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Symposium “Wenn Comics verfilmt werden” in Mannheim

Termin:
17.06.2016 - 19.06.2016

Logo_Uncover_2016Im Rahmen des ersten Mannheimer Designfestes “Uncover” (17. Juni – 10. Juli 2016) veranstaltet die Banana Gallery in Kooperation mit dem Medienforum Heidelberg e.V. “Worlds Collide – Wenn Comics verfilmt werden”. Es handelt sich dabei um eine bunte Mischung aus Vorträgen, Diskussionen, Workshops, Ausstellungen und Filmvorführungen zum Thema Verfilmung von Comics.

Veranstaltertext:

“Comics sind seit jeher ein Bestandteil der Popkultur. Mit Beginn des neuen Jahrhunderts hat sich daraus das Genre der Comic Book Movies entwickelt und erfolgreich etabliert. Langjährige Comicfans lassen sich genauso begeistern wie das millionenfache Filmpublikum. Im Rahmen des Designfestivals „UNCOVER“ wird dieses Hybriduniversum, das gleichermaßen Autoren, Künstler, Designer, Schauspieler und Regisseure anzieht, aus verschiedenen Perspektiven grüdlich beleuchtet.”

Programm:

Freitag, 17.06.16
20 Uhr: Ausstellungs- und Projekteröffnung

Samstag, 18.06.16
14 – 15 Uhr: Vortrag von Bekil San (Moderator Comic Couch & Comiczeichner)
15 – 16 Uhr: Live Zeichnen und Vortrag mit Andreas Butzbach (Comiczeichner und Animationskünstler)
17 – 19 Uhr: Diskussionspanel mit u.A. Ingo Römling (Zeichner Star Wars Comics bei Panini) & Stefan Dinter (Comicautor beim Zwerchfell Verlag)
16 – 21 Uhr: Filmschau

Sonntag 19.06.16
12 Uhr: Zeichnen- und Animationsworkshop für Kinder
16 Uhr: Talk To Timo Würz (Comiczeichner, Designer und Filmproduzent) – Moderation: Frank Zumbruch
17 – 19 Uhr: Filmschau

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“Pioniere des Comic” – Ausstellung in Frankfurt

Termin:
23.06.2016 - 18.09.2016

Ausstellung_PioniereVom 23. Juni bis 18. September findet in der Schirn Kunsthalle Frankfurt die Ausstellung “Pioniere des Comics – Eine andere Avantgarde” statt. Der dazugehörige Katalog erscheint im Juni 2016 beim Hatje Cantz Verlag.

Veranstaltertext:

“Spek­ta­ku­lär, groß und in Farbe eroberte der Comic ab 1897 sein Publi­kum. Bürger­tum, Arbei­ter­klasse und das Heer von Einwan­de­rern waren glei­cher­ma­ßen faszi­niert von den unbe­kann­ten Seher­fah­run­gen, die ihnen in den US-ameri­ka­ni­schen Tages­zei­tun­gen begeg­ne­ten. Der Comic war das erste Bild­mas­sen­me­dium der Geschichte, millio­nen­fach repro­du­ziert. In einer Gesell­schaft ohne Fern­se­hen und Inter­net war das revo­lu­tio­när.
Die SCHIRN stellt in einer umfang­rei­chen Themen­aus­stel­lung die Pioniere des Comic vor, die expe­ri­men­tier­freu­dig und progres­siv die künst­le­ri­schen und inhalt­li­chen Maßstäbe des frühen Comic setz­ten. Dabei werden auch die Wech­sel­wir­kun­gen zwischen den Comic­strips und bunten Zeitungs­bei­la­gen mit den Entwick­lun­gen der bilden­den Kunst der Zeit deut­lich. Die SCHIRN präsen­tiert für die Kultur­ge­schichte des Comic heraus­ra­gende Serien von ausge­wähl­ten, vornehm­lich US-ameri­ka­ni­schen Zeich­nern: Winsor McCay, Lyonel Feinin­ger, Charles Forbell, George Herri­man, Cliff Ster­rett und Frank King. Unver­ges­sen sind Herri­mans absur­der Humor in Krazy Kat (ab 1913), die expres­sio­nis­ti­schen, kubis­ti­schen und surrea­lis­ti­schen Bild­wel­ten von McCay und Ster­rett, Feinin­gers Comic­se­rien für die Chicago Tribune (ab 1906/07) oder der über drei Jahr­zehnte in Echt­zeit erzählte Comic Gaso­line Alley von King (ab 1921). Mit Forbells Gesamt­kunst­werk Naughty Pete (1913) kann ein heute eher unbe­kann­ter Zeich­ner in der Ausstel­lung wieder­ent­deckt werden. Er gehörte zu den vielen Künst­lern, die sich nur kurz, aber äußerst progres­siv, dem Comic widme­ten, jedoch aus Mangel an Erfolg schnell wieder verschwan­den.”

