Publikationen

Die ComFor veranstaltet seit 2006 jährliche Wissenschaftstagungen zu wechselnden Themen und publiziert Fachliteratur:

Online-Publikation „Charlie Hebdo: Nicht nur am 7. Januar 2015!“ (2018)

Tagungsband zur 10. ComFor-Jahrestagung 2015: „Geschichte im Comic: Befunde – Theorien – Erzählweisen“ (2017)
Pressespiegel

Tagungsband zur 9. ComFor-Jahrestagung 2014: „Comics an der Grenze: Sub/Versionen von Form und Inhalt“ (2016)
Pressespiegel

Tagungsband zur 7. ComFor-Jahrestagung 2012: „Comics & Politik. Comics & Politics“ (2014)
Pressespiegel

Tagungsband zur 6. ComFor-Jahrestagung 2011: „Der dokumentarische Comic: Reportage und Biografie“ (2013)

Online-Publikation zur 5. ComFor-Jahrestagung 2010: „Die Bilder des Comics“ (2012)

Tagungsband zur 4. ComFor-Jahrestagung 2009: „Erzählen im Comic“ (2013)

Tagungsband zu den ersten 3 ComFor-Jahrestagung: „Struktur und Geschichte der Comics“ (2010)
Pressespiegel 1 & 2

Online-Dokument: „Gott (christlich) und Charlie Hebdo“

Am 30. Juli 2018 erschien die von Stephan Packard und Lukas R.A. Wilde herausgegebene Online-Publikation Charlie Hebdo: Nicht nur am 7. Januar 2015!
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Ein zusätzlicher Beitrag zur Debatte um Charlie Hebdo wurde später von ComFor-Mitglied Martin Wambsganß in Form eines persönlichen Essays nachgeliefert. Das 72 Seiten starke Online-Dokument „Gott (christlich) und Charlie Hebdo. Bausteine einer laufenden Auseinandersetzung“ wurde vom Autor für alle Interessierten zur Verfügung gestellt und kann hier frei heruntergeladen werden.

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ComFor-Publikation „Charlie Hebdo“ erschienen

Charlie Hebdo:
Nicht nur am 7. Januar 2015!

Lukas R.A. Wilde und Stephan Packard (Hrsg.)
Gesellschaft für Comicforschung (ComFor) e.V.
104 Seiten
Open Access
ISBN 978-3-0006-0367-9
Juli 2018

Charlie Hebdos Karikaturen und Comics und ihre weiteren satirischen Beiträge sind älter als die Anschläge am 7. Januar 2015 und haben sie überlebt: Sie gehen thematisch weiter, sind vielfältiger und aus mehr Perspektiven zu betrachten, als es nach jenem Januar in vielen Medien geschah. Diese Ausweitung der Perspektive in der vorliegenden Sammlung nimmt die Karikaturen, Comics und weiteren Formate in Charlie Hebdo in den Blick. Sie versteht diese als politisch im starken Sinne des Wortes: Indem sie genuin offene Fragen verhandeln, können sie in keinem einfachen Konsens, nicht einmal dem bindenden der Demokratie und der Kunst- und Meinungsfreiheit, auf deren Boden sie stehen, vollständig aufgehen.

Diese Sammlung geht aus der Auseinandersetzung innerhalb der Gesellschaft für Comicforschung direkt nach den Anschlägen hervor. Dabei entstand der Wunsch, mehrere verschiedene Stimmen zu Charlie Hebdo in einer ruhigeren, ausführlicheren und differenzierteren Weise sprechen zu lassen, als es damals gelang. Auch deshalb haben wir uns für diese Ausgabe sehr viel Zeit genommen. Sie ist gerade keine Antwort auf die feigen Morde vor drei Jahren, sondern Ausdruck eines Interesses an der Zeitschrift, das darüber hinausgeht. Die fleckigen Spuren auf dem Titelbild meinen daher Tinte.

