Veranstaltungen

Manga – Comicfiguren aus Japan

Noch bis zum 31. Juli ist im Stadtmuseum Hornmoldhaus Bissingen die Ausstellung
Manga – Comicfiguren aus Japan / Japan: Kingdom of Characters zu sehen.

Laut Veranstalter gibt die Ausstellung „einen Einblick in die faszinierende Welt der japanischen Manga- und Anime-Kultur, die im Japan der Nachkriegszeit eine rasante Entwicklung genommen hat und dort inzwischen alle Bereiche des täglichen Lebens durchdringt. Weltweit, auch in Europa, hat dieses Phänomen der japanischen Popkultur in den letzten Jahren mehr und mehr Beachtung gefunden, Besuchermagneten wie die jährlich stattfindende Japan-Expo in Paris oder der Salon de Manga in Barcelona spiegeln das gestiegene Interesse an diesem Aspekt der japanischen Kultur wider.“
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Holocaust und Erinnerung im Comic

Die Sektion „Holocaust & Erinnerung“ des Gießener Graduiertenzentrums Kulturwissenschaften (GGK) organisiert in diesem Sommersemester eine Arbeitstagung zum Thema „Holocaust im Comic“.

Holocaustdarstellungen in Comics seien nach wie vor hochaktuell, was sich nicht zuletzt in den Ausstellungen, etwa in Frankfurt und Berlin, zum jüdischen Kulturgut in Comics in den letzten Jahren gezeigt hätte. Nach Ole Frahm sei der Zustand der deutschen Comicforschung jedoch „unsäglich“. Das Graduiertenkolleg beschäftige sich deswegen seit geraumer Zeit intensiv mit dem Thema Comics zum Holocaust und wird diesem Komplex in drei Vorträgen von Andreas Platthaus („Geschichtserzählung im Comic“), Britta Madeleine Woitschig („Wehrhaft, aber menschlich: Die Internationalen Comics der Zweiten und Dritten Generation“; ComFor) und Dietrich Grünewald („Zwischen Unterhaltung und mahnender Erinnerung. Holocaust und NS-Verbrechen in der Bildgeschichte“; ComFor) nachgehen.
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Comics Methodology Workshop in Bern

Stephanie Hoppeler, Lukas Etter und Gabriele Rippl weisen auf einen Workshop an der Universität Bern hin, der sich auf die Diskussion von Methoden zur Comicanalyse und ihre Reflektion konzentriert. Weiterlesen

Luzern: Sachcomics — gut gemeint oder gut gemacht?

Bereits seit zwei Jahren widmet sich eine Forschungsgruppe um Urs Hangartner an der Design & Kunst – Hochschule in Luzern Sachcomics aus den verschiedensten Wissensbereichen. Auf einem Symposium am 10. April sollen nun die Ergebnisse der Arbeit vorgestellt werden. Weiterlesen

Festival international de la Bande Dessineé d’Angoulême – Twitter Timeline

Angouleme

Heute beginnt erneut das traditionsreiche Festival international de la Bande Dessineé d’Angoulême. Zahlreiche Comicfans aber auch -forscher werden in Angoulême sein und von dort aus auch via ihre persönlichen Twitter-Profile vom Geschehen berichten. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, auf unserer Webseite ein Widget, dass alle Twitter-Posts zu Angloulême 2011 zusammenfasst, einzubinden. Weiterlesen

Tagungsbericht: „Intercultural Crossovers, Transcultural Flows: Manga/ Comics“

Japanisches Kulturinstitut Köln, 30. September – 2. Oktober 2010

Druckfassung (pdf)

Manga, an dieser Stelle der Einfachheit halber als „japanische Comics“ bezeichnet, sind in den letzten zwanzig Jahren verstärkt zum Objekt internationaler wissenschaftlicher Forschung geworden. Die Tagung „Intercultural Crossovers, Transcultural Flows: Manga/ Comics“ widmete sich dem Thema vor allem unter dem Aspekt der Inter- und Transkulturalität: Wie beeinflussen sich Manga und Comics anderer Länder gegenseitig? Welche inhaltlichen Überschneidungen gibt es? Welche kulturellen Besonderheiten sind zu beachten? Dabei zeigte sich zum einen, dass es hier noch viel Diskussionsbedarf gibt, zum anderen, dass nicht nur die japanologische Forschung wertvolle Beiträge zu diesem Thema liefern kann. Weiterlesen

Umschau: Veranstaltungen zur Comicforschung bis Jahresende

Die letzte Umschau endet mit dem Hinweis auf die internationale Tagung Intercultural Crossovers, Transcultural Flows: Manga/Comics am Japanischen Kulturinstitut in Köln, die gerade zu Ende gegangen ist. Höchste Zeit für einen neuen Überblick über anstehende Veranstaltungen zur Comicforschung, wie immer verbunden mit der unermüdlichen Bitte, uns auf all das viele, sicher spannende hinzuweisen, das in unserer Terminsammlung noch nicht enthalten ist. Deutlich ist insbesondere, dass unsere Quellen gegenwärtig fast ausschließlich deutsch- und englischsprachige Veranstaltungen berichten. Also umso mehr: Wir sind für jede entsprechende Mail dankbar!

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