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Entenhausen – Ausstellung in Oberhausen

Termin:
25.09.2016 - 15.01.2017

DonaldVon Ende September bis Mitte Januar ist in der Ludgwiggalerie Schloss Oberhausen die Ausstellung “Entenhausen >>>> Oberhausen” zu sehen. In Zusammenarbeit mit der Sammlung Ina Brockmann und Peter Reichelt in Mannheim werden Bilder und Gemälde von den großen Disney-Zeichnern gezeigt: Carl Barks, Floyd Gottfredson und Al Taliaferro sowie Jan Gulbransson, Don Rosa und Ulrich Schröder. Die Vernissage findet am 24. September statt.

Pressetext:

“Donald Duck, Micky Maus und ihre – wie Onkel Dagobert – oft sehr eigenständigen Freunde und Verwandten verbinden wir mit dem großen Walt Disney und seiner riesigen Factory. Doch wer waren die Zeichner hinter dem Disney Imperium, die die Figuren und ihre Welten erfanden und den Kosmos Entenhausen entwickelten?

Die Oberhausener Ausstellung stellt die drei Altmeister vor: The Mouse Man Floyd Gottfredson, der das Mausiversum zu uns auf die Erde holte; Al Taliaferro den immer noch weithin unbekannten Zeichner der täglichen Zeitungsstrips mit Donald und Geburtshelfer der Neffen Tick, Trick und Track und vielen weiteren Familienmitgliedern. Sowie den hochverehrten Begründer von Entenhauen und Vater zahlreicher Figuren wie Onkel Dagobert, Daniel Düsentrieb oder den Panzerknackern, Carl Barks.

Doch gehen die Geschichten nach dem Tod dieser drei großartigen Zeichner weiter und auch das thematisiert die Oberhausener Präsentation. Der aus Deutschland stammende Ulrich Schröder zeichnet heute Geschichten rund um die berühmteste Maus der Welt. Der Deutsche Jan Gulbransson und der Amerikaner Don Rosa lassen Donald weiterhin seine wutausbruchbegleiteten Abenteuer erleben und mit Onkel Dagobert im Geld baden. In originalen Zeichnungen und Drucken, von denen zahlreiche Blätter das erste Mal öffentlich zu sehen sind, können die Besucherinnen und Besucher nun eintauchen in den Kosmos von Entenhausen in Oberhausen!

Die Ausstellung ist eine der umfangreichsten bisher gezeigten Präsentationen zu Donald, Micky und ihren Zeichnern. In Zusammenarbeit mit der Sammlung Ina Brockmann und Peter Reichelt, Mannheim. Mit der Schau setzt die LUDWIGGALERIE im Bereich der populären Galerie die Präsentation großer Zeichner aus Comic, Karikatur und Illustration fort. Die Ausstellung wird gefördert von der Peter und Irene Ludwig Stiftung und WDR3.”

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PROGRAMM DER 11. COMFOR-JAHRESTAGUNG an der Universität Duisburg-Essen

Internationale Tagung: “Comics in der Schule”
11. Jahrestagung der Gesellschaft für Comicforschung

Direkt zu Homepage & Anmeldung

Wann? 16. bis 19. November 2016
Wo? Glaspavillon der Universität Duisburg-Essen (R12 S00 H12)
Wer? Studierende, Forschende, Lehrende, Interessierte
Organisation: Clemens Kammler (Essen) | Ulrike Preußer (Bielefeld) | Markus Engelns (Essen) | Felix Giesa (Köln)