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Inhalt:

Nicht nur am 7. Januar 2015:
Politische Karikaturen und Comics in Charlie Hebdo – Zur Einleitung

Catherine Michel und Stephan Packard
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Ein Prophet ist keine Pfeife:
Charlie Hebdo und der Karikaturenstreit

Barbara Eder:

Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit der Reaktion des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo auf das politische Ereignis des Karikaturenstreits. Dieses wurde in Ausgabe 712 unter Rückgriff auf mehr als 18 satirische Zeichnungen kommentiert. Wegen angeblicher rassistischer Beleidigungen musste sich der damalige CH-Chefredakteur dafür in einem Prozess gegen den Dachverband der französischen Muslime verantworten. Im Artikel werden die Zeichnungen von Ausgabe 712 als Grundlage für eine semiotische Analyse herangezogen, die die Frage nach den subjektiven Bedingungen des Rezeptionsprozesses ebenso aufwirft wie jene nach der möglichen Reichweite des gezeichneten Witzes. Aus den betont selbst- und medienreflexiven CH-Karikaturen allein – so die These – lässt sich der Vorwurf einer gezielt betriebenen, rassistischen Verleumdung keineswegs ableiten. Die CH– Zeichner_innen karikieren in Ausgabe 712 nicht nur Sujets aus der muslimischen Welt, sondern sämtliche höchste Wesen aller Weltreligionen. Sprechpositionen von Menschen aus islamischen Herkunftsländern, die bislang marginalisiert worden waren, finden darin Beachtung. Mit dem Abdruck des Statements „Pour la liberté d´expression“ der „Association du Manifeste des libertés“ beziehen etwa in Frankreich lebende Atheist_innen in Ausgabe 712 erstmals Stellung zu den dänischen Karikaturen.
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Humor ist eine ernste Sache:
Charlie Hebdo zeichnet und schreibt die Attentate des 7. Januars

Elisabeth Klar:

Die Attentate vom Januar 2015 stellen einen ebenso entsetzlichen wie entscheidenden Einschnitt in der Geschichte von Charlie Hebdo dar. Sie gehen mit Trauma, Verlust und gleichzeitig drastisch erhöhter medialer Aufmerksamkeit einher: einer verstärkten globalen Rezeption, die von Solidarisierung bis zu Verurteilung reicht. Die Zeitschrift publiziert nach dem 7. Januar 2015 kontinuierlich weiter, und vollzieht den Reflexionsprozess zu den Gewalttaten in ihren Texten und Karikaturen nach. Der folgende Artikel versucht nachzuzeichnen, wie die Gewalttaten und ihre Folgen in Charlie Hebdo während des Jahres 2015 besprochen werden; wie über Texte und Karikaturen Trauerarbeit geleistet, in diesem Kontext politische und gesellschaftliche Kritik verübt, und wie über Rezeption und ästhetische wie politische Möglichkeiten der Karikatur reflektiert wird. Ausgehend von dieser Analyse lässt sich auch eine ästhetisch-künstlerische wie politische Selbstdefinition der Zeitschrift skizzieren, die sich sowohl auf die Tradition und Geschichte der Zeitschrift rückbezieht als auch ständig neu verhandelt wird – und die den Leser_innen eine Position mit großer Verantwortung zuschreibt.
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Charlie als Symbol oder L’Esprit Charlie?
L’après-Charlie in den autobiografischen Comics von Luz und Catherine Meurisse

Marie Schröer:

Nach den Attentaten wurde Charlie Hebdo zu einem Symbol, dessen verschiedene Gruppen sich mehr oder weniger plakativ bedienten. In einer der im Internet verbreiteten links-liberalen Lesarten wurde primär die Oberfläche betrachtet, d.h. die Wahrnehmung auf die kontextlose Sichtung der Titelkarikaturen
beschränkt, um CH zum beispielhaften Symptom eines hegemonialen und rassistischen Diskurses zu erklären, der zur weiteren Marginalisierung der (französischen) Muslime beitrage. Die entgegengesetzte Extremposition bestand darin, die CH-Mitarbeiter_innen zu Märtyrer_innen, die Zeitschrift zum Symbol für Freiheit zu verklären. Auch dabei wurde wenig über die eigentlichen Inhalte, Motivationen und Motive der Satire-Zeitung berichtet. In Folge werden diese Symbole daher dekonstruiert und der Blick anschließend auf die auto-biografischen Comics der überlebenden Redaktions-mitglieder Luz und Catherine Meurisse gerichtet: Zwei Stimmen einer ehemals vielstimmigen Redaktion, zwei Menschen hinter dem Mythos, zwei Variationen des Esprit Charlie.
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Lachen über eine Tragödie:
Der Nahostkonflikt in Charlie Hebdo

Catherine Michel:

Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit der Thematisierung des Nahostkonflikts in der Zeitschrift Charlie Hebdo. Im Zentrum stehen Fragen rund um den Aktualitätsbezug, d.h. welche Ereignisse (nicht) aufgegriffen werden, die Verteilung der Beiträge auf Text und Bild, die Autorenschaft, d.h. welche Beiträger_innen sich mit der Thematik systematisch oder nur gelegentlich auseinandersetzen, und schließlich der Humor selbst, mit dem an dieses explosive Themenfeld herangegangen wird. Dafür muss kurz allgemein auf das Thema ‚Hu­mor‘, die Vorgehensweise bei der Recherche für diesen Beitrag und das daraus resultierende Korpus eingegangen werden. Daran anschließend wird die eigentliche Auswertung der Text- und Bildbeiträge erfolgen; zunächst quantitativ hinsichtlich ihrer Verteilung auf Text und Bild, ihre Verteilung auf die einzelnen Epochen bzw. Publikationsjahre und auf die einzelnen Zeichner_innen/Autor_innen, und schließlich qualitativ, indem exemplarisch die Beitragsformen und deren Humor betrachtet werden.
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Medienecho zu ComFor-Tagungsbänden „Geschichte“ und „Grenzen“

Comics an der Grenze_Klein2016 erschien der Tagungsband „Comics an der Grenze: Sub/Versionen von Form und Inhalt“ (Ch. A. Bachmann, hrsg. v. Matthias Harbeck, Linda-Rabea Heyden und Marie Schröer) zur 9. ComFor-Jahrestagung 2014 in Berlin.

    • Im Online-Rezensionsforum literaturkritik.de bespricht Stefan Tuczek den Band. Er befindet, die Aufsätze seien „schon deshalb einen Blick wert, weil sie sich nicht mit den gängigen KünstlerInnen beschäftigen, sondern auch Comiczeichner wie Miguelanxo Prado oder Charles Burns in den Fokus der Betrachtungen ziehen … womit der Kanon noch einmal überdacht wird. Sehr erfreulich an dem Sammelband ist, dass jede Abteilung ein separates Vorwort erhalten hat, sodass der interessierte Leser sofort erfährt, was die folgenden Aufsätze mit dem großen Themenschwerpunkt der Grenzüberschreitung zu tun haben.“
    • Auch in der aktuellen Closure-Ausgabe #4 findet sich eine Rezension über den Band von Sebastian R. Richter. Er kommt trotz einiger Kritikpunkte zu dem Schluss: „Der Band ist sehr lesenswert. Im Detail finden sich Aspekte, die das Nachdenken, Diskutieren und auch Lesen von Comics mit dem Fokus auf Grenzsetzungen erweitern“.
    • Update vom 13. Mai 2018: Auf www.tagesspiegel.de rezensiert Thomas Greven den Band unter dem Titel „Theoretische Kanonen, empirische Spatzen“. Insgesamt scheint der Band dem Rezensenten zwar etwas uneinheitlich, führe aber auch „das Potenzial der deutschen Comicforschung“ vor Augen. Besonders der abschließende Beitrag Ole Frahms wird gelobt, der „sich explizit interdisziplinären – also wissenschaftlich Grenzen überschreitenden – Fragen“ zum Stand der Comicforschung widme.

Geschichte im ComicDer 2017 im Ch. A. Bachmann Verlag erschienene ComFor-Tagungsband „Geschichte im Comic: Befunde – Theorien – Erzählweisen (hrsg. v. Bernd Dolle-Weinkauff) versammelt Beiträge der 10. ComFor-Jahrestagung 2015 in Frankfurt/Main.

  • Bernd Hinrichs hat den Band für Splashcomics besprochen und für eine „interessante Aufsatzsammlung … mit vielen neuen Aspekten und Denkansätzen“ befunden.

 

ComFor-Tagungsband: „Geschichte im Comic“

Vom 4.-6. September 2015 fand an der Goethe-Universität Frankfurt die 10. ComFor-Jahrestagung zum Thema “Geschichte im Comic – Geschichte des Comic” statt. Soeben ist der von Bernd Dolle-Weinkauff herausgegebene erste Tagungsband im Christian A. Bachmann Verlag erschienen. Er trägt den Titel:

Geschichte im Comic

Geschichte im Comic
Befunde – Theorien – Erzählweisen

Bernd Dolle-Weinkauff (Hg.)
Christian A. Bachmann Verlag
328 Seiten
ISBN 978-3-941030-98-5 (Paperback)
~€ 36,00
August 2017

Captain America schlägt Hitler, Prinz Eisenherz fährt nach Amerika, die Digedags reisen nach Rom und Snoopy bekämpft den ›Roten Baron‹ – diese und viele weitere Beispiele zeigen, dass sich Geschichte auf die eine oder andere Weise in Comics einschreibt. Die hier versammelten Aufsätze gehen den medialen Bedingungen, Formen und Funktionen der Darstellung geschichtlicher Ereignisse oder des Rückgriffs auf historische Dokumente in Comics nach. Neben grundlegenden theoretischen Zugängen zu Geschichtscomics fokussiert der Band Erzählweisen des Historischen, Geschichte als Stoff sowie den Schwerpunkt Kriegsdarstellungen.