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Vernissage “Belgische Independent Comics Zwischen Alltagskultur und Avantgarde”

Termin:
11.06.2016 16:00h - 02.07.2016

AvantgardeDie Schmitz-Lippert Stiftung und der Verein Kulturnetz e.V. präsentieren im Cöln Comic Haus die Ausstellung “Belgische Independent Comics – Zwischen Alltagskultur und Avantgarde”, die von März bis April bereits im Peter-Weiss-Haus zu sehen war. Gezeigt werden Arbeiten von neun Künstlerinnen und Künstlern, die in den Comic-Kollektiven Nos Restes und Habeas Corpus zusammen arbeiten.

Veranstaltertext:
“Die Ausstellung gewährt dem Kölner Publikum Einblicke in die belgische Comicszene jenseits der etablierten Verlage. Diese Szene ist geprägt durch eine starke Dynamik, in der immer wieder die Grenzen der Kunstform Comic neu ausgelotet werden. Die Arbeiten der beteiligten KünstlerInnen zeichnen sich sowohl durch eine ästhetische, als auch durch eine technisch-formale Vielfalt aus. Es wird daher auch um die verschiedenen Möglichkeiten des Genres Comic gehen. Die ästhetischen Positionen reichen von zerbrechlichen, minimalistischen Zeichnungen, wie beispielsweise bei Emily Plateau, bis hin zu der düsteren und abstrakten Comic-Reihe we all go down an den Grenzbereichen des Genres Comic, die vom Kollektiv habeas corpus herausgegeben wird.
In Belgien gehören Comics zum nationalen Kulturgut und sind Teil des Alltagslebens. Das bedeutet zunächst eine breite Masse an Konsumenten. Drüber hinaus ist das Wissen darüber wie Comics gemacht werden stärker verbreitet als in Deutschland. Neben der ästhetischen und inhaltlichen Dimension geht es in der Ausstellung daher auch um die technischen und handwerklichen Dimensionen von Comics. Und vor allem um den Do It Yourself Charakter, der von den beteiligten Kollektiven praktiziert wird. Gezeigt werden daher nicht nur fertige Comics, sondern auch Zwischenschritte, von Skizzen bis zu handgebunden Comics mit japanischer Fadenbindung, an denen man sehen kann wie Comics entstehen.
Für Scott McCloud dem Autor von Comics richtig lesen und Comics selber machen ist der Weg zum eigenen Comic ein ganz einfacher: Man braucht Papier, Stifte und einen Tacker um das Heft zu binden (und eventuell noch einen Kopierer oder Computerdrucker, falls man mehr als ein Exemplar machen möchte). Die Ausstellung steht damit in dem Spannungsfeld zwischen der Comic-Avantgarde – dem kontinuierlichen Ausloten der Grenzen des Genres Comic – auf der einen Seite- und dem demokratischen „selber machen“ einer Alltagskultur, die niemanden ausschließt auf der anderen Seite.”

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“Hokusai x Manga” – Ausstellung in Hamburg

Termin:
10.06.2016 - 11.09.2016

Hokusai x Manga_HamburgVon Juni bis September 2016 veranstaltet das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg die Ausstellung “Hokusai x Manga – Japanische Popkultur seit 1680″. Das MKG stellt dabei seine umfassende Sammlung japanischer Holzschnitte zeitgenössischen Mangas, aber auch Anime und Computerspielen gegenüber um verblüffende Gemeinsamkeiten sowie die vielfältigen Möglichkeiten für Neuinterpretationen traditioneller Motive zu beleuchten.

Veranstaltertext:

