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Ausstellung „Anna Haifisch. The Artist“

In der Reihe Junge zeitgenössische Kunst aus Sachsen zeigt das Museum Gunzenhauser den Comic The Artist von Anna Haifisch (*1986). In dem zunächst wöchentlich als Webcomic veröffentlichten und inzwischen auch in mehreren Versionen als Printfassung erhältlichen Comic reflektiert und kommentiert die junge Leipziger Künstlerin auf ebenso erfrischende und witzige wie empfindsame und tiefgründige Weise den wechselvollen Alltag des Künstlerlebens.

Ausstellungseröffnung: Freitag, 28. Juli 2017, 19 Uhr

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7. Graphic Novel Day auf dem ilb

Im Rahmen des 17. internationalen Literaturfestivals Berlin (6.-16. September 2017) findet am Sonntag, den 10. September zum siebten Mal der Graphic Novel Day statt. Erneut versammelt der Graphic Novel Day nationale und internationale Comic-Künstler_innen mit dem Ziel aktuelle Trends und Talente aufzuzeigen. Durch das Programm führt der Journalist Lars von Törne. Am 7. September macht Reinhard Kleist den Auftakt mit der Vorstellung seines neuen Comics Nick Cave – Mercy On Me.

Programm:

10:00 Uhr – Ulli Lust: Wie ich versuchte, ein guter Mensch zu sein

11:00 Uhr – Alphabet des Ankommens: Ahmed Mohammed Omer & Burcu Türker

12:00 Uhr – Javier de Isusi: Ich habe Wale gesehen

„In minimalistischen Bildern erzählt Ich habe Wale gesehen von einer Freundschaft im Baskenland zu Zeiten des Unabhängigkeitskampfes. Isusi zeigt anhand von drei packenden Schicksalen, welche Wunden der Freiheitskampf der Basken hinterlassen hat, aber auch, dass eine Versöhnung möglich ist.“

13:00 Uhr – Weltsprache Manga: Berliac & Inga Steinmetz

14:00 Uhr – Amruta Patil: Blood and Flowers

15:15 Uhr – Romain Renard: Les Chroniques de Melvile

„‚Melvile‘ ist der sagenumwobene Ort der Handlung der zwei jüngsten Graphic Novels von Comic-Autor, Grafiker und Musiker Romain Renard. Mehr darüber erfährt man auf der von ihm gestalteten App, in der über eine interaktive Gebietskarte von den Geschichten der Stadt erzählt wird. Beim diesjährigen Festival präsentiert er, musikalisch unterstützt, Les Chroniques de Melvile, ein kinematografisches Konzert.

16:30 Uhr – Nicolas Mahler: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

„Die Umsetzung von Marcel Prousts À la recherche du temps perdu als Graphic Novel ist keine Kurzversion des monumentalen Werks, sondern eine überraschend komische Bilderzählung, respektlos und zugleich durchzogen von Prousts Ideenwelt. Ein verdichteter Bilderstrom quer durch Raum und Zeit, ein brillant verschachteltes Spiegelkabinett der Proust’schen Motive und Wahrnehmungen.“

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Kölner Comic-Workshops für Geflüchtete und Nicht-Geflüchtete

Termin:
27.07.2017 15h - 28.07.2017

Stellvertretend für die Hochschulgruppe Weitblick Köln e.V sowie den Kölner Verein ArtAsyl e.V. möchten wir auf einen kostenlosen Comic-Workshop für Geflüchtete und Nicht-Geflüchtete am 27. Juli 2017 hinweisen. Gemeinsam soll in die Welt des Comic-Zeichnens eingetaucht und zusammen gezeichnet werden. Im Anschluss wartet am 28. Juli ein gemeinsamer Besuch der Ausstellung „COMICS! MANGAS! GRAPHIC NOVELS!“ in der Bundeskunsthalle Bonn. Die Anmeldung erfolgt unter koeln@weitblicker.org.

Veranstaltertext:

„Was haben Superman und Garfield gemeinsam? Sie sind nicht nur die Helden unserer Kindheit, sondern entstanden zunächst mit dem Zeichenstift.
Das möchten wir mit euch gemeinsam ausprobieren und in die Welt des Comic-Zeichnens eintauchen. In einer kleinen Gruppe junger Erwachsener und Geflüchteter lernen wir unsere Ideen aufs Papier zu bringen. Geleitet wird der Kurs vom Künstler Millus der seit über 20 Jahren als Illustrator, Comiczeichner und Autor professionell arbeitet. Hier geht’s zu seiner Seite: millus.org. Der Kurs wird abgerundet durch einen gemeinsamen Besuch in der Bundeskunsthalle, Bonn anlässlich der Ausstellung „COMICS! MANGAS! GRAPHIC NOVELS!“. Mit 300 Exponaten aus Amerika, Europa und Japan ist das die bisher größte Ausstellung zur Geschichte des Comics in Deutschland. Dort lernen wir, wie der Comic entstanden ist und welche verschiedenen Arten es gibt. Hier könnt ihr zusammen kreativ werden, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte knüpfen!“

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Nick Sousanis: „A Life in Comics“

Unter dem Titel „A Life in Comics: How a Butler Librarian Became Columbia’s First Curator for Comics and Cartoons“ veröffentlichte Nick Sousanis im Columbia Magazine ein frei zugängliches Comic über Karen Green, die erste Comic-Kuratorin der Columbia University. Sousanis verfasste bereits seine Dissertation komplett in Comic-Form und erhielt für Unflattening (Harvard University Press, 2015) den „American Publishers Awards for Professional and Scholarly Excellence“ (PROSE Award, 2016) sowie den „Lynd Ward Prize for Best Graphic Novel of 2015“ und wurde außerdem für den „Eisner Award for Best Scholarly/Academic work“ nominiert.

