. Die Arbeiten von Barbara Yelin wurden vielfach ausgezeichnet und in zahlreichen internationalen Ausstellungen und Publikationen präsentiert. Neben der künstlerischen Praxis engagiert sich Barbara Yelin seit vielen Jahren auch stark in der Vermittlung und für die Vernetzung der Comics-Community.

Mit der Leibinger Professur stärkt die Merz Akademie ihre künstlerische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Comics in analogen, digitalen und hybriden Formen. Die Professur verbindet Praxis und Theorie und soll die Comicforschung sowie die künstlerische Comicproduktion im deutschsprachigen Raum nachhaltig fördern.

Besonders im Fokus steht dabei das Möglichkeitsspektrum von Comics als Dialogwerkzeug und forschungsorientiertes Instrument in multiperspektivischen fiktionalen, biografischen und dokumentarischen Narrationen – etwa in der Wissenschaftskommunikation, in Erinnerungskulturen und in postkolonialen Perspektiven. Mit ihrer internationalen Vernetzung, langjährigen hochschulpädagogischen Erfahrung sowie ausgewiesener Praxis in interdisziplinären Kooperationen erfüllt Barbara Yelin dieses Profil in besonderer Weise.

‚Wer zeichnet, schaut hin, schaut anders, sieht mehr. Wer schreibt, dehnt die Räume des Verständnisses. Und der Comic bringt beides zusammen. Und ich kann gar nicht genug davon schwärmen, welche Möglichkeiten der Raum dazwischen bietet und wie viele dieser Wege bisher noch gar nicht begangen sind. Die wichtigsten Menschen dieses neuen Studiengangs sind aber die zukünftigen Studierenden, die ihre Neugier, ihre Perspektiven, ihre Ideen und ihre Vielstimmigkeit mitbringen werden. Und ich freue mich, sie darin zu unterstützen, daraus einen Beruf zu machen.‘ (Barbara Yelin)“

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Workshop „Translating Comics“

Termin:
10.04.2026 09:00 - 11.04.2026

Translating Comics: Between Bubbles, Cultures, and Constraints in East Asia

An international hybrid workshop organized by Marie Laureillard (Paris Nanterre) and ComFor-member Jaqueline Berndt (Stockholm) (CRPM & Asie-Sorbonne Association), and assisted by Wenlan Xiang.

 

 

Contact: mlaureil@parisnanterre.fr

Held in English in a hybrid format. For online attendance, please preregister with Jaqueline Berndt, indicating your name, affiliation, and field of specialization: jberndt@su.se

As a hybrid form that merges text and image, comics offer a particularly stimulating field of inquiry for translators and translation scholars. This international workshop aims to explore the specific challenges of comics translation by focusing on translations from or into Chinese, Japanese, and Korean (manhua and lianhuanhua, manga, manhwa, and webtoons). It seeks to contribute not only to Translation Studies through comics but also to Comics Studies through translation, with an emphasis on East Asia. While the first day foregrounds the intersection of text and paratext, publication formats and editorial management, the second day addresses broader issues pertaining to multimodal, intermedial, and intercultural adaptation.

PROGRAM

Friday, 10 April 2026
Conference rooms – Max Weber Building, University of Paris Nanterre
(200 avenue de la République, 92000 Nanterre)

9:00 Opening Address

9:10–9:45 Antonio Paoliello-Palermo (Barcelona): Translating Sinophone Comics: The Role of Translators’ Notes in Italian Editions
9:50–10:25 Paula Martínez Sirés (Tokyo): Prefaces, Afterwords, and Cultural Mediation: The Role of Manga Translators in Spain’s Early Manga Reception [ONLINE — JST (+7h)]
10:30–11:05 Martina Caschera (Bergamo): Translating “Chinese comics”: two case studies from the Italian context [ONLINE — CET]
11:10–11:45 Asuka Ozumi (Turin): Making the Translator Visible: Notes and Paratext in Italian Manga Translation
11:50–12:25 Blanche Delaborde (Fukuoka): Translating Gender and Queerness: Around Boys Run The Riot [ONLINE — JST (+7h)]