Comics erhalten in den letzten Jahren ein breites gesellschaftliches Interesse. Neben einer erstarkenden akademischen Auseinandersetzung mit Comics rückt der Gegenstand zusehends auch in den Fokus der geisteswissenschaftlich fachspezifischen und allgemeinen Didaktiken. Der Grund dafür ist nicht ausschließlich in der innovativen Forschung oder der derzeit breiten Kommerzialisierung von comicspezifischen Themen und Motiven in Internet, Film und Fernsehen zu finden. Vielmehr erfahren SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern, aber auch BildungspolitikerInnen wie auch AkademikerInnen Comics als eigenständige, kreative und subversive mediale Gegenstände, deren besondere Ausdrucksformen Gratifikationen für eine erfolgreiche Teilnahme am gesellschaftlichen Leben bieten. Comics zu lesen heißt eben nicht mehr, Massenzeichenware zu konsumieren, sondern sich auf der Ebene der Individuation, der Enkulturation und der Sozialisation (Kategorien nach Abraham/Kepser 2009) eines Menschen zu bilden.

Die Tagung mit dem Thema »Comics in der Schule« will geisteswissenschaftliche StudentInnen, ComicforscherInnen und DidaktikerInnen zusammenbringen, um gemeinsam Comics aus didaktischer Perspektive als mediale Strukturen, als Rezeptions- und auch als Unterrichtsgegenstände zu betrachten. Das Ziel ist es dabei, ein breites Fundament für eine zukünftige schul- und ausbildungsspezifische Arbeit mit Comics zu ermöglichen und grundlegend zu erfragen, welchen Stellenwert die Comicdidaktik als eigener Bereich oder im Rahmen etwa der Medienkompetenz haben könnte. Dazu sollen Theorien und Modelle der Comicforschung wie auch der Fachdidaktiken an ausgewählten primärliterarischen Beispielen erläutert und zur Diskussion gestellt werden.

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Symposium „Zur Ästhetik des Gemachten in Animation und Comic“

Termin:
09.11.2016 - 11.11.2016

Ästhetik des GemachtenBei dem Symposium handelt es sich um ein Kooperationsprojekt der AG Animation und der AG Comicforschung der GfM (Gesellschaft für Medienwissenschaft). Die Veranstaltung ist als gemeinsames, interdisziplinäres Diskussionsforum konzipiert, in dessen Rahmen die Parallelen, Schnittstellen und Unterschiede herausgearbeitet werden sollen, die sich im Kontext von Animations- und Comicforschung im Hinblick auf die analytische, ästhetische und methodische Erfassung ihrer jeweiligen Gegenstände ergeben.

Veranstaltertext:
“Ausgangspunkt für die gemeinsame Konferenz ist die Überlegung, dass Animation und Comic in ihren Ästhetiken offenkundige Parallelen aufweisen, denen jedoch bislang in der jeweils einschlägigen Forschung kaum angemessene Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Beide basieren auf künstlerischen Praktiken, die im Umgang mit spezifischen Techniken Bilder generieren, welche wiederum diese Techniken ihrer Entstehung in einer besonderen Art- und Weise mit ausstellen. Dementsprechend steht der Aspekt der „Gemachtheit“ von Animation und Comic im Zentrum des dreitägigen Symposiums.”

Die Tagung wird organisiert von Hans-Joachim Backe (Kopenhagen), Julia Eckel (Marburg/Bochum), Erwin Feyersinger (Tübingen), Véronique Sina (Köln) und Jan-Noël Thon (Tübingen).

Die Teilnahme am Symposium ist ausschließlich nach vorheriger Anmeldung möglich, da die Platzkapazitäten leider begrenzt sind. Deadline für die Anmeldung ist der 09. Oktober 2016. Zur Anmeldung wird um eine formlose E-Mail mit dem Betreff „Anmeldung Ästhetik des Gemachten“ mit Namen, institutioneller Anbindung und/oder Funktion sowie der Angabe zu geplanten Anwesenheitstagen (Mittwoch, Donnerstag, Freitag) an aesthetikdesgemachten@gmail.com gebeten.

