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Comic-Seminar beim Summer Institute Cologne [sic!] 2018

Das alljährliche internationale Sommerinstitut der Universität zu Köln geht in die sechste Runde und wird auch dieses Jahr wieder eine englischsprachiges Veranstaltung zu „Comics & Visual Narration“ anbieten. Organisiert wird das Seminar von Patrick Noonan (Northwestern University) und Stephan Packard (Köln), unserem gegenwärtigen ComFor-Vorsitzenden. Vom 27. August bis zum 7. September diesen Jahres werden sich die Teilnehmer_innen (Master-Studierende und Doktorand_innen) mit dem Thema „Constructing Space, Building Place: Topographies of Comics and Visual Narration“ auseinandersetzen.

Bewerbungen können noch bis zum 15. März 2018 eingeschickt werden (siehe Call for Participation).

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Drei Comicausstellungen in Oldenburg

Termin:
01.02.2018 - 06.05.2018

Im niedersächsischen Oldenburg widmen sich gleich drei Ausstellungen der Geschichte und aktuellen Entwicklungen des Comics.

Die Geschichte des Comics“ vom 3. Februar bis 2. April 2018 im Stadtmuseum Oldenburg 
Aktuelle deutsche Graphic Novels“ vom 3. Februar bis 6. Mai 2018 im Horst-Janssen-Museum
Die Neunte Kunst – Unwanted Stories“ vom 1. Februar bis 1. April 2018 im Edith-Russ-Haus für Medienkunst

Symposium „Mangas, Graphic Novels und Comics in der Gegenwartskultur“

Termin:
23.03.2018 - 25.02.2018

Die Evangelische Akademie Baden veranstaltet Ende März ein dreitägiges Comic-Symposium in Karlsruhe, an dem mit Bernd Dolle-Weinkauff, Véronique Sina und Marie Schröer auch zahlreiche ComFor-Mitglieder vertreten sind: „Bumm, Zack, Bäng. Mangas, Graphic Novels und Comics in der Gegenwartskultur“.

Organisation:
Pfr. Dr. Gernot Meier
Teilnahme:
195 € inkl. Mahlzeiten, Übernachtung und Tagungsbeitrag

Veranstaltertext:
„Mangas, Graphic Novels, Comics und Cartoons und viele andere Formen sequenzieller Erzählformen gehören außerhalb Deutschlands völlig selbstverständlich in das Feld der Gegenwartsliteratur und Gegenwartskunst. Kaum eine andere Fangemeinde dieser Form der Gegenwartskultur in Europa ist unterschiedlicher, bunter und kreativer. Ursprünge dieser Form der Erzählungen finden sich auf Felsen gemeißelt, in Kirchenfenstern verewigt oder kunstvoll auf Seidenpapier gebannt. Comics, Graphic Novels usw. sind an kein Genre gebunden und thematisieren Liebe und Freundschaft, Hass und Leidenschaft, aber genauso Religion oder Sterben und Tod. Langsam entwickelt sich auch in Deutschland eine wachsende Leserschaft und Szene. Impulse dafür kommen dabei aus den zur Zeit erfolgreichsten Kinofilmen: Sie haben ihren Ursprung oft in den Comics.“

Zum vollständigen Programm (Pdf)

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Tagungsbericht: Symposium zur Verabschiedung von Bernd Dolle-Weinkauff

Ein Gastbeitrag von Lukas Sarvari
Fotos: Anna Stemmann & Annika Ullmann

Am 27. Januar 2018 wurde Prof. Dr. Bernd Dolle-Weinkauff, der Ende des Wintersemesters 2017/18 in den den Ruhestand eintritt, mit einem Symposium in der Frankfurter Goethe-Universität geehrt. Seit 1989 als Kustos des Frankfurter Instituts für Jugendbuchforschung tätig, wurde er 2011 zum Honorarprofessor der Gesamthochschule Kecskemét (Ungarn) ernannt. Bis 2012 war er Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF) und war 15 Jahre lang Mitherausgeber des Jahrbuchs Kinder- und Jugendliteraturforschung. Überdies ist Dolle-Weinkauff Gründungsmitglied der Gesellschaft für Comicforschung (ComFor) und Leiter des Comic-Archivs der Universität Frankfurt, der größten wissenschaftlichen Comic-Sammlung in Deutschland.
Diesem Arbeits- und Forschungsschwerpunkt gemäß fand das Symposium unter dem Titel „Comics. Eine Bestandsaufnahme: Archive – Sammlungen – Institutionen“ statt.

