Schlagwort-Archiv: ComFor

Erinnerung: Comfor-Jahrestagung 2020: „Comics & Agency“

An dieser Stelle eine kurze Erinnerung in eigener Sache: Die diesjährige ComFor-Jahrestagung findet vom 08 bis 10. Oktober statt – natürlich, wie fast alle aktuell stattfindenden Veranstaltungen, in digitaler Form als Zoom-Konferenz.

Neben einer Vielzahl von Vorträgen (Link zum Programm sowie als PDF-Download) findet im Rahmen der ComFor-Jahrestagung auch die Verleihung des diesjährigen Martin Schüwer Preises statt, nachdem die Gewinner_innen bereits auf der GfM-Jahrestagung verkündet worden sind.

Anmeldungen sind noch bis zum 5. Oktober per Mail an comfor@comicgesellschaft.de möglich. Wir danken im Namen aller Teilnehmer_innen Vanessa Ossa, Jan-Noël Thon und Lukas R. A. Wilde hiermit herzlich für die diesjährigen Organisation und freuen uns auf eine interessante und inspirierende Tagung!

GfM Jahrestagung 2020

…und schon neigt sich der Sommer langsam aber sicher dem Ende zu – die Sommerpause der Comfor-Redaktion ist nun definitiv vorbei.

Entsprechend melden wir uns direkt mit einer Ankündigung zurück: Die Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) des Instituts für Medienwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum findet vom 29.09. bis 02.10.2020 statt – dieses Jahr aus allseits bekannten Gründen allerdings online.

Nichtsdestotrotz bietet die Tagung ein dichtes und vielschichtiges Programm rund um den diesjährigen Themenschwerpunkt „Experimentieren“ an – unter anderem auch das Panel „REMEDIATE! Mediale Experimente und Grenzüberschreitungen im Comic“ (30.09.2020, ab 15:00) mit den ComFor-Mitgliedern Juliane Blank, Dorothee Marx und Véronique Sina. Ebenso trifft sich am 02.10. die AG Comicforschung.

Das vollständige Programm sowie weitere Informationen zur Tagung und der Teilnahme finden sich auf der Tagungswebseite.

Publikationshinweis: Closure 6.5: Obszönität und Tabubruch in den Comics der Familie Crumb

Das Kieler e-Journal für Comicforschung Closure hat – unter tatkräftiger Mitarbeit seitens mehrerer ComFor-Mitglieder_innen – die letzten Wochen und Monate genutzt und nach der letztjährigen Ausgabe zu Nicolas Mahler eine weitere Sondernummer veröffentlicht: herausgegeben von unserer zweiten Vorsitzenden und Mitbegründerin der AG Comicforschung der GfM Véronique Sina und Kalina Kupczynska versammelt die Ausgabe 6.5. Beiträge zur Obszönität und zum Tabubruch in den Comics der Familie Crumb; darunter auch weitere Texte von Comfor-Mitgliedern.

Ankündigungstext:

»[…] in Worten läßt Crumb ständig die Hosen runter, in den zahllosen Zeichnungen aber zieht er sie wieder hoch und schreitet mit festem Schritt sein Terrain ab« schrieb Robert Gernhardt 1982 in Der Spiegel, anlässlich der Veröffentlichung von Robert Crumbs Sketchbook 1966–1967 im deutschen Verlag Zweitausendeins. Zu dieser Zeit war Aline Kominsky-Crumb in Deutschland weitgehend unbekannt, und dies obwohl Crumb ›sein Terrain‹ bereits seit 1972 immer wieder in Form kollaborativer Arbeiten mit ihr teilte. In diesem Zusammenhang spricht Hillary Chute völlig zurecht von einem kulturtypischen »double standard«. Denn während die Künstlerin wiederholt für ihre als ›pornografisch‹ und ›primitiv‹ bezeichneten Werke kritisiert, verkannt und aus der ›kanonischen‹ Comicgeschichtsschreibung sowie -forschung ausgeschlossen wird, wird Robert Crumb, dessen Werke nicht minder kontrovers oder tabubrechend sind, als genialer Comickünstler gefeiert. Dabei vereint ein Aspekt das Comic-Schaffen von Robert Crumb und Aline Kominsky-Crumb mit verblüffender Konsequenz: Beide zeichnen autobiografisch.