Weiterlesen: Vollständiges Programm

10 Jahre Comicfestival Hamburg

Termin:
29.09.2016 - 02.10.2016

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poster_comicfestival_hh_2016

Das Comicfestival Hamburg feiert 2016 sein zehnjähriges Jubiläum. Das viertägige Festival wird neben Lesungen, Workshops und der Verlagsmesse im Kölibri wieder fünf Hauptausstellungen in und um St. Pauli zur Schau stellen. Zusätzlich ist dieses Jahr eine Sonderausstellung über die vergangenen zehn Jahre des Festivals und die Entwicklung der Hamburger Comic-Szene geplant. Die anderen Ausstellungen werden sich den Arbeiten von Birgit Weyhe, Anna Haifisch und Lasse Wandschneider, Katrin Bacher und Tito Alba, dem Kuti Magazin sowie neuen Arbeiten der StudentInnen der HAW Hamburg widmen. Das genaue Programm folgt in Kürze.

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Monitor 25: Neue Publikationen 2016

Im Monitor werden in unregelmäßigen Abständen aktuelle Publikationen aus den letzten 6 Monaten vorgestellt, die für die Comicforschung relevant sein könnten. Die kurzen Ankündigungstexte dazu stammen von den jeweiligen Verlagsseiten. Haben Sie Anregungen oder Hinweise auf Neuerscheinungen, die übersehen worden sind und hier erwähnt werden sollten? Das Team freut sich über eine Mail an redaktion@comicgesellschaft.de. -> Zu früheren Monitoren.

Hellboy's World

Hellboy’s World:
Comics and Monsters on the Margins

Scott Bukatman
University of California Press
280 Seiten
ISBN 978-0-5202-8804-1 (Paperback)
~$ 24,95
April 2016

Verlagsseite
Hellboy, Mike Mignola’s famed comic book demon hunter, wanders through a haunting and horrific world steeped in the history of weird fictions and wide-ranging folklores. Hellboy’s World shows how our engagement with Hellboy’s world is a highly aestheticized encounter with comics and their materiality. Scott Bukatman’s dynamic study explores how comics produce a heightened “adventure of reading” in which syntheses of image and word, image sequences, and serial narratives create compelling worlds for the reader’s imagination to inhabit. Drawing upon other media—including children’s books, sculpture, pulp fiction, cinema, graphic design, painting, and illuminated manuscripts—Bukatman reveals the mechanics of creating a world on the page. He also demonstrates the pleasurable and multiple complexities of the reader’s experience, invoking the riotous colors of comics that elude rationality and control and delving into shared fictional universes and occult detection, the horror genre and the evocation of the sublime, and the place of abstraction in Mignola’s art. Monsters populate the world of Hellboy comics, but Bukatman argues that comics are themselves little monsters, unruly sites of sensory and cognitive pleasures that exist, happily, on the margins. The book is not only a treat for Hellboy fans, but it will entice anyone interested in the medium of comics and the art of reading.

Canadian Graphic

Canadian Graphic:
Picturing Life Narratives:

Candida Rifkind und Linda Warley (Hrsg.)
WLU Press
320 Seiten
ISBN 978-1-77112-179-8 (Paperback)
~$ 29,99
Mai 2016

Verlagsseite
Canadian Graphic: Picturing Life Narratives presents critical essays on contemporary Canadian e role of graphic life narratives in reimagining the national past, including Indigenous–settler relations, both world wars, and Quebec’s Quiet Revolution.

Pioniere des Comic

Pioniere des Comic:
Eine andere Avantgarde

Alexander Braun, Max Hollein und David Currier (Hrsg.)
Hatje Cantz Verlag
256 Seiten
ISBN 978-3-7757-4110-1
~€ 35,00
Juni 2016

Verlagsseite
Comics entstanden um 1897 in Form von farbigen Sonntagsbeilagen in den großen amerikanischen Tageszeitungen. Sie erreichten als erstes bebildertes Massenmedium zig Millionen Leser pro Tag und setzten sich sofort an die Spitze der Unterhaltungsindustrie. Lange wurde übersehen, wie innovativ und experimentell die frühen Comic-Pioniere waren und dass sich ihre Arbeiten häufig auf Augenhöhe mit der künstlerischen Avantgarde der Zeit befanden. Winsor McCay nahm ab 1905 den Surrealismus vorweg, so wie George Herriman in Krazy Kat ab 1913 Aspekte des Absurden Theaters etablierte. Cliff Sterretts Szenarien der späten 1920er-Jahre erinnern an expressionistische Stummfilme, während Frank O. King mit Gasoline Alley das Erzählen in Echtzeit probierte. Lyonel Feininger nicht zu vergessen, der 1906/07 mit zwei Comicserien seinen Weg zur künstlerischen Unabhängigkeit beschritt.

