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Neues Online-Journal: Sequentials

Seit Ende Juli 2017 gibt es ein neues englischsprachiges E-Journal: Sequentials. Das Journal ist ein Projekt der Trace Innovation Initiative des Fachbereichs Englisch an der University of Florida veröffentlicht und ist open-access und peer-reviewed. Damit ist es neben ImageText bereits das zweite Online-Journal aus der Comicforschungs-Schmiede der University of Florida. Dieses Journal sticht aber vor allem durch seine experimentelle Form hervor, denn alle Beiträge sind – nach dem Vorbild von Scott McCloud’s Understanding Comics – in Comic-Form gestaltet.

Die erste Ausgabe von Sequentials erschien zum Thema „Postmodernism: Visualizing a Movement“ und beinhaltet acht Beiträge von internationalen Comicforschern wie Michael Chaney (Dartmouth College) oder Nicolas Labarre (University Bordeaux Montaigne). Die nächste Ausgabe soll sich mit den vielfältigen Bedeutungsdimensionen des Begriffs „queer“ befassen („‚Queer‘ as Noun, Adjective, and/or Verb“) und Beiträge können noch bis zum 1. Dezember 2017 eingereicht werden.

Auszug aus dem „Call for Comics“:

„For Sequentials’ second special Call For Comics, we seek visual interpretations of the complexity of queer existence, discourse, and theoretical concepts. We are particularly interested in submissions that comment on the relationship between various deployments of the term “queer” and concepts of visibility, visuality, and art-as-activism. Submissions must be illustrated in comics form and can visualize, for instance, a particular interpretation of a given theorist’s concept(s), a unique contribution to the field of queer theory, or the possible connection between comics and queer theory.“

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Buchpräsentation & Gespräch „Das Tagebuch der Anne Frank: Graphic Diary“

Termin:
30.10.2017 19:30h - 30.10.2017

ComFor-Mitglieder Véronique Sina und Ole Frahm sprechen im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen über die spektakuläre Neuerscheinung zum 70. Jahrestag der Erstveröffentlichung des Tagebuchs der Anne Frank.

Veranstaltertext:
„Anne Franks Tagebuch in einer völlig neuen Fassung: Das Tagebuch der Anne Frank: Graphic Diary, eindrücklich und einfühlsam illustriert von den mehrfach ausgezeichneten Trickfilmzeichnern Ari Folman und David Polonsky. Beide wurden mit ihrem oscarnominierten Meisterwerk Waltz with Bashir weltbekannt. Ihnen gelingt eine einzigartige Kombination aus dem Originaltext und lebendigen, fiktiven Dialogen. So lebendig Anne Frank über das Leben im Hinterhaus, die Angst entdeckt zu werden, aber auch über ihre Gefühle als Heranwachsende schreibt, so unmittelbar, fast filmisch sind die Illustrationen. Die Medienwissenschaftler Véronique Sina und Ole Frahm sprechen an diesem Abend über diese spektakuläre Neuerscheinung zum 70. Jahrestag der Erstveröffentlichung des Tagebuchs der Anne Frank.“

Eintritt: freier Eintritt
Veranstalter: In Kooperation mit Jüdisches Museum Frankfurt und Anne Frank Fonds Basel

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Ausstellung „COMIC UND EINWANDERUNGSBEWEGUNGEN: EIN JAHRHUNDERT GESCHICHTE(N)“

Die Entwicklung des Comics ist von Anfang an mit den zeitgeschichtlichen Migrationsbewegungen verbunden. Weltweit haben zahlreiche maßgebliche Comic-Autoren, davon viele selbst Einwanderer der ersten oder zweiten Generation, das Thema der Einwanderung ins Zentrum ihrer Werke gerückt. Diese Ausstellung zeichnet die verschiedenen Phasen einer Geschichte von Begegnungen nach und verdeutlicht, wie die Reise, die Migration und das Exil Triebfedern dieses künstlerischen Schaffens wurden.

Ausstellung im Rahmen des Festivals für Illustration Illu³ (27.10. – 05.11.2017) – Vernissage zur Eröffnung von Illu³ 

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Ausstellung „SICK! Kranksein im Comic“

In der Medizin wird mit wissenschaftlichem Vokabular abstrakt und verallgemeinernd über Krankheit und Leid gesprochen. Comics können dagegen Zugang zum persönlichen und emotionalen Erleben von Patienten, Angehörigen und medizinisch Tätigen bieten.
Die Ausstellung „SICK! Kranksein im Comic / Reclaiming illness through comics“ zeigt Comics, die anschaulich, kritisch und gelegentlich auch humorvoll die vielfältigen Erfahrungen von Diagnose, Therapie, Behinderung und Pflege thematisieren und dabei eigene künstlerische Darstellungsweisen entwickeln.