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch Prof. Ute Dettmar, Direktorin des Instituts für Jugendbuchforschung, folgten zwei Vorträge über Comic-Sammlungen und -Archive im Ausland: Die Japanologin Prof. Jaqueline Berndt (Stockholms universitet) gab in ihrem Vortrag über „Materialprobleme der historischen Mangaforschung in Japan“ einen Überblick über die verschiedenen Sammlungs- und Forschungsinstitutionen in Japan. Als Problem wurde zum Beispiel deren Stellung im Spannungsfeld von Wissenschaft und Kommerzialisierung erörtert. Der Amerikanist Prof. Daniel Stein (Universität Siegen) bot anschließend eine historisch orientierte Ausführung über „Comic-Archive und die Konsolidierung der Comics Studies in den USA“. Er erläuterte unter anderem, wie die Geschichte der Comic-Sammlungstätigkeit amerikanischer Bibliotheken an den Prozess der kulturellen Aufwertung von Comics bzw. Graphic Novels geknüpft war. Anstelle des geplanten Vortrags von Prof. Stephan Packard (Universität zu Köln) über die „Veränderte Medialität und Materialität bei digitalen Comics“, der krankheitsbedingt ausfallen musste, folgte ein Beitrag von Dr. Felix Giesa (Universität zu Köln) über historische und aktuelle Beispiele für Kindheits- und Adoleszenzbilder im Comic. Besonders deutlich machte er, dass vor dem Paradigmenwechsel der 1960er Jahre keine primär auf die realistische Wiedergabe adoleszenter Lebenswelten abzielenden Comics existieren.

Die anschließende Podiumsdiskussion zur „Bestandsaufnahme der (Comic-)Archive“ versammelte eine Reihe einschlägiger Expertinnen und Experten: Carola Pohlmann, Leiterin der Abteilung Kinder- und Jugendliteratur der Staatsbibliothek zu Berlin, sprach über die Herausforderungen und Schwierigkeiten des Bibliothekswesen im Umgang mit Comic-Sammlungen; Dr. Ole Frahm (Frankfurt a. M.) berichtete über die Entwicklung der Hamburger Arbeitsstelle für graphische Literatur (ArGL): ein ursprünglich studentisches Projekt, das über die Jahre verschiedene Sammlungsschwerpunkte gelegt hat und heute eine wichtige Anlaufstelle für die Comicforschung in Deutschland ist; Dominique Pètre, Kulturbeauftragte des Institut franco-allemand de sciences historiques et sociales (IFRA), gab einen Einblick in den frankophonen Raum, wo Comic-Institutionen wie Archive, Museen und Veranstaltungen in großer Vielfalt und fortgeschrittener Form existieren; Prof. Rembert Hüser (Universität Frankfurt) stellte die Sammlungstätigkeit des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft vor, das jüngst den Aufbau einer Videospiel-Mediathek sowie die Gestaltung neuer Räume zur Mediennutzung bewerkstelligt hat. Am Ende des Gesprächs wurde der Hoffnung Ausdruck gegeben, dass die Diskussion einen initiativen Impuls zur stärkeren Vernetzung von Sammlungs- und Archivinstitutionen im deutschsprachigen Raum geben könne.

Das Abendprogramm war geprägt von Laudationes auf Bernd Dolle-Weinkauff, in denen seine Arbeit als Sammlungsleiter, Forscher und Dozent gewürdigt wurde. Erinnerungen an Dolle-Weinkauffs Werdegang teilten sein Weggefährte Prof. Dietrich Grünewald (Unversität Koblenz-Landau), ComFor-Vorstandsmitglied Dr. Felix Giesa sowie Prof. Ute Dettmar, Anna Stemmann und Lukas Sarvari vom Institut für Jugendbuchforschung. Auch der Gründungsdirektor des 1963 eröffneten Instituts, Prof. em. Dr. Klaus Doderer, hielt eine Rede, in der er Dolle-Weinkauffs verdienstvolle Mitarbeit seit den 1970er Jahren ins Gedächtnis rief. Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Werkstattgespräch mit dem Illustrator und Bilderbuchautor Ole Könnecke, der einige seiner Werke präsentierte sowie Fragen zu deren künstlerischen Produktionsprozess und die vielfältigen Einflüsse, die schwedische Comics auf seinen Stil hatten, beantwortete.