Short lunch break (via catering in the lobby)

13:10–13:45 Dalma Kálovics (Kyoto): From foreignization to domestication—Korean comics in Japan [ONLINE — KST (+7h)]
13:50–14:25 Bounthavy Suvilay (London): Editorial strategies for material domestication: history of the first manga translations in France (1970–2000) [ONLINE — GMT (-1h)]
14:30–15:05 Giovanni Stigliano Messuti (Tokyo): How did it end up there? Editorial solutions to linguistic and visual extravagance in the collected works of Hanawa Kazuichi (1972–1980) [ONLINE — JST (+7h)]
15:10–15:45 Alba Quintairos-Soliño (Zaragoza): Shaping the Idea of Manga through Translation: The Case of Editorial Decisions in Spain

Saturday, 11 April 2026
Walter Benjamin Room, National Institute of Art History (INHA)
(2 rue Vivienne, 75002 Paris)

9:00–9:35 Yoon-Jung Do (Incheon): A Study on the Translation Patterns of Characters in Images within Graphic Novels: Focusing on Works Translated Between Korea and France [ONLINE — KST (+7h)]
9:40–10:15 Daryna Morhun (Kyiv): Negotiating Word, Image, and Culture: Intermedial Challenges in Manhua Translation
10:20–10:55 Nick Stember (London): Soldiers, Citizens, and Compatriots: Bo Yang’s Contentious Localization of Popeye
11:00–11:35 Yangjie Zhao (Paris): Translating Marginal Women: French Mediation of Rural Chinese Lives in Ma Maman and Le Printemps prochain
11:40–12:15 Inkyeong Chung (Philadelphia/Zürich): Beyond Untranslatability: ‘Che’ (체) as a Linguistic–Visual Register in Korean Comic Translation

Short lunch break

13:00–13:35 Dana Iacob (Cluj-Napoca): Ethics of Translating Darkness: Moral Ambiguity and Translator Responsibility in Dark Fantasy Manga
13:40–14:15 Sangi Yi (Seoul): Translating Voice and Performance in the Korean Webtoon 정년 이 (Jeongnyeon): Constraints and Possibilities in the Japanese Context [ONLINE – KST (+7h)]
14:20–14:55 Olga Bobrowska (Kraków): Adaptation as Ideological Practice. The Case of a Puppet Animated Film Rooster Crows at Midnight (Banye ji jiao, 1964, dir. You Lei)
15:00–15:35 Mariia Guleva (Prague): A featherless bird that flew internationally: a case study of a 1956 manhua and a 1960 diafilm
15:40–16:15 Lena Henningsen (Heidelberg): Adaptation and Transmediation

Organizer’s page

Abstracts and Bios of all participants

Deutsch-Französische Tagung: „1 Comic – 10 Perspectives“

An diesem Donnerstag und Freitag wird in Paris eine deutsch-französische Tagung stattfinden, veranstaltet von ComFor-Mitglied Thomas Sähn und unter Beteiligung von u.A. Romain BeckerKaren Struve, Beate KernAnke Grutschus, Lukas R.A. Wilde:

1 Bande dessinée – 10 Perspectives : analyse pluridisciplinaire de la série Miss Pas Touche de Kerascoët & Hubert stattfinden.
1 Comic – 10 Perspectives: Pluridisziplinäre Analyse der Serie Fräulein-Rühr-Mich-Nicht-An von Kerascoët & Hubert.

Diese deutsch-französische Tagung möchte durch eine pluridisziplinäre Analyse des Comics Miss Pas Touche von Kerascoët & Hubert comicbegeisterten Zuhörerinnen und Zuhörern einen Einblick in die vielfältigen Ansätze und Arbeitsmethoden der Stripologie geben. Alle Vorträge werden simultan ins Deutsche oder Französische übersetzt. Eine Publikation is vorgesehen.