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Inhalt:

Bernd DOLLE-WEINKAUFF
What Are »Historical Comics«?
On Historical Storytelling in Comics, Manga and Graphic Novels

Christine GUNDERMANN
Zwischen Genre, Gattung und Typus
Geschichtscomics aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive

Jörn AHRENS
Neun Thesen zur Möglichkeit einer Rekonfiguration von Geschichte im Comic

Tanja ZIMMERMANN
Zwischen Dokumentation und Vision
Comiczeichner als Reporter und Seher

Alexander PRESS
Zur narrativen Verwendung kunsthistorischer Vorbilder

Natalie VEITH
The (Neo-)Victorian Rhetoric of Representation and the End of Referentiality in Sebastian O.

Andreas HEIMANN
Ente der Geschichte
Historische Ereignisse in Don Rosas The Life and Times of Scrooge McDuck und ihre narrative Funktion

Carolin FÜHRER
Exemplarischer Versuch einer narratologischen Typenbildung zu Geschichtscomics am Beispiel von Comics und Graphic Novels über die DDR

Maximilian GÖRMAR
»Die Säule des Kommissos«
De- und Rekonstruktion von Geschichte in der Comiczeitschrift Mosaik von Hannes Hegen

Anja LANGE
Daohopak – ein Comicreihe über Kosaken als Teil der Identitätsbildung der Ukraine

Lukas SARVARI
Feudalismus – Moderne – Weltkrieg
Geschichtsbilder in drei Gekiga von Kazuo Kamimura

Hans-Joachim BACKE
The League of Extraordinary Gentlemen as (Cultural) History

Michael F. SCHOLZ
Historiencomics im Zeichen schwedischer Neutralitätspolitik 1942/43

Markus OPPOLZER
John Lewis’s March – Promoting Social Action through Comics

Sándor TRIPPÓ
Die DDR-Vergangenheit in Comics und Graphic Novels

Matthias HARBECK
Comics als Gegenstand der historischen Stereotypenforschung

Frank ESTELMANN
Du weißt nichts, Jacques Tardi
Phantasmagorien des Ersten Weltkriegs im französischen Gegenwartscomic

Christina CHAPPELOW
Hitler und die Moral der Geschichte
Über Mizuki Shigeru und seinem Manga Gekiga Hittorâ

Sylvia KESPER-BIERMANN
Bildergeschichten gegen den Krieg
Comics und Friedensbewegung in den 1970er und 1980er Jahren

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ComFor-Tagungsband erschienen: „Comics an der Grenze“

Vom 25.-28. September 2014 fand an der Humboldt-Universität zu Berlin die 9. ComFor-Jahrestagung zum Thema “Grenzen ziehen, Grenzen überschreiten” statt. Soeben ist der von Matthias Harbeck, Linda-Rabea Heyden und Marie Schröer herausgegebene Tagungsband im Christian A. Bachmann Verlag erschienen. Er trägt den Titel:
Comics an der Grenze_Klein

Comics an der Grenze:
Sub/Versionen von Form und Inhalt

Christian A. Bachmann Verlag
348 Seiten
ISBN 978-3-941030-68-8 (Paperback)
~€ 36,00
Februar 2016

Der Begriff der Grenze stand in seiner Ambivalenz von gleichzeitiger Trennung und Verbindung im Zentrum der Jahrestagung für Comicforschung 2014. Denn auch der Comic ist ein Medium, das in mehrfacher Hinsicht Grenzen setzt, ausreizt und überschreitet, nicht nur die zwischen Hoch- und Populärkultur. In formaler Hinsicht verwischt er die Unterschiede zwischen Schrift und Bild, Medien und Künsten und bricht mit stilistischen Konventionen. Inhaltlich setzen Comics zunehmend auf ihr subversives Potential, um gesellschaftliche und psychische Grenzbereiche zu thematisieren: Immer mehr Werke befassen sich mit class, race und gender sowie mit fragilen Selbstbildnissen. Auch die weniger abstrakten geografischen Grenzen werden ganz konkret von Comics überwunden: Sie werden global vermarktet, beeinflussen Kulturbereiche jenseits der eigenen nationalen Grenzen und werden in internationaler Arbeitsteilung hergestellt. Der vorliegend interdisziplinäre Band beleuchtet Versionen von Grenzen und Grenzüberschreitungen im und durch den Comic aus verschiedenen Perspektiven und anhand unterschiedlichster Beispiele.