Für die rund 80 Teilnehmer und Gäste war das von Ute Dettmar, Anna Stemmann und Felix Giesa organisierte Symposium, eine gleichermaßen erkenntnisreiche wissenschaftliche Tagung, wie ein geselliges Zusammentreffen von zahlreichen ehemaligen und derzeitigen Kollegen und Studenten Bernd Dolle-Weinkauffs und nicht zuletzt eine gebührende Würdigung des renommierten Comic-Forschers.

Ausstellung „Peter Thulke“

Im Frühjahr 2018 zeigt die Caricatura Galerie erstmals Arbeiten des Berliner Cartoonisten Peter Thulke in einer Einzelausstellung. Thulke versteht es wie kaum ein anderer, seine Cartoons für den Betrachter auf den ersten Blick als die seinigen erkennbar zu machen. Wenige Striche genügen dem 66-jährigen, um seinen mit Wortspielen und Deftigkeit gespickten Humor auf den Punkt zu bringen. Zumeist auf farbigem – am liebsten gelbem – Zeichenkarton verarbeitet er Alltagsthemen in Tusche und Aquarell.

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Monitor 38: Neue Publikationen 2017

Im Monitor werden in unregelmäßigen Abständen aktuelle Publikationen aus den letzten 6 Monaten vorgestellt, die für die Comicforschung relevant sein könnten. Die kurzen Ankündigungstexte dazu stammen von den jeweiligen Verlagsseiten. Haben Sie Anregungen oder Hinweise auf Neuerscheinungen, die übersehen worden sind und hier erwähnt werden sollten? Das Team freut sich über eine Mail an redaktion@comicgesellschaft.de. -> Zu früheren Monitoren.

Peanuts

Peanuts

Joachim Kalka
Reclam
100 Seiten
ISBN 978-3-15-020448-1 (Paperback)
~€ 10,00
September 2017

Verlagsseite
Charlie Brown, Lucy, Linus mit seiner Decke, Schroeder am Klavier und natürlich der Tagträumer Snoopy: Was fasziniert uns eigentlich so an diesen Kindern (und dem Hund) mit ihren Spielen und Ritualen, die doch im Grunde nichts Besonderes erleben? Joachim Kalka zieht die Schmusedecke weg von diesem daily strip, einem der bedeutendsten der Nachkriegs-USA. Er zeigt, welche Strömungen der amerikanischen Gesellschaft, etwa der Hype der Psychiatrie, wie Literatur, Filme und Mode sich in den Peanuts spiegeln, und inwieweit ihr Autor, Charles M. Schulz, sich in seinem Comic selbst verewigt hat.

Text + Kritik Sonderband:  Graphic Novels

Text + Kritik Sonderband: Graphic Novels

Andreas C. Knigge (Hrsg.)
edition text+kritik
330 Seiten
ISBN 978-3-86916-615-5 (Paperback)
~€ 39,00
Oktober 2017

Verlagsseite
Als „Graphic Novel“ hat der Comic das Interesse der Feuilletons gefunden – doch was meint der Begriff? Ist er ein Marketing-Label oder handelt es sich um eine neue literarische Gattung? Lange galt der Comic als trivialer Bestandteil der Jugendkultur – und er war es in der Regel auch, da durch Jugendschutzgesetze jeder Möglichkeit erzählerischer und künstlerischer Entwicklung beraubt. In den 1960er Jahren, im Klima des Summer of Love, der Pop-Art und der Nouvelle Vague, wurde er neu entdeckt. In mehreren Werkporträts verfolgt der Band die unterschiedlichen Ansätze und Motivationen von Künstlern wie Will Eisner, Hugo Pratt, Robert Crumb oder Jacques Tardi, den Comic als eine grafische Literatur zu begreifen und zu nutzen. Weitere Beiträge widmen sich u. a. den Zeichnern und Autoren im deutschen Sprachraum, der Poetik autobiografischer „Graphic Novels“, Superhelden im Zwiespalt, Fundamentalismus und Blasphemie, Erzählformen des Mangas sowie den Bildromanen Frans Masereels. Nach dem Sonderband „Comics, Mangas, Graphic Novels“ (edition text + kritik, 2009) erscheint nun das zweite, erweiterte und überarbeitete Heft mit Ergänzungen durch neue, die jüngsten Entwicklungen analysierende Beiträge.