Hybride Fern- und Präsenzveranstaltungen:

Eine Anmeldung ist erforderlich unter: thomas.sahn (ät) sorbonne-universite.fr.

Neue Ringvorlesungsreihe „Produktionskontexte“.

Termin:
07.04.2025 18:30-20:00 Uhr - 14.07.2025

Auch in diesem Sommersemester veranstaltet das Netzwerk „Comicforschung am Rhein“ wieder eine montägliche Online-Ringvorlesung (18:30-20:00 Uhr vom 7. April bis zum 14. Juli 2025) mit Sprecher*innen aus Wissenschaft und Praxis, diesmal zum spannenden Thema „Produktionskontexte“.  Anmeldung unter: comicforschung-rhein (ät) uni-koeln.de, ein Link zur Veranstaltung wird per Mail zugeschickt.

Ankündigungstext:

„Die gemeinsam von den Universitäten Bonn, Düsseldorf und Köln und dem Netzwerk Comicforschung am Rhein getragene interdisziplinäre Ringvorlesung zur Comicforschung beschäftigt sich in diesem Sommer mit der Frage, wie Comics durch die zahlreichen Kontexte der Produktion – von Druckmaschinen und -verfahren, über Marktmechanismen, Marketing und Franchising bis hin zu konkreten Zeichen- und Herstellungsprozessen – geprägt werden.

Ein Beispiel: Batman-Fans und Forscher*innen diskutieren seit Jahrzehnten hitzig darüber, wie es zu dem prägnanten Chevron der schwarzen Fledermaus auf gelbem Hintergrund gekommen ist. Schließlich sei das in der Nacht viel zu auffällig. Einige sagen, das Symbol diene genau so dazu, die Schüsse der Feinde auf den starken Brustpanzer zu lenken. Wieder andere argumentieren, das Symbol sei so an den gelben Bat-Scheinwerfer angeglichen worden. Die Wahrheit dürfte laut Banhold viel simpler sein: Eine Fledermaus in einem gelben Kreis ließ sich als Marke und Copyright einfach sehr viel leichter und eindeutiger schützen. Heute kann es so für eine Milliardenindustrie auf Tassen, T-Shirts und Poster gedruckt werden.

Doch nicht nur solche Marketing-Entscheidungen prägen die letztliche Erscheinung von Comics: Die Drucktechnik von Benday Dots bestimmte maßgeblich den Comiclook der 50er Jahre und wurde durch Künstler*innen wie Roy Lichtenstein zur Pop Art erhöht. Die Entwicklung digitaler Comics liefert neue Möglichkeiten der „Seitengestaltung“ und auch die Materialwahl und individuelle Herstellungssituation der Zeichner*innen trägt massiv zu dem bei, was wir an ästhetischen Eindrücken schließlich aus dem Regal ziehen. Webcomics, auf eigenen Websites oder mittlerweile auch auf Social Media, bieten zudem einen niedrigschwelligen Raum für Zeichner*innen, ihre Comics international zu verbreiten, ohne bei einem Verlag unter Vertrag zu stehen. Comics als popkulturelle Artefakte sind Produkte gemacht von Menschen, Maschinen, Verlagen und Industrien, und sind damit immer auch ein Zeugnis der Machtverhältnisse in den Medien und des Zeitgeists.

Die Ringvorlesung will sich methodisch diesen Zusammenhängen annähern. Neben theoretischen Grundlagen der Zusammenhänge von Produktion und Rezeption sollen verschiedene Aspekte von Produktionskontexten untersucht und in ihren Wirkmechanismen aufgeschlüsselt werden. Wie in jedem Sommersemester dürfen wir uns auch diesmal ganz besonders über Gespräche mit Künstler*innen, Verleger*innen und Praktiker*innen der Comiclandschaft freuen!“

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Symposium „The Speech Bubble, Between Text and Image“

The Speech Bubble, Between Text and Image
International one-day symposium
Friday, March 14th, 2025
 
Location: Room Jacques Glowinski, Collège de France, 11 place Marcelin-Berthelot, 75231 Paris cedex 05
Event held in person with a virtual attendance option (Zoom link provided upon request).
 