Frank Miller's Daredevil and the Ends of Heroism

Frank Miller’s Daredevil and the Ends of Heroism

Paul Young
Rutgers University Press
256 Seiten
ISBN 978-0-8135-6381-7 (Paperback)
~$ 27,95
Juni 2016

Verlagsseite
In the late 1970s and early 1980s, writer-artist Frank Miller turned Daredevil from a tepid-selling comic into an industry-wide success story, doubling its sales within three years. Lawyer by day and costumed vigilante by night, the character of Daredevil was the perfect vehicle for the explorations of heroic ideals and violence that would come to define Miller’s work. Frank Miller’s Daredevil and the Ends of Heroism is both a rigorous study of Miller’s artistic influences and innovations and a reflection on how his visionary work on Daredevil impacted generations of comics publishers, creators, and fans. Paul Young explores the accomplishments of Miller the writer, who fused hardboiled crime stories with superhero comics, while reimagining Kingpin (a classic Spider-Man nemesis), recuperating the half-baked villain Bullseye, and inventing a completely new kind of Daredevil villain in Elektra. Yet, he also offers a vivid appreciation of the indelible panels drawn by Miller the artist, taking a fresh look at his distinctive page layouts and lines.

Visualizing Jewish Narrative

Good Grief! Children and Comics: A Collection of Companion Essays

Michelle Ann Abate und Joe Sutliff Sanders (Hrsg.)
The Ohio State University Libraries
141 Seiten
DOI: 10.18061/1811/77539
Free Access
Juni 2016

Verlagsseite
With original essays examining everything from Little Nemo to Calvin and Hobbes, from Batman to the Lumberjanes, from Bone to Maus, this collection of companion essays is your online introduction to the larger questions and contexts of the groundbreaking new exhibit at the Billy Ireland Cartoon Library and Museum (part of the Ohio State University Libraries).

Manga Vision

Manga Vision:
Cultural and Communicative Perspectives

Sarah Pasfield-Neofitou und Cathy Sell (Hrsg.), Artworks von Queenie Chan
Monash University Publishing
302 Seiten
ISBN 978-1-925377-06-4 (Paperback)
~$ 49,95
Juni 2016

Verlagsseite
Manga Vision examines cultural and communicative aspects of Japanese comics, drawing together scholars from Japan, Australia and Europe working in areas as diverse as cultural studies, linguistics, education, music, art, anthropology, and translation, to explore the influence of manga in Japan and worldwide via translation, OEL manga and fan engagement. The volume includes a mix of theoretical, methodological, empirical and professional practice-based chapters, examining manga from both academic and artistic perspectives. Manga Vision also provides the reader with a multimedia experience, featuring original artwork by Australian manga artist Queenie Chan, cosplay photographs, and an online supplement offering musical compositions inspired by manga, and downloadable manga-related teaching resources.

Preisträgerin des Berthold Leibinger-Comicbuchpreises 2017

Brenneisen_kleinTina Brenneisen wird für Ihren Comic “Das Licht, das Schatten leert” mit dem Comicbuchpreis 2017 der Berthold Leibinger Stiftung ausgezeichnet, der in diesem Jahr zum dritten Mal ausgeschrieben wurde. Er wird jährlich für einen hervorragenden, unveröffentlichten, deutschsprachigen Comic vergeben. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.