Beiträge:

  • Ole Frahm: »How could anyone say that our work is repetitious.« »I yam what I yam an’ thass al I yam…« – Differenz und Wiederholung der autobiografischen Comicfigur in den gemeinsamen Arbeiten von Aline Kominsky-Crumb und Robert Crumb
  • Kalina Kupczynska : »Ärger mit den Frauen«. VerCrumbte Bekenntnisse an der Kreuzung der Diskurse
  • Katharina Serles: The Book of Robert. Crumb und die ›illustrierte‹ Schöpfung
  • Aline Kominsky-Crumb, Sarah Lightman: Aline Kominsky Crumb in conversation with Sarah Lightman
  • Lukas Etter: »It[’]s a Relief !«Verbal Aspects of Aline Kominsky’s Style
  • Véronique Sina: »The Good, the Bad, and the Ugly« Obszönität und Tabubruch in den Comics von Aline Kominsky-Crumb
  • Joanna Nowotny: Gesammelte Subjektivität. Paradoxien und Analogien von Form, Inhalt und Rahmung in Sophie Crumbs The Evolution of a Crazy Artist

Weitere Informationen zu den Beiträgen sowie die PDF der Ausgabe finden sich auf der Webseite der Closure.

 

ComicCon@Home und Eisner Award Preisverleihung

Termin:
24.07.2020

Auch wenn die ComicCon dieses Jahr nicht in San Diego, sondern ‚at home‘ und bei YouTube stattfindet, bietet sie dieses Jahr an insgesamt fünf Tagen ein volles und breit gefächertes Vortragsprogramm:

Programm für den 22. Juli

Programm für den 23. Juli

Programm für den 24. Juli

Programm für den 25. Juli

Programm für den 26. Juli

Im Rahmen der ComicCon werden am 24. Juli auch die diesjährigen Eisner Awards verliehen. Besonders freuen wir uns, dass ComFor-Mitglied Christina Meyer für ihr Producing Mass Entertainment: The Serial Life of the Yellow Kid in der Kategorie Best Academic/Scholarly Work nominiert wurde! Wir drücken Frau Meyer die Daumen und wünschen natürlich auch allen anderen Nominierten viel Glück!

CoMon in Wien

Termin:
23.03.2020 18:00

Seit 2019 veranstaltet die Österreichische Gesellschaft für Comic-Forschung und -Vermittlung (OeGeC) regelmäßige montägliche Diskussionsveranstaltungen (sogenannte „ComicMondays“ oder „CoMons“) mit Akteur_innen aus der österreichischen Comic-Szene.
Der nächste CoMon am 23. 3. 2020 wird u. a. auf das Linzer NEXTCOMIC-Festival, sowie das Symposium „Ran an die Wand, rein in die Vitrine?!“ zurückblicken (die ComFor-Redaktion hat letzte Woche darauf hingewiesen) und richtet den Fokus damit erstmals auf Comic-Veranstaltungen über Wien hinaus.
Gäste sind ComFor-Mitglied und Co-Organisatorin des Symposiums Barbara Margarethe Eggert (Kunstuniversität Linz) und Leiter des NEXTCOMIC-Festivals Gottfried Gusenbauer (Karikaturenmuseum Krems).
Um Anmeldung an vorstand[at]oegec.com wird gebeten.

NEXTCOMIC-Festival in Österreich

Termin:
12.03.2020 - 21.03.2020

Ab 12. 3. 2020 überschlagen sich die comic-relevanten Ereignisse in Linz:

NEXTCOMIC-Festival
Zum 12. Mal findet das NEXTCOMIC-Festival statt. Dieses Jahr von 12. 3. – 21. 3. 2020 unter Patronanz von Liv Strömquist und mit dem Schwerpunktthema „Rollenbilder 2020„.
Das mehrtägige Festival ist Linz-basiert (mit Außenstellen in Leonding, Steyr und Traun) und widmet sich Comics, Graphic Novels, Kinder- und Kunstcomics, sowie Graffiti, Illustrationen, Cartoons und Animationsfilmen. Das Programm beinhaltet Ausstellungen, Vorträge, Workshops, Live-Drawings, Signierstunden und Konzerte.
Zum Detailprogramm

Ran an die Wand, rein in die Vitrine?!
Das Symposium „Ran an die Wand, rein in die Vitrine?! “ an der Kunstuniversität Linz begleitet den Beginn des NEXTCOMIC-Festivals und vereint Vorträge von Akademiker_innen (unter starker ComFor-Beteiligung) aus den Disziplinen Fachdidaktik, Japanologie, Kulturwissenschaft sowie Kunstgeschichte. Aus jeweils unterschiedlicher Perspektive befassen sich die Vorträge mit dem Ausstellen von Comics in der pädagogischen und musealen Praxis. Organisiert wird das Symposium u. a. von ComFor-Mitglied Barbara M. Eggert, die auch eine Talkrunde mit den Comickünstler_innen Nicolas Mahler, Horst Stein und Sibylle Vogel moderiert.