With the support of the Maison de la Culture du Japon à Paris and the East Asian Civilizations Research Centre (CRCAO)

Contact (information and Zoom link: marianne.simon-oikawa (ät) u-paris.fr)
 
Presentation
 
This one-day symposium aims at showing the full complexity of the speech bubble, an object that has been largely neglected by research until now, and that cannot be defined solely as ‘the curve surrounding the words spoken by comic strip characters’ (Trésor de la langue française). Based on the observation that the speech bubble often also contains images and even blank spaces, and that its forms and functions vary according to the objects, periods and geographical areas in which it is present, the papers presented during this symposium propose to analyse the complex relation between speech bubble, text and image in a number of visual sources objects drawn from Japanese corpora or indirectly linked to Japan.
This one-day symposium is the first event organized within the ‘Histoires de bulles’ programme (CRCAO, East Asian Civilizations Research Centre, 2025-2029), which aims to study the speech bubble and turn it into an object of knowledge, both in terms of its own characteristics and its visual and wider cultural ecosystem, in order to ultimately identify an “economy of the bubble”, or even sketch out a general theory of it.
 
 
 
Program
 
Morning session
 
Chair: Matthias Hayek (École Pratique des Hautes Études-PSL, to be confirmed)
 
09:30-09:45. Opening remarks. Marianne Simon-Oikawa (Paris Cité University)
 
09:45-10:30. Marianne Simon-Oikawa. Fukidashi, Building an Object Between Text and Image
In Japanese, the word fukidashi, which designates the speech bubble, does not refer to any specific form or content. It instead designates a breath exhaled out of an unidentified source. The variety of objects in which the speech bubble appears in Japan during the Edo period makes it necessary to draft a list of the types of objects in which it is concentrated, and to make a few initial hypotheses about it, which future research may support, develop or contradict. This presentation will focus on selected examples that challenge the definition of the bubble as a container for speech.
 
10:30-11:15. Estelle Bauer (Musée Guimet). When Pictures Start Talking. Dialogues and other Texts Written in Emaki (gachûshi 画中詞)
If speech bubbles are a way to make characters talk, some emaki achieve the same effect by writing dialogue directly next to them. We will look at a few examples to reflect on the role these gachûshi play in the production of the visual narrative: they provide details about the characters‘ actions and emotions; they introduce a sense of time into the picture.
 
11:15-12:00. Jaqueline Berndt (Stockholm University). Speech Balloons Beyond Speech: The ‘Return’ of Pictorial Contents?
Manga researchers have approached fukidashi mainly as speech balloons – “transdiegetic devices” that turned manga into “audiovisual comics” (Exner 2022) and visual modifiers of dialogue lines’ auditory properties (Manga no yomikata 1995). Attention has also been paid to speech balloons’ placement on manga pages and their role in visually guiding the reader’s gaze, while the analysis of their contents has considered hand-writing and type, font variations, and punctuation marks. Inspired by pictorial dream balloons from the late Edo period, my presentation focuses on non-linguistic contents: small pictures of characters’ heads inside the balloon, as well as pictorial runes such as sweatdrops and cross-popping veins attached to a balloon rather than the respective speaker. These devices internalize the external parts of Hosoma’s “speaker–listener–object” triangle (2023), ultimately foregrounding relationalities through a blurring of previously clear divides. In addition, pictorial balloon contents serve exaggeration (both humorous and affective) and instruction (efficiently providing information), as well as an economy of space. This sets them apart from Edo-period imagery, which nevertheless may help challenge simplistic assumptions of ‘speech’ balloons as providing an auditory experience.
 