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Inhalt:

Michael F. SCHOLZ:
US-Comics erobern Europa
Zur Geschichte eines Kulturexports von der Jahrhundertwende bis zur Mitte der 1930er Jahre

Michael CHANEY:
On the Nature of the Boundary in Comics Memoir
The Case of March

Roger SABIN:
Ally Sloper meets Jack the Ripper
comedy and fear in the 19th century

Angela GUTTNER:
Funktionen von Grenzen in Israel-Palästina-Comics

Lukas R.A. WILDE:
Comics|Piktogramme
Mediale Transformationen der »Sprache« des Comics

Jakob KIBALA:
Edukative Grenzüberschreitung
Text-Bild-Verweise in The League of Extraordinary Gentlemen

Stephan PACKARD:
Sagen und Sehen jenseits von Schrift und Bild
Aufteilungen des Sinnlichen im Comic

Christina Maria KOCH:
Comic-Grotesque Metamorphoses
Boundaries between Illness and Health in Ken Dahl’s Monsters

Anna BECKMANN/Anastasia BLINZOV/Olaf BRAUN/Christian TISCHER:
de_konstruierte Identität
Aushandlungen von gender in der Hure h von Anke Feuchtenberger und Kathrin de Vries

Andreas HEIMANN:
Lieber Anti als Held
Wiederholen und Werden als Leitmotive in Charles Burns’ Black Hole

Katharina KÜSTNER:
Jugendliche Comiczeichner_innen und die Aushandlung von Sexualität und Geschlecht

Kai LINKE:
Defying Borders
Building Homes in the Borderlands in Jaime Cortez’s Sexile

Merle Koch:
Grenzen zwischen Traum und Realität
Von Etablierung, Überschreitung und Auflösung der Grenzen zwischen erzähltem Traum und erzählter Realität

Julia INGOLD:
»Ab und zu wird diese Grenze übertreten. Aber nur in eine Richtung.«
Versuch einer Allegorese von Markus Färbers Reprobus

Dietrich GRÜNEWALD:
Erinnern ist Leben
Intersubjektive Grenzüberschreitungen. Dargestellt am Beispiel des Comicromans Adalén von Miguelanxo Prado

Forever People: A Conversation with Black Kirby

Beate WILD:
comiXconnection mit und gegen Grenzen
Ein Projekt zum independent comic in Slowenien, Kroatien, Serbien, Rumänien, Ungarn sowie Bosnien und Herzegowina

Stefan NEUHAUS:
Grenzenlos: Comics im Unterricht –
(Fach-)Grenzen überschreitend
Die Fachtagung des BDK, Fachverband für Kunstpädagogik, Landesverband Berlin am 26. September 2014

Ole FRAHM:
Für die Fußnote

Pressespiegel „Comics & Politik“

Auch zum aktuellen Tagungsband der 7. ComFor-Jahrestagung 2012 in Freiburg, herausgegeben von Stephan Packard, sammeln wir hier einen Pressespiegel aus veröffentlichten Rezensionen. Der Band versammelt 21 internationale Beiträge, die die besondere Rolle der Kunstform Comic als Archiv, Agent, Spielfeld und Konstituente politischer Prozesse untersuchen.
Zu Inhaltsverzeichnis und Bestellformular

In der aktuellen Ausgabe #24 der Zeitschrift Testcard. Beiträge zur Popgeschichte rezensiert Jonas Engelmann auf S. 290-291 Comics & Politik zusammen mit Dietmar Daths und Oliver Scheiblers Graphic Novel Mensch wie Gras wie.  Nach einer Vorstellung der Selbstbeschreibung und der programmatischen Reichweite des Bandes hebt Engelmann insbesondere Ole Frahms Beitrag zu einer politischen Ästhetik heraus und lobt die Sammlung als „lesenswerte[n] Beitrag zum politischen Comic, eine Materialsammlung und Ausgangspunkt für weitere Diskussionen“.