Presseinformationen:
Tina Brenneisen, 1977 in Dresden geboren, studierte Psychologie und Philosophie an der TU Dresden und der FU Berlin. Sie arbeitet unter dem Pseudonym PoinT als Comiczeichnerin und Karikaturistin in Berlin und ist Gründerin der Parallelallee, einem kleinen, unabhängigen Verlag für Comics und illustrierte Literatur.

Thomas von Steinaecker begründet das Votum folgendermaßen: „Die Fallhöhe bei diesem Thema ist gewaltig: In „Das Licht, das Schatten leert“ verarbeitet die Autorin eine Totgeburt. Sie tut dies mit einer Schonungslosigkeit gegenüber sich selbst, die zunächst schockiert. Der anschließende Versuch, zurück in die Normalität zu finden, gestaltet sich dann ebenso quälend wie auch überraschend witzig in seinem Erfindungsreichtum. Ein autobiografischer Comic über ein unbequemes, aber wichtiges Thema, der mit seiner schönen Kolorierung und den halbrealistischen Figuren in gleicher Weise zu Tränen rührt wie – und das ist kein kleines Wunder – schmunzeln lässt.“

Auch die Finalisten erhalten ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro von der Berthold Leibinger Stiftung. Die neun ausgezeichneten Finalisten sind:
Hannah Brinkmann: Hermann
Paula Bulling: Dreiecke
Kristina Gehrmann: Der Dschungel
Thomas Gilke: Ali – hard to be humble
Serpentina Hagner: Der schlimmheilige Miggle
Julia Hoße: Zeitlinien
Marie Pohl/Marijpol: Mäandern
Frank Schmolke: Nachts im Paradies
Sebastian Stamm: The Stüffens: Die unmögliche Zutat

Die Preisverleihung mit Ausstellungseröffnung zu Das Licht, das Schatten leert, von Tina Brenneisen findet im Mai 2017, im Literaturhaus Stuttgart statt. Anschließend wandert die Ausstellung an weitere Standorte.

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“100 Seiten”: Comic-Themen in neuer Reclam-Serie

Der Reclam-Verlag hat eine neue Publikationsreihe aus Sachbüchern ins Programm genommen, in der unter dem Titel “100 Seiten” jeweils konzise Überblicke über Kulturthemen geboten werden sollen. Für jeweils 10€ sind die Bände denn auch sehr erschwinglich ausgefallen. Unter den ersten, zu Septemberanfang erschienenen Ausgaben sind auch zwei comicforschungsrelevante Themen repräsentiert: Jörg Fündling hat “Asterix” bearbeitet, während Dietmar Dath einen Band zu “Superhelden” beigesteuert hat.

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Verlagsinformationen zu “100 Seiten: Asterix”:

“Nicht nur wir Deutsche lieben den kleinen frechen Gallier und seinen dicken (»Nein, ich bin nicht dick!«) Freund Obelix: Asterix’ Abenteuer wurden in unzählige Sprachen und Dialekte übersetzt und jeweils in den nationalen Kontext eingebettet. Mal sehr frei, manchmal wirklich genial. Man denke nur an die Namen, auch wenn es Methusalix schlimmer hätte treffen können: In Finnland wurde er zu Senilix, in den USA zu Arthritix.
Jörg Fündling schildert die Geschichte des Comics, porträtiert Texter, Zeichner und Übersetzer und zeigt, welches Echo die einzelnen Bände hervorgerufen haben, welche wir besonders gerne lesen – und warum zum Beispiel Asterix bei den Goten gerade nicht. Eindrucksvoll beleuchtet der Althistoriker, wie sich die Antike in Asterix spiegelt und wie einzelne politische Ereignisse oder auch Charaktere – antike wie zeitgenössische – im Comic verarbeitet wurden.