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Vortrag FU Berlin: „Disability in Post-Soviet Russian Comics“

Termin:
10.07.2017 16–18 Uhr

Heute Abend wird Prof. José Alaniz (University of Washington, Seattle) einen Vortrag an der FU Berlin abhalten, welcher von dem PathoGraphics-Forschungsteam organisiert wurde:
„Elephants and DJs: Disability in Post-Soviet Russian Comics“

Nachdem wir bereits vergangenen Donnerstag einen Hinweis auf eine Veranstaltung veröffentlicht haben, die am gleichen Tag stattfand, eine kurze Bemerkung – und eine Bitte! Vielleicht ist es etwas unwahrscheinlich, dass eine/r unserer LeserInnen derart kurzfristig Zeit findet, um sich durch einen unserer Posts zu einer Veranstaltung am gleichen Tag einfinden zu können. Wir hoffen, dass die Veröffentlichung mindestens aus dokumentarischen Zwecken dennoch einen gewissen Sinn hat, um sich etwa über Suchfunktionen, Kalender oder die Rückschau nach Kategorien (linke Spalte) einen Überblick darüber zu verschaffen, wie lebendig und vielfältig die Comicforschung geworden ist. Nichtsdestotrotz würde die Redaktion natürlich liebend gerne sehr viel frühzeitiger auf derlei Veranstaltungen hinweisen, damit entsprechende Posts auch den Zweck erfüllen können, interessiertes Publikum tatsächlich dafür zu gewinnen. Dafür aber müssen wir – so trivial dies auch klingen mag – davon wissen! Wenn Sie also einen comicforschungsrelevanten Vortrag halten oder von einem solchen erfahren haben, so möchten wir noch einmal herzlich dazu aufrufen, nicht nur über soziale Netzwerke dafür zu werben, sondern auch eine kurze, formlose Mail an Redaktion@comicforschung.de zu senden. Bitte keine falsche Scheu und Bescheidenheit, jeder Hinweis ist willkommen! Dies macht nicht unsere Recherche über entsprechende Mailinglisten, Verteiler und Gruppen ersetzbar, erleichtert aber einfach enorm die Arbeit und macht unsere Hinweise schneller und sinnvoller. Daher: vielen Dank im Voraus für jede Benachrichtigung!

Veranstaltertext:
„With Russian readers’ increasing acceptance of comics – for decades derogated as a “foreign” and half-literate medium – the amount of graphic narrative work by marginalized groups has grown as well, in particular since Putin’s 2012 return to the presidency. The accessibility (especially for the young), visceral impact and easy dissemination of comics (especially through the internet) has made them an attractive vehicle for voices and imagery otherwise occluded in contemporary life. This talk discusses comics by or about the disabled – themselves a population too long ignored by mainstream Russia. How do young artists like Tayana Faskhutdinova, Lyonya Rodin, Roman Sokolov and Ner-Tamin (Yulia Nikitina) represent the disabled body as site of contention and human dignity? How do their visions coincide with and complicate the rhetoric of disability rights movements in Russia? How do the visual-verbal strategies of comic art communicate the experiences of lives too often lived in the shadows? Finally, how does the 2017 publication of and national press devoted to Vladimir Rudak and Lena Uzhinova’s graphic novel I Am an Elephant signal a new phase in disability representation in Russia?“

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Vortrag Frankfurt M.: „Comic und Museum“

Wir hatten bereits am 22. Juni in Zusammenhang mit der Mathieu-Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst (Frankfurt/M.) kurz darauf hingewiesen: Wer heute Abend in Rhein-Main unterwegs ist und noch nach einem Abendprogramm sucht, hat Gelegenheit auf einen spannenden Vortrag, zu dem wir nun auch einige genauere Infos nachreichen können. Neben dem Verleger, Publizist und Dozent Christian A. Bachmann wird auch Alexandra Hentschel, ComFor-Redaktionsmitglied und Leiterin des ersten deutschen Comicmuseums, zum Thema  „Comic und Museum“ sprechen.

Veranstaltertext:
„Ob als Schauplatz bei Tim und Struppi oder in Comic-Ausstellungen wie Kartografie der Träume: Comic und Museum eint eine lange Geschichte. Der Verleger und Literaturwissenschaftler Dr. Christian A. Bachmann und Dr. Alexandra Hentschel, Leiterin des ersten deutschen Comicmuseums, beleuchten diese besondere Beziehung.“

Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

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