Vorträge

Freitag, 13. 3.

  • 15.45 Uhr Jaqueline Berndt: Design als Konzept? Zum Sinn und Zweck von Mangaausstellungen
  • 16.30 Uhr Jutta Zaremba: Cosplay zu Comicheld_innen. Physische Verkörperungen als Spiel zwischen Aneignung und (Neu-) Inszenierung am Beispiel von Aquaman

Samstag, 14. 3.

  • 10.15 Uhr Dietrich Grünewald: Muss das sein? Das muss! Comicausstellungen und Ausstellungskataloge
  • 11.00 Uhr Tobias Yu-Kiener: Transnationaler Eurozentrismus Grafische Künstlerbiografien im Kontext von Kunstmuseen und deren Ausstellungspraxis
  • 12.45 Uhr Torsten Meyer: Curatorial Turn in der Kunstpädagogik
  • 13.30 Uhr Ralf Palandt: „Ich bin schwer beeindruckt …“ Die Wanderausstellung „Holocaust im Comic“
  • 14.15 Uhr Anna Maria Loffredo: Pauken in Panels. Grafische Zuspitzungen der Lehrerrolle in Comics

Zum Detailprogramm

Von der Rolle…
Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Comics ausstellen – aber wie?“ widmeten sich Studierende der Fachrichtungen Bildnerische Erziehung, Mediengestaltung, Plastische Konzeptionen und Keramik sowie Visuelle Kommunikation (alle Kunstuniversität Linz) dem diesjährigen Motto des NEXTCOMIC-Festivals. Koordiniert von B. M. Eggert, werden die Arbeiten der Studierenden von 14. bis 20. 3. (14.00–18.00 Uhr) im splace in Linz (Hauptplatz 6) gezeigt.
Eröffnung: 13. 3. 2020, 19.00 Uhr

Suuuper-Sonntag
Am ersten Sonntag des NEXTCOMIC-Festivals folgt mittlerweile traditionellerweise der „Suuuper-Sonntag“ mit Vorträgen, Signierterminen (u. a. mit Katja Klengel und Lukas Kummer), Zeichen-, sowie Verkaufs- und Präsentationstischen (u. a. vertreten: die OeGeC).

Vorträge

  • 12.30 Uhr Marina Rauchenbacher & Katharina Serles: Sichtlich geschlechtlich? Über Huren, Superheld*innen und Plastiksackerl
  • 13.30 Uhr Katja Klengel: Girlsplaining (Gespräch moderiert von M. Rauchenbacher & K. Serles)
  • 14.30 Uhr Salva Rubio: „Der Fotograf von Mauthausen“ Präsentation & Gespräch (engl.)
  • 15.30 Uhr Liv Strömquist – Videobotschaft (engl.)

Zum Detailprogramm

Werkstattbericht zu ‚Der Sommer ihres Lebens‘ von Barbara Yelin und Thomas von Steinaecker

ICON, das Comicforschungsnetzwerk der Universität Düsseldorf, zu dem auch einige ComFor-Mitglieder gehören, organisiert nach dem Vortrag von unserer 2. Vorsitzenden, Véronique Sina, nun die nächste Veranstaltung: am Donnerstag, dem 12.03. findet im Düsseldorfer Haus der Universität ein Werkstattgespräch mit Barbara Yelin und Thomas von Steinaecker statt. Der Autor und die Zeichnerin berichten von ihrer gemeinsamen Arbeit an der Graphic Novel „Der Sommer ihres Lebens“. Moderiert wird der Abend von Dr. Mara Stuhlfauth-Trabert.

Veranstaltungstext:

Barbara Yelin und Thomas von Steinaecker gewähren den Zuschauern bei einem Werksattbericht Einblick in den Entstehungsprozess ihrer Graphic Novel „Der Sommer Ihres Lebens“. Der Comic nähert sich einfühlsam der Protagonistin Gerda, die sich im Altenheim an die bewegenden Stationen ihres Lebens als weibliche Astrophysikerin zurückerinnert, solange ihr Gedächtnis dies zulässt. Die Comichzeichnerin und der Schriftsteller sprechen u.a. über die Art ihrer Zusammenarbeit und den Weg des Projektes vom Webcomic zum gedruckten Band. Im Anschluss an den Werkstattbericht bietet sich dem Publikum die Möglichkeit mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen und ihre Werke signieren zu lassen.