Inhaltsverzeichnis:
Prolog: Der spinnt, der Autor
Aus der Not geboren: Der Aufstieg eines respektlosen Idols
Asterix bei den Germanen
Die Antike des Asterix
Der Unveränderliche?
Triumphator oder Siegalapyrrhus? Die neue Ära Asterix
Epilog
Im Anhang Lektüretipps”
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Verlagsinformationen zu “100 Seiten: Superhelden”:

“Meist maskierte Doppelexistenzen mit unglaublichen Kräften und nicht totzukriegen: das sind Superhelden. Es gibt sie schon lange: Superman, Batman, Wonder Woman, Black Widow, Die Fantastischen Vier, Cat Woman, Spider-Man, Green Lantern, Hulk oder die X-Men (Superman etwa erblickte bereits 1938 das Licht der Welt). Seither schlagen sie ihre Fans in Bann. Warum bedeutet »dieses Zeug« aber manchen Menschen so viel? Was macht die Faszination der Superhelden aus? Dietmar Dath sieht in ihnen Vergrößerungsgläser der populären Kunst, die Affekte, Emotionen, Phantasien übersteigern und verzerren, bis sie aussehen, als wären sie Tatsachen – und eigentlich sind sie das ja auch, so Dath, »nur eben solche, die im Kopf passieren.« Dath, der schon als Kind Großteile seines Taschengelds in den Erwerb von Superhelden-Comics steckte, betrachtet das Phänomen von verschiedensten Seiten, beleuchtet Herkunft, Entwicklung, Vermarktung und Verfilmung der Superhelden – und natürlich die Superschurken als Gegenspieler, die Besten der Bösen.

Inhaltsverzeichnis:
Vorab: Schule der Übermenschen
Erster Teil: Wie sie wurden, was sie sind
Zweiter Teil: Wer sie sind und was sie können
Zum Abschluss: Was sie bedeuten und wohin sie streben
Im Anhang Lektüretipps”
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“Ink & Pixels” – Ausstellung zu Comics aus Kenia in Bremen

Termin:
07.09.2016 - 08.10.2016

Ink & Pixels_BeispielcomicAb September zeigt die Stadtbibliothek Bremen die Ausstellung “Ink & Pixels: Die wilde und wundersame Geschichte des kenianischen Comics”, die vom Goethe-Institut Kenia ausgerichtet wurde und letztes Jahr bereits in Nairobi zu sehen war. Die Ausstellung gibt den Besuchern einen Überblick von den Anfängen der Comic-Produktion in dem ostafrikanischen Land bis hin zu aktuellen Comics in Zeitungen, Magazinen, Büchern und im Internet. Es werden u.a. Werke von den kenianischen Comic-Künstlern Maddo, Gado, Shujazaz und Roba zu sehen sein.

Veranstaltertext:

“Die Ausstellung „Ink & Pixels“ bietet einen umfassenden Überblick auf die kenianische Comic-Szene. Sie soll helfen, den Blick in Deutschland zu verändern, in dem „Afrika“ gerne als Chiffre für Krankheit, Krieg und Krisen gesehen wird. Stattdessen soll eine eigenständige nationale Comickultur präsentiert werden, die ihre eigene Geschichte und Protagonisten hat. Die vom Goethe-Institut Kenia ausgerichtete Ausstellung wurde von Chief Nyamweya und Kimani wa Wanjiru kuratiert und in Nairobi bereits 2015 präsentiert. Sie beschränkt sich nicht auf einen historischen Rückblick sondern richtet auch einen Blick auf das aktuelle Comicgeschehen in Kenia und zeigt eine lebendige und aktive Szene. Zusätzlich soll mit dieser Ausstellung der Austausch zwischen der deutschen und der kenianischen Comic-Szene und der direkte Kontakt zwischen Protagonisten dieser Szenen ermöglicht werden.

Die Ausstellung wurde initiiert vom Goethe-Institut Kenia und kuratiert von Chief Nyamweya und Msanii Kimani wa Wanjiru. Mit freundlicher Unterstützung von der Karin-und-Uwe-Hollweg-Stiftung und derWaldemar-Koch-Stiftung.”