“In einer umfangreichen Ausstellung zeichnet das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) die vielfältigen Verbindungen zwischen historischer und zeitgenössischer Populärkultur in Japan nach. Das MKG besitzt eine international einmalige Sammlung von Farbholzschnitten und Holzschnittbüchern der bedeutendsten ukiyo-e-Künstler wie Utagawa Kuniyoshi (1797-1861) oder Katsushika Hokusai (1760-1849). Die Ausstellung schlägt den Bogen von diesen hochkarätigen Holzschnitten und historischen Druckerzeugnissen aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert zu den visuellen Massenmedien des modernen Japan: Manga (Comics), Anime und Computerspiele, begleitet durch aktive Fan-Szenen und Aneignungspraktiken wie Cosplay. Neben der Darstellung der jeweils eigenständigen Stilelemente untersucht Hokusai x Manga. Japanische Popkultur seit 1680 die zeitübergreifenden Anknüpfungspunkte und Entwicklungslinien. So zeichnet sich die zeitgenössische Popkultur durch eine ausgeprägte Pluralisierung der Themen, Motive und Genres aus, folgt aber auch den traditionellen japanischen Erzählstoffen, wie etwa den Samurai oder der übernatürlichen Welt der Gespenster und Monster (yōkai), die immer wieder aufgegriffen und neu interpretiert werden. Neben diesen inhaltlich-motivischen Gemeinsamkeiten finden sich auch Parallelen im visuellen Repertoire, in der stilistischen Ausformung, in der Verknüpfung von Schrift und Bild und in den Formen der Serialisierung. Auch die Produktionsweisen mit ihren arbeitsteiligen Prozessen und Vertriebsstrukturen sind vergleichbar und an den erfolgten technischen Innovationen ablesbar. Die Ausstellung zeigt historische Holzschnitte und Druckerzeugnisse, Skizzen, Tuschezeichnungen, deutsche und japanische Manga-Bücher, hochwertige Reproduktionen und Originalzeichnungen von Manga, sowie Ausschnitte aus Anime-Filmen, Videogames und Merchandise-Artikel aus dem Manga-Anime-Universum. Die Ausstellung wird gefördert aus den Mitteln des Sonderausstellungsfonds der Freien und Hansestadt Hamburg.”

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Graphic Novel-Beiträge zu “Tage des Exils 2016″ in Hamburg

Termin:
31.05.2016 - 01.06.2016

TagedesExils_kleinVom 23. Mai bis zum 5. Juni 2016 werden unter der Schirmherrschaft von Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller in Hamburg über 30 Veranstaltungen rund um die Themen Flucht, Vertreibung und Exil in Vergangenheit und Gegenwart stattfinden: Ausstellungen, Podiumsgespräche, Lesungen, Filme, Konzerte, Stadtführungen, Theateraufführungen, Workshops und Vorträge. Zwei Beiträge widmen sich dabei auch dem Thema graphischer Literatur:

31. Mai 2016, 18 bis 20 Uhr:
Astrid Böger: Ohne Worte. Shaun Tans “The Arrival”
Hauptgebäude der Uni Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg, Emil-Artin-Hörsaal. Eintritt frei
Astrid Böger stellt die wortlose Graphic Novel „The Arrival“ (2007) vor, in der Shaun Tan eine universelle Erfahrung von Migration zeichnet. Wie ein altes Fotoalbum entwickelt das Werk eine Bildsprache des Exils, die beeindruckt, weil die Bilder im Wortsinn ‚für sich sprechen‘. Die Geschichte ist dabei so zeitloser wie grenzüberschreitender Natur; im Mittelpunkt stehen das Ankommen in einer neuen Welt und das Zurücklassen alles Bekannten.

1. Juni 2016, 10.15 bis 13 Uhr:
Andreas Platthaus und Paula Bulling: Exil und Migration in Graphic Novels
Staats- und Universitätsbibliothek, Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg, Vortragssaal (1. Stock). Eintritt frei
Schon Superman hat eine Migrationsgeschichte: als seinem Heimatplaneten eine Katastrophe droht, kommt er auf die Erde, wo er sich integriert und doch anders bleibt. Sind Comics prädestiniert, Erfahrungen von Exil und Fremdheit ins Bild zu setzen? Andreas Platthaus (FAZ) und Paula Bulling stellen neuere Graphic Novels über Flüchtlingsschicksale vor, darunter Bullings „Im Land der Frühaufsteher“, für die sie in Asylbewerberheimen recherchiert hat.

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Workshop “The Walking Dead und die Hölle der Serialität” in Dresden

Termin:
26.05.2016 - 27.05.2016

Flyer-The-Walking-Dead_kleinEnde Mai findet an der Technischen Universität Dresden der Workshop “Nicht tot zu kriegen. The Walking Dead und die Hölle der Serialität” statt. Der Workshop wird vom Arbeitskreis “Weiter sehen. Dresdener Beiträge zur interdisziplinären Serienforschung” und der ERC-Forschergruppe “The Principle of Disruption” veranstaltet. Organisator_innen sind Prof. Dr. Lars Koch, Dr. Tanja Prokic und Daniel Eschkötter.