Weitere Informationen finden sich auf der Webseite von ICON sowie im Veranstaltungskalender des Hauses der Universität.

Symposium „Comics and Feminism“

Vom 19. bis 21. Februar findet an der Södertörn Universität das Symposium „Comics and Feminism“ statt. Organisiert von Kristy Beers Fägersten, Anna Nordenstam und Margareta Wallin Wictorin (Södertörn University) sowie Anna Vuorinne und Laura Antola (Nordic Summer University) bietet das Symposium ein dreitägiges, prall gefülltes Programm mit Vorträgen und Diskussionspanels zu Themen im Einzugsbereich der feministischen Comicwissenschaft. Neben Wissenschaftler*innen präsentieren auch Künstler*innen  ihre Arbeiten; seitens der ComFor beteiligen sich Anna Beckmann, Biz Nijdam, sowie Marina Rauchenbacher und Katharina Serles mit Vorträgen.

 

Auszug aus dem CfP

In the third symposium, the focus is on transnational perspectives on comic art and feminism, particularly in the Nordic countries and the Baltic Sea region. Given that comic art has always been an international form, it is no surprise that comics should also reflect and respond to trends of globalization. If the rise of graphic narrative genres in multiple national contexts may in itself be seen as an effect of cultural globalization, comic art is, at the same time, deeply enmeshed in local histories and contexts. In the Anglo-American context, the emergence of women’s comic art and graphic narratives was closely associated with second-wave feminism, “which enabled a body of work that was explicitly political to sprout” (Chute 2010:20). At this time, self-published, underground ‘comix’ were proliferating, which gave rise to comics with a decidedly feminist orientation (Robbins 1999), albeit as “more a reaction to [underground comix] than their outgrowth” (Sabin 1993:224). Women’s underground comix thus paved the way for contemporary feminist comic art, and a growing number of contemporary comics are continuing to explore themes of feminism by creating new discursive spaces for problematizing gender, gender roles, and social norms. Indeed, many women creators in particular have achieved mainstream recognition thanks to the expanding graphic novel market and the popularity of autobiographical comics.

The symposium aims to explore, on the one hand, how the relationship between comic art and feminism has been shaped by global, transnational, and local trends, and on the other hand, how salient national features and transnational commonalities characterize feminist comic art. Included papers will illuminate defining features of aesthetics, materiality, and thematic content as well as recurring strategies of visualizing and narrating female experiences. Particularly welcome are papers which offer analyses of multinational comic art that encompasses themes of gender, sexuality, power, vulnerability, assault, abuse, taboo, and trauma, often expressed with humorous undertones of self-reflection or social criticism.

 

Wednesday, 19 February 2020

09.30 – 10.00 Registration

10.00 – 10.15 Welcome address: Kristy Beers Fägersten and Anna Vuorinne

10.15 – 11.55 Session 1: Feminist and anti-feminist expressions
Chair: Anna Nordenstam

Oskari Rantala, University of Jyväskylä: “A story of being seriously pissed off”. Anti-feminist subversion of comics intertexts and manufacturing political controversy

Katja Kontturi, University of Jyväskylä: Kullervo as a Finnish myth of (toxic) masculinity

Susi E. Mikael Nousiainen, University of Jyväskylä: Discussing sexual play and normativity in ​Sunstone

Ralf Kauranen & Olli Löytty, University of Turku: Feminist information and empowerment confronting online misogyny: Johanna Vehkoo and Emmi Nieminen’s Vihan ja inhon internet

12.00 – 13.00 Lunch

13.10 – 14.25 Session 2: Sexual agency and sexual abuse in comics
Chair: Laura Antola

Raisa Aho, Tampere University: Reframing the story: Isolation and community in two contemporary graphic narratives about sexual violence

Dragoş Manea & Mihaela Precup, University of Bucharest: “Who are you crying for?”: Sexual abuse and the ethics of empathy in Nina Bunjevac’s Bezimena

Anna Vuorinne, University of Turku: For sex-positivity: Sexual agency, polyamory, and pleasure in Ulli Lust’s Wie ich versuchte, ein guter Mensch zu sein

14.25 – 14.45 Break

14.45 – 16.00 Keynote lecture:

Leena Romu, Tampere University
The narrative complexity of showing and telling sexual violence – Kati Kovács’s comics as a test case

16.00 – 16.15 Break

16.15 – 17.05 Session 3: Victimhood and trauma
Chair: Anna Vuorinne

Malgorzata Olsza, Adam Mickiewicz University: The questions of feminism, Fun Home, and form in Wanda Hagedorn’s graphic memoir Totalnie Nie Nostalgia

Shromona Das, Jawaharlal Nehru University: The perfect victim: Reading victimhood in rape narratives in Indian comics

18.00 – 19.00 Tour of Serieteket: Ola Hellsten, Elin Jansson, Tomas Antila

End of day

 

Thursday, 20 February

08.50 Announcements

09.00 – 11.00 Session 4: Artist panel
Chair: Margareta Wallin Wictorin

Mētra Saberova, London South Bank University: Animation and radical body art-reaching beyond the border

Juliana Hyrri, Helsinki: Spaceship to the unknown

Taina Hakala, Helsinki: Women in art history

Johanna Rojola, University of Turku/University of Helsinki: “Money, race, gender, and economics in comics” 2014-2016 – Investigating and drawing the power structures in comics on our own

Rakel Stammer, Malmö: The underground of fanzines

11.00 – 11.10 Break

11.10 – 12.40 Session 5: Gender perspectives on comics in Italian and German
Chair: Biz Nijdam

Rebecca Scherr,University of Oslo: Background stories in Gina Siciliano’s The Life and Times of Artemisia Gentileschi

Camilla Storskog, University of Milan: Modest Maiden, Poster Girl, Liberated Woman? The stripping of A Doll’s House in the Italian 1970s

Marina Rauchenbacher and Katharina Serles, University of Vienna: Theorizing visualities of gender and feminism in German-language comics

Anna Beckmann, Free University Berlin: Ambiguous gender identities in German comics

12.45 – 13.45 Lunch

13.50 – 15.30 Session 6: Educational, sociological and philosophical perspectives on comics
Chair: Mike Classon Frangos

Gunnar Krantz, Malmö university: Safety in numbers – Challenging norms on the Swedish field of comics

Lars Wallner & Robert Aman, Linköping University: Challenging gender norms through comics in the classroom

Sara Teleman, Konstfack: Feminist comics, the next generation – Intersectionality in practice

Marco Favaro, Otto-Friedrich-Universität Bamberg: Super(anti)heroines: The threatening and revolutionary force of superwomen

15.30 – 16.00 Break

16.00 – 18.00 Artist roundtable, moderated by Anna Vuorinne and Laura Antola

Sofia Olsson, Artist and Publisher at Galago (Sweden)
Nina Hemmingsson, Artist and Publisher at Kaunitz-Olsson (Sweden)
Moa Romanova, Artist (Sweden)
H-P Lehkonen, Artist (Finland)
Ingrīda Pičukāne, Artist (Latvia)

18.00 – 18.30 Drink/mingle

18.30 – 20.30 Dinner

End of day

 

Friday, 21 February

08.50 Announcements

09.00 – 10.40 Session 7: Women War Witnesses. Panel on war comics by women: Challenging genre and gender norms while doing justice to the past
Chair: Leena Romu

Warda Ahmed, Artist/University of Turku
Ainur Elmgren, Artist/University of Helsinki
Reetta Laitinen, Archivist/Finnish Comics Society
Tiitu Takalo, Artist

10.40 – 10.50 Break

10.50 – 12.05 Keynote lecture:

Elisabeth El Refaie, Cardiff University
Challenging binary categories of gender, sexuality and corporeality through metaphor in autobiographical comics

12.10 – 13.10 Lunch

13.15 – 14.30 Session 8: Women in Asian comics
Chair: José Alaniz

Shambhavi Singh, Aalto University: In search of the ‘common woman’

Wajeehah Aayeshah, University of Melbourne: Exploring the F in P:

Feminism in contemporary Pakistani comics

Henri Nerg, University of Jyväskylä: Christian allegory and feminist re-contextualization of Puella Magi Madoka Magica

14.30 – 14.40 Break

14.40 – 16.00 Session 9: A multidisciplinary study of feminist comic art. Papers from a research project funded by the Foundation for Baltic and Eastern European Studies (Östersjöstiftelsen)
Chair: Kristy Beers Fägersten

Anna Nordenstam, Gothenburg University & Margareta Wallin Wictorin, Karlstad University

José Alaniz, University of Washington

Elizabeth ’Biz’ Nijdam, University of British Columbia

16.00 – 16.15 Closing remarks: Laura Antola, Anna Nordenstam, Margareta Wallin Wictorin

End of symposium

 

Weitere Informationen gibt es auf Veranstaltungsseite sowie auf der Seite der Södertörn University.

