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Publikationshinweis „Autobiografie intermedial“

Vor kurzem ist im AISTHESIS Verlag der von ComFor-Mitglied Kalina Kupczynska und Jadwiga Kita-Huber herausgegebene Sammelband „Autobiografie intermedial“ erschienen. Darin findet sich u. a. ein Kapitel zur „Comic-Autobiografie“ mit Beiträgen weiterer ComFor-Mitglieder.

Autobiografie intermedial.
Fallstudien zur Literatur und zum Comic

Jadwiga Kita-Huber und Kalina Kupczynska (Hg.)

545 Seiten, Deutsch,
mit zahlreichen Abbildungen.
AISTHESIS Verlag
ISBN 978-3-8498-1282-9
€ 48,00 (zzgl. Versandkosten)

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Verlagsankündigung:
„Medien spielen im Kontext der Autobiografie eine tragende Rolle. Zum einen begleiten sie menschliche Biografien, entscheiden über die Intensität der Erinnerung und formen ihre Speicherung. Zum anderen prägen sie die Praxis des autobiografischen Schreibens, indem sie die Kulturtechniken des Er­innerns mitbestimmen. Besonders aufschlussreich sind hierbei intermediale Formen der Autobiografie, etwa Comics oder virtuelle Autobiografien, welche die literarische Produktion nachhaltig verändern. Ist die wachsende Verbreitung der intermedialen Autobiografie ein Symptom für die Veränderung des kulturellen Gedächtnisses überhaupt? Der Band versammelt diverse Sichtweisen auf die autobiografische Praxis und versteht sich als Versuch, Autobiografie- und Comicforschung einander anzunähern. Das Spektrum reicht von einem Aufriss aktueller Positionen zur Autobiografieforschung über die Darstellung unterschiedlicher Aspekte des Phänomens (experimentelle Tendenzen der historischen Autobiografie sowie neuere mediale Formen der Autobiografie) bis hin zur Frage der existentiellen Dimension autobiografischer Erzählung.“

Symposium „Motive von Angst und Wut – Emotionen im und um den Comic“ in Berlin

Das Berliner Comic-Kolloquium veranstaltet am 9. Februar 2018 ein Symposium zum Thema „Motive von Angst und Wut – Emotionen im und um den Comic“, an dem mit Tillmann Courth, Antje Knopf, Anke Marie Bock, Juliane Blank und Matthias Harbeck auch mehrere ComFor-Mitglieder teilnehmen. In insgesamt sieben Vorträgen werden die verschiedenen Formen von Angst und Wut im und um den Comic verhandelt.

Anmeldung: per Mail bis zum 2.2.2019 an comfor.berlin2014@gmail.com, Teilnahmegebühr von 5 EUR für Studierende und Arbeitslose, 10 EUR für alle anderen.

Veranstaltertext:

Wenn Verschwörungstheorien, Fremdenhass und das Schüren von Abstiegsängsten salonfähig geworden sind, wenn Protestwähler*innen und „Wutbürger*innen“ Wahlen und Politik maßgeblich beeinflussen, wenn Paketbomben an Politiker*innen verschickt werden, wenn Staaten ihre Grenzen „zumauern“, der Ruf nach „Recht und Ordnung“ wieder lauter wird und „befreundete“ Staaten um die Wette rüsten, wird deutlich, in welchem Maß Wut und Angst Motoren sozialer und politischer Veränderung sind.

Auch Unsicherheiten, Ängste und Abneigungen im privaten Bereich – in Zeiten der Individualisierung und „Achtsamkeit“ zunehmend ausgedrückt, inszeniert und analysiert – begründen das eigene Handeln, führen aber auch zu biografischen Brüchen und setzen Grenzen. Parallel dazu ist auch die „Handlung“ (im doppelten Sinne) in Geschichten oft ausgelöst (oder kulminiert zumindest) durch Gefühle der Wut oder Angst. Rachegelüste, Fluchtreflexe, Hass, die Suche nach dem Kick, Angst vor dem Tod und der Kampf mit den eigenen Dämonen sind Motive, die Figuren verändern und antreiben. […]

Das Berliner Comic-Kolloquium nimmt die aktuellen Debatten um Wut und Angst in der Gesellschaft zum Anlass, sich am 9. Februar 2019 mit den comicspezifischen Darstellungsformen dieser Emotionen, den Motiven von Wut und Angst im Comic, aber auch mit den von Comics ausgelösten Emotionen, der Manipulation der Leser*innen durch den Comic und durchaus auch mit der (vor nicht allzu langer Zeit noch sehr verbreiteten) Angst vor und Wut auf den Comic zu befassen.

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Ausstellung „Währenddessen an einem anderen Ort – Ein Jahrhundert des tschechischen Comics“

Die Ausstellung „Währenddessen an einem anderen Ort“ stellt die Vielfalt des tschechischen Comics vor und stellt die Comics in ihren historischen Zusammenhang vom Dritten Reich über die Zeit des Kommunismus bis hin zu aktuellen Comics und Graphic Novels. Statt einer chronologischen Präsentation zeigt  sie, wie politische und gesellschaftliche Entwicklungen das künstlerische Schaffen prägten. 

Vernissage: 24. Januar, 19:00 Uhr

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Publikationshinweis: „The British Comic Book Invasion“

Passend zur morgigen Verleihung des Roland Faelske-Preises 2018 ist kürzlich im Verlag McFarland die Monografie The British Comic Book Invasion von ComFor-Mitglied Jochen Ecke erschienen, bei der es sich ebenfalls um eine im Jahr 2014 mit diesem Preis ausgezeichnete Dissertationsschrift handelt. Die Dissertation wurde 2014 an der Johannes Gutenberg Universität Mainz unter dem Titel The British Invasion of American Comics: A Poetics eingereicht. Ecke beschäftigt sich mit dem transatlantischen Phänomen der „British Invasion“ des amerikanischen  Comic-Marktes in den 1980er Jahren und dessen nachhaltigen Auswirkungen.

The British Comic Book Invasion: Alan Moore, Warren Ellis, Grant Morrison and the Evolution of the American Style

Jochen Ecke
McFarland
281 Seiten
ISBN 978-1476674155 (Paperback)
~$39,95
Dezember 2018

Verlagstext:
„What makes a successful comics creator? How can storytelling stay exciting and innovative? How can genres be kept vital?
Writers and artists in the highly competitive U.S. comics mainstream have always had to explore these questions but they were especially pressing in the 1980s. As comics readers grew older they started calling for more sophisticated stories. They were also no longer just following the adventures of popular characters—writers and artists with distinctive styles were in demand. DC Comics and Marvel went looking for such mavericks and found them in the United Kingdom. Creators like Alan Moore (Watchmen, Saga of the Swamp Thing), Grant Morrison (The Invisibles, Flex Mentallo) and Garth Ennis (Preacher) migrated from the anarchical British comics industry to the U.S. mainstream and shook up the status quo yet came to rely on the genius of the American system.“

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