Veranstaltertext:

“Der Titel der postapokalyptischen AMC-Erfolgsserie The Walking Dead lässt sich geradezu als Chiffre verstehen für eine Zombiemedialität des Fern- sehens in einer Medienlandschaft, die gekennzeichnet ist durch vielfältige Konvergenzen und Kontaminationen. Der Dresdner Arbeitskreis „Weiter sehen“ diskutiert am Beispiel von The Walking Dead die Frage, was die Anziehungskraft der Figur und Form des Untoten in der gegenwärtigen Serienlandschaft ausmacht und was die aktuellen Zombies in Serie von ihren filmischen Vorgängern und deren Kolonialismus- und Konsumgesellschaftsallegorien überhaupt unterscheidet und wie ihr Verhältnis zu anderen un/toten Figuren wie dem Vampir oder dem Revenant zu beschreiben ist. Worin liegen die kulturtheoretische Attraktivität und das besondere Stör-Potenzial des Zombies als Kulisse der Bedrohung in einem postapokalyptischen Szenario, als neuer homo sacer in einem permanenten Ausnahmezustand oder als Agent in einem Netzwerk aus dead media, toter Materie und lebendigen Organismen? Welche Entwürfe des Posthumanen, des Sozialen, des Politischen oder Religiösen werden an ihm sicht- und verhandelbar? Und: Gibt es ein Entkommen aus der Hölle der Serialität oder ist vielmehr gerade die Zombie-Serie die narrative Form par excellence für das Leben im Neoliberalismus?”

Programm:

Donnerstag, 26. Mai 2016

16:00 Lars Koch (Dresden): Begrüßung + Tanja Prokic, Daniel Eschkötter (Dresden): “Undead Media. Serialität und Zombiemedialität”
17:15 Anna Schürmer (Dresden): “‘Post-Human – all to Human.’ Zur klanglichen Narration von The Walking Dead”
18:00 Ivo Ritzer (Bayreuth): “Black Zombie Down: Zur Hölle postkolonialer Serialität”

Freitag, 27. Mai 2016

10:00 Brigitte Georgi-Findlay, Dominic Schmiedl (Dresden): “An der post-apokalyptischen Frontier: The Walking Dead als amerikanische Erzählung”
11:00 Svenja Taubner (Heidelberg): “‘We Are the Walking Dead.’ Neue Formen des Altruismus in einer Zombiewelt”
11:45 Michaela Wünsch (Berlin): “Vor Langeweile sterben. Serialität als lebendiger Tod”
14:00 Anja Besand (Dresden): “Was wir von Zombies lernen können. Politische Grundfragen bei The Walking Dead
14:45 Mark Arenhövel (Dresden): “Die eigene Frage als Gestalt? Zur Konstruktion des Fremden bei The Walking Dead
16:00 Paul Drogla (Dresden): “Big Brother ain’t watching us. Die post-9/11-Kontinuitäten apokalyptischer Zombiebilder”
16:45 Alexander Schlicker (München): “Von The Walking Dead zu Life Is Strange: (Meta-)Konfigurationen der Game-Serialität”
18:00 Christian Schwarke (Dresden): “Weitergehen. Apokalypsen und die Hoffnung der Walking Dead”
18:45 Abschlussdiskussion

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Ausstellungseröffnung Berlin, Héctor Germán Oesterheld: Der Mythos Eternauta

Termin:
10.05.2016 - 10.07.2016


Nach der Ausstellungseröffnung im Januar im Literaturhaus Stuttgart wird das literarische colloquium berlin ab morgen die Comic-Ausstellung “Der Mythos Eternauta” beherbergen.

Veranstaltertext:
“Buenos Aires, Ende der 50er Jahre. Juan Salvo sitzt mit seiner Frau, seiner Tochter und Freunden beim Kartenspiel, als es zu schneien beginnt. Der Schnee, der auf die Stadt fällt, ist tödlich, sein Gift dringt durch jede Ritze, wer mit ihm in Berührung kommt, der stirbt. Außerirdische haben Buenos Aires erobert, mit Hilfe des Schnees, mit Rieseninsekten und versklavten Wesen eines anderen Planeten töten SIE die Bewohner der Stadt oder verwandeln sie in Robotermenschen. Juan Salvo und seine Freunde gehören zu den wenigen Überlebenden. Und sie entschließen sich, gegen SIE, den übermächtigen Feind, in den Kampf zu ziehen. Ein Kampf, bei dem Juan Salvo nicht nur sein eigenes Leben aufs Spiel setzt – sondern auch das seiner Familie …
Die Ausstellung ist ein Projekt des Literaturhauses Stuttgart und wurde kuratiert von Anna Kemper. Sie ist vor und nach den Abendveranstaltungen bzw. nach telefonischer Voranmeldung (030-8169960) zu sehen. Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.”

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