Afternoon session
 
Chair: Thomas Lamarre (The University of Chicago)
 
14:00-14:45. Blanche Delaborde (Fukuoka University). The Spatial Paradox of Speech Bubbles in Manga
Speech bubbles in manga form a surprisingly complex narrative device. In particular, although the space delimited by the outline of the bubbles initially appears as a two-dimensional space analogous to that of the page, many examples contradict this idea. For instance, speech bubbles outlines are often porous, especially in the presence of handwritten secondary lines. In other cases, the bubbles carry iconic or conventional signs (keiyu) that suggest some depth. In addition, the anchoring of the balloons to the three-dimensional diegetic space presents many ambiguous cases, that blur between two-dimensional and three-dimensional spaces.
 
14:45-15:30. Ladan Niayesh. From Playscript to Mangascript: The Speech Bubbles in Manga Shakespeare’s The Tempest
As the spearhead of the ‘Self Made Hero’ company’s endeavour to break through a heavily Asianised global manga market, the British ‘Manga Shakespeare’ series paradoxically enlists that icon of European culture not hegemonically, but as a mediator gesturing East. Speech bubbles occupy a key position in this process of cultural negotiation in one of the early volumes in the series, The Tempest (2007), illustrated by a British mangaka but set in a post-industrial, environmentally damaged island beaten by Hokusai-style waves. The speech bubbles keep about forty percent of the original Shakespearean text, but adapt it to visually and culturally navigate between a theatrical script and the aesthetic alphabet of the manga. This involves for example playing on bubble contours to express emotions and speech volume in the opening tempest scene, sticking in that to the received conventions of Japanese manga. But the artist also instills less common and inventive features into the manga format, such as deleting the speech bubble altogether to blend thought and nature for monologues. Eventually tailored into strips of paper carrying identity, speech is what both the spirit Ariel and the magician Prospero dissolve into in the final pages of the volume, recalling a dilapidated folio of Shakespeare’s complete works scattered and lost to the winds, or alternatively and more optimistically Prospero’s magic book travelling east over the oceans for a fresh lease of life with a rejuvenated audience.

Workshop „Comics as Educational Media in the 20th Century: International Perspectives“

Termin:
17.01.2025 - 18.01.2025

Comics as Educational Media in the 20th Century: International PerspectivesIm kommenden Januar veranstaltet das DFG-geförderte Forschungsprojekt „Comics as Educational Media in the Federal Republic of Germany, 1960s-1980s” einen internationalen Abschlussworkshop in Hamburg zum Thema „Comics as Educational Media in the 20th Century: International Perspectives“, der von Sylvia Kesper-Biermann mitorganisiert wird. Eine Teilnahme ist möglich, es wird jedoch aufgrund des begrenzten Platzangebots um eine Anmeldung bis zum 31. Dezember 2024 bei Anna Strunk (anna.strunk (ät) uni-hamburg.de) gebeten.

Ankündigungstext:

At present it seems like common sense that comics can be a beneficial tool for educational purposes. Their ability to explain and illustrate even complicated topics as well as their motivational impact seem to make them perfect to “loosen up” the classroom. However, in the Federal Republic of Germany (FRG), this approval of comics only came after a phase, during the 1950s, of vehement rejection and fear with regard to the supposed dangers of comics. They were accused of causing analphabetism, increasing juvenile delinquency and keeping children away from “good literature”. Similar to the FRG, other countries experienced their own struggles and discussions surrounding the use of comics in educational contexts. The upcoming workshop “Comics as Educational Media in the 20th Century: International Perspectives” aims to focus on these developments in East Germany, Poland, France, Great Britain, the USA and Japan. Six speakers will shed light on comic reception and usage in education in their countries of research, opening up a room for comparison and discussion.

The workshop concludes the German Research Foundation project “Comics as Educational Media in the Federal Republic of Germany (from the 1960s to the 1980s)”.

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