„Die ernsthafte Seite der Comics“
Die Rezension in CLOSURE 1 von Roger Dale Jones ist online einsehbar und kommt zu dem Ergebnis: „Im Allgemeinen ist Comics & Politik eine gelungene Untersuchung zweier divergierender Forschungsfelder. (…) Darüber hinaus bieten die vielen theoretischen und konzeptuellen Analyserahmen eine feste Grundlage für die weitere Erforschung der Schnittpunkte von Comic und Politik.“

Hinweise auf weitere Rezensionen und Reaktionen sind sehr willkommen — zum Beispiel hier als Kommentar oder per Mail an redaktion(ät)comicgesellschaft.de.

ComFor-Tagungsband: Comics & Politik

Die Gesellschaft für Comicforschung freut sich, bekannt zu geben, dass der von Stephan Packard herausgegebene Tagungsband zur 7. ComFor-Jahrestagung 2012 in Freiburg ab sofort im Christian A. Bachmann-Verlag erhältlich ist.

Broschur,
495 Seiten mit teils farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-941030-29-9
€ 39,90
zzgl. Versandkosten (€1,65)

Klappentext:
„Comics interagieren in vielfältiger Weise mit den Sphären der Politik und des Politischen. Als künstlerische Ausdrucksform, als teilweise populäres, alternatives und marginalisiertes Genre und als Bestandteil der neuen Medien verfügen Comics über spezifische politische Dimensionen. Die besondere Rolle dieser Kunstform als Archiv, Agent, Spielfeld und Konstituente politischer Prozesse ist Thema der 21 internationalen Beiträge in diesem Band: Sie untersuchen Konstellationen aus Comics und Politik aus den Perspektiven unterschiedlicher kulturwissenschaftlicher Disziplinen.“

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Sammelband zu Tagung der ComFor 2009 in Köln erschienen

Erzählen im Comic – Beiträge zur Comicforschungb_comfor2

Otto Brunken und Felix Giesa (Hg.)
Broschur, 330 Seiten mit teils farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-941030-13-8
€ 29,90

Zwei Monate nach dem Tagungsband Der dokumentarische Comic: Reportage und Biografie zur ComFor-Konferenz in Passau 2011 erscheint nun der Band Erzählen im Comic – Beiträge zur Comicforschung zur Kölner Jahrestagung 2009.

Nähere Informationen finden Sie auf der Seite des Christian A. Bachmann-Verlags.

Tagungsband der ComFor-Konferenz 2011 in Passau erschienen

Tagungsband der ComFor-Konferenz 2011 in PassauDer dokumentarische Comic: Reportage und Biografie

Dietrich Grünewald (Hrsg.)
Broschur, ca. 400 Seiten,
mit teils farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-941030-27-5
€ 36,00

Der Band versammelt Beiträge zur Tagung der Deutschen Gesellschaft für Comicforschung (ComFor) in Passau aus dem Jahr 2011.

Reportage und Biografie, in Textliteratur und Film vertraute und probate Genres der Dokumentation, finden sich – in den letzten Jahren deutlich zunehmend – auch im Comic. Ob fiktiv oder faktisch – zur Dokumentation wird die Bildgeschichte, wenn ihr Inhalt im Kern gesellschaftliche Wirklichkeit spiegelt. Ziel ist stets, in möglichst ergreifender, anschaulicher Weise nicht nur Informationen zu vermitteln, sondern Wirkung zu erzielen, den Betrachter »zu packen«. Ob Reportage oder Biografie – diese Comics wollen dokumentieren und unterhalten, sie verbinden Fakteninformation mit Reflexion, beziehen Position. Im Verhältnis von authentisch und wahr geht es darum, die unter der sichtbaren Oberfläche verborgene gesellschaftliche »Wahrheit« aufzudecken. Die Reportage wird so zum »Röntgenbild«, für zeitgeschichtlich spätere Leser zum historisch-subjektiven Dokument. Die Spezifik des Comics, seine Bilddominanz, seine Wort-Bild-Einheit, eröffnen dabei in besonderem Maße Möglichkeiten anschaulicher dokumentarischer Vermittlung. Dieser Sammelband greift die Facetten dokumentarischer Comics, ihre unterschiedlichen Inhalte, Intentionen, Gestaltungs- und Erzählweisen auf und stellt sie zur Diskussion.

Mehr Informationen beim Christian A. Bachmann-Verlag.