Superman in Myth and Folklore

Superman in Myth and Folklore

Daniel Peretti
university Press of Mississippi
208 Seiten
ISBN 978-1-4968-1458-6 (Hardcover)
~$ 65,00
Oktober 2017

Verlagsseite
Superman rose from popular culture –comic books, newspaper strips, radio, television, novels, and movies– but people have so embraced the character that he has now become part of folklore. This transition from popular to folk culture signals the importance of Superman to fans and to a larger American populace. Superman’s story has become a myth dramatizing identity, morality, and politics. Through examinations of tattoos, humor, costuming, and festivals, Peretti portrays Superman as a corporate-owned intellectual property and a model for behavior, a means for expression and performance of individual identity, and the focal point for disparate members of fan communities. As fans apply Superman stories to their lives, they elevate him to a mythical status. Peretti focuses on the way these fans have internalized various aspects of the character. In doing so, he delves into the meaning of Superman and his place in American culture and demonstrates the character’s staying power.

Ethics in the Gutter

Ethics in the Gutter:
Empathy and Historical Fiction in Comics

Kate Polak
Ohio State University Press
272 Seiten
ISBN 978-0-8142-5445-5 (Paperback)
~$ 29,95
Oktober 2017

Verlagsseite
Ethics in the Gutter: Empathy and Historical Fiction in Comics explores an often-overlooked genre of graphic narratives: those that fictionalize historical realities. While autographics, particularly those that place the memoirist in the context of larger cultural conversations, have been the objects of sustained study, fictional graphic narratives that—as Linda Hutcheon has put it—both “enshrine and question” history are also an important area of study. By bringing narratology and psychological theory to bear on a range of graphic narratives, Kate Polak seeks to question how the form utilizes point of view and the gutter as ethical tools that shape the reader’s empathetic reactions to the content. This book’s most important questions surround how we receive and interpret representations of history, considering the ways in which what we think we know about historical atrocities can be at odds with the convoluted circumstances surrounding violence. Beginning with a new look at Watchmen, and including examinations of such popular series as Scalped and Hellblazer as well as Bayou and Deogratias, the book questions how graphic narratives create an alternative route by which to understand large-scale violence. Ethics in the Gutter explores how graphic narrative representations of violence can teach readers about the possibilities and limitations of empathy and ethics.

Arrow and Superhero Television

Arrow and Superhero Television:
Essays on Themes and Characters of the Series

James F. Iaccino, Cory Barker und Myc Wiatrowski (Hrsg.)
McFarland
243 Seiten
ISBN 978-0-7864-9787-4 (Paperback)
~$ 19,99
November 2017

Verlagsseite
This collection of new essays focuses on The CW network’s hit television series Arrow—based on DC Comic’s Green Arrow—and its spin-offs The Flash, DC’s Legends of Tomorrow and Supergirl. Comic book adaptations have been big business for film studios since Superman (1978) and in recent years have dominated at the box office—five of the 11 highest grossing films of 2016 were adapted from comics. Superheroes have battled across the small screen for considerably longer, beginning with The Adventures of Superman (1952–1958), though with mixed results. The contributors explore the reasons behind Arrow’s success, its representation of bodies, its portrayal of women, its shifting political ideologies, and audience reception and influence on storylines.

The Canadian Alternative

The Canadian Alternative:
Cartoonists, Comics, and Graphic Novels

Dominick Grace und Eric Hoffman (Hrsg.)
University Press of Mississippi
304 Seiten
ISBN 978-1-4968-1511-8 (Hardcover)
~$ 65,00
November 2017

Verlagsseite
This overview of the history of Canadian comics explores acclaimed as well as unfamiliar artists. Contributors look at the myriad ways that English-language, Francophone, indigenous, and queer Canadian comics and cartoonists pose alternatives to American comics, to dominant perceptions, even to gender and racial categories. In contrast to the United States‘ melting pot, Canada has been understood to comprise a social, cultural, and ethnic mosaic, with distinct cultural variation as part of its identity. This volume reveals differences that often reflect in highly regional and localized comics such as Paul MacKinnon’s Cape Breton-specific Old Trout Funnies, Michel Rabagliati’s Montreal-based Paul comics, and Kurt Martell and Christopher Merkley’s Thunder Bay-specific zombie apocalypse. The collection also considers some of the conventionally „alternative“ cartoonists, namely Seth, Dave Sim, and Chester Brown. It offers alternate views of the diverse and engaging work of two very different Canadian cartoonists who bring their own alternatives into play: Jeff Lemire in his bridging of Canadian/ US and mainstream/alternative sensibilities and Nina Bunjevac in her own blending of realism and fantasy as well as of insider/ outsider status. Despite an upsurge in research on Canadian comics, there is still remarkably little written about most major and all minor Canadian cartoonists. This volume provides insight into some of the lesser-known Canadian alternatives still awaiting full exploration.