Rahmenprogramm:

  • Vernissage – 6. September 2016, 18 Uhr
  • Führung mit Gregor Straube und Paul “Maddo” Kelemba – 10. September 2016, 14 Uhr
  • Comic-Workshop für Jugendliche mit Paul “Maddo” Kelemba – Datum wird noch bekannt gegeben

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‘Schon wieder Comic!’ – Max-und-Moritz-Preisträger im Wilhelm Busch Geburtshaus

Termin:
04.09.2016 - 28.05.2017

Max-und-Moritz-Preis_CS2016Die Preisträger des Max-und-Moritz-Preises gehen nun schon zum zweiten Mal auf Tour durch die Comic-Museen Deutschlands. Unter dem Titel “Schon wieder Comic! Max-und-Moritz-Preisträger zu Gast bei Wilhelm Busch” wird die Wanderausstellung von September 2016 bis Mai 2017 im Wilhelm Busch Geburtshaus in Wiedensahl zu sehen sein. Zu den Preisträgern, die am 27. Mai  2016 im Rahmen des 17. Internationalen Comic-Salon Erlangen gekürt wurden, gehören u.a.:

  • Barbara Yelin (Beste deutschsprachige Comic-Künstlerin)
  • Claire Bretécher (Sonderpreis für ein herausragendes Lebenswerk)
  • “Madgermanes” von Birgit Weyhe (Bester deutschsprachiger Comic)
  • “Ein Sommer am See” von Mariko und Jilian Tamaki (Bester internationaler Comic)
  • “Katharsis” von Rénald Luzier alias Luz (Spezialpreis der Jury)
  • “Crash ‘n’ Burn” von Mikiko Ponczeck (Publikumspreis)

Veranstaltertext:

“Der Max-und-Moritz-Preis gilt als wichtigste Auszeichnung für Comic-Kunst und grafische Literatur im deutschsprachigen Raum. In Kooperation mit dem Comicsalon Erlangen werden nun zum zweiten Mail die Preisträger unterschiedlicher Rubriken im Geburtshaus ausgestellt.”

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Journal-Sonderausgabe “Mediality and Materiality of Contemporary Comics”

Mediality_and_Materiality_smallAm 16. August 2016 wurde eine Sonderausgabe des Journal of Graphic Novels and Comics (7.3) veröffentlicht, die dem Thema “Mediality and Materiality of Contemporary Comics” gewidmet ist. Die Publikation beruht auf dem gleichnamigen 2. Workshop der AG-Comicforschung der GfM, der vom 24. bis 26. April 2015 an der Universität Tübingen ausgerichtet wurde (ein Tagungsbericht stammt von Christian A. Bachmann und Stephan Packard). Weitere Beiträge der Ausgabe gehen auf die Tübinger Winter Schools “Transmedial Worlds in Convergent Media Culture” (24. bis 28. Februar 2014) und “Transmedial Narratology: Theories and Methods” (23. bis 26. Februar 2016) zurück.

Unter den AutorInnen der Ausgabe befinden sich neben den Gastherausgebern Jan-Noël Thon und Lukas R.A. Wilde auch weitere ComFor-Mitglieder, Christina Meyer, Daniel Stein und Markus Oppolzer.

Inhaltsverzeichnis:

Introduction: mediality and materiality of contemporary comics
Jan-Noël Thon / Lukas R.A. Wilde

Understanding comics’ mediality as an actor-network: some elements of translation in the works of Brian Fies and Dylan Horrocks
Sebastian Bartosch

‘Posing for all the characters in the book’: the multimodal processes of production in Alison Bechdel’s relational autobiography ‘Are You My Mother?’
Anne Rüggemeier

Reaching an audience: the publication history of David Hine’s ‘Strange Embrace’

Markus Oppolzer

‘Mummified objects’: superhero comics in the digital age
Daniel Stein

Medial transgressions: comics – sheet music – theatre – toys
Christina Meyer

Wandering the panels, walking through media: zombies, comics, and the post-apocalyptic world
Bernard Perron

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