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Ausstellung „Expedition Mittelalter“ mit Comic-Rahmenprogramm in Köln

Termin:
20.10.2017 - 28.01.2018

Am 20. Oktober 2017 wird im Kölner Museum Schnütgen die Ausstellung „Expedition Mittelalter“ eröffnet. Begleitend zur Ausstellung wurde eine Graphic Novel mit dem Titel Kristall und Rauch entwickelt, die alle Besucher kostenlos erhalten. Die Entstehung des interaktiven Comic-Projektes wurde in einem kurzen Making Of-Video festgehalten. Zwei Lesungen des Comics und ein wöchentlich stattfindender, offener Comic-Workshop runden das (Comic-)Rahmenprogramm der Ausstellung ab.

Rahmenprogramm:

Comic-Lesung von Kristall und Rauch mit Autor Ralf Marczinczik und Dagmar Gosejacob – 22. Oktober und 4. November 2017

„Die Graphic Novel Kristall und Rauch wurde von Ralf Marczinczik eigens für die Ausstellung geschaffen. Ihre Bilderzählung versetzt den Leser nach Köln im Jahre 1515 und lädt nebenbei dazu ein, die Kunstwerke der Ausstellung auf unkonventionelle Art zu entdecken. Durch eigenes Mitwirken kann die Story vervollständigt werden.“

Offene Comic-Workshops für Kinder und Erwachsene – jeden Sonntag vom 29. Oktober 2017 bis zum 21. Januar 2018

„Angeleitet durch erfahrene Comic-Zeichner, verbunden mit einem erlebnisreichen Besuch der Ausstellung können Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsene ihren eigenen Comic entwickeln. Wer möchte, kann sein Werk bis zum Ende der Ausstellung im Museum lassen und nimmt an einer Prämierung der schönsten Comics teil.“

Prämierung Comic-Workshop – 14. Januar 2018

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Konferenzprogramm „Stories of Illness/ Disability in Literature and Comics“

Termin:
27.10.2017 - 29.10.2017

Stories of Illness/ Disability in Literature and Comics.
Intersections of the Medical, the Personal, and the Cultural

PathoGraphics research group

Friedrich Schlegel Graduate School of Literary Studies
Freie Universität Berlin
www.fsgs.fu-berlin.de/pathographics

Veranstaltertext:
„This conference examines the ways in which knowledge and experience of illness and disability circulate within the realms of medicine, art, the personal and the cultural. Speakers address this question from a variety of different perspectives, including literary scholarship, comics studies, media studies, disability studies, the health humanities and sociology.

With a Keynote by Leigh Gilmore (Wellesley College): “Tainted Witness: Risking Aversion in Autobiographical Comics”. Places will be made available for free and on a first-come, first-served basis. To register, please email alexandrahu@zedat.fu-berlin.de between (but not before) 2-20 October 2017.“

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Veranstaltungsreihe „Die NS-Zeit im Comic“

Termin:
06.09.2017 - 10.12.2017

Von September bis Dezember 2017 findet in der Gedenkstätte KZ Osthofen eine Werkschau zum Thema „Die NS-Zeit im Comic“ statt. Gezeigt werden Arbeiten der deutschen Comic-Künstler_innen Barbara Yelin, Reinhard Kleist und Moritz Stetter. Der Themenschwerpunkt wurde bereits mit zwei Vortägen von ComFor-Mitglied Ralf Palandt eingeleitet und hält u.a. noch einen Vortrag von Martin Frenzel bereit. Unter dem Titel „Comics als Geschichtsbücher“ hat der SWR außerdem einen kurzen Beitrag über die Ausstellung gedreht.

Begleitprogramm:

9.–11. Oktober – Workshop für Jugendliche „Comics zum KZ Osthofen zeichnen mit Katja Reichert

„Wie können Aspekte der Geschichte des KZ Osthofen, aus dem Lageralltag der Häftlinge, aus Widerstand und Verfolgung in einem Comic jugendgerecht umgesetzt werden ohne, dass eine Verharmlosung stattfindet?“

24. Oktober – Vortrag „Über Maus hinaus?“ von Martin Frenzel

„Holocaustcomics stellen im 21. Jahrhundert einen wichtigen Bestandteil moderner Erinnerungsarbeit und Medienpädagogik dar: Gerade für Kinder und Jugendliche, Schüler*innen und Studierende, aber auch in der Erwachsenenbildung eignen sie sich als Zugang zum Thema der Shoah. Insbesondere biografische Holocaustcomics vermögen Saul Friedländers Credo „Gebt der Erinnerung einen Namen“ zu verwirklichen. Generell, so Martin Frenzels Credo, eignet sich das Prinzip Bildgeschichte hervorragend, um politisch-historische Inhalte wie das Thema Holocaust in ernsthafter Weise zu behandeln.“

26. November – Szenische Lesung „Irmina“ mit Barbara Yelin

„Barbara Yelin zeichnet in „Irmina“ die Geschichte einer jungen Frau nach, die sich zwischen persönlicher Integrität und gesellschaftlichem Vorwärtskommen entscheiden muss und wirft damit die Frage nach Wegsehen und Mitläufertum im Nationalsozialismus auf.“

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