Medienecho zu ComFor-Tagungsbänden „Geschichte“ und „Grenzen“

Comics an der Grenze_Klein2016 erschien der Tagungsband „Comics an der Grenze: Sub/Versionen von Form und Inhalt“ (Ch. A. Bachmann, hrsg. v. Matthias Harbeck, Linda-Rabea Heyden und Marie Schröer) zur 9. ComFor-Jahrestagung 2014 in Berlin.

  • Im Online-Rezensionsforum literaturkritik.de bespricht Stefan Tuczek den Band. Er befindet, die Aufsätze seien „schon deshalb einen Blick wert, weil sie sich nicht mit den gängigen KünstlerInnen beschäftigen, sondern auch Comiczeichner wie Miguelanxo Prado oder Charles Bums in den Fokus der Betrachtungen ziehen … womit der Kanon noch einmal überdacht wird. Sehr erfreulich an dem Sammelband ist, dass jede Abteilung ein separates Vorwort erhalten hat, sodass der interessierte Leser sofort erfährt, was die folgenden Aufsätze mit dem großen Themenschwerpunkt der Grenzüberschreitung zu tun haben.“
  • Auch in der aktuellen Closure-Ausgabe #4 findet sich eine Rezension über den Band von Sebastian R. Richter. Er kommt trotz einiger Kritikpunkte zu dem Schluss: „Der Band ist sehr lesenswert. Im Detail finden sich Aspekte, die das Nachdenken, Diskutieren und auch Lesen von Comics mit dem Fokus auf Grenzsetzungen erweitern“.

Geschichte im ComicDer 2017 im Ch. A. Bachmann Verlag erschienene ComFor-Tagungsband „Geschichte im Comic: Befunde – Theorien – Erzählweisen (hrsg. v. Bernd Dolle-Weinkauff) versammelt Beiträge der 10. ComFor-Jahrestagung 2015 in Frankfurt/Main.

  • Bernd Hinrichs hat den Band für Splashcomics besprochen und für eine „interessante Aufsatzsammlung … mit vielen neuen Aspekten und Denkansätzen“ befunden.

 

Ausstellung „Rudolph Dirks – Zwei Lausbuben und die Erfindung des modernen Comics“

Veranstaltertext: 

„Rudolph Dirks, der 1877 in Heide geboren wurde, wanderte in jungen Jahren mit seiner Familie in die USA aus und prägte dort als einer der ersten Pioniere maßgeblich die Entstehung des modernen Comics, indem er am Ende des 19. Jahrhunderts Grundlagen des noch jungen Mediums etablierte. Mit den Katzenjammer Kids schuf er die langlebigste Comic-Serie und die ältesten bis heute aktiven Comic-Figuren der Geschichte.

Die Ausstellung zeigt erstmals umfangreich das Werk Rudolph Dirks‘ von seinen Anfängen 1897 über die gesamte Schaffenszeit bis hin zur Nachfolge durch den Sohn John Dirks, sowie Arbeiten des jung verstorbenen Bruders Gus Dirks, der ebenfalls als Comic-Zeichner tätig war.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.“

Rahmenprogramm:

Eisberge – Eine illustrierte Lesung mit Live-Zeichnen
Lesung mit Franziska Ludwig und Gregor Hinz aus ihrem Buch „Eisberge“, 28.02.18, 18:00 Uhr

Comic-Battle am 17.03.18, 15:00 Uhr

Anm. d. Red.: Das umfangreiche Vortragsprogramm wurde bereits separat von uns angekündigt.

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Ausstellung „Kristina Gehrmann: Im Eisland“

Termin:
17.02.2018 - 10.03.2018

Die Illustratorin und Comiczeichnerin Kristina Gehrmann hat mit ihrer ambitionierten Graphic Novel Reihe „Im Eisland“ hohe Wellen auf dem heimischen Comic-Markt geschlagen. In drei Bänden erzählte sie die Geschichte der verschollenen Franklin-Expedition anhand detailliert-recherchierten Fakten nach.
Exklusiv für die Ausstellung hat Gehrmann eine Serie neuer Aquarell- und Tuschebilder angefertigt. Auch Seiten des Comics sind zu sehen.

25. Februar: Live-Zeichnen

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