Publikationshinweis „Characters across Media“

Vor kurzem ist Ausgabe 5(2) von Frontiers of Narrative Studies* erschienen, eine von Jan-Noël Thon und Lukas R.A. Wilde herausgegebene Sonderausgabe zum Thema „Characters Across Media“. Sie basiert größtenteils auf den Keynote-Vorträgen der Tübinger Winter School „De/Recontextualizing Characters: Media Convergence and Pre-/Meta-Narrative Character Circulation“ (27.2.-2.3.2018). Neben den Herausgebern sind mit Jeff Thoss und dem ComFor-Vorsitzenden Stephan Packard auch zwei weitere ComFor-Mitglieder beteiligt.

Zur Sonderausgabe

Herausgebertext (Auszug):
„For characters in popular culture that are used, re-used, and related to each other for a much longer period of time, the management, negotiation, and acceptance of canonicity and character identity between their many appearances throughout media history may prove exceedingly complicated and contested. While the semiotics, aesthetics, and economics of serial and transmedial narratives have generally been the focus of many studies in recent years, from a historical perspective as well as from a systematic one, less attention has been paid to the crucial role comprised by characters as “nodal points” or “currencies” between converging and diverging storyworlds. The present issue thus aims to contribute a range of character-oriented perspectives to ongoing discussions within media studies around media convergence and transmedia franchises.“

Beiträger* der Special Issue:

  • Jan-Noël Thon & Lukas R.A. Wilde: „Introduction: Characters across media“
  • Jan-Noël Thon: „Transmedia characters: Theory and analysis“
  • Paolo Bertetti: „Buck Rogers in the 25th century: Transmedia extensions of a pulp hero“
  • Lukas R.A. Wilde: „Kyara revisited: The pre-narrative character-state of Japanese character theory“
  • Stephan Packard: „Which Donald is this? Which tyche is this? A semiotic approach to nomadic cartoonish characters“
  • Jeff Thoss: „Versifying Batman: Superheroes in contemporary poetry“

*Die ComFor-Redaktion bedauert den Mangel an Diversität in dieser Publikation. Wir sind bestrebt, möglichst neutral über das Feld der Comicforschung in all seiner Breite zu informieren und redaktionelle Selektionsprozesse auf ein Minimum zu beschränken. Gleichzeitig sind wir uns jedoch auch der problematischen Strukturen des Wissenschaftsbetriebs bewusst, die häufig dazu führen, dass insbesondere Comicforscherinnen sowie jene mit marginalisierten Identitäten weniger sichtbar sind. Wir wissen, dass dieses Ungleichgewicht oft nicht der Intention der Herausgeber_innen / Veranstalter_innen entspricht und möchten dies auch nicht unterstellen, wollen aber dennoch darauf aufmerksam machen, um ein Bewusstsein für dieses Problem zu schaffen.

Closure #6 erschienen

Vor kurzem ist Ausgabe #6 des Kieler e-Journals CLOSURE zum Schwerpunkt „Künstliche Intelligenz“ erschienen. Die Beiträge dazu stammen von Rebecca Haar, Ina Kühne, Joanna Nowotny und ComFor-Mitglied Markus Oppolzer. Im offenen Themenbereich finden sich außerdem Aufsätze von Elisabeth Krieber und Amrita Singh, sowie einige Rezensionen.

Zur Ausgabe #6 von CLOSURE

Herausgeber_innentext (Auszug):
»Künstliche Intelligenz, Post- und Transhumanismus sind im Comic bislang kaum erforscht worden. Dabei bieten sich so viele Comics und Mangas als Untersuchungsgegenstände an: Die japanischen Manga-Serien Astro Boy (1952–68), die Kurzgeschichtensammlung 2001 Nights (1984-86), Blame (1998-2003) oder Pluto (2003-09) sind nur einige von zahllosen Publikationen, in denen posthumanistische Settings expliziert werden. In amerikanischen und europäischen Comics lassen sich ebenso diverse Darstellungen von Künstlicher Intelligenz finden, etwa jüngst in Jeff Lemires Descender (2015-18) oder in Alex + Ada von Jonathan Luna und Sara Vaughn (2013-15).«

Beiträge zum Schwerpunkt: