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Humboldt-Kolleg Krakau: „Autobiografie in der Literatur und den Künsten“

Termin:
19.10.2017 - 22.07.2017


Das Humboldt-Kolleg fördert und unterstützt Wissenschaftskooperationen zwischen exzellenten deutschen und ausländischen Forscherinnen und Forschern. Für den Zeitraum nach der Sommerpause, von 19.-22. Oktober 2017, kann man sich schon einmal das Kolleg „Autobiografie in der Literatur und den Künsten“ vormerken, das im polnischen Krakau unter der Leitung von Jadwiga Kita-Huber und ComFor-Mitglied Kalina Kupczyńska (Mitherausgeberin von Comic in Polen – Polen im Comic) stattfinden wird. Nicht überraschend hat die Tagung auch einen erkennbaren Comic-Fokus und eine rege Beteiligung vieler ComFor-Mitglieder. Unter den Vorträgen zum Thema Autobiografie finden sich auch die folgenden Beiträge:

Oliver Ruf (Furtwangen):
Visual Storytelling und Digital Design: Autobiographie-Theorie und medienästhetische Praxis von Web-Comics

Marie Schröer (Potsdam):
Arty/fiziell authentisch? Autobiografische Performance im Comic

Nina Heindl (Köln):
„Jimmy Corrigan has my grandfather’s hair, Charlie Brown’s eyes and my self-doubt“. Autobiografische und autofiktionale Aspekte in Chris Wares Comics

Ole Frahm (Frankfurt/Main):
Parodien des Selbst. Zur Performativität in autobiographischen Comics seit 1972

Bernd Dolle-Weinkauff (Frankfurt a.M.):
Autofiktion als Geschichtsschreibung? Historisches und autobio-grafisches Erzählen im Comic

Kalina Kupczyńska (Łódź):
Literarische Autobiografie versus Comic-Autobiografie: Zur Poetik der Comic-Autobiografie

Veronique Sina (Bochum):
Constructing the Gendered Jewish Self – Geschlecht und Identität in den autobiografischen Comics von Aline Kominsky Crumb

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Ausstellung „Anna Haifisch. The Artist“

In der Reihe Junge zeitgenössische Kunst aus Sachsen zeigt das Museum Gunzenhauser den Comic The Artist von Anna Haifisch (*1986). In dem zunächst wöchentlich als Webcomic veröffentlichten und inzwischen auch in mehreren Versionen als Printfassung erhältlichen Comic reflektiert und kommentiert die junge Leipziger Künstlerin auf ebenso erfrischende und witzige wie empfindsame und tiefgründige Weise den wechselvollen Alltag des Künstlerlebens.

Ausstellungseröffnung: Freitag, 28. Juli 2017, 19 Uhr

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7. Graphic Novel Day auf dem ilb

Im Rahmen des 17. internationalen Literaturfestivals Berlin (6.-16. September 2017) findet am Sonntag, den 10. September zum siebten Mal der Graphic Novel Day statt. Erneut versammelt der Graphic Novel Day nationale und internationale Comic-Künstler_innen mit dem Ziel aktuelle Trends und Talente aufzuzeigen. Durch das Programm führt der Journalist Lars von Törne. Am 7. September macht Reinhard Kleist den Auftakt mit der Vorstellung seines neuen Comics Nick Cave – Mercy On Me.

Programm:

10:00 Uhr – Ulli Lust: Wie ich versuchte, ein guter Mensch zu sein

11:00 Uhr – Alphabet des Ankommens: Ahmed Mohammed Omer & Burcu Türker

12:00 Uhr – Javier de Isusi: Ich habe Wale gesehen

„In minimalistischen Bildern erzählt Ich habe Wale gesehen von einer Freundschaft im Baskenland zu Zeiten des Unabhängigkeitskampfes. Isusi zeigt anhand von drei packenden Schicksalen, welche Wunden der Freiheitskampf der Basken hinterlassen hat, aber auch, dass eine Versöhnung möglich ist.“

13:00 Uhr – Weltsprache Manga: Berliac & Inga Steinmetz

14:00 Uhr – Amruta Patil: Blood and Flowers

15:15 Uhr – Romain Renard: Les Chroniques de Melvile

„‚Melvile‘ ist der sagenumwobene Ort der Handlung der zwei jüngsten Graphic Novels von Comic-Autor, Grafiker und Musiker Romain Renard. Mehr darüber erfährt man auf der von ihm gestalteten App, in der über eine interaktive Gebietskarte von den Geschichten der Stadt erzählt wird. Beim diesjährigen Festival präsentiert er, musikalisch unterstützt, Les Chroniques de Melvile, ein kinematografisches Konzert.

16:30 Uhr – Nicolas Mahler: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

„Die Umsetzung von Marcel Prousts À la recherche du temps perdu als Graphic Novel ist keine Kurzversion des monumentalen Werks, sondern eine überraschend komische Bilderzählung, respektlos und zugleich durchzogen von Prousts Ideenwelt. Ein verdichteter Bilderstrom quer durch Raum und Zeit, ein brillant verschachteltes Spiegelkabinett der Proust’schen Motive und Wahrnehmungen.“

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Kölner Comic-Workshops für Geflüchtete und Nicht-Geflüchtete

Termin:
27.07.2017 15h - 28.07.2017

Stellvertretend für die Hochschulgruppe Weitblick Köln e.V sowie den Kölner Verein ArtAsyl e.V. möchten wir auf einen kostenlosen Comic-Workshop für Geflüchtete und Nicht-Geflüchtete am 27. Juli 2017 hinweisen. Gemeinsam soll in die Welt des Comic-Zeichnens eingetaucht und zusammen gezeichnet werden. Im Anschluss wartet am 28. Juli ein gemeinsamer Besuch der Ausstellung „COMICS! MANGAS! GRAPHIC NOVELS!“ in der Bundeskunsthalle Bonn. Die Anmeldung erfolgt unter koeln@weitblicker.org.

Veranstaltertext:

„Was haben Superman und Garfield gemeinsam? Sie sind nicht nur die Helden unserer Kindheit, sondern entstanden zunächst mit dem Zeichenstift.
Das möchten wir mit euch gemeinsam ausprobieren und in die Welt des Comic-Zeichnens eintauchen. In einer kleinen Gruppe junger Erwachsener und Geflüchteter lernen wir unsere Ideen aufs Papier zu bringen. Geleitet wird der Kurs vom Künstler Millus der seit über 20 Jahren als Illustrator, Comiczeichner und Autor professionell arbeitet. Hier geht’s zu seiner Seite: millus.org. Der Kurs wird abgerundet durch einen gemeinsamen Besuch in der Bundeskunsthalle, Bonn anlässlich der Ausstellung „COMICS! MANGAS! GRAPHIC NOVELS!“. Mit 300 Exponaten aus Amerika, Europa und Japan ist das die bisher größte Ausstellung zur Geschichte des Comics in Deutschland. Dort lernen wir, wie der Comic entstanden ist und welche verschiedenen Arten es gibt. Hier könnt ihr zusammen kreativ werden, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte knüpfen!“

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Nick Sousanis: „A Life in Comics“

Unter dem Titel „A Life in Comics: How a Butler Librarian Became Columbia’s First Curator for Comics and Cartoons“ veröffentlichte Nick Sousanis im Columbia Magazine ein frei zugängliches Comic über Karen Green, die erste Comic-Kuratorin der Columbia University. Sousanis verfasste bereits seine Dissertation komplett in Comic-Form und erhielt für Unflattening (Harvard University Press, 2015) den „American Publishers Awards for Professional and Scholarly Excellence“ (PROSE Award, 2016) sowie den „Lynd Ward Prize for Best Graphic Novel of 2015“ und wurde außerdem für den „Eisner Award for Best Scholarly/Academic work“